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Presseschau für den kritischen Fußballfreund

Ball und Buchstabe

Der Mensch ist geldgierig und rachsüchtig

Oliver Fritsch | Montag, 31. Januar 2005 Kommentare deaktiviert für Der Mensch ist geldgierig und rachsüchtig

Auf Seite 1 meldet Hans Leyendecker (SZ 31.1.) das Neueste: „Drei verhaftete Zocker, drei Schiedsrichter und acht Fußballspieler aus drei Vereinen der Zweiten Bundesliga und der Regionalliga sind möglicherweise in den Wettskandal verwickelt. Es soll sich unter anderem um Spieler der Vereine SC Chemnitz und Dynamo Dresden handeln. Über den Namen des dritten Vereins, der involviert sein soll, gibt es unterschiedliche Angaben. Nach den Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft existiert bislang kein Hinweis, dass Spieler eines Erstligaclubs in den Fall verstrickt sind. Gerüchte, dass angeblich drei Spieler von Hertha BSC in die Affäre verwickelt sein sollen, haben sich nach Informationen der SZ nicht bestätigt. Die Ermittlungen in dem Fall sind noch in einem frühen Stadium – das Ergebnis ist offen.“

Das Beziehungsgeflecht der Hauptpersonen des Fußballs dürfte mit anderen Augen gesehen werden

Michael Horeni (FAZ/Leitartikel 31.1.) fordert Konsequenzen im Handeln und Denken: “Vor allem benötigt der deutsche Fußball nach diesem mafiösen Skandal einen Verhaltenskodex. Das muß nicht auf Druck des Gesetzgebers geschehen wie in der Wirtschaft, wo unter dem Stichwort „Corporate Governance“ schon seit Jahren nach verbindlichen Leitlinien für Unternehmensführung und Transparenz gesucht wird. Schon eine freiwillige Vereinbarung über seine Grundsätze würde dem Profifußball guttun, der sich noch immer irgendwie als große Familie versteht, in der Beziehungen miteinander verwoben sind. Nach dem Fall Hoyzer dürfte das Beziehungsgeflecht auch der Hauptpersonen des Fußballs mit anderen Augen gesehen werden. So ist Franz Beckenbauer, die Lichtgestalt des deutschen Fußballs, zugleich Chef des Organisationskomitees, Werbefigur von offiziellen WM-Sponsoren und Präsident des FC Bayern München. Zudem tritt er als Kommentator bei einem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sowie bei der größten Boulevardzeitung Deutschlands auf. Mögliche Interessenkonflikte sind da gar nicht zu übersehen.“

Nur bedingt geeignet als Lokomotive für die Selbstdarstellung eines ganzen, großen Landes
„Manchem Politiker mag jetzt dämmern, daß es gar nicht so einfach ist, mit Hilfe des Fußballs die nächste Bundestagswahl zu gewinnen“, schreibt Roland Zorn (FAS/Politik 30.1.): „Den Fußball in den Dienst der Werbung zu stellen ist wegen der vielen unangenehmen Trittbrettfahrer und üblen Abzocker jedoch immer riskant. So ist der Versuch wenig hilfreich, ein prall-optimistisches Deutschland-Bild zu malen, das sich mit der Metaphorik des Fußballs schmückt. Das Land braucht für den ersehnten Aufschwung nicht noch mehr Fußball mit noch mehr Werbebotschaften – für die dann vielleicht auch noch die Kicker-Ikone Franz Beckenbauer die Parolen lieferte. Ein Stück mehr beiläufige Selbstgewißheit und eine Spur mehr kampagnenfreie Souveränität täten dem Standort der WM 2006 nur gut. Zum „FC Deutschland 06”, diesem eingetragenen Verein der Berliner Aufschwungartisten und Fußballgläubigen, paßt ein Bundestrainer wie Jürgen Klinsmann, dessen erklärter Vorsatz es ist, Deutschland im kommenden Jahr zum Weltmeistertitel zu führen. Ein frommer Wunsch ist das, ein famoses Projekt, dabei ist die Wirklichkeit des heimischen Fußballs doch so grau und schmuddlig wie das Januarwetter. Der Fußball, das hat sich jetzt abermals gezeigt, ist ein Tagesgeschäft – und deshalb nur bedingt geeignet als Lokomotive für die Selbstdarstellung eines ganzen, großen Landes.“

Hoyzer durfte unter den Augen des Verbandes sein Werk fortsetzen

Thomas Kistner (SZ 31.1.) erneuert seine Kritik am DFB: „Dass der DFB damals den Kripo-Ermittlungen nicht vorgreifen wollte, versteht sich ja von selbst, enthebt den Verband aber nicht der Verpflichtung, seiner Fürsorgepflicht nachzukommen und im Fall Hoyzer selbst zu recherchieren. Die Arbeit aber hat offenbar nur in den Akten stattgefunden, Hoyzer wurde nie ordentlich verhört. (…) Warum wurde Chefermittler Hilpert nicht angesichts der neuerlichen Manipulationsverdächtigung im Fall Aue/Oberhausen im Dezember dauerhaft tätig, warum wurde die Öffentlichkeit nicht über offenkundige Wettmafia-Zusammenhänge informiert? Dass DFB-Chefjustitiar Eilers die hier bis gestern nicht erkennen mochte, wirkt abstrus. Der HSV könnte im DFB-Pokal sein, das von Hoyzer zugegebenermaßen verpfiffene Spiel Ahlen/Burghausen im Oktober hätte verhindert werden können, wenn der DFB eingegriffen hätte. Stattdessen durfte Hoyzer unter den Augen des Verbandes sein Werk fortsetzen – das alles sollte eigentlich nicht ohne Konsequenz bleiben.“

Hintergrund – SZ: „Der Verdacht verdichtet sich, dass der DFB in der Affäre selbst seinen heiligsten Vorsatz, Manipulationsverdächtigungen im Spielbetrieb beim „kleinsten Anschein“ (Schiedsrichter-Obmann Volker Roth) nachzugehen, nicht allzu Ernst genommen hat. Häppchenweise kommt ans Licht, dass der DFB strikt defensiv zu Werke gegangen war.“

Pfiff Hoyzer, sanken die Quoten

Recherche – im Spiegel (31.1.) lesen wir vom „größten Skandal, der den deutschen Fußball jemals erschüttert hat – ein Skandal, der eine noch dramatischere Dimension angenommen hat als die legendäre Affäre um die verschobenen Bundesligaspiele am Ende der Saison 1971. (…) seit dem Geständnis des gelernten Zimmermanns Robert Hoyzer weiß die Nation, dass sie auch auf dem Felde des Schiedsrichterwesens, wie es HSV-Boss Bernd Hoffmann formuliert hat, zur „Bananenrepublik“ verkommen ist. Das Urvertrauen in die Referees ist zerstört. Ein größeres Imagedesaster für die Fußballbranche hierzulande, die sich gerade anschickte, in kollektiver Glückseligkeit der WM 2006 entgegenzuschunkeln, ist nicht vorstellbar. Selbst hart gesottene Krisenmanager wie Gerhard Mayer-Vorfelder waren „sehr erschüttert“. (…) St. Paulis Kicker erinnern sich noch gut an den 5. Juni. Das Spiel hat gerade begonnen, da herrscht Hoyzer nach einem harmlosen Foul den Mittelfeldspieler Robert Palikuca an: „Wenn ich ein Wort in meine Richtung höre, kriegen Sie die rote Karte.“ Der Hamburger entgegnet: „Das Spiel hat kaum angefangen. Und Sie drohen mir schon?“ Darauf Hoyzer: „Das waren schon zwei Sätze zu viel.“ Bis zur Schlussminute, berichtet Palikuca, „versuchte Hoyzer, unsere Angriffe im Keim zu ersticken“. In der Kabine wütet der Kollege Rico Hanke, „das war doch gekauft, das Spiel!“ Er meint es natürlich nicht wörtlich, keiner kann sich vorstellen, dass dies die Wahrheit ist. Der Gewinn für Ante S. war gigantisch: Er multiplizierte sich auf weit über 200 000 Euro. „Wir mussten richtig bluten“, sagt ein Quotenmacher des Wettanbieters, „von diesem Spiel an haben wir die Karriere des Herrn Hoyzer ganz genau verfolgt.“ So gehörte es für die Buchmacher fortan zum Pflichtprogramm, vor Festlegung der Quoten die DFB-Homepage anzuklicken und die Schiedsrichteransetzungen in ihre Berechnungen mit einfließen zu lassen. Pfiff Hoyzer, sanken die Quoten.“

Sieg und Niederlage machen nur einen Teil des Reizes aus

Wird der Schaden so groß wie 1971? Jan Christian Müller (FR 31.1.) beschwichtigt: “Es ist vermutlich nicht besonders verwegen, ähnlich dramatische Auswirkungen des – noch längst nicht aufgeklärten – Manipulationsfalles Hoyzer als wenig wahrscheinlich einzuschätzen. Ab morgen werden im Internet Tickets für die WM 2006 verkauft, die Server sind aus gutem Grund auf millionenfachen, gleichzeitigen Zugriff auf die Bestellseiten eingestellt, auch nach Bekanntwerden der Korruption im deutschen Fußball. Die Schiedsrichter erhielten am Samstag in den Stadien hunderttausendfache Unterstützung. So weltfremd ihr nun hart erschütterter Glaube in das Gute unter Ihresgleichen gewesen sein mag – momentan überwiegt der Eindruck, ihr Image in der Öffentlichkeit habe nicht ernstlich Schaden genommen. Die persönliche Betroffenheit über mindestens ein Schwarzes Schaf in der Kollegenschaft ist ungleich größer als jene der Fans. Für die ist Fußball mehr denn je ein Event, das ohne die Verbissenheit früherer Jahre verfolgt wird, bei dem Sieg und Niederlage nur einen Teil des Reizes ausmachen. Zur gern und gierig konsumierten Unterhaltung gehört auch eine von den Medien dankbar mit Fakten, Gerüchten und Halbwahrheiten garnierte, in Millionenauflage verbreitete Kriminaldoku wie die des Robert Hoyzer, möglicher weiterer Kollegen und der obskuren Hintermänner aus der Wettmafia.“

Ab Mitternacht können sich Fans um WM-Karten bewerben – der Tagesspiegel beantwortet alle wichtigen Fragen

Wer so geschützt wird, dürfte gute Argumente brauchen

Michael Reinsch (FAZ 31.1.) befasst sich mit den Reaktionen der Fans in den Stadien: „Aufgeräumt blieb es in den Stadien. Emotionale Eruptionen oder gar massive Mißtrauensbekundungen von Zuschauern und Spielern unterblieben in den Spielen der Bundesliga. Freche Spruchbänder wie die Anspielung auf das Monopoly-Spiel – „Gehe ins Gefängnis, gehe nicht über Los, ziehe kein Geld ein!“ – lassen sich als einfallsreicher Beitrag zum Wettbewerb der Fans untereinander verstehen. Besser als die Rufe „Schwarze Sau!“ oder „Schieber“ sind sie allemal. Doch die Liga und ihre Schiedsrichter können noch nicht endgültig aufatmen. Am Sonntag wechselte der DFB vor der Partie Bremen – Rostock Schiedsrichter Jürgen Jansen aus, angeblich zu seinem eigenen Schutz. Wer so geschützt wird, dürfte gute Argumente brauchen, um wieder zurück ins Spiel zu kommen. Vorerst ist Jansen in aller Öffentlichkeit in Zusammenhang mit dem Skandal gebracht worden.“

Ohne die Schiedsrichter herrscht Chaos, die ganze Welt des Fußballs würde sich auflösen

Philipp Selldorf (SZ/Meinungsseite 31.1.) erklärt das Ausmaß der Aufregung: „Die derzeit grassierende Aufregung erklärt sich nicht nur dadurch, dass stets eine gewisse Hysterie herrscht, wenn der Fußball außerhalb des Spielfeldes Schlagzeilen macht. Logik und Realismus machen dann partiell Pause. Doch der Fall Hoyzer hat eine andere Qualität, denn er rüttelt an der wichtigsten Instanz des Betriebs, ja er stellt den Glauben in die Unbestechlichkeit der Rechtssprechung in Frage. Wenn das Vertrauen in die Schiedsrichter verloren geht, dann stehen alle zentralen Werte des Spiels zur Disposition: die Fairness, die Würde, das Ritual an sich. Ohne die Schiedsrichter herrschte Chaos, die ganze Welt des Fußballs würde sich auflösen. Mit dieser Gefahr ist Deutschlands liebster Volkssport noch nie konfrontiert worden.“

Der Mensch ist geldgierig und rachsüchtig

Wolfgang Schaupensteiner, Leiter der Anti-Korruptions-Abteilung der Frankfurter Staatsanwaltschaft, im Interview mit Michael Ashelm (FAS 30.1.)
FAS: Sie kennen die dunkle Seite der menschlichen Natur. Den deutschen Fußball belastet gerade ein Skandal. Überraschen Sie die immer neuen Vermutungen in diesem Milliardenspiel?
WS: Nein. Ich sage immer leicht überspitzt: Der Mensch ist geldgierig und rachsüchtig. Wo investiert wird, wird geschmiert. Wo viel investiert wird, wird viel geschmiert.
FAS: Also ist das Fußballgeschäft prädestiniert für den großen Schwindel?
WS: Es handelt sich um einen ganz banalen Grundsatz, dennoch ist er noch nicht bei allen angekommen. Wo es um viel Geld geht, ist Korruption nicht fern. (…)
FAS: Ist es nicht naiv, daß die deutschen Fußballfunktionäre völlig überrascht auf den Fall reagieren, obwohl ringsherum in der Welt des Fußballs immer wieder ähnliche Manipulationen auftauchen?
WS: Das erinnert mich an 1987, als in Frankfurt die erste Korruptionsaffäre in der Stadtverwaltung losgetreten wurde. Jeder hat gesagt, das kann nicht wahr sein, deutsche Beamte sind nicht korrupt. Vielleicht in Sizilien, aber doch nicht bei uns. Wenn man weiß, daß ein Fußballfeld in Rumänien oder Tschechien so aussieht wie bei uns, dann ist es völlig daneben, chauvinistisch zu behaupten, wir sind die besseren Menschen. Man muß die Sensibilität und die Selbstkritik aufbringen, zu sagen, wir sind auch nur Menschen, unsere Schiedsrichter, Spieler und Vereine. Warum soll nicht auch in Deutschland manipuliert werden?
FAS: Wie könnten Korruption und Manipulation im Fußball bekämpft werden, wenn Sie das vergleichen mit der Wirtschaft oder Politik?
WS: Bloße Appelle, gerade wenn sie sich nur an die Moral richten, helfen nicht.

Warum sollten Schiedsrichter nicht so bezahlt werden wie Spieler?

Die Sportökonomen Helmut Dietl & Egon Frank im Gespräch mit Armin Lehmann (Tsp 31.1.) über die jetzige Aufgabe des DFB
Tsp: Die Bundesliga wird von einem Manipulationsskandal erschüttert. Kann der Verband den entstandenen Imageschaden begrenzen?
HD: Das gelingt nur, wenn der Verband seine Integrität nicht verliert. Wenn doch, verliert er auch seine Wirtschaftskraft. Das Produkt Meisterschaft zerfällt vollständig ohne die Integritätsbedingung. Der Sport muss dieses Problem als Teil seines Geschäfts selbst lösen und dafür die entsprechenden Strukturen und Regeln schaffen. Agieren heißt jetzt auch sanktionieren.
Tsp: Das heißt, die strafrechtlich relevanten Dinge können außerhalb des Sports geklärt werden, aber das reicht nicht aus, um dem Sport Integrität zurückzugeben.
EF: So ist es. Und deshalb ist der Versuch des DFB nicht verkehrt, selbst Aufklärung zu betreiben. Bleibt nur die Frage, ob das glaubhaft geschieht.
Tsp: Was wäre denn eine Lösung?
HD: Ich finde Profi-Schiedsrichter wären durchaus ein Ansatz.
EF: Das finde ich auch. Aus meiner Sicht gilt das Argument nicht, dass ein Schiedsrichter nur bis zu einem bestimmten Alter Geld verdienen kann und keinen anderen Beruf mehr hätte, der ihn bis zur Rente ernährt. Warum sollten Schiedsrichter nicht so bezahlt werden wie Spieler? Sie garantieren ja schließlich auch, dass das Spiel in der Regel sauber funktioniert.
HD: Schiedsrichter als prominente Stars, das ist doch eine nette Vorstellung.
Tsp: Es gibt ja schon Schiedsrichter-Stars, wie den Italiener Collina.
EF: Als Kultfigur gibt es einige, die verdienen auch gutes Geld, aber es ist nicht die Regel. Warum sollten Schiedsrichter nicht auch in finanzieller Hinsicht Stars werden?
Tsp: Weil der Anreiz zu manipulieren nicht geringer wäre.
HD: Das sehe ich anders. Auch hier steht die Integrität im Vordergrund. Ein Halbprofi kann sich schneller zurückziehen in seinen eigentlichen Job, der Anreiz zu manipulieren ist womöglich höher. Ein Profi muss garantieren, dass er in seinem Beruf nicht angezweifelt wird, ohne Ansehen kein Verdienst.

Eine Branche mit Figuren, die genauso verkommen sind wie jene in der Politik

Holger Gertz (SZ/Seite 3, 31.1.) war auf der Pressekonferenz von Dieter Hoeneß: „So eine Pressekonferenz mit einem Fußballmanager hat längst den Charakter eines großen Staatsereignisses. Die Blitzlichter, die surrenden Kameras, die wichtigen Gesichter. Wenn Christoph Daum sich zu seiner Kokservergangenheit äußert, hat das etwas vom Schuldeingeständnis eines gescheiterten Ministers. Wenn Rudi Völler seinen Rücktritt erklärt, ist er dem Bundeskanzler sehr nah. Die Bedeutung, die eine Fußballpressekonferenz hat, speist sich nicht allein aus dem Ego der Fußballer – sondern vor allem aus der Wichtigkeit, die dem Fußball draußen in der Gesellschaft zugewachsen ist. Die WM 2006 soll weniger ein Sportereignis sein, sondern in erster Linie ein Schwungrad für die Wirtschaft, ein Beleg deutscher Leistungsfähigkeit. Wenn es dem Fußball schlecht geht, geht es dem Land schlecht – solche Parallelen werden gern beschrieben und sind sogar ernst gemeint. Und wenn es eine Erkenntnis aus all den Ereignissen um den bestochenen Schiedsrichter gibt, dann wohl die, dass der Fußball eine Branche ist mit Figuren, die genauso verkommen sind wie jene in der Politik und im ganzen Leben.“

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