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><channel><title>indirekter freistoss &#187; Deutsche Elf</title> <atom:link href="http://www.indirekter-freistoss.de/category/deutscheelf/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.indirekter-freistoss.de</link> <description>Presseschau für den kritischen Fußballfreund</description> <lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 08:37:12 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Alles Müller, oder was?</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2011/11/18/deutschland-holland-muller-low/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2011/11/18/deutschland-holland-muller-low/#comments</comments> <pubDate>Fri, 18 Nov 2011 08:14:58 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator> <category><![CDATA[Deutsche Elf]]></category> <category><![CDATA[Bert van Marwijk]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Joachim Löw]]></category> <category><![CDATA[Mesut Özil]]></category> <category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category> <category><![CDATA[Thomas Müller]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20165</guid> <description><![CDATA[Der ungefährdete Sieg gegen die Holländer bildet den krönenden Abschluss eines erfolgreichen Länderspieljahres. Die Presse berauscht sich vor allem am Spiel des Münchners Thomas Müller Jan Christian Müller (FR) verspürt eine ähnliche „Magie“ wie zu Löws Stuttgarter Zeiten. Ein Spieler erscheint ihm derzeit unersetzbar: „Der 22-Jährige Thomas Müller symbolisiert mit seinem Frohsinn, seiner Auffassungsgabe, seinem [...]
No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der ungefährdete Sieg gegen die Holländer bildet den krönenden Abschluss eines erfolgreichen Länderspieljahres. Die Presse berauscht sich vor allem am Spiel des Münchners Thomas Müller</em></p><p><span
id="more-20165"></span><strong>Jan Christian Müller</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/dfb-elf-magisches-dreieck-reloaded,1472784,11158002.html">FR</a>) verspürt eine ähnliche „Magie“ wie zu Löws Stuttgarter Zeiten. Ein Spieler erscheint ihm derzeit unersetzbar: „Der 22-Jährige Thomas Müller symbolisiert mit seinem Frohsinn, seiner Auffassungsgabe, seinem Tempo und seiner Technik, seinem Wagemut und seiner Wucht idealtypisch die atemberaubende Entwicklung eines Teams, das 2010 England und Argentinien, 2011 dann Brasilien und die Niederlande aussehen ließ wie Gartenzwerg-Mannschaften. Die Datenbanken werfen für den Irrwisch aus München, der im ernüchternden WM-Halbfinale gegen Spanien gelbgesperrt pausieren musste, immer neue, immer herausragendere Werte aus. Die Qualität in der Kadertiefe lässt es zu, selbst Unpässlichkeiten von gestandenen Männern wie Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm zu kompensieren, auch Klose kann durch Mario Gomez und Özil durch Mario Götze ersetzt werden. Nur Müller ist die Spitze des Dreiecks, die besser niemals fehlen sollte.“</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/3407809956/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=indirekterf01-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3407809956">Na dann&#8230;</a></p></div><p><strong>Philipp Selldorf</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/deutsche-nationalelf-testspiele-als-festspiele-1.1191331">SZ</a>) schließt sich dem an: „In dieser Luxus-Mannschaft gibt es zwar viele Spieler, deren Talente sie einzigartig erscheinen lassen, aber dank des hoch entwickelten Ganzen kaum einen mehr, der eine leere Stelle hinterlässt, wenn er mal fehlt. Die Ausnahme bildet Thomas Müller, der unter den großen Fußballern auf der Welt unvergleichlich ist. Eine schräge, aber gute Laune der Natur hat ihn hervorgebracht. In Hamburg haben Müller und Kollegen dem ohnehin glänzenden Länderspieljahr eine funkelnde Krone aufgesetzt. Wie im vorigen Jahr hat die Nationalmannschaft auch 2011 ein Konjunkturhoch ohne Brüche und nennenswerte Schwankungen erlebt, von Partie zu Partie ist sie besser geworden. Das Publikum wird verwöhnt wie selten zuvor, Testspiele sind auf einmal Festspiele.“</p><p><strong>Stefan Hermanns</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/fussball-em/ein-sieg-mit-stil/5855180.html">Tagesspiegel</a>) erfreut sich am neuen Selbstbewusstsein der deutschen Mannschaft: „Jogi Löws Truppe ist inzwischen so von ihren Fähigkeiten überzeugt, dass sie auch Duelle gegen Großmächte wie Holland oder Brasilien so angehen wie bisher nur Spiele gegen Belgien, Österreich oder Kasachstan. Bei der EM 2008 und zwei Jahre später im WM-Halbfinale gegen die übermächtigen Spanier war Löws Mannschaft noch in alte Muster zurückgefallen – weil sie innerlich nicht überzeugt war, Spanien spielerisch beikommen zu können.“</p><p><strong>Viele Beine und goldene Füße</strong></p><p><strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/deutsche-nationalmannschaft-schoen-und-wahr-11530734.html">FAZ</a>) prophezeit eine neue Ära: „Die Spiellust, die sich von vorne bis hinten über Klose, Müller, Özil, Kroos und Khedira en bloc präsentierte, und sich dazu auch mit altdeutscher Effizienz im Torabschluss paarte, wird aber nicht über Nacht verfliegen. Dafür steht das Fundament, an dem Löw so akribisch und entspannt gearbeitet hat, personell viel zu fest auf vielen Beinen und goldenen Füßen. Man kann sogar hoffen, dass in Deutschland gerade der Grundstein gelegt wird für eine noch viele Jahre und weit über die Europameisterschaft tragende neue deutsche Spielkultur, die nun nur noch beweisen muss, dass sie auch das Erfolgsrezept der Vergangenheit in sich aufzunehmen weiß.“</p><p><strong>Stefan Osterhaus</strong> (<a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/holland_geht_in_hamburg_unter_1.13328073.html">NZZ Online</a>) hievt die Elf von Jogi Löw in spanische Gefilde: „Der Scheinrückzug gilt in Lehrbüchern als probates taktisches Mittel, um einen Gegner in falscher Sicherheit zu wiegen. Ob Hollands Trainer Bert van Marwijk im Länderspiel gegen die deutsche Mannschaft auf diese Idee kam? Um dann im nächsten Jahr an der Euro aus der Position des Underdogs gegen den großen Rivalen zuzuschlagen? Das darf nach dem 0:3 der Holländer stark in Zweifel gezogen werden: Das Match in Hamburg war ein Debakel ersten Ranges, der Weltranglistenzweite wurde vom DFB-Team auf der ganzen Linie vorgeführt. Die Deutschen ihrerseits zelebrierten Fußball auf einem Niveau, das gegenwärtig nur sie und Spanien beherrschen.“</p><p><strong>Die Lage hat sich gedreht</strong></p><p><strong>Oliver Fritsch</strong> (<a
href="http://www.zeit.de/sport/2011-11/klose-oezil-mueller-holland">Zeit Online</a>) entzückt sich über vertauschte Rollen: „Der deutsche Fußball hat unter Joachim Löw einen steten Wandel vollzogen, es gibt kein geeigneteres Kontrastmittel dafür als Holland. Betrachtet man die vergangenen vier Jahrzehnte war Holland selbst zu erfolgreichsten deutschen Zeiten seinem großen Nachbarn ästhetisch und irgendwie auch moralisch überlegen. Holland stand für Voetbal total, Ballzirkulation, Schönheit, Deutschland für Berti, Briegel und Borowka. Immerhin konnte sich Deutschland mit dem nicht unwesentlichen Fakt trösten, dass es mehr Titel gewann. Nun hat sich die Lage gedreht. Die Deutschen sind die Feingeister, die Ball und Gegner laufen lassen, die hochspringen müssen, wenn der Gegner auf Jagd geht. Holland hingegen vanbommelt. In Hamburg gelangen ihnen in manchen Szenen nicht mal die Fouls. Ihre Angriffe waren so inspirierend wie die Oh-wie-ist-das-schön-Gesänge der deutschen Fans. In Ausdruck und Ergebnis war Deutschland deutlich überlegen.“</p><p><strong>Peter Ahrens</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,798163,00.html">Spiegel Online</a>) weist auf vorhandenen Sand im Getriebe hin: „Es gibt sie dennoch, die kleinen Baustellen &#8211; und man muss sagen, hier ist Löw im Jahr 2011 nicht besonders vorangekommen. Die Position des Rechtsverteidigers ist nach wie vor unzureichend besetzt: Ob Jérôme Boateng, Benedikt Höwedes oder Christian Träsch 2012 den Vorzug bekommen, ist völlig offen. Die Optimallösung stellt niemand aus dem Trio dar. Und in der Innenverteidigung hat sich ausgerechnet der Erfahrenste in der Abwehrzentrale, Per Mertesacker, in den vergangenen Monaten als Restrisiko herausgestellt. Bisher war auf Mertesacker bei Turnieren allerdings Verlass. Der Neu-Londoner hat schließlich noch ein halbes Jahr Zeit, seine Form zu finden. Sein 22 Jahre alter Nebenmann Holger Badstuber ist derzeit erheblich weiter.“</p><p><strong>Zu viele Störvariablen spielen eine Rolle</strong></p><p><strong>Markus Völker</strong> (<a
href="http://www.taz.de/Kolumne-Press-Schlag/%2182002/">taz.de</a>) warnt vor zu viel Euphorie: „Im Moment sieht alles gut aus: Die Elf überzeugt spielerisch. Sie leistet sich extravagante Experimente (Dreierkette) und verliert trotzdem nicht. Alle Welt ist begeistert vom forschen Kreativfußball der DFB-Jungs. Zurecht. Im Zeitraffer haben Löw und seine Helfer aus Leichtathleten mit der Lizenz zum hölzernen Dribbling leichtfüßige Ballstreichler gemacht, die den deutschen Fußball, der noch Anfang dieses Jahrtausends hoffnungslos festgefahren schien, um eine neue Formel bereichert haben: Leichtigkeit plus Gedankenschnelle plus Esprit ist gleich Erfolg. Das Problem dabei ist, Fußball lässt sich nicht mathematisch exakt berechnen. Zu viele Störvariablen spielen hier eine Rolle. Sie könnten sogar einem DFB-Team im Formhoch zum Verhängnis werden.“</p><p><a
href="http://www.trainer-baade.de/interview-10-monate-seinen-traum-leben/#more-12702">freistoss des tages</a></p><p>No related posts.</p><p><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20158</guid> <description><![CDATA[Die Presse reagiert zwiespältig hinsichtlich Löws Kiew-Experiment mit einer Dreierabwehrkette zu operieren. Weit weniger Sorgen bereitet hingegen der Offensiv-Bereich der Nationalmannschaft Der EM-Test gegen die Ukraine artete überraschend zu einem wahren Fußball-Fest aus. Steffen Dobbert (Zeit Online) freut sich für die Junge Garde von Jogi Löw: „Im Durchschnitt waren die Spieler der deutschen Nationalelf an [...]
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id="more-20158"></span>Der EM-Test gegen die Ukraine artete überraschend zu einem wahren Fußball-Fest aus. <strong>Steffen Dobbert </strong>(<a
href="http://www.zeit.de/sport/2011-11/deutschland-ukraine-kiew-em-fussball-loew">Zeit Online</a>) freut sich für die Junge Garde von Jogi Löw: „Im Durchschnitt waren die Spieler der deutschen Nationalelf an diesem Abend jünger als 23 Jahre alt. Niemals zuvor hat Löw eine so junge Elf spielen lassen. Im Mittelfeld deuteten Özil, Götze und Kroos an, welch spielerische Zukunft dem deutschen Fußball gehört. In der Offensive spielten Gomez und Müller souverän. Trotz aller Unerfahrenheit und Fehler in der Abwehr schafften die Bundesligaprofis so in der zweiten Halbzeit den Ausgleich.“</p><div
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href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,797373,00.html">Spiegel Online</a>) hält sich beim Anblick der Dreierabwehrkette die Hände vor die Augen: „Was die Systeme der Fußball-Nationalmannschaft betrifft, galt Löw ja nicht als allzu experimentierfreudig, doch am Freitagabend vor dem ereignisreichen Unentschieden der Deutschen in der Ukraine hat er sich unter die Abenteurer seiner Gilde begeben und etwas Neues ausprobiert. Eine Formation, die er später als 3-5-2-System bezeichnen sollte. Das Besondere an diesem Ansatz ist die Dreierabwehrkette, die eigentlich längst als abgeschafft galt. Und viele Beobachter waren sich nach dieser Partie, in der das Nationalteam erstmals seit dem 3:3 in Finnland vor über drei Jahren wieder einmal mehr als zwei Gegentore zuließ, einig: Das war in die Hose gegangen. Dreierketten gehören in die Geschichtsbücher.“</p><p><strong>Michael Ashelm</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/nationalmannschaftskommentar-winterfavoriten-und-sommerhelden-11527936.html">FAZ</a>) begrüßt die Experimentierfreudigkeit des Bundestrainers: „Nicht erst seit der Siegesserie in der EM-Qualifikation ist spürbar, dass das junge deutsche Team diesmal sehr früh und fokussiert wie nie zuvor den sportlichen Höhepunkt der Spielzeit ins Visier genommen hat. Jede Möglichkeit, die der Bundestrainer bietet, auf dem Platz neue Erkenntnisse zu sammeln, wird mit Eifer wahrgenommen. Die neue Qualität der Spieler, ihre Aufnahmefähigkeit, der Einsatzwillen auch für die Gruppe und die Breite des personellen Angebots sorgen für eine Basis, auf der sich vielversprechend arbeiten lässt. Der Bundestrainer nutzt dieses Potential, um das Handlungsprogramm seiner Elf zu erweitern.“</p><p><strong>Johannes Aumüller</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/ukraine-gegen-deutschland-unberechenbar-vorne-wie-hinten-1.1187373-2">SZ</a>) sieht das Experiment als Chance für eine zusätzliche Offensiv-Kraft: „Bislang war es keine allzu große Kunst, die Aufstellung der Nationalelf richtig vorherzusagen. Das taktische System war immer das etablierte 4-2-3-1-Modell, und Fragen nach dem Personal ergaben sich allenfalls bei der Besetzung des zweiten Außenverteidigerpostens neben Philipp Lahm und des zweiten Innenverteidigers. Das hat sich etwas geändert. In der Defensive gibt es immer noch keine Stammbesetzung, und wenn alle fit sind, können im Mittelfeld und im Angriff wohl nur Bastian Schweinsteiger, Mesut Özil und Thomas Müller Stammplätze für sich reklamieren; daneben balgen sich Sami Khedira, der gegen die Ukraine überzeugende Toni Kroos, Andre Schürrle, Mario Götze, Lukas Podolski, Miroslav Klose und Mario Gomez um drei Positionen. Wahrscheinlich war auch das Wissen um diese vielen guten Offensivkräfte ein Grund für Löws Dreierketten-Test &#8211; denn mit einem Abwehrmann weniger lässt sich je nach konkretem Spielsystem ein zusätzlicher Startelfplatz für ein Mitglied der Kreativabteilung schaffen. Für Löw ist es nur logisch, diesen experimentellen Weg einzuschlagen.“</p><p><strong>Bestens vorbereitet</strong></p><p><strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/nationalmannschaft-der-pure-luxus-11526668.html">FAS</a>) lehnt sich entspannt zurück: „Löw simulierte in der Ukraine so etwas wie den Ernstfall, auch das Unerwartete soll besser beherrschbar werden. Nach zehn Siegen in zehn EM-Qualifikationsspielen war zuletzt angesichts der Dominanz die Frage aufgekommen, ob die Deutschen derzeit vielleicht die beste Nationalmannschaft erleben, die sie je hatten. Das Rekordergebnis gibt diese Ansicht her, die Spielstärke und Auswahlmöglichkeiten wohl auch, aber ganz sicher lässt sich sagen, dass noch nie eine deutsche Mannschaft besser vorbereitet in ein Turnier gehen dürfte wie der aktuelle Löw-Jahrgang.“</p><p>Auch <strong>Wigbert Löer</strong> (<a
href="http://www.stern.de/sport/fussball/laenderspiel-remis-gegen-die-ukraine-fehler-im-system-1750335.html">stern.de</a>) sieht im Angriffsbereich kaum noch Verbesserungsmöglichkeiten: „Man kann ihn sich kaum mehr wegdenken aus der deutschen Mannschaft, diesen diesmal sehr guten Toni Kroos. Das Angebot im Mittelfeld übersteigt die Nachfrage in der Nationalmannschaft deutlich, und gegen Holland stößt nun auch noch der fabelhafte Marco Reus dazu. Podolski (in der aktuellen Form) und Schürrle, Götze und Özil, Kroos und Schweinsteiger, Khedira und Lars und Sven Bender – absolut erstklassig kann Löw da wohl besetzen, selbst wenn es bis zur Europameisterschaft im Juni noch Verletzungen geben sollte. Bei der Abwehr ist man ein halbes Jahr vor EM-Beginn noch nicht so euphorisch. Das neue System hat daran nichts geändert.“</p><p><a
href="http://medienwoche.ch/2011/11/12/wie-man-in-den-wald-ruft/">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20151</guid> <description><![CDATA[Beim Spiel gegen die Ukraine kann Joachim Löw experimentieren. Die Presse über die neue Flexibilität der Nationalelf, die Vision vom Favoritenfußball und ein Gastgeberland zwischen Anspruch und Wirklichkeit Jörg Marwedel schreibt auf sueddeutsche.de über das gar nicht mehr allzu ferne „Fernziel“ der Nationalmannschaft: „Auch wenn Bundestrainer Löw das Thema ‚Spanien‘ inzwischen am liebsten aussparen würde: [...]
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id="more-20151"></span></p><p><strong>Jörg Marwedel</strong> schreibt auf <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/nationalelf-vor-dem-ukraine-spiel-experimente-mit-oezil-und-goetze-1.1185323">sueddeutsche.de</a> über das gar nicht mehr allzu ferne „Fernziel“ der Nationalmannschaft: „Auch wenn Bundestrainer Löw das Thema ‚Spanien‘ inzwischen am liebsten aussparen würde: Nur darum scheint es für die Profis zu gehen. Um die Revanche gegen das derzeit weltbeste Team, das sowohl im EM-Finale 2008 als auch im WM-Halbfinale 2010 jeweils 1:0 gegen die Deutschen gewonnen hatte. Die Endspiel-Arena in Kiew darf das DFB-Team am Freitag im Test gegen die Ukraine immerhin schon einmal erleben.“ Voraussichtlich wird Joachim Löw erstmals Götze und Özil gemeinsam spielen lassen. Für Marwedel ein Experiment, das „genau zu Löws Plan passt, die Deutschen künftig vermehrt Favoritenfußball spielen zu lassen. Einen Fußball, der dominanter ist und der phantastischen Auswahl im Mittelfeld gerecht werden soll.“</p><p><strong>Experimente ohne Substanzverlust</strong></p><p>Allen Umstellungen und Ausfällen zum Trotz – <strong>Stefan Rommel</strong> bescheinigt dem Nationalteam auf <a
href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/dfb-team/1111/Artikel/ukraine-deutschland-dfb-team-nationalmannschaft-gelassenheit-joachim-loew-oezil-goetze-von-beginn-an-experimente-im-testspiel.html">spox.com</a> eine ausgeprägte Flexibilität und stellt fest: „Sein (Löws, Anm. d.Red.) eingespieltes Kollektiv erlaubt ihm selbst größere Umstellungen oder kompensiert Ausfälle.“ Der Bundestrainer sei mittlerweile soweit, freiwillig oder unfreiwillig Experimente wagen zu können, ohne dass er einen zu großen Substanzverlust bei seiner Mannschaft befürchten müsste, schreibt der Autor. Da die Nationalelf noch die Testspielgegner Frankreich und die Niederlande vor der Brust hat, sei es für die deutsche Auswahl „der letzte Test, ihren dominierenden Fußball gegen einen schwächeren Gegner zu verfeinern.“</p><p><strong>Frank Hellmann</strong> porträtiert auf <a
href="http://taz.de/Zieler-debuetiert-im-DFB-Team/!81477/">taz.de</a> Ron-Robert Zieler, der heute Abend sein Länderspieldebüt gibt: „Obwohl Zieler genau wie der mit ihm um den Platz hinter Manuel Neuer rangelnde Tim Wiese gebürtiger wie überzeugter Rheinländer ist, kommt er ganz anders rüber; er taugt nicht als Selbstdarsteller; er ist kein Obermacker. Gelassenheit und Besonnenheit sind seine prägenden Merkmale.“ Dennoch habe Hellmann „herbstliche Schwankungen“ bei dem 22-Jährigen gesehen: „Sowohl in der Europa League als auch in der Bundesliga sah das einst bei Manchester United geformte Torwarttalent nicht wirklich gut aus.“ Dennoch: Zielers Berufung stehe „symbolisch für eine für höhere Aufgaben prädestinierte Torwart-Generation, zu der auch die allesamt bei der U21 weilenden Jungspunde Marc-André ter Stegen, Oliver Baumann und Kevin Trapp zählen.“</p><p><strong>Ukraine zwischen Anspruch und Wirklichkeit</strong></p><p>Die <a
href="http://www.berliner-zeitung.de/sport/nationalmannschaft-ukraine-zwischen-wunsch-und-wirklichkeit,10808794,11130592.html">Berliner Zeitung</a> sieht den heutigen Gegner und EM-Gastgeber irgendwo „zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ schweben: „Zuletzt gingen nacheinander Testspiele gegen Tschechien, Frankreich, Schweden und Uruguay verloren und erst ein 2:0 gegen Playoff-Teilnehmer Estland beruhigte die Gemüter der mächtigen Oligarchen und fußballverrückten Finanziers der EM, die von (Trainer, Anm. d. Red.) Blochin vor allem eines erwarten: Die Ukraine soll als gesetzter Kopf der Gruppe D mindestens Viertel- und Halbfinale erreichen – trotz Platz 60 in der Fifa-Weltrangliste, hinter Panama oder Burkina Faso.“</p><p><strong>Logistische Probleme in der Ukraine</strong></p><p><strong>Lars Gartenschläger</strong> berichtet für <a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/em-2012/article13709947/Ist-die-Ukraine-bereit-fuer-das-grosse-EM-Spektakel.html">Welt Online</a> über die Infrastruktur in der Ukraine, die angesichts des bevorstehenden Großereignisses für Sorgenfalten auf der Stirn sorgt: „In Lwiw zum Beispiel herrscht derzeit noch jeden Dienstag Flugverbot, weil dann an einem neuen Rollfeld gearbeitet wird. Kräne, Bagger und Planierfahrzeuge säumen derzeit auch viele Straßen im Land. Wer dieser Tage vom Flughafen Kiew in die Innenstadt will, braucht teilweise mit dem Auto eine Stunde.“ Die Beschilderung in den Zentren seien bislang nur für diejenigen lesbar, die kyrillisch lesen können. Das größte Problem aber wird die Unterbringung der Gäste, befürchtet der Autor. „Mit bis zu 600.000 Besuchern wird während des Turniers in der Ukraine gerechnet. Doch selbst mit den rund 30 Hotels, die jetzt noch landesweit gebaut werden, wird es nicht reichen, alle Fußballtouristen komfortabel unterzubringen.“ Ein noch größeres Problem könnten die vielen streunenden Hunde werden: „Bis zu 15.000 dieser Tiere leben teilweise in den großen Städten wie Kiew oder Lwiw, und einige von ihnen greifen in aggressiven Rudeln immer wieder Passanten an. Nun drangen Bilder und Berichte an die Öffentlichkeit, wonach die Hunde nicht eingefangen und kastriert, sondern vergiftet und verbrannt werden. Der europäische Fußballverband Uefa distanzierte sich von dieser Maßnahme, bat aber um Lösungsvorschläge, die Situation zu verbessern. Es ist ein Kampf gegen die Zeit.“</p><p><a
href="http://www.11freunde.de/international/145746/der_armani-soldat">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=20151&amp;md5=26dc39622b1879cacc7d434bbb3e48d7" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20086</guid> <description><![CDATA[Zehn Spiele, zehn Siege &#8211; Makellos beendet das deutsche Team die EM-Qualifikation. Die Presse über Parallelen zur Elf von 72, den neuen Respekt aus dem Ausland und die Abschaffung des Stammplatzes Um die Leistungen einer Mannschaft richtig einzuordnen, werden im Fußball gerne Vergleiche angestellt. Philipp Selldorf geht in der Süddeutschen Zeitung der Frage nach, ob [...]
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id="more-20086"></span></p><p>Um die Leistungen einer Mannschaft richtig einzuordnen, werden im Fußball gerne Vergleiche angestellt. <strong>Philipp Selldorf</strong> geht in der <em>Süddeutschen Zeitung</em> der Frage nach, ob es je eine bessere DFB-Auswahl gegeben hat. Während die Parallelen zur Weltmeisterelf von 1990 nicht ganz so offenkundig sind („Das Spiel der 90er-Weltmeister hatte grundsätzlich eine andere Orientierung als das beschleunigte, auf Turbokonter angelegte Direkt- und Vorwärtsspiel ihrer zeitgenössischen Nachfahren.“), zeige das EM-Team von 1972 deutlich mehr Übereinstimmung mit der aktuellen Mannschaft. Zwar habe Löw keine speziellen Persönlichkeiten wie Netzer oder Beckenbauer im Aufgebot, dafür als unumstrittene Größen seine Kapitäne Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm. Auch sonst sieht Selldorf viele Gemeinsamkeiten: „Per Mertesacker übt mit zunehmendem Alter immer mehr eine etwas modernere Version der Schwarzenbeck-Rolle aus. Sami Khedira variiert Wimmer inzwischen auf eine so elegante und doch mannschaftsdienliche Art, dass man bald Hacki Khedira zu ihm sagen darf. Mario Gomez folgt in seiner Eigenschaft als &#8218;Tormaschine&#8216; (Löw) den Spuren von &#8218;Bomber&#8216; Müller. Und der bayerische Ur-Mensch Paul Breitner findet seinen Nachfahren im bayerischen Ur-Menschen Thomas Müller.“</p><div
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class="viamazon">Unser Amazon-Kommentar</div><p><a
href="http://www.amazon.de/gp/product/B00004RYFD/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00004RYFD">Ohne Worte</a></div><p><strong>Am Ende bleibt nur Spanien</strong></p><p><strong>Christian Spiller</strong> (<a
href="http://www.zeit.de/sport/2011-10/loew-deutschland-belgien-em-titel/seite-2"><em>Zeit Online</em></a>) neigt hingegen nicht zu solchen Superlativen: „Nun sind solche Vergleiche so sinnvoll wie die zwischen Angela Merkel und Otto von Bismarck. Es waren andere Zeiten, es war anderer Fußball.“ Allerdings werde der historische Erfolg mit einer gewissen Erwartungshaltung einhergehen. So müsse sich die deutsche Mannschaft bei der EM an Zahlen orientieren: „10, 0 und 34. Sie stehen für die Siege, Niederlagen und erzielten Tore. Viel besser geht es eben nicht.“ Auch ein Ausblick auf die Situation der Konkurrenz entlarvt das deutsche Team als einen der Favoriten auf den Titel: „Die Niederländer verloren 2:3 in Schweden. Ob Portugal überhaupt zur EM fahren darf, wird erst in den Playoffs entschieden. Ein Schicksal, das den Franzosen nur wegen eines Elfmetertores zwölf Minuten vor Schluss gegen Bosnien-Herzegowina erspart blieb. Einzig die Engländer erledigten ihre Aufgabe halbwegs souverän. Am Ende bleibt nur Spanien.“</p><p><strong>Christian Kamp</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/nationalmannschaft-schoenes-neues-deutschland-11491042.html"><em>FAZ.net</em></a>) sieht nicht die maximale Ausbeute von zehn Siegen in zehn Spielen als den eigentlichen Gewinn der Nationalelf. Vielmehr sei es der Ruf, den man sich bei der Konkurrenz erarbeitet habe: „Unter Löws Regie ist in den vergangenen Monaten etwas größeres entstanden als nur eine ziemlich erfolgreiche Fußballmannschaft, die über weit mehr Spielfreude, Spitzenkönner und Siegermentalität verfügt als ihre Vorgänger-Jahrgänge. Hier ist zum ersten Mal seit langem eine deutsche Mannschaft zu besichtigen, die über eine spezielle Aura verfügt &#8211; etwas, was im Weltfußball derzeit sonst nur die Spanier für sich in Anspruch nehmen können.“ Es gebe wenig Argumente, warum dieses Team nächstes Jahr nicht reif für den Titel sein sollte, bemerkt der Autor – zumal im Vergleich zur EM 2008 mehr Tempo, mehr Variabilität und mehr Teamgeist auf den Habenseite stehe.</p><p><strong>Die Konstanz fehlt noch</strong></p><p><strong>Ralf Buschmann</strong> fragt auf <a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,791292,00.html"><em>Spiegel Online</em></a> „Wer braucht noch Stammspieler?“ und verweist damit auf die neue Qualität der Nationalelf, Spiele auch ohne die vermeintlichen Stammkräfte souverän zu gewinnen. „Sowohl der deutliche Länderspielerfolg über die Türkei als auch der 3:1-Sieg am Dienstagabend gegen Belgien haben deutlich gemacht, dass die Mannschaft vielleicht mehr als je zuvor von der individuellen Klasse eines jeden einzelnen Akteurs beflügelt werden kann.“ Bei der EM könne es deshalb erstmals eine deutsche Mannschaft geben, die keinen wirklichen Stamm hat. Einzig die Konstanz fehle dem Team noch, ausgemacht am Exempel Toni Kross: „Der Münchner Mittelfeldspieler war zuletzt ein Komet im Nationalteam, er galt schon als legitimer Nachfolger von Real-Star Sami Khedira. Gegen Belgien sah man von Kroos hingegen kaum etwas. Dafür spielte sein Nebenmann Khedira für zwei, als wolle er mit seiner Zweikampf- und Laufstärke alle Spekulationen um einen Verlust seines Stammplatzes ausräumen.“</p><p>Auch <strong>Carlos Ubina</strong> (<a
href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kader-der-deutschen-nationalelf-ein-tolles-team-ganz-ohne-stammspieler.452e3ace-336b-4b0d-9e94-c7cb1b7a0a3d.html"><em>Stuttgarter Zeitung</em></a>) sieht einen neuen Trend der rotierenden Beschäftigung von Nationalspielern: „Der Bundestrainer ist in der angenehmen Lage, über einen so starken Kader zu verfügen, um nicht mehr nach anderen schielen zu müssen. Er selbst hat auch eine so starke Position inne, dass er per Dekret einfach den Begriff Stammspieler abschafft. Und wenn der 51-Jährige demnächst mal das Vorschlagsrecht erhält, das Wort des Jahres zu küren, dann wird es ‚Konkurrenzkampf‘ sein. Diesen fordert er ein, diesen müssen die Spieler annehmen, und dieser wird die verbleibenden acht Monate bis zum Endrundenbeginn bestimmen.“</p><p><strong>Mittelfeld atemberaubend schnell überbrückt</strong></p><p><strong>Markus Wanderl</strong> erinnert in der <a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/deutsche_fussball-nationalmannschaft_loew_europameisterschaft_1.12956546.html">Neuen Zürcher Zeitung</a> daran, dass zehn Siege in zehn Quali-Spielen zwar einen Rekord darstellen, nicht jedoch einen Titelgewinn. Bis zum 1. Juli nächsten Jahres fließe noch viel Wasser die Dnepr hinunter, bemerkt Wanderl verheißerisch. Dennoch: „Ein DFB-Team kann Spiele mittlerweile auch im tatsächlichen Sinne des Wortes spielerisch entscheiden und durch ganz besondere individuelle Klasse. Die gegen Belgien erfolgreichen Torschützen Mesut Özil, der anstelle von Lukas Podolski aufgebotene André Schürrle und Mario Gomez zeigten dies eindrucksvoll. Vor Gomez’ Treffer zum 3:0 hatten die Deutschen das Mittelfeld atemberaubend schnell überbrückt.“</p><p>Neun Monate vor der EM wagt <strong>Klaus Bellstedt</strong> auf <a
href="http://www.stern.de/sport/fussball/nationalteam-bei-der-em-2012-alles-glaenzt-bis-auf-den-angriff-1737964.html"><em>stern.de</em></a> einen Ausblick auf den möglichen Turnier-Kader. Vor allem im Mittelfeld wird es eng: „Bekommt Khedira bei Real zu wenig Einsatzzeit, könnte Kroos’ Stunde schlagen. Er interpretiert die Rolle als Sechser offensiver. Löw schätzt ihn als ‚Zwischenspieler‘. Mit Sven Bender, Christian Träsch und Simon Rolfes hat der Bundestrainer für den defensiveren Part des Mittelfelds bewährte und talentierte Kräfte in der Hinterhand. Links ist André Schürrle gerade im Begriff, Lukas Podolski rein leistungsmäßig zu überholen. Vergessen wir nicht Ilkay Gündogan, der gegen Belgien sein Debüt in der A-Nationalmannschaft feierte sowie die beiden zuletzt nicht berücksichtigten Marko Marin und Lewis Holtby.“ Im Angriff stehe ein Zweikampf zwischen Miroslav Klose und Mario Gomez bevor: „Gomez hat aufgeholt. Er ist in der Nationalmannschaft endlich angekommen, hat in seinen letzten sieben Länderspielen unglaubliche sieben Tore erzielt. Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden.“</p><p><strong>Von der 1B-Klasse entfernt</strong></p><p><strong>Stefan Rommel</strong> hat für <a
href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/dfb-team/1110/Artikel/dfb-team-fazit-em-qualifikation-zahlen-fakten-entwicklung-personal-ausblick-joachim-loew-europameisterschaft-2012.html"><em>spox.com</em></a> die Entwicklung der Nationalelf während der EM-Qualifikation aufgezeichnet. Während Löws Team sich bei der WM in Südafrika noch schwer getan habe, den Gegner über 90 Minuten zu dominieren, habe sich die Mannschaft in dieser Beziehung weiterentwickelt: „Löw ist mittlerweile so weit, dass er sein Mittelfeld nicht mehr starr auf Positionen fixiert arbeiten lassen muss. Die Spieler dürfen ihr Wirken in einem bestimmten Rahmen selbst entscheiden. Das bringt Flexibilität und Kreativität.“ Gegen Belgien sei das deutsche Mittelfeld variabel wie noch nie gewesen: „Den Spielern Khedira, Kroos, Özil, Schürrle und Müller waren kaum feste Arbeitsbereiche zuzuordnen. Viele Mannschaften kann Deutschland damit hinter sich lassen, von der 1B-Klasse in Europa hat sich die Mannschaft ein weiteres Stück entfernt.“ Einzig in der Defensive gibt es noch Nachholbedarf. Die Angriffswucht wiege die Fehler in der Defensivbewegung in jedem Spiel auf, doch Vorsicht ist geboten: „Bei einem Turnier, mit nur drei Spielen in der Gruppenphase und anschließendem K.o.-Modus, sind die Parameter völlig andere. Dass die Mannschaft zuletzt in neun Spielen in Folge mindestens ein Gegentor kassiert hat, mag für die Qualifikation kein Hindernis gewesen sein. Bei der Endrunde dürfte sich so aber kaum etwas gewinnen lassen.“</p><p><a
href="http://www.el-futbol.de/?p=3653">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=19860</guid> <description><![CDATA[Die Presse berauscht sich weiter am Sieg der Deutschen gegen Brasilien und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft Michael Horeni (FAZ) freut sich über den Rollentausch: „Dass der deutsche Fußball einmal Vorbild für Brasilien sein könnte, hätte man vor ein paar Jahren noch für einen Witz gehalten. In Stuttgart war es das schöne Abbild einer seit [...]
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id="more-19860"></span><strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/artikel/C30644/nationalmannschafts-kommentar-vorbild-fuer-brasilien-30483294.html">FAZ</a>) freut sich über den Rollentausch: „Dass der deutsche Fußball einmal Vorbild für Brasilien sein könnte, hätte man vor ein paar Jahren noch für einen Witz gehalten. In Stuttgart war es das schöne Abbild einer seit der WM 2010 schon nicht mehr ganz so neuen Fußball-Wirklichkeit. Die Selbstverständlichkeit, mit der Löw und selbst seine jüngsten Helfer wie Mario Götze und Andre Schürrle diesen rundum eindrucksvollen Erfolg gegen den Rekord-Weltmeister ganz nüchtern als einen nur weiteren Entwicklungsschritt zur Kenntnis nahmen, machte eine Entschlossenheit deutlich, die sich nur noch mit höchsten Zielen zufrieden gibt: den Titeln bei der Europameisterschaft 2012 und zwei Jahr später bei der Weltmeisterschaft in Brasilien.“</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/3896029959/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3896029959">Platz machen, jetzt kommen wir!</a></div><p><strong>Jan Christian Müller</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/loews-meriten/-/1472784/9340890/-/index.html">FR</a>) klopft dem Bundestrainer anerkennend auf die Schultern: „Die progressive Spielweise, die Joachim Löw der Nationalmannschaft beigebracht hat, ist wiederum stilbildend für die Bundesliga geworden: technisch anspruchsvolles Spiel aus der Abwehr heraus, irrsinnig schnelles Umschalten bei Ballgewinn, flache Hierarchien innerhalb der Mannschaft, breites Expertenwissen im Hintergrund. Hinzu kommt treues Festhalten an Bewährtem (Klose), aber auch konsequenter Ausscheidungswettbewerb (Trochowski, Marin und mehr), und: die klare Zielsetzung Europameister 2012. Die Lücke zu Spanien klafft noch, aber sie klafft nicht mehr so breit.“</p><p><strong>Längst ist Mario Götze zum derzeit größten deutschen Fußballtalent ausgerufen</strong></p><p><strong>Dieter Hoß</strong> (<a
href="http://www.stern.de/sport/fussball/mario-goetze-der-kleine-gott-des-deutschen-fussballs-1715582.html">stern.de</a>) adelt Mario Götze: „Wortspiele mit Namen verbieten sich eigentlich. Doch seit Mario Götzes Gala im Freundschaftsspiel gegen Brasilien zwingt es die Kommentatoren regelrecht dazu. Eine der schönsten Wortschöpfungen: Götzinho. Es ist die erstaunliche Abgeklärtheit in jungen Jahren, die Götzes Beobachter und Förderer glauben lassen, dass er es tatsächlich schaffen wird, zu einem ganz Großen in der Fußballwelt zu werden. Viel fehlt dem im oberschwäbischen Memmingen geborenen, pfeilschnellen Mittelfeldspieler ohnehin nicht mehr. Längst ist er zum derzeit größten deutschen Fußballtalent ausgerufen. In dieser Saison wird er mit Borussia Dortmund in der Champions League spielen – wenn es für sein Team sehr gut läuft, kann er sich vielleicht sogar mit der Übermannschaft des FC Barcelona und dem echten Lionel Messi messen.“</p><p><strong>Carsten Eberts</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/mario-goetze-glaenzt-gegen-brasilien-junge-geh-mal-aus-dir-raus-1.1130351">SZ</a>) prophezeit dem jungen Dortmunder eine große Zukunft: „Götze verordnete dem deutschen Spiel eine neue Schnelligkeit und kurze Ballkontakte, gar eine auffällig südländische Note &#8211; anders etwa als die Kollegen Toni Kroos und Bastian Schweinsteiger, die in München wohl doch ein wenig zu lange unter Louis van Gaal trainiert haben und das bedachte, kontrollierte Spiel bevorzugen. Nun wäre es leicht, Götzes Leistung als temporäre Erscheinung abzutun. Als Wunderwerk eines halben Kindes, das sicherlich bald auch schlechtere Tage erlebt. Allein es fällt schwer, daran zu glauben: Götze geht in seine zweite Profisaison. In der ersten wurde er mit Borussia Dortmund Deutscher Meister, in der zweiten scheint er noch stärker zu sein.“</p><p><strong>Löw steuert auf ein Problem zu</strong></p><p><strong>Oliver Fritsch</strong> (<a
href="http://www.zeit.de/sport/2011-08/goetze-klose-brasilien-deutschland/seite-2">Zeit Online</a>) sucht verzweifelt nach einem Klose-Nachfolger: „Der Sieg in Stuttgart wird den Bundestrainer an seiner Vorliebe für Klose bestärkt haben. Er war das Bindeglied zwischen jugendlicher Eleganz und dem Erfolg. Es scheint in der Euphorie über die Qualität der deutschen Jugend unterzugehen, dass kein Stürmer in unmittelbarer Sicht ist, der Klose ersetzen könnte. Der Bundesliga-Torschützenkönig Mario Gomez mag torgefährlicher sein, jedoch nur, wenn er den Ball hat. Dazu ließen es die Brasilianer nicht kommen. Nicht mal in der Talentschmiede des BVBs gibt es einen deutschen jungen Stürmerstar. Löw steuert auf ein Problem zu, denn es wird ihm nicht gelingen, den 33-jährigen Klose ewig fit zu halten. Vielleicht kann der Bundestrainer eines seiner jungen Mittelfeldtalente zu einem Stürmer umschulen. Vielleicht kann Götze irgendwann auch das.“</p><p><strong>Peter Ahrens</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,779686,00.html">Spiegel Online</a>)begrüßt die Entwicklung der Jugend: „Erfahrung, jahrzehntelang ein unschätzbarer Faktor, ist im internationalen Fußball mittlerweile ein begrenzter Wert geworden, seitdem die jungen Spieler in ihren Vereinen früh in Führungsaufgaben rutschen. Die Schürrles, Götzes und Benders sind heutzutage sowohl technisch als auch taktisch bereits bestens ausgebildet aus den Jugendteams von Verein und DFB hervorgegangen. Es macht den Eindruck, als habe sich das Tempo, mit dem im deutschen Fußball die Generationsfolge vor sich geht, verdoppelt. Wer 30 Jahre alt ist und nicht Miroslav Klose heißt, ist fast schon zu alt für einen Job in der Elite-Elf. Thomas Hitzelsperger, Andreas Hinkel, Gerald Asamoah absolvierten allesamt Dutzende Länderspiele, haben aber nicht nur in der DFB-Elf keine Perspektive mehr.“</p><p><strong>Viel mehr geht nicht</strong></p><p><strong>Marko Schumacher</strong> (<a
href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.deutschland-gegen-brasilien-fuer-cacau-schliesst-sich-der-kreis.606cda40-191f-4b11-94b5-55a8bceca845.html">Stuttgarter Zeitung</a>) nimmt Cacau in die Arme: „Jetzt hat er hat eine WM gespielt, er hat gegen Brasilien gespielt &#8211; viel mehr geht nicht. 18 Länderspiele hat Cacau bestritten, und man weiß nicht, ob noch viele dazu kommen. 30 Jahre ist er, und von unten drängen all die jungen Überflieger nach. Der tief gläubige Christ, für den DFB als Integrationsbotschafter im Einsatz, würde es verkraften, wenn sie irgendwann an ihm vorbeiziehen. Cacau hat schon jetzt viel mehr erreicht, als er sich jemals vorstellen konnte.“</p><p><strong>Matti Lieske</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0812/sportauf/0014/index.html">Berliner Zeitung</a>) verordnet Brasiliens Neymar ein Lernprogramm für die Zukunft: „Vor ein paar Jahren waren die Jugendlichen Robinho und Diego die Kronjuwelen in Santos, der aktuelle Wunderknabe ist Neymar. Ein äußerst begabter, technisch brillanter Individualist, dem aber noch jemand die Feinheiten des Mannschaftsspiels, effektive Defensivarbeit und soziales Verhalten beibringen müsste, so wie es United-Manager Alex Ferguson in Manchester bei Cristiano Ronaldo tat und City-Manager Roberto Mancini in Manchester bei Mario Balotelli noch vergeblich versucht &#8211; zwei ähnlich gestrickte Jünglinge wie Neymar.“</p><p><a
href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1525919/">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=19856</guid> <description><![CDATA[Deutschland schlagt Brasilien souveräner, als ein 3:2 das erwarten lässt. Die Presse fragt nach den Gründen für den Kräfteunterschied Obwohl Wunderkind Neymar gegen Deutschland eher blass blieb, spekuliert Peter Burghardt (SZ) über einen Wechsel: „So sieht es nun so aus, als werde das neueste Wunderkind der Nation frühestens nach diesem Turnier Ende des Jahres zu [...]
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id="more-19856"></span><br
/> </em></p><p>Obwohl Wunderkind Neymar gegen Deutschland eher blass blieb, spekuliert <strong>Peter Burghardt</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/der-brasilianische-fussballer-neymar-der-junge-zauberer-im-hause-peles-1.1129909-1" target="_blank">SZ</a>) über einen Wechsel: „So sieht es nun so aus, als werde das neueste Wunderkind der Nation frühestens nach diesem Turnier Ende des Jahres zu Mourinhos Millionärstruppe wechseln. Oder doch lieber zum FC Barcelona oder nirgendwo hin, wie Madrider Blätter befürchten? Sein Agent Wagner Ribeiro gab sogar bekannt, vor 2012 gehe da gar nichts.&#8220;</p><div
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href="http://www.faz.net/artikel/C30644/3-2-gegen-brasilien-deutschland-gewinnt-den-klassiker-30483027.html" target="_blank">FAZ</a>) bejubelt „Joginho“: „Es war, als wollte auch der Bundestrainer gegen Brasilien zeigen, dass technisch hochklassiger Fußball mittlerweile auch in Deutschland zuhause ist. Nach dem 3:2-Sieg der deutschen Mannschaft am Mittwoch in Stuttgart gegen den Rekordweltmeister besteht daran jedenfalls kein Zweifel mehr.“</p><p><strong>Das Ende des Capitanos<br
/> </strong></p><p><strong>Stefan Hermanns</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/nationalmannschaft/der-berg-ruft-zurueck/4481806.html" target="_blank">Tagesspiegel</a>) verabschiedet eine Ära: „Als Joachim Löw 2004 zur Nationalmannschaft stieß – damals noch als Assistent von Jürgen Klinsmann –, war Ballack längst die herausragende Figur und ein nicht zu ignorierender Machtfaktor innerhalb der Mannschaft. Erst jetzt, sieben Jahre später, haben sich die Verhältnisse endgültig verschoben“</p><p><strong>Matti Lieske</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/unterhaltsames-in-stuttgart/-/1472784/9156668/-/index.html" target="_blank">FR</a>) blickt auf den Rekordweltmeister: „Drei Jahre hat Trainer Mano Menezes (oder sein Nachfolger, oder dessen Nachfolger) noch Zeit, ein weltmeisterliches Team für das Turnier im eigenen Land zu formen. Aufschluss darüber, wie weit der Prozess der Erneuerung nach den dunklen Dunga-Jahren gediehen ist, sollte auch das gestrige Spiel geben. Der deutsche Gegner besitzt schließlich eine der zwei besten Mannschaften der Welt, wie ein vor verbaler Kraft strotzender Bastian Schweinsteiger am Tag vor der Partie enthüllte.“</p><p><a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0810/sport/0019/index.html" target="_blank">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=19677</guid> <description><![CDATA[Zwischen Michael Ballack und dem DFB entwickelt sich ein Rosenkrieg. Die Presse sucht verzweifelt nach Gewinnern und Verlierern Philipp Selldorf (SZ) wird aus Joachim Löw nicht schlau: „Was hat sich der Bundestrainer nur dabei gedacht, als er Michael Ballack zum Trost für den Abschied die Kombination von zwei Testspielen angeboten hat? Die Offerte, gegen Uruguay [...]
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id="more-19677"></span></em><strong>Philipp Selldorf</strong> (SZ) wird aus Joachim Löw nicht schlau: „Was hat sich der Bundestrainer nur dabei gedacht, als er Michael Ballack zum Trost für den Abschied die Kombination von zwei Testspielen angeboten hat? Die Offerte, gegen Uruguay im Mai mitzuspielen, um dann im August gegen Brasilien das Jubiläum des 100. Länderspieleinsatzes zu realisieren, zeugt von Gespürlosigkeit. Löw hätte Ballack gegen Uruguay mitspielen lassen – und ihn dann vor den Qualifikationsspielen gegen Österreich und Aserbaidschan nach Hause geschickt. Motto: Jetzt wird´s ernst, andere müssen ran! Die Idee mag auf guter Absicht beruht haben, aber das macht sie nicht besser.“</p><p>Mehr auf <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport">sueddeutsche.de/sport</a></p><div
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href="http://www.faz.net/artikel/S30644/ballack-und-der-dfb-schmutzige-scheidung-30443142.html">FAZ</a>) resümiert: „Was bleibt also von einem der Helden des deutschen Fußballs? Lange stand Ballack für absoluten Siegeswillen, für Dynamik auf dem Platz sowie für Nervenstärke. Über Jahre hinweg war er das Kraft- und Machtzentrum der Nationalmannschaft sowie der einzige Weltstar in der deutschen Elf. Er hat entscheidende Tore geschossen, hat unverdrossen gekämpft für den Erfolg des Teams. Doch enden wird seine Karriere als Kapitän und Spieler nun in einem unrühmlichen Finale aus Provokationen, Anschuldigungen und Merkwürdigkeiten. Es ist der Abgang eines wahrlich tragischen Helden.“</p><p><strong>Oliver Fritsch</strong> (<a
href="http://www.zeit.de/sport/2011-06/ballack-abschied-loew-dfb/seite-2">Zeit Online</a>) steht zwischen den Stühlen: „Ballack, das hört man aus seinen wenigen Aussagen in den vergangenen Monaten heraus, kann es nicht verstehen, dass er nicht mehr gebraucht wird. Er verspürt Bitterkeit, ihm war die Nationalmannschaft immer sehr wichtig. Zwar redet der DFB von Versöhnung, doch von Ballack ist kein Wort zu Löws Entschluss überliefert. Er hätte weit mehr verdient als eine Presseerklärung zum Abschied. Andererseits hätte Ballack die Zeichen der Zeit erkennen und seinen Rücktritt selbst verkünden können; Löw hat ihm ein Jahr lang die Chance dazu gegeben. Verständlich, dass der stolze Ballack das Angebot nicht angenommen hat, im August noch mal als Schein-Kapitän mit den Spielern aufzulaufen, die seine Ausbootung mitverursacht haben. Sein Zähler bleibt bei 98 Länderspielen stehen – ein Symbol für die Unvollendetheit seiner Karriere.“</p><p><strong>Es bleibt ein irreparabler Schaden</strong></p><p><strong>Jan Christian Müller</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/rosenkrieg/-/1472784/8575680/-/index.html">FR</a>) sucht vergeblich nach Gewinnern: „Im Zeitalter modernster Kommunikationsmittel haben beide Parteien keine Basis einer gegenseitigen persönlichen Verständigung gefunden − und weisen sich die Verantwortung dafür nun öffentlich gegenseitig zu. Was in dieser unschönen Geschichte eines großen Missverständnisses sicher bleiben wird, ist ein irreparabler Schaden. Neben Ballack selbst geht auch Bundestrainer Joachim Löw als Verlierer aus der Konfrontation heraus. Auch deshalb, weil der in sportlichen Fragen unumstrittene Chefcoach, der regelmäßig das Hohelied auf den gegenseitigen Respekt innerhalb seines Kaders verbreitet, es während der WM im vergangenen Sommer zuließ, dass der schwer am Fuß verletzte Ballack völlig ohne Not noch am Tage seiner Abreise von einem traurigen Besuch bei der Mannschaft von Interimskapitän Philipp Lahm bloß gestellt wurde.“</p><p><strong>Thomas Haid</strong> (<a
href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zu-ballacks-abschied-warum-jetzt.8c97bbd0-2679-4146-b2dd-f031482f8f3e.html">Stuttgarter Zeitung</a>) blickt fragend in die Zukunft: „Natürlich haben sich jüngere Spieler etabliert, aber nicht erst in den vergangenen Wochen. Insofern hätte Löw das Kapitel Ballack schon länger beenden können. Diesen Akzent hat er jedoch nicht gesetzt. Vielmehr ließ er die Tür für ein Comeback im Notfall einen Spalt offen. Nun hat er das Hintertürchen zugemacht. Aber wer weiß, was die Saison vor der EM 2012 bringen wird? Vielleicht läuft Ballack noch mal zu großer Form auf. Oder womöglich verletzen sich wieder einige Spieler, die ihn verdrängt haben &#8211; wie kürzlich Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira. Was dann?“</p><p><strong>Löw hätte Ballack schützen müssen</strong></p><p><strong>Frank Lamers</strong> (<a
href="http://www.derwesten.de/sport/Ballack-gegen-Loew-Alle-Haende-schmutzig-id4784878.html">derwesten.de</a>) fordert ein Bekenntnis vom Bundestrainer: „Ausgelöst hat den Furor bei diesem bedeutendsten Spieler, den die Nationalelf in der vergangenen Dekade hatte: Joachim Löw. Der Bundestrainer blockte die Attacke von Philipp Lahm auf die Kapitänsbinde bei der Weltmeisterschaft in Südafrika nicht ab. Er nahm den hinterhältigen Tritt gegen den verletzten Ballack billigend hin. Und in die Schublade mit den kleinen Nachlässigkeiten des Alltagsgeschäftes passt das nicht. Hätte Löw den vorpreschenden Lahm stoppen wollen, dann hätte er es getan, dann wäre am Ende nicht einmal eine Bremsspur zu sehen gewesen. So aber ist die ganze breite Straße, die Ballack zur Grenzschranke führte, nicht schmutzig, sondern dreckig. Es kann nicht mehr Aussage gegen Aussage stehen. Was vom Bundestrainer fehlt, ist  eine entspannende Aussage: Ich erkenne meine Mitschuld am Furor Ballacks an. Es tut mir leid. Er tut mir leid.“</p><p><a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/angstgegner-polen/">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=19668</guid> <description><![CDATA[Michael Ballack spielt in den Planungen von Joachim Löw keine Rolle mehr. Die Presse beschäftigt sich intensiv mit der Entscheidung des Bundestrainers Michael Horeni (FAZ) zeigt sich keineswegs überrascht: „Der Abschied von Michael Ballack, den Joachim Löw nach ganz vielen Raten per Pressemitteilung verkündete, war längst keine Überraschung mehr. Die Abschiedsmeldung aus dem Hause DFB [...]
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id="more-19668"></span></em><strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/artikel/C30644/kommentar-zu-ballack-abschied-aus-der-abseitsfalle-30441418.html">FAZ</a>) zeigt sich keineswegs überrascht: „Der Abschied von Michael Ballack, den Joachim Löw nach ganz vielen Raten per Pressemitteilung verkündete, war längst keine Überraschung mehr. Die Abschiedsmeldung aus dem Hause DFB ist mehr als ein Kommunikationsdesaster zwischen dem ersten Fußballtrainer des Landes und dem lange einzigen deutschen Weltklassespieler. Das Schweigen Ballacks ist auch beredter Beleg eines Kampfes zwischen Kapitän und Bundestrainer, in dem der Stolz auf vergangene Größe einerseits und der Anspruch auf die Teamführung ohne Rücksicht auf alte Verdienste andererseits nicht mehr zueinander fanden.“</p><div
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href="http://www.sueddeutsche.de/sport">sueddeutsche.de/sport</a></p><p><strong>Holger Gertz</strong> (SZ) blickt wehmütig zurück: „Michael Ballack hat sein letztes Länderspiel gegen Argentinien gemacht. Dann kam die Verletzung, die Weltmeisterschaft ohne ihn, die makellose EM-Qualifikation ohne ihn. Es gab kein Spiel, in dem man Ballack vermisst hätte, mit einer Ausnahme. Das WM-Halbfinale gegen Spanien. Es war ein Spiel in dem man mit Debatten nicht weiterkommt. Es wäre Ballacks Spiel gewesen. Er hätte den Fuß drübergehalten, er hätte dazwischengegrätscht. Er hätte den Spaniern Angst eingejagt, und er hatte ja schon so viele Tore gemacht mit seinem Wuschelkopf. Er hätte geweint. Der alte Ballack führt die Jungs zum Titel, hätte in der Zeitung gestanden. Aber so geht seine Geschichte nicht.“</p><p>Mehr auf <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport">sueddeutsche.de/sport</a></p><p><strong>Das Schicksal der ungünstigen Geburt.</strong></p><p><strong>Thomas Hummel</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-michael-ballack-das-schicksal-der-unguenstigen-geburt-1.1109319-2">sueddeutsche.de</a>) erklärt das Schicksal zum Schuldigen: „Der Weltklassespieler Michael Ballack wuchs in eine Zeit des deutschen Fußballs hinein, die ihm einfach die Weltklassemitspieler verweigerte. So musste er im Laufe des folgenden Jahrzehnts viel alleine regeln, was ihm bisweilen erstaunlich gut gelang. Was aber nicht zum ersehnten großen Titel führte, an dem im titelverwöhnten Deutschland so viel gemessen wird. Jetzt ist die Karriere des inzwischen 34-Jährigen in der Nationalmannschaft beendet. Mit dem Ende schließt sich der Kreis: Dieses Ende kommt betrüblich daher, mit einem schalen Beigeschmack, dass hier einer der besten deutschen Fußballer so nebenbei in die Mottenkiste verramscht wird. Dabei ist dieses Ende niemandem wirklich vorzuwerfen. Es ist, wenn man so will, das Schicksal der ungünstigen Geburt.“</p><p><strong>Christian Gödecke</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,768803,00.html">Spiegel Online</a>) trauert um den Ex-Capitano: „Für mich werden Sie immer der beste deutsche Spieler der Jahrtausendwende sein. Mit unfassbarem Talent gesegnet, torgefährlich, laufstark, kopfballstark, robust und trotzdem technisch brillant. Ein Spieler mit natürlicher Autorität, klug und umsichtig. Ein Kapitän, der sich nie anbiederte, sondern die Klappe weit aufriss, wenn das Spiel der deutschen Mannschaft mal wieder zu leichtfertig wurde. Einmalig, wenn man so will. Denn wann gab es mal so viele Fähigkeiten vereint in einer Person?“</p><p><strong>Niemand wartete auf Michael Ballack</strong></p><p><strong>Michael Rosentritt</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/nationalmannschaft/das-ende-einer-karriere-der-tag-der-ein-jahr-dauerte/4294014.html">Tagesspiegel</a>) hat den vermeintlichen Moment des Anfangs vom Ende vor Augen: „Als Ballack während des Turniers nach Südafrika zur Mannschaft flog, musste er feststellen, dass niemand auf ihn wartete. Er fand ein funktionierendes Gebilde vor, in dem jeder seine Aufgabe hatte. Nur er nicht mehr. Ballack blieb außen vor und fühlte sich unwohl.  War das also der Moment, an dem die Zeit über ihn hinweg gegangen war? Und wenn ja, warum hat er es nicht gemerkt? Und wenn nicht, warum hat es ihm niemand gesagt?  Alle spürten es, als die junge Mannschaft in Südafrika erst England und dann Argentinien aufmischte. Alle, Trainer, Spieler, Gegner. Keiner hat es gesagt. Bis heute nicht.“</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/B0037XO90Y/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0037XO90Y">Böser, böser Jogi!</a></div><p><strong>Martin Henkel</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0617/sportauf/0044/index.html">Berliner Zeitung</a>) erzürnt sich über die DFB-Verantwortlichen: „Es steht die Frage im Raum, ob diese Wortleichen tatsächlich auf Löws Konto gehen, oder einer aus der DFB-Pressestube die Tat beging. Aber das ändert nichts am Geist dieses Briefes, der in der Geschichte des DFB und seiner Spielführer ohne Vergleich ist. Noch nie ist ein Kapitän schäbiger verabschiedet worden als Michael Ballack. Das Ende einer honorablen Ära auf einer unansehnlichen Webseite zu verkünden, ist für sich betrachtet schon ein ziemlich fantasieloser Auftritt.“</p><p><strong>Viel zu lange hat Löw mit dem finalen Urteil gewartet</strong></p><p><strong>Mathias Schneider</strong> (<a
href="http://www.stern.de/sport/fussball/ballack-und-die-nationalelf-das-unwuerdige-ende-des-capitano-1696340.html">stern.de</a>) zeigt mit dem Finger auf Joachim Löw: „Viel zu lange hat Löw mit dem finalen Urteil gewartet. Und raubte so dem stolzen Ballack, der nur durch eine Verletzung als Kapitän um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Südafrika gebracht worden war, jede Chance auf ein versöhnliches Finale. Während Akteure wie der Verteidiger Arne Friedrich nach schweren Verletzungen oder Formkrisen zuletzt wieder lautlos in den Kreis der Bundesauswahl integriert wurden, sah sich ausgerechnet der einstige Boss Ballack nach seinen Blessuren mit einem wahren Anforderungskatalog Löws konfrontiert, der nichts Gutes für ihn ahnen ließ. Statt ihm schnell und schmerzlos in einem offenen Gespräch den Verzicht zu erklären, ließ der Bundestrainer Ballack über Monate zappeln &#8211; ganz so, als habe der Mittelfeldspieler noch eine Zukunft, wenn er nur wieder groß aufspielen würde. Dabei liegt der Verdacht nahe: Löw plant schon seit Südafrika nicht mehr mit Ballack.“</p><p><strong>Stefan Osterhaus</strong> (<a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/fussball_deutsche_bundesliga_das_aus_fuer_michael_ballack_1.10947418.html">NZZ Online</a>) schließt sich dem Poltern an: „Löw löste das Problem Ballack auf eine für ihn bewährte Art: Er saß es aus. Noch zum letzten Weihnachtsfest hatte er Ballack eine Rückkehr als Captain in Aussicht gestellt. In Anbetracht der Form Ballacks bot Löw damit eine Zukunftsperspektive mit für ihn geringem Risiko. Tatsächlich war eine Rückkehr des Captains schon damals unwahrscheinlich. Und dass Löw die Entscheidung jetzt in der Sommerpause verkündet, wo die öffentliche Aufmerksamkeit nicht so stark wie sonst auf dem Fussball liegt, passt ebenfalls ins Bild.“</p><p><a
href="http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/2011/06/15/schluss-mit-dem-reinen-konflikt-fussball-mit-drei-mannschaften.aspx">freistoss des tages</a></p><p>&nbsp;</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=19654</guid> <description><![CDATA[Am Ende einer langen Saison glänzt die Nationalmannschaft gegen Aserbaidschan nicht,  siegt aber trotzdem.  Die Presse blickt schon in die Zukunft. Thomas Hummel (SZ) grübelt: „Das größte Problem für diesen besten deutschen Kader seit 20 Jahren heißt aber weiterhin Spanien. Wer den FC Barcelona im Champions-League-Finale gesehen hat, bleibt ein wenig ratlos zurück. So ratlos, [...]
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id="more-19654"></span></em></p><p><strong>Thomas Hummel</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/em-qualifikation-dfb-elf-junge-deutsche-tugenden-1.1106436" target="_blank">SZ</a>) grübelt: „Das größte Problem für diesen besten deutschen Kader seit 20 Jahren heißt aber weiterhin Spanien. Wer den FC Barcelona im Champions-League-Finale gesehen hat, bleibt ein wenig ratlos zurück. So ratlos, wie offenbar auch der DFB-Trainerstab ist, wenn er sich auf die Suche nach spanischen Schwachpunkten begibt. Wie kann man diese von Xavi und Iniesta angeführten Autopilot-Mannschaften stoppen? Joachim Löw und seine Leute haben ein Jahr Zeit, das herauszufinden.“</p><p><strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/artikel/S30644/3-1-in-aserbaidschan-muede-deutsche-nicht-glaenzend-aber-solide-30434617.html" target="_blank">FAZ</a>) lobt: „Aber weit eindrucksvoller als der Erfolg in Baku nimmt sich nun die Europabilanz für die Deutschen aus, die bei der exakt in einem Jahr beginnenden Endrunde in Polen und der Ukraine zur Nummer eins aufsteigen wollen: sieben Siege in sieben Spielen sind ein neuer deutscher Rekord und in allen Gruppen unerreicht &#8211; bei der Maximalzahl von 21 Punkte stehen Löw und seinem Team bei der Qualifikation nur noch wilde Rechenkunststücke im Weg, aber kein Gegner mehr.“</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/B0013K762Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0013K762Q">Notfallplan für Berti Vogts</a></div><p><strong>Vogts will Vertrag erfüllen</strong></p><p><strong>Christian Oeynhausen</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0608/sport/0018/index.html" target="_blank">Berliner Zeitung</a>) blickt auf Berti Vogts: „Als Özil vier Minuten vor der Pause Mario Gomez bediente, der leicht zum 2:0 einschob, kippte die Stimmung. &#8222;Istefa, Istefa&#8220; (&#8222;Rücktritt, Rücktritt&#8220;) riefen die Leute, gemeint war natürlich Berti Vogts, dem der DFB ja zuvor sogar angeboten hatte, ihn in seiner Chartermaschine mitzunehmen und auszufliegen, falls er sich der Anti-Stimmung nicht mehr aussetzen wollte. Immerhin kündigte der 63-Jährige nach dem Spiel an, seinen bis November laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.“</p><p><strong>Lars Wallrodt</strong> (<a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/em-2012/article13418764/Die-zweite-Reihe-bereitet-Bundestrainer-Loew-Sorgen.html" target="_blank">Welt</a>) schreibt: „Nein, es war die Tatsache, dass Deutschland mittlerweile auch solche Hürden, in denen es letztendlich nichts zu gewinnen, sondern nur etwas zu verlieren gibt, mit relativer Leichtigkeit nimmt. Das war bekanntlich nicht immer so, Stichwort: Malta.“</p><p><a
href="http://www.youtube.com/watch?v=2V3DeqELS8A&amp;feature=player_embedded" target="_blank">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=19654&amp;md5=6cb2d75dcc9d8c7228a84da0a07a5c20" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=19618</guid> <description><![CDATA[Die Presse beschäftigt sich nach dem munteren Testspiel gegen Uruguay mit Gewinnern und Verlierern des Abends Michael Horeni (FAZ) freut sich für Mario Gomez: „Als der Torjäger fünf Minuten nach seinem Tor bei einer guten Gelegenheit kurz vor der Linie scheiterte, bedachte ihn das Publikum nicht mehr wie sonst mit Pfiffen, sondern spendete aufmunternden Applaus. [...]
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id="more-19618"></span></em><strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/artikel/C30644/nationalmannschaft-schlaegt-uruguay-mit-rueckenwind-in-die-em-qualifikation-30390786.html">FAZ</a>) freut sich für Mario Gomez: „Als der Torjäger fünf Minuten nach seinem Tor bei einer guten Gelegenheit kurz vor der Linie scheiterte, bedachte ihn das Publikum nicht mehr wie sonst mit Pfiffen, sondern spendete aufmunternden Applaus. Die lange Integration von Gomez im Nationaltrikot, sie vollzog sich in Sinsheim nach drei schier endlosen Jahren für einen auch von der Körpersprache endlich wieder selbstbewussten Gomez. Dies war der größte individuelle Gewinn in einem nur anfänglich munteren Testspiel.“</p><div
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href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,765598,00.html">Spiegel Online</a>) erhöht den Druck auf Lukas Podolski: „Nur dank der Nationalmannschaft ist Podolski zu einem internationalen Spitzenfußballer gereift. Hier wurden ihm Formtiefs verziehen, fehlende taktische Grundlagen vermittelt, Podolski hat unendlich viel Vertrauen geschenkt bekommen im Kreis der Eliteauswahl. Doch nun scheint die Zeit der Spezialbehandlung langsam zu Ende zu gehen. Die Nationalmannschaft verändert sich. Es ist kaum anzunehmen, dass die deutsche WM-Offensive mit Podolski, Özil, Müller und Klose in unveränderter Konstellation einfach immer weiter spielt, denn die Etablierten haben neue Konkurrenten.“</p><p><strong>Christof Kneer</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/nationalelf-philipp-lahm-der-seitenwechsel-des-philipp-lahm-1.1103049-2">SZ</a>) macht Philipp Lahm Hoffnungen: „Philipp Lahms Tor aus dem WM-Eröffnungsspiel gegen Costa Rica ist manchen Menschen Beweis genug. Die Macht dieses Bildes ist so stark, dass Lahm in den folgenden Jahren noch so seriös erklären konnte, dass er rechts hinten lieber und besser spielt: Er hatte keine Chance. Von rechts kann er aber nicht nach innen ziehen und schießen wie gegen Costa Rica &#8211; so lautete stets die wütende Antwort. Die Münchner haben ihre Außenverteidiger-Suche inzwischen ja vom linken auf den rechten Flügel verlagert, in den nächsten Tagen dürfte der Transfer des ehemaligen Schalkers Rafinha gegen etwa sechs Millionen Euro Ablöse verkündet werden. Im Moment sieht es so aus, als bekämen die Wutbürger bald ihr Lieblingsbild zurück: In der kommenden Saison könnte Lahm, zurzeit Rechtsverteidiger des FC Bayern und der deutschen Nationalelf, wieder links spielen &#8211; und zwar in beiden Mannschaften.“</p><p><strong>Mehr Kompaktheit in der Defensive ist unerlässlich</strong></p><p><strong>Matti Lieske</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0531/sportauf/0013/index.html">Berliner Zeitung</a>) hofft auf eine Rückkehr von Sami Khedira: „Das defensive Mittelfeld ist der Fels, an dem sich das deutsche Spiel ausrichtet, und seine Solidität war bei der WM mit Schweinsteiger und Khedira ein sehr wichtiger Faktor für den Erfolg. Man darf davon ausgehen, dass die Hoffnung des Bundestrainers, Khedira möge zum EM-Qualifikationsspiel in Wien wieder fit sein, am Sonntag nicht geringer geworden ist. Auch wenn Österreich gewiss nicht die Finesse eines Forlan oder Luis Suarez besitzt, ist eine größere Kompaktheit in der Defensive, wie sie Mario Gomez als einer der wenigen Kritiker des munteren und in der Offensive beeindruckenden Sinsheimer Auftritts anmahnte, am Freitag unerlässlich.“</p><p><strong>Jan-Christian Müller</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/viel-gutes/-/1472784/8503062/-/index.html">FR</a>) sendet einen Gruß nach Sinsheim: „Während aber neulich gegen Australien in Mönchengladbach noch eine Stimmung geherrscht hatte, als wäre die heimische Borussia just in die dritte Liga abgestiegen, erwies sich das Sinsheimer Publikum im ausverkauften Stadion als hörbar dankbarer. Was aber vielleicht auch daran lag, dass beide Mannschaften wenig Scheu voreinander zeigten. Lustig ging es hin und dann auch wieder her.“</p><p><strong>Der Ball wurde mehr gegeben als genommen</strong></p><p><strong>Johannes Kopp</strong> (<a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/joachim-loew-ist-entzueckt/">taz</a>) schmunzelt über die Abwehrreihen beider Mannschaften: „Ein Herausforderer der WM-Elf, Mats Hummels nämlich, dürfte mittlerweile bei Löw schon als Stammkraft eingeplant sein. Gegen Uruguay fiel er zwar nur offensiv positiv auf, was einen Innenverteidiger nur bedingt zufriedenstellen kann, doch das war auch der allgemeinen Sturm-und-Drang-Ausrichtung dieses Benefizspiels der Sepp-Herberger-Stiftung geschuldet. Auf beiden Seiten strebten die Abwehrreihen so wenig nach Ballbesitz wie Kapuzinermönche nach materiellem Reichtum. Ganz im Sinne der Wohltätigkeitsveranstaltung wurde der Ball eben mehr gegeben als genommen.“</p><p><strong>Stefan Rommel</strong> (<a
href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/dfb-team/1105/Artikel/deutschland-uruguay/dfb-team-guter-test-fuer-bundestrainer-joachim-loew-geruestet-fuer-em-qualifikation-oesterreich.html">spox.com</a>) sieht den bevorstehenden Aufgaben gelassen entgegen: „Es war für Löw ein gelungenes Testspiel. Die ganz großen Erkenntnisse ließen sich zwar nicht gewinnen, aber immerhin weiß er, dass die unübersehbaren Defizite relativ schnell und leicht abzustellen sind. Und dass die Ergänzungsspieler sanften bis großen Druck auf die Etablierten machen. Die paar großen Fragen wurden im Ansatz von seiner Mannschaft beantwortet. Dazu haben die zwei Wochen Trainings- und Spielpause seiner Mannschaft offenbar wenig anhaben können. Jeder Einzelne hat sich hingebungsvoll an seinen individuellen Fitnessplan gehalten.“</p><p><a
href="http://www.trainer-baade.de/?p=10095">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=19034</guid> <description><![CDATA[Die Presse beschäftigt sich mit den kritischen Äußerungen von Mario Gomez hinsichtlich seines schweren Standings bei den deutschen Fans. Außerdem: Der DFB in der Präsentations-Kritik, sowie Licht und Schatten nach der Niederlage gegen Australien Andreas Lesch (Berliner Zeitung) steht Mario Gomez zur Seite: „2008 hat Gomez bei der Europameisterschaft im Vorrundenspiel gegen Österreich den Ball [...]
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id="more-19034"></span></em><strong>Andreas Lesch</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0331/sportauf/0015/index.html">Berliner Zeitung</a>) steht Mario Gomez zur Seite: „2008 hat Gomez bei der Europameisterschaft im Vorrundenspiel gegen Österreich den Ball aus 40 Zentimetern Entfernung nicht ins Tor geschossen, sondern in die Höhe geschaufelt. Dass Gomez diese Szene noch immer im Kopf hat, dass er glaubt, sie beeinflusse seine Karriere, zeigt, wie sensibel er ist. Lange tat er Fragen nach seinem Reservistendasein im Nationalteam mit Floskeln ab. Was überheblich klang, wirkt nun, im Lichte seiner jüngsten Aussagen, wie mühsam kaschierte Unsicherheit. Man kann Gomez&#8216; Worte in eigener Sache egoistisch nennen, weil er nur über sich sprach, nicht über sein Team. Man kann in ihnen aber genauso gut den Hilferuf eines Mannes sehen, der nicht nur Millionär ist, sondern auch Mensch.“</p><p><strong>Erinnerungen an Kevin Kuranyi werden wach</strong></p><p><strong>Michael Ashelm</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc%7EE104859CE7DE74E51B8D5EC6F3E59FF4A%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">FAZ</a>) erinnert sich an einen ähnlichen Fall vor einigen Jahren: „Vom Wiener Blackout 2008 hat er sich als Stürmer der Nationalmannschaft jedoch nie erholt. Wichtige Tore hat er fürs deutsche Team bisher keine erzielt. Wenn er in den 43 Partien traf, dann meistens in relativ unbedeutenden Länderspielen außerhalb großer Turniere. Ein wenig erinnert der unglückliche Gomez an einen anderen Nationalstürmer. Auch für Kevin Kuranyi wurde die Fußballauswahl nie zur großen Liebe. Aber seine Koffer endgültig packen &#8211; davon ist Gomez weit entfernt. Noch glaubt er an den Durchbruch.“</p><p><strong>Jan Christian Müller</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/negative-energie/-/1472784/8285012/-/index.html">FR</a>) wünscht sich ein dickeres Fell für Mario Gomez: „Er ist ein ziemlich erfahrener Fußballspieler, aber er ist auch ein extrem sensibler Mensch, dessen Ausstrahlung oft als arrogant empfunden wird. Er ist daran gewiss nicht schuldlos, vor allem dann, wenn er lieber hadert, statt nachzusetzen. Immer, wenn er für Deutschland spielt, hat er so viel mit sich selbst und seinem Verhältnis zu den eigenen kritischen Fans zu tun, dass er den jungen, unerfahrenen Mitspielern keine Hilfe sein kann. Es wäre eine fatale Fehlinterpretation, von seiner stattlichen Statur auf eine widerstandsfähige Mentalität zu schließen. Zu den Eigenarten des Bayern-Stürmers gehört es, dass es jeder sehen kann, wenn er Frust schiebt. Es gibt Profisportler, die Abneigung von den Rängen in Energie umwandeln, Oliver Kahn war so ein Typ, Mario Gomez ist es nicht.“</p><div
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href="http://www.stern.de/sport/fussball/nationalmannschaft-nach-australien-spiel-dfb-inszeniert-laenderspiele-kaputt-1669223.html">stern.de</a>) erzürnt sich an der Art und Weise wie der DFB seit einiger Zeit Länderspiele präsentiert: „Man muss kein Griesgram sein, um sich daran zu stören: Der Verband macht sich fröhlich daran, die Länderspiele kaputt zu inszenieren. Es geht nur noch um Show, und die Regie führt man selbst – die Stimmungsmache soll auf keinen Fall den Spielern und dem Publikum überlassen werden. Warum ballert man die Reaktion der Fans einfach weg? Hat man Angst vor ihr? Vor echten Emotionen, die aus dem sportlichen Geschehen erwachsen? Ist das Selbstbewusstsein beim DFB so gering, die Furcht vor Pfiffen so groß? Zurecht fühlt man sich als eine der besten Fußballnationen, zurecht wohl lobt man seine Fans. Warum nur verbietet man ihnen im Stadion quasi den Mund?“</p><p><strong>Profit ist kein verwerfliches Motiv im Profifußball</strong></p><p><strong>Philipp Selldorf</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-hoeness-vs-nationalelf-ueberfluessiges-poltern-1.1079420">SZ</a>) fordert den Blick in den Spiegel von Uli Hoeneß: „Das Poltern des Bayern-Präsidenten über den angeblich überflüssigen Test hat in der öffentlichen Wahrnehmung viel Gewicht erhalten, gerechtfertigt war es nicht. Hoeneß hat dem DFB vorgeworfen, an einem offiziellen Länderspieltermin ein Länderspiel auszutragen, und er hat dem Verband unterstellt, damit Geld verdienen zu wollen. Profit ist kein verwerfliches Motiv im Profifußball, auch der FC Bayern arbeitet täglich am Ausbau seines Geldspeichers. Und um mehr über den sportlichen Reiz des Abends zu erfahren, sollte sich der Präsident an Bastian Schweinsteiger wenden, der lieber beim Nationalteam blieb, als an einem der spannenden Trainingskicks des FC Bayern teilzunehmen.“</p><p><strong>Der Durchbruch von André Schürrle</strong></p><p><strong>Ulrich Hartmann</strong> (SZ) prophezeit André Schürrle eine rosige Zukunft im National-Dress: „Gerade die Bereitschaft zur selbstlosen Rückwärtsbewegung haben die Trainer gerne. Schürrle setzt nicht nur Akzente im Offensivspiel, sondern leistet auch stets seinen Defensivdienst ab. Sein Auftritt am Dienstag nannte er `einen Meilenstein`. Der Makel, dass dieser Durchbruch im Rahmen einer Niederlage gelang, wird sich in seinen Gedanken mit den Jahren verflüchtigen.“</p><p>Mehr auf <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport">sueddeutsche.de/sport</a></p><p><strong>Der mannschaftliche Bezug fehlte</strong></p><p><strong>Philipp Selldorf</strong> (SZ) zeigt sich enttäuscht von Jürgen Klopps Zöglingen: „Der Auftritt der drei Dortmunder Hummels, Schmelzer und Bender gab Löw eher recht mit seiner Einschätzung, die sich vom Einfluss aktueller und modischer Verhältnisse lossagt. Die Spieler des designierten Meisters vermochten ihre Souveränität und Dynamik aus dem Ligabetrieb nicht ins Nationalteam zu übertragen, ihnen fehlte der mannschaftliche Bezug, vielleicht auch die leibhaftige Motivationsdroge Jürgen Klopp.“</p><p>Mehr auf <a
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href="http://www.11freunde.de/international/137365/das_leben_des_anderen">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=19034&amp;md5=db91dd59c27605a84b9fa5ad28c7fdcf" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=19025</guid> <description><![CDATA[Weltuntergangsstimmung, Geldmacherei oder Ignoranz – die Presse hat Probleme die 1:2-Niederlage gegen Australien einzuordnen Carsten Eberts (SZ) sucht Lichtblicke nach einem müden Freundschaftsspiel: „Joachim Löw wäre André Schürrle noch auf der Pressekonferenz um den Hals gefallen. Um ihn zu loben für eine gute Leistung, um ihm zu danken: Dafür, dass dieser deprimierende Abend doch noch [...]
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id="more-19025"></span></em></p><p><strong>Carsten Eberts</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/laenderspiel-dfb-australien-loews-neuer-lieblingsschueler-1.1079135" target="_blank">SZ</a>) sucht Lichtblicke nach einem müden Freundschaftsspiel: „Joachim Löw wäre André Schürrle noch auf der Pressekonferenz um den Hals gefallen. Um ihn zu loben für eine gute Leistung, um ihm zu danken: Dafür, dass dieser deprimierende Abend doch noch eine positive Nachricht in sich trug.“</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/B001SNSJ42/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B001SNSJ42">Das Lied zum Sieg der Aussies</a></div><p><strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~ECBFF711DE0864FD59F093AB84DE24439~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZ</a>) kritisiert: „Die neuformierte Mannschaft mangelte es zunächst, wenig überraschend, an innerer Geschlossenheit. Die einzelnen Mannschaftsteile fanden nur mühsam zusammen. Spielfluss, Kombinationssicherheit und ständige Dominanz waren bei diesem Perspektivspielchen für potenzielle Nachrücker im Zusammenspiel mit den altbewährten WM-Kräften Schweinsteiger, Müller, Podolski und Friedrich aber nie zu haben.“</p><p><strong>Längste Schweigeminute der Welt</strong></p><p><strong>Andreas Lesch</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0330/sport/0021/index.html" target="_blank">Berliner Zeitung</a>) wirkt deprimiert: „Ganze Blöcke im Gladbacher Stadion blieben leer, sie glänzten grau im Scheinwerferlicht. Kein Wunder: Löw schickte eine semi-prominente Talente-Combo auf den Platz, die Partie begann spät, die Karten waren teuer. Die 30152 Zuschauer, die trotz allem gekommen waren, verhielten sich oft still. Nur gucken und nichts machen, das scheint zur Mode zu werden. Wenn dieser Trend sich verfestigt, können die Deutschen ihre Heim-Länderspiele bald als längste Schweigeminute der Welt vermarkten.“</p><p><strong>Jan Christian Müller</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/niederlage-der-unerfahrenheit/-/1472784/8282786/-/view/asFirstTeaser/-/index.html" target="_blank">FR</a>) schiebt die Niederlage auf den Mangel an Erfahrung: „Nach einer Stunde leistete sich Mats Hummels einen folgenschweren Stellungsfehler, ehe Christian Träsch kurz darauf ungelenk im Strafraum einstieg und einen Strafstoß verursachte, den Luke Wilshire problemlos verwandelte. Danach hatte die DFB-Elf, die völlig ihre Linie verlor, fast nichts mehr zu bieten. Es war am Ende auch eine Niederlage der Unerfahrenheit. Und eine Niederlage, die Bundestrainer Joachim Löw zeigte, auf wen er auf keinen Fall verzichten kann.“</p><p><strong>Diskussion um den Sinn wird nicht verstummen</strong></p><p><strong>Lars Wallrodt</strong> (<a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/em-2012/article13009954/Der-DFB-riskiert-die-Popularitaet-der-Nationalelf.html" target="_blank">Welt</a>) zweifelt am Sinn des Australien-Spiels: „Die wahre Diskussion jedoch wurde schon vor dem Spiel losgetreten, und sie wird nach der Niederlage nicht verstummen – im Gegenteil. Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte sich in bewährt populistischer Manier zu Wort gemeldet und angeprangert, dass die Partie für die Testzwecke, zu der sie ausgenutzt werden sollte, gänzlich ungeeignet wäre: Ein Trainingsspiel bei Bayern, Team A gegen B, sei besser bestückt als das Spiel gegen Australien, dem Deutschen Fußball-Bund gehe es ohnehin nur um die Einnahmen.“</p><p><strong>Gregor Derichs</strong> (<a
href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.dfb-elf-gegen-australien-ein-laenderspiel-fuer-das-fernsehen.c7a5c86c-a6b7-48ee-9b31-94a673913900.html" target="_blank">Stuttgarter Zeitung</a>) analysiert: „Der Sinn der Begegnung liegt dennoch kaum im sportlichen Bereich. Es handelt sich um ein Fernsehspiel, um eine Sponsorenpartie. Der DFB muss in jeder Saison eine gewisse Anzahl von Heimspielen absolvieren, damit ARD/ZDF, die ihre Millionenhonorare für ein Gesamtpaket bezahlen, zu ihrem vertraglichen Recht kommen. Viele Sponsoren haben ähnliche vertraglich zugesicherte Ansprüche. Im Prinzip hat der DFB Glück gehabt, dass die Australier nicht auf einem geschlossenen Kooperationsabkommen bestanden haben, das ein Auswärtsspiel beinhaltete. Zwei 24-Stunden-Flüge für die An- und Abreise während der Saison hätten aber die Bundesligavereine niemals akzeptiert. Der Gegner ließ sich die Verpflichtung zu einem Spiel in Australien vom DFB abkaufen.“</p><p><strong>Nichts zu gewinnen</strong></p><p><strong>Christian Spiller</strong> (<a
href="http://www.zeit.de/sport/2011-03/laenderspiel-australien-moenchengladbach-hoeness-loew?page=all" target="_blank">Zeit Online</a>) stimmt mit ein: „Viel gewinnen – und das stellt die Sinnhaftigkeit des Löw&#8217;schen Experimentes in Frage – konnten die Neulinge nicht. Das Australien-Spiel war eine undankbare Aufgabe. Der Bundestrainer schickte schlicht zu viele neue Spieler aufs Feld. Sie mühten sich zwar redlich, konnten aber als Teil eines insgesamt wackeligen Gebildes kaum punkten. In jeder Minute der Partie gab die Mannschaft zu erkennen: Wir haben so noch nie zusammengespielt und werden es auch nie wieder tun.“</p><p><a
href="http://www.youtube.com/watch?v=UZmJtOtk2f4" target="_blank">freistoss des tages</a></p><p>No related posts.</p><p><a
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src="http://www.indirekter-freistoss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.indirekter-freistoss.de/2011/03/30/schurrle-low/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=19025&amp;md5=4099b24d3a26494c47f81322791962b6" type="text/html" /> </item> </channel> </rss>
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