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Champions League

Schalke und Bayern atmen auf, Bremen im Pech

Kai Butterweck | Freitag, 27. August 2010 1 Kommentar

Die Gruppen der Champions League stehen fest. Die Presse sieht Bayern und Schalke vor lösbaren Aufgaben. Für Bremen wird es nicht leicht

Jörg Leopold (Tagesspiegel) macht sich nach der Auslosung Sorgen um Werder Bremen: „Viel schwerer hätte es für Werder nicht kommen können. Mit Inter Mailand wartet der Titelverteidiger auf die Bremer, dazu kommen Tottenham Hotspur und der holländische Meister Twente Enschede. Für die Mannschaft von Thomas Schaaf scheint nicht einmal Platz drei und damit der Abstieg in die Europa League sicher. Immerhin: als man vor zwei Jahren schon einmal in der Gruppenphase auf Inter traf, holte Bremen vier Punkte gegen die Italiener. Doch selbst wenn das wieder gelingt, wird es vor allem gegen Tottenham kaum einfacher.“

Auch Roland Zorn (FAZ) sieht die Bremer nicht gerade als „Hauptgewinner“ der Auslosung an. Chancenlos seien sie aber keinesfalls: „Die Grün-Weißen sind ja auch gewohnheitsmäßige Wunderlieferanten im Europapokal.“ Ansporn genug sollten die finanziellen Aussichten sein: „Erst einmal verheißt die Liga der Spektakel allen deutschen Klubs glänzende Perspektiven – auch finanziell. Die Bayern, der deutsche Fußballkrösus, verdienten in der zurückliegenden Champions-League-Spielzeit gleich 60 Millionen Euro. Da lohnte es sich, lange dabei zu bleiben. Für die Münchner zumindest ist das Finale am 28. Mai im Londoner Wembley-Stadion ein großes Ziel, denn wer im Mai Zweiter war will im kommenden Mai möglichst Erster werden.“

Rummenigge warnt eindringlich

Nach Ansicht von Manfred Hendriock (derwesten.de) haben die Bayern am ehesten Grund zur Freude: „Das Los des Tages zog aber, wieder einmal, Bayern München: Der Vorjahres-Finalist erwischte den italienischen Vize-Meister AS Rom, den Schweizer Titel-Träger FC Basel und CFR Cluj aus Rumänien. Besonders interessant: Trainer beim FC Basel ist der ehemalige Bayern-Profi Thorsten Fink. Während fast alle Bayern ein gutes Los begrüßten, sagte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge: `Ich warne davor, diese Gruppe als Selbstläufer anzusehen.`“

Kommentare

1 Kommentar zu “Schalke und Bayern atmen auf, Bremen im Pech”

  1. Seppo
    Sonntag, 29. August 2010 um 19:23

    Im Vorfeld wird doch immer viel diskutiert wie leicht oder schwer die Auslosung für die deutschen Vereine wird. Rein von den Namen her hat es die Bremer wohl ziemlich erwischt. Dennoch hat ein Rummenigge recht, und warnt. Denn wie oft hat man schon erlebt, das vermeintlich schwache Gegner am schwersten zu bezwingen sind. Die Römer sind bekannt, aber was ist von Cluj zu halten. Für die ist es bestimmt die größte Motivation gegen den Vorjahresfinalisten zu spielen. Nichts desto trotz sind die Bayern klar Favorit. Und zu den Schalkern, bei konstanter Leistung kann die k.o. Runde durchaus erreicht werden

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