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Italienische Fußballtugend: stark sein, wenn’s gilt

Oliver Fritsch | Freitag, 12. September 2008 Kommentare deaktiviert für Italienische Fußballtugend: stark sein, wenn’s gilt

Fabio Capello arrangiert sich mit den Verhältnissen, also den taktischen Bildungslücken der englischen Profis, und widerlegt mit dem 4:1 in Kroatien die Skeptiker

4:1 in Kroatien, ein Erfolg des neuen englischen Trainers – Raphael Honigstein (FR) befasst sich spitz mit dessen Aufgabe: „In den Testspielen hatte Fabio Capello schnell gemerkt, dass taktische Flexibilität des englischen Profis natürlicher Feind ist. England fand so in Zagreb einfach zu sich selbst. Er kann mit überzogenen Erwartungen ebenso wenig anfangen wie mit nostalgischer Vergangenheitsbeschwörung. Und der Taktiker weiß: Sein Job ist erst getan, wenn England sich nicht mehr an Erfolgen in der Qualifikation berauschen muss.“

Christian Eichler (FAZ) ergänzt: „Es ist eine italienische Fußballtugend, an die sich die Engländer unter dem neuen Boss noch gewöhnen müssen: dann gut zu sein, wenn es zählt, und nur dann.“ Und macht Theo Walcotts „Energiestoß“ für Englands Auf- und Vortrieb verantwortlich, des „schnellsten Spielers der Premier League“.

Vorgestern referierte Eichler noch die Skepsis, mit der Capello leben muss: „Verzweifelt hier der Großstratege des kontinentalen Klubfußballs an der ewigen taktischen Einfalt englischer Kicker?“ Honigstein (SZ) sprach auch schon am Mittwoch von „nicht mit übermäßiger Spielintelligenz gesegneten Kickern“, was „eine auf der Insel unterdrückte Wahrheit“ sei.

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