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Bundesliga

Bodenständigkeit

Oliver Fritsch | Mittwoch, 27. Juli 2005 Kommentare deaktiviert für Bodenständigkeit

Daniel Meuren (FTD 27.7.) schildert die Stimmung in Frankfurt: „Die Eintracht des Jahres 2004/05 hat vieles wieder gutgemacht, was vorherige Generationen mit drei Abstiegen in nur acht Jahren zerstört hatten. Der neuerliche Aufstieg ist verbunden mit der Hoffnung auf eine mittelfristige Rückkehr zu alter Größe. Der Grundstein dafür wurde im vergangenen Sommer gelegt. Damals kam der eher biedere Friedhelm Funkel nach der Absage des umworbenen Ralf Rangnick als Trainer. Mit ihm – und dem Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen – hielt die Bodenständigkeit Einzug bei der Eintracht. Die Besinnung auf wenig namhafte, dafür kostengünstige und talentierte Spieler wie Patrick Ochs, Benjamin Köhler und Alexander Meier war nicht nur dem geringen finanziellen Spielraum des Klubs geschuldet. Auch die Vereinsführung wollte den Kurswechsel. Die neue Eintracht sollte ehrgeizig und unverbraucht und mit Spielern besetzt sein, die sich mit Klub und Fans identifizieren. Die Eintracht versuchte es ausschließlich mit Deutsch sprechenden Profis. Das Experiment erzielte die gewünschte Wirkung.“

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