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Deutsche Elf

Die Stirn geboten

Oliver Fritsch | Donnerstag, 27. Oktober 2005 Kommentare deaktiviert für Die Stirn geboten

Nachtrag zum „Krisengipfel“: zwei weitere Kommentare, die die Veranstaltung als töricht erachten und „die Zahnlosigkeit der Arbeitsgemeinschaft, die kurioserweise von Uli Hoeneß angeführt wird“ (stern.de).

Klaus Bellstedt (stern.de) kann Jürgen Klinsmanns Lächeln gut verstehen: „Einzig Klinsmann ist gestärkt hervorgegangen. Der Wahl-Kalifornier hat den Liga-Bossen knallhart die Stirn geboten und nur wenig Kompromissbereitschaft signalisiert. Damit war fast schon zu rechnen, der Schwabe gilt als Sturkopf. Für die Wiederbelebung des Aufpasser-Gremiums ‚Arbeitskreis Nationalmannschaft’ hat Klinsmann vermutlich nur ein müdes Lächeln übrig. Schlaflose Nächte in L.A. wird die Task Force ihm nicht bereiten.“ Stefan Osterhaus (NZZ) zählt zu viele Köche: „Nicht nur in Berlin, nein, auch in Frankfurt werden Koalitionen geschmiedet, die Deutschland endlich wieder nach vorn bringen sollen. Schliesslich wollen sich auch die Manager im Erfolgsfall am WM-Titel beteiligt sehen. Die Herren Direktoren sind nicht zufrieden mit der Arbeit des Coaches, weil der nach ihrer Ansicht zu oft unter Kaliforniens Sonne liegt und zu selten in Deutschland weilt, die Kicker im Trainingslager allen Ernstes spurten lässt und sogar gelegentlich ein Spiel verliert. Klinsmann muss geholfen werden, dachten sich die kooperativen Geister, und so kam man in grosser Runde zusammen und verfügte dieses und jenes.“

dpa-Interview mit Uli Hoeneß (auf stern.de)

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