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><channel><title>indirekter freistoss</title> <atom:link href="http://www.indirekter-freistoss.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.indirekter-freistoss.de</link> <description>Presseschau für den kritischen Fußballfreund</description> <lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 11:35:24 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator> <item><title>Ein Kapitän ohne Reich</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2010/09/02/ein-kapitan-ohne-reich/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2010/09/02/ein-kapitan-ohne-reich/#comments</comments> <pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:10:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator> <category><![CDATA[Deutsche Elf]]></category> <category><![CDATA[Bastian Schweinsteiger]]></category> <category><![CDATA[Binde]]></category> <category><![CDATA[Bundestrainer]]></category> <category><![CDATA[Entscheidung]]></category> <category><![CDATA[Joachim Löw]]></category> <category><![CDATA[K-Frage]]></category> <category><![CDATA[Kapitän]]></category> <category><![CDATA[Michael Ballack]]></category> <category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category> <category><![CDATA[Philipp Lahm]]></category> <category><![CDATA[Rücktritt]]></category> <category><![CDATA[Sami Khedira]]></category> <category><![CDATA[Stammspieler]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17706</guid> <description><![CDATA[Löw hat entschieden: Ballack bleibt Kapitän, wenn er spielt. Die Presse sieht in ihm dennoch den großen Verlierer der Debatte Für Peter Ahrens (Spiegel Online) bedeutet Löws Entscheidung einen unwiederbringlichen Autoritätsverlust für Michael Ballack: „In der Politik wird jemand, der sich zwar noch im Amt befindet, dessen Abschied aber feststeht, eine `lame duck`, eine lahme [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-17706"></span></em> Für <strong>Peter Ahrens</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,715085,00.html">Spiegel Online</a>) bedeutet Löws Entscheidung einen unwiederbringlichen Autoritätsverlust für Michael Ballack: „In der Politik wird jemand, der sich zwar noch im Amt befindet, dessen Abschied aber feststeht, eine `lame duck`, eine lahme Ente, genannt. Seit Mittwoch ist Michael Ballack die lahme Ente der Nationalmannschaft. Der wahre Kapitän bleibt Philipp Lahm. Es müsste schon ein mittleres Fußballwunder geschehen, damit der fast 34-Jährige nur annähernd wieder den Rang einnehmen kann, den er jahrelang in der Nationalmannschaft besaß: ein zumindest in der Öffentlichkeit unangefochtener Führungsspieler, der natürliche Mannschaftskapitän, einer, an dem Kritik zu üben sich verbietet. Heute muss Ballack, der für jeden sichtbar unter den Nachwirkungen des bösen Fouls von Kevin-Prince Boateng leidet, schon bangen, in seinem Club für die Stammformation nominiert zu werden.“</p><p><strong>Ballacks Zeit ist abgelaufen</strong></p><p><strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc%7EEBDC98F52150840B288B1A7A49ABEB0A8%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">FAZ</a>) geht konform mit der Ansicht des Bundestrainers, dass Ballack momentan keine Hilfe für die Mannschaft darstellen würde: „Der Bundestrainer hat zwei Tage vor dem Beginn des neuen Turnierzyklus auf seine Weise schon erkennen lassen, wohin für ihn die Reise Ballacks auf dem Weg zur EM 2012 in Polen und der Ukraine geht. Er sagte in schonungsloser Offenheit, dass der Kapitän derzeit nicht in der Lage sei, dem Team weiterzuhelfen. Löw sagte das sogar zweimal. Die Darstellung des Bundestrainers entspricht den Tatsachen. Seine Zeit in der Nationalmannschaft ist abgelaufen. Aus eigener Kraft, so steht zu vermuten, wird Ballack die Rückkehr in die Start- und Stammformation nicht mehr gelingen. Schwere sportliche Rückschläge sind gegen Belgien und Aserbaidschan nicht zu erwarten &#8211; wie sollten sie auch aussehen, damit die Fußballnation für eine Rückkehr des Kapitäns plötzlich auf die Straße ginge? Der Kapitän muss sich jetzt sportlich hinten anstellen &#8211; da nutzt die Binde nichts. Jetzt ist er nur noch ein Kapitän ohne Reich.“</p><p><strong>Der Kapitän als Bittsteller</strong></p><p><strong> </strong> Für <strong>Lars Wallrodt</strong> (<a
href="http://www.welt.de/sport/article9331748/Der-Capitano-wird-in-der-Nationalelf-zum-Bittsteller.html">Welt Online</a>) kommt die Entscheidung zu spät. Leidtragender sei Michael Ballack: „Eigentlich bleibt alles wie gehabt, denn genau so war es vor der WM geplant. Lahm war als Interimskapitän vorgesehen, der Ballacks Platz warmhält, solange er verletzt ist. Streng genommen hat Löw also gar keine Entscheidung getroffen. Nur bestehende Absprachen bekräftigt. Also alles heiße Luft, die nun abgelassen wurde? Leider nein. Denn die Diskussion um Lahm und Ballack haben Spuren hinterlassen. Statt als unumstrittener &#8218;Capitano&#8216;, der sich tragischerweise vor der WM verletzte, steht Ballack nun als Figur da, die offenbar mehr wider als willig in die Mannschaft re-integriert werden muss. Das ist das neue an der Situation, und die Tragik. Der ehemals uneingeschränkten Führungsspieler ist zum Bittsteller geworden. Diese Herabwürdigung hat er nicht verdient. Hätte Bundestrainer Löw sich zu einer schnelleren Bekanntgabe durchringen können, dass alles beim Alten bleibt, hätte das verhindert werden können. Doch dafür ist es nun zu spät.“</p><p>Für <strong>Klaus Bellstedt</strong> (<a
href="http://www.stern.de/sport/fussball/michael-ballack-der-standby-kapitaen-1599325.html">stern.de</a>) habe Löw mit seiner Bekanntgabe ein „ungeschriebenes Gesetz der Nationalelf gebrochen“, denn „bislang war der Kapitän gleichzeitig unumschränkter Stammspieler. Die Zeiten sind seit heute auch offiziell vorbei. Und wer weiß schon, ob Ballack nach seiner langen Verletzung jemals wieder den Fitnesszustand erreichen wird, den Löw von seinen Spielern verlangt. Zweifel bleiben. Fakt ist: Michael Ballack steht nun als Figur da, die offenbar mehr wider als willig in die Mannschaft re-integriert werden muss. Er bleibt zwar Kapitän, aber einer auf Standby, von dem nicht klar ist, ob und wann er überhaupt wieder zur Nationalmannschaft stoßen darf. Seine einstige Vormachtstellung in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist endgültig gebrochen.“</p><p>Für <strong>Matti Lieske</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0902/sport/0012/index.html">Berliner Zeitung</a>) helfen Ballack nur noch große Taten: „Um Khedira oder Schweinsteiger zu verdrängen, muss Ballack so gut spielen wie in seinen besten Zeiten, besser jedenfalls, als er es in der vergangenen Saison beim FC Chelsea oft tat. Sollte sich einer der beiden WM-Sechser jedoch verletzen, wäre Michael Ballack der nächste Kandidat. Wohl deshalb hat Löw darauf verzichtet, gleich einen Schnitt zu machen und Ballack wie dessen alten Mitstreiter Torsten Frings aufs Altenteil abzuschieben.“</p><p><strong>Das Konzept der flachen Hirarchien</strong></p><p>Nach Ansicht von <strong>Andreas Burkert</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-nationalmannschaft-das-sportliche-prinzip-1.994914">SZ</a>) habe Löw niemanden mit seiner Verordnung wirklich geschadet: „Ein Michael Ballack in Topform sei `für die Mannschaft eine Verstärkung`, hat Löw betont. Kein Experte wird ihm da widersprechen. Es ist die höchstmögliche Form der Zuneigung gewesen, die er dem bald 34-Jährigen zeigen konnte. Löw hat nun weder Ballack beschädigt noch Lahm oder die eigene Idee der flacheren Hierarchien. Denn die Veränderung der Personalpyramide hat Ballack akzeptiert. Sonst wäre er abgetreten. Dass er sich womöglich doch neuen Gegebenheiten anzupassen vermag, hat er in Leverkusen angedeutet, auch wenn er dort neulich vor einem Elfmeter gierig nach dem Ball griff: Kapitän ist auch dort nach seiner Rückkehr ein anderer. Und nicht er, `Leitwolf` Ballack.“</p><p><strong>Stefan Hermanns</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/ballacks-kapitaensbinde-ein-stueck-stoff/1916364.html">Tagesspiegel</a>) erklärt, „warum die Debatte um Michael Ballack und seinen Platz in der Nationalmannschaft mit ermüdendem Eifer geführt wurde“: „Sie rührt am Selbstverständnis des deutschen Fußballs, an dessen heiliger Tradition. Der Erfolg der Nationalmannschaft ist immer als Erfolg ihrer Führungsspieler begriffen worden. Ballack ist der letzte Vertreter einer bedeutenden historischen Linie, die in Fritz Walter, Franz Beckenbauer und Lothar Matthäus über die Jahrzehnte glänzende Regenten hervorgebracht hat. Diese Linie könnte nun aussterben.“</p><p><a
href="http://www.zeit.de/sport/2010-09/ballack-loew-lahm-kapitaen">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17698</guid> <description><![CDATA[Die Presse ist nach dem Transfer-Spektakel gespalten: Während manche sich vor einer Alt-Herren-Liga fürchten, bewundern andere die neue Anziehungskraft der Bundesliga Ulrich Hartmann (SZ) beleuchtet den Schalker Neustart in die bisher verpatzte Saison: „Am letzten Tag der Transferperiode hat der Klub gleich drei neue Spieler verpflichtet. Die Not war groß. Nach den 1:2-Niederlagen in Hamburg und [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-17698"></span></p><p><strong>Ulrich Hartmann</strong> (<a
href="http://sueddeutsche.de/sport/schalke-neustart-in-wuppertal-1.994557" target="_blank">SZ</a>) beleuchtet den Schalker Neustart in die bisher verpatzte Saison: „Am letzten Tag der Transferperiode hat der Klub gleich drei neue Spieler verpflichtet. Die Not war groß. Nach den 1:2-Niederlagen in Hamburg und gegen Hannover fangen die Gelsenkirchener die Saison am übernächsten Freitag noch einmal von vorne an. Die Mannschaft wird anders aussehen, wenn sie dann in Hoffenheim gastiert. Felix Magath hat bis zum Ende der Transferperiode gewartet, um die Sommerverpflichtungen zehn bis zwölf perfekt zu machen und sein verbliebenes Investitionspotential von etwa 30 Millionen Euro nahezu auszuschöpfen. In den ersten Ligapartien hatte er seine Mannschaft noch durcheinander gewürfelt wie in den Testspielen der Vorbereitung. Die Erkenntnisse waren deprimierend. Nun steht seiner Elf der finale Anstrich bevor. Jurado im zentraloffensiven oder linken Mittelfeld und Huntelaar als robuste Spitze an der Seite des kleinen Stürmers Raúl sollen die Mannschaft für die Bundesliga und die Champions League tauglich machen.“</p><p><strong>Ingo Durstewitz</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/panik-im-pott/-/1472784/4604668/-/index.html" target="_blank">FR</a>) sorgt sich um den Zustand des FC Schalke: „Wer als globales Fußball-Unternehmen am allerletzten Tag des Sommerschlussverkaufs die Schatulle öffnet, den gesamten Inhalt zusammenkratzt (hier: läppische 27 Millionen Euronen) und gnadenlos raushaut, der hat entweder zu viel Festgeld auf dem Konto − oder aber Panik. Blanke Panik. Im Fall des FC Schalke 04 trifft letztere Variante zu.“</p><p><strong>Vorbereitung ohne Wert</strong></p><p><strong>Wolfgang Hettfleisch</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/der-ganz-normale-wahnsinn/-/1472784/4604610/-/index.html">FR</a>) zieht nach einem aufregenden Transfertag eine Bilanz: „Von der Bedeutung der Saisonvorbereitung ist in solchen Momenten nicht die Rede. Dabei gehört es zum Phrasenschatz des Fußballs, dass sich ein Team in den gemeinsamen Sommerwochen finden und entwickeln müsse. Der galoppierende Last-Minute-Wahn spricht dafür, dass das niemand ernst meint.“</p><p><strong>Christoph Becker</strong> und <strong>Tobias Rabe</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/Rub9E47F92B5CE94E21913FB4D8BB044CDE/Doc~EFD90310210314DA4A77DA21124D7293A~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ.net</a>)  tickerten den Transfer-Tag im Minuten-Takt: „23.14 Uhr: Um diese Zeit  ist es ein hartes Los, das Geschehen zu verfolgen. Die Wechsel, die  bekannt gegeben werden, betreffen vor allem Spieler, die nur Scouts oder  die ganz kundigen Fans kennen. Es wird Zeit für einen kleinen  Kassensturz: In der Sommertransferperiode gaben die achtzehn Vereine der  Bundesliga 155,59 Millionen Euro aus. Im vergangenen Sommer waren es  für etwa die gleiche Anzahl an Spielern (175 zu 172) noch 221,75  Millionen. Auf der Einnahmeseite stehen in diesem Jahr 135 Millionen  (2009: 111,96). Fazit: Die Preise sind ein wenig gefallen, zudem achten  die Klub vermehrt darauf, nicht viel mehr auszugeben als sie einnehmen.“</p><p><strong>Wahlprogramm: Stars für Stimmen</strong></p><p><strong>Axel Kintzinger </strong>(<a
href="http://www.ftd.de/sport/:ende-der-transferperiode-es-regnet-vernunft-im-europaeischen-fussball/50163656.html">Financial Times Deutschland</a>) vergleicht die Bundesliga mit der europäischen Konkurrenz: „Im Ausland ist Beruhigung eingetreten. Transfer-Exzesse wie noch vor zwölf Monaten, als sich Real Madrid von befreundeten Banken rund 300 Mio. Euro geben ließ, um neue Stars zu holen, sind in diesem Sommer ausgeblieben. Selbst die Königlichen achten mittlerweile, wie im Fall Mesut Özil, auf Schnäppchengelegenheiten. Gegen den Trend agiert nur noch der Scheich von Manchester City. Mansour bin Zayed al-Nahyan verpulverte erneut eine dreistellige Millionensumme für zum Teil mediokre Spieler. Und AC-Mailand-Chef Silvio Berlusconi<span
style="text-decoration: underline;"> </span> macht seine Schatulle nur deswegen wieder auf, weil ihm unvorhergesehen Neuwahlen ins Haus stehen. Mit dem Programm &#8218;Stars für Stimmen&#8216; ist Berlusconi schon mehr als einmal Italiens Ministerpräsident geworden.“</p><p><strong>Jens Hungermann</strong> und <strong>Oliver Müller</strong> (<a
href="http://www.welt.de/sport/article9315250/Bundesligisten-investieren-in-Klasse-statt-Masse.html">Welt</a>) blicken auf den gesteigerten Wert der Bundesliga: „Am treffendsten und ehrlichsten fasste vielleicht Jose Manuel Jurado (24) die Lage zusammen: ‚Es gibt Momente im Leben, da kannst du nicht Nein sagen.‘ Schalkes Angebot etwa, von Atletico Madrid in die Bundesliga zu wechseln, ‚konnte man einfach nicht ablehnen‘. Natürlich, im Mittelfeld von Spaniens Tabellenführer war der beid- wie leichtfüßige Mittefeldmann Leistungsträger gewesen, hatte vorige Saison kein Ligaspiel verpasst und die Europa League gewonnen. Doch bot Schalke 04 Jurado neben einem erklecklichen Gehalt eben auch eine rosige Perspektive.“</p><p><a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/neun-thesen-keine-erklaerung/">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17679</guid> <description><![CDATA[Die Presse über rekordverdächtig schlechte Abwehrreihen, glänzend aufspielende Gladbacher Fohlen und die derzeitigen Überraschungs-Topteams der Liga Andreas Rüttenauer (taz) bilanziert die ersten beiden Spieltage folgendermaßen: „Kaiserslautern, Hoffenheim, Mainz &#8211; drei Mannschaften stehen an der Spitze der Tabelle, die da eigentlich nichts verloren haben. Ein längst abgehalfterter und gerade noch nicht vergessener Traditionsklub, ein mit Privatmillionen [...]No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Presse über rekordverdächtig schlechte Abwehrreihen, glänzend aufspielende Gladbacher Fohlen und die derzeitigen Überraschungs-Topteams der Liga</em></p><p><strong> </strong></p><p><em><span
id="more-17679"></span></em><strong>Andreas Rüttenauer</strong> (<a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/neun-thesen-keine-erklaerung/">taz</a>) bilanziert die ersten beiden Spieltage folgendermaßen: „Kaiserslautern, Hoffenheim, Mainz &#8211; drei Mannschaften stehen an der Spitze der Tabelle, die da eigentlich nichts verloren haben. Ein längst abgehalfterter und gerade noch nicht vergessener Traditionsklub, ein mit Privatmillionen gepäppelter Emporkömmling und ein selbst ernannter Karnevalsverein. In Deutschland hat das Tradition. Da gibt es sogar am Ende einer Saison noch Sensationen und wahrhafte Überraschungsmeister. Auch ein Klub wie der VfB Stuttgart darf mal Meister werden oder der VfL Wolfsburg. Und eine Mannschaft, die oben mitspielt, kann im Jahr darauf absteigen, siehe Hertha BSC &#8211; bei Schalke weiß man es ja noch nicht. Anders als in anderen Ligen, in denen die Tabellenspitze seit Jahren zementiert ist, gibt es in Deutschland das Bewusstsein, dass es nicht verboten ist, auch einmal eine große Mannschaft zu schlagen. Und auch wenn sie es an der Säbener Straße nicht so gern hören: Der FC Bayern wird im Schnitt nicht einmal jede zweite Saison Deutscher Meister.“</p><p><strong>Am Anfang geht es immer drunter und drüber</strong></p><p><strong>Fabian Jonas</strong> (<a
href="http://www.11freunde.de/bundesligen/132482">11 Freunde</a>) prophezeit demnächst wieder standesgemäße Verhältnisse und Ergebnisse: „Bayern verliert auf dem Betzenberg. Gut, so was kommt vor. Wolfsburg vergeigt eine 3:0-Führung im eigenen Stadion und verliert 3:4 gegen Mainz. Das kommt eigentlich schon nicht mehr vor. Leverkusen verliert zu Hause 3:6 gegen Gladbach. Hallo? 3:6? Und Zlatan Ibrahimovic lässt sich, ein Jahr nachdem er für 50 Millionen Euro plus Samuel Eto’o von Inter zu Barcelona gewechselt ist, zum AC Mailand ausleihen und nächstes Jahr für 24 Millionen Euro kaufen. Fußball, willst du uns verarschen? Nach so einem Wochenende muss man ja schon froh sein, dass man nicht hauptberuflich auf Spiele wettet oder für die Bilanzen italienischer Fußballklubs verantwortlich ist, sondern nur im privaten Kreis in Tipprunden gegen Leute abschmiert, die absolut keine Ahnung von Fußball haben. Der Reiz einer jeden neuen Saison besteht ja darin, dass es am Anfang immer drüber und drunter geht, bis sich die Verhältnisse wieder relativieren. Bayern auch schlechte Spiele also wieder 1:0 gewinnt, Gladbach und Mainz nach unten rutschen, Stuttgart einen neuen Trainer bekommt und Ruud van Nistelrooy keine Bälle mehr. 3:6? Danke, Fußball!“</p><p>Nach Ansicht von <strong>Patrick Krull</strong> (<a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article9291069/Torspektakel-Die-Bundesliga-schlaegt-Abwehr-Alarm.html">Welt Online</a>) trägt die Vernachlässigung der Abwehr Mitschuld an der Torflut der ersten beiden Spieltage: „Die Bestandsaufnahme nach zwei Spieltagen zeigt, dass die Abwehrreihen so viele Tore zuließen wie seit 24 Jahren nicht mehr. 67 Mal mussten die Torhüter der Liga bereits hinter sich greifen, allein am vergangenen Wochenende kassierten sie 39 Treffer – im Schnitt also 4,33 pro Partie. Erstmals in der Bundesliga-Geschichte gab es an einem Spieltag sieben Auswärtssiege. Was die Fans verzückt und von der herrlich verrückten Bundesliga schwärmen lässt, bringt die Trainer in Rage. Oder wie beim 1. FC Köln in arge Bedrängnis.“</p><p><strong> </strong></p><p><strong>Hoffnung auf Fohlen-Renaissance</strong></p><p><strong>Richard Leipold</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc%7EE4BE3368931BF44048D5CF2747C0F0E16%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">FAZ.net</a>) schwärmt immer noch vom spektakulären Auftritt der Gladbacher: „Sternstunden wie in Leverkusen wecken unter alten und jungen Borussen die Hoffnung, Frontzeck könnte zum Piloten einer Zeitmaschine werden, die den Klub zurück in die Zukunft, ins Zeitalter der &#8218;Fohlen&#8216; lenkt, an das besonders ältere Fußball-Romantiker sich voller Wehmut erinnern. Die Partie in Leverkusen weckt Hoffnung auf Konterfußball wie zu Zeiten der ersten und zweiten Fohlengeneration aus den siebziger und den frühen achtziger Jahren. Neben Patrick Hermann steht auch Marco Reus als Newcomer unter Frontzeck für diese Renaissance. Tobias Levels, der rechte Verteidiger ist mit 23 Jahren ein erfahrener, aber immer noch junger Borusse mit Stallgeruch; er ist seit elf Jahren im Klub. Diese Personalien und Perspektiven gefallen den Fans wesentlich besser als die vagen, oft enttäuschten Hoffnungen, die sie mit namhaften Zukäufen wie Elber, Ziege oder Insua verknüpft hatten.“</p><p>No related posts.</p> Bags:<a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/tag/bayern/" title="Bayern" rel="tag">Bayern</a>>><a
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href="http://www.indirekter-freistoss.de/tag/elber/" title="Elber" rel="tag">Elber</a>>><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17674</guid> <description><![CDATA[Hertha untermauert seine Aufstiegsambitionen und beendet gleichzeitig Düsseldorfs beeindruckende Heimserie Bernd Jolitz (RP Online) sah wenig Aufbauendes im Spiel der Düsseldorfer: „Wenn man zum  Auftritt der Düsseldorfer etwas Positives anmerken möchte, dann war es die Kampfbereitschaft. Fortuna machte nach dem Wechsel Druck, wurde von ihren treuen Fans auch lautstark nach vorn gepeitscht. Wie lange diese [...]No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hertha untermauert seine Aufstiegsambitionen und beendet gleichzeitig Düsseldorfs beeindruckende Heimserie</em></p><p><em><span
id="more-17674"></span></em><strong>Bernd Jolitz</strong> (<a
href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/zweiteliga/Hertha-beendet-Fortunas-Serie_aid_897722.html">RP Online</a>) sah wenig Aufbauendes im Spiel der Düsseldorfer: „Wenn man zum  Auftritt der Düsseldorfer etwas Positives anmerken möchte, dann war es die Kampfbereitschaft. Fortuna machte nach dem Wechsel Druck, wurde von ihren treuen Fans auch lautstark nach vorn gepeitscht. Wie lange diese Allianz angesichts der Fehlerquote in der äußerst brüchigen Abwehr noch halten wird, muss man abwarten. Wenigstens gab es dank Wellingtons Schuss das erste Erfolgserlebnis der Saison. Natürlich bleibt festzuhalten, dass beide Vereine mit ungleichen Waffen gegeneinander antraten, da Hertha finanziell in einer ganz anderen Liga spielt. Das aber kann nicht alle Unzulänglichkeiten Fortunas entschuldigen.“</p><p><strong>David gegen Goliath</strong></p><p>Für <strong>Daniel Theweleit</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0831/sport/0027/index.html">Berliner Zeitung</a>) war es ein repräsentatives Spiel David gegen Goliath: „Es entwickelte sich das typische Spiel eines Giganten gegen einen zwar entschlossenen, aber eigentlich unterlegenen Außenseiter. Die Hertha versuchte routiniert und ruhig zu agieren, um irgendwann die eigene fußballerische Überlegenheit zur Geltung zu bringen, und die Düsseldorfer hielten mit Engagement, Leidenschaft und Lauffreude dagegen. Doch die Hertha zitterte den Sieg über die Zeit.“</p><p><strong>Ein Hauch von Erstklassigkeit</strong></p><p><strong>Stefan Hermanns</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/hertha-zittert-wieder-und-gewinnt-wieder/1915088.html">Tagesspiegel</a>) stellt in Bezug auf Herthas Saisonstart folgendes fest:“ Die Zweite Liga meint es bisher sehr gut mit Hertha BSC, dem Absteiger aus der Bundesliga. Zum Start gegen Oberhausen kamen fast 50.000 Zuschauer ins Olympiastadion, auch das erste Auswärtsspiel in Düsseldorf hatte trotz der ungewohnten Anstoßzeit am Montagabend dank 30 629 Zuschauern in der Arena am Rhein den Hauch von Erstklassigkeit – da ist der Realitätsschock am Anfang wenigstens nicht ganz so groß. Und an die Ergebnisse kann man sich sowieso gewöhnen. Zweites Spiel, zweiter Sieg. Mit dem 2:1 (2:0) gegen die Fortuna haben die Berliner ihren Anspruch untermauert, die Zweite Liga so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Die Düsseldorfer hingegen verließen ihre Arena nach 20 Heimspielen ohne Niederlage erstmals seit dem 19. April 2009 wieder als Verlierer.“</p><p>No related posts.</p> Bags:<a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/tag/2-bundesliga/" title="2. Bundesliga" rel="tag">2. Bundesliga</a>>><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/tag/absteiger/" title="Absteiger" rel="tag">Absteiger</a>>><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17671</guid> <description><![CDATA[Ein Spieltag aus dem Kuriositäten-Kabinett: Wolfsburg führt und verliert, Bayern geht auf dem Betze unter und Gladbach und Leverkusen verzichten gänzlich auf die Defensive Michael Horeni (FAZ.net) analysiert die Lage „auf“ Schalke und in Wolfsburg. „Null Punkte nach 180 Minuten Bundesliga-Fußball für den Vorjahreszweiten sowie den Meister von 2009 sind zunächst nicht mehr als klassische [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-17671"></span></p><p><strong>Michael Horeni </strong>(<a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E2BC9B8EC96AE4F9B9E9996FA6C6457EF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ.net</a>) analysiert die Lage „auf“ Schalke und in Wolfsburg. „Null Punkte nach 180 Minuten Bundesliga-Fußball für den Vorjahreszweiten sowie den Meister von 2009 sind zunächst nicht mehr als klassische Fehlstarts zweier Klubs, die von höchsten Ambitionen getrieben werden und sich auf dem Transfermarkt mit einem Einsatz tummeln, dass einem schwindelig werden kann.“ Besonders bei den Königsblauen sei die Lage angespannt: „Das ‚System Magath‘ steht nach den beiden herausragenden Erfolgserlebnissen erst beim Wolfsburger Werksklub und dann beim westfälischen Herzensklub auf dem Prüfstand. Das ist ein ebenso erstaunlich frühes wie eindeutiges Misstrauensvotum – und gar kein gutes Zeichen für eine langfristig angelegte Beziehung.“</p><p><strong>Schalker Kaufhaus des Westens</strong></p><p><strong>Tobias Rabe </strong>(<a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E6C34112697E546E7A71E1FAE66CF3205~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">FAZ.net</a>) fasst einen spektakulären Spieltag zusammen: „Wolfsburg mit Diego führt 3:0, aber Mainz siegt. Freiburg dreht die Partie in Nürnberg. Schalke verliert zu Hause, St. Pauli spät, Stuttgart wieder. In Bremen fallen sechs Tore, und in Leverkusen neun.“ Der Abschluss der Transferperiode sei brisant wie nie, einige Klubs müssten noch nachrüsten: „Der interessanteste Marktplatz ist das ‚Kaufhaus des Westens‘. Felix Magath hat den Schalker Kader schon kräftig verändert, nun kamen Ciprian Deac von CFR Cluj und Hans Sarpei, der gegen Hannover gleich in der Startelf stand. Der Einstand misslang. Mit dem AC Mailand soll über einen Wechsel von Klaas-Jan Huntelaar Einigkeit bestehen; 13 Millionen Euro stehen als Ablöse im Raum.“</p><p><strong>Ulrich Hartman</strong> (<a
href="http://epaper.sueddeutsche.de/digiPaper/servlet/articlepageservlet?page=434974&amp;text=3547662">SZ</a>)  verabschiedet die bisher traditionell sichere Abwehr des FC Schalke 04:  „Dass Spieler wie Rafinha, Marcelo Bordon und Heiko Westermann nicht  mehr für Schalke spielen, machte sich in der Stabilität der Mannschaft  ebenso fatal bemerkbar wie in der neuen Harmlosigkeit bei  Standardsituationen. Obwohl die Saison jetzt schon zwei Spieltage alt  ist, erweckt Magaths Schalke den Eindruck einer Mannschaft im frühen  Stadium der Saisonvorbereitung.“</p><p><strong>Bremer Heißdüse wird zur Attraktion</strong></p><p><strong>Ralf Wiegand</strong> (<a
href="http://epaper.sueddeutsche.de/digiPaper/servlet/articlepageservlet?page=434975&amp;text=3547676">SZ</a>) begrüßt Marko Arnautovic in der Bundesliga: „Gerade erst sind sie ja alle zusammen mühsam aus dem Sommerlock geklettert, das mit Geschichten über den schwierigen Herrn Arnautovic, seine Autos, seine Partys und seine Frauen randvoll gefüllt war.“ Werder sei wohl der einzige Verein in der Liga dem man bedenkenlos zutraue, mit vermeintlich schwierigen Charakteren zu Recht zu kommen: „Hier hat sich schon manche Heißdüse zur Attraktion der Liga aufgeschwungen, oder würde jemand behaupten, Ailton oder Mario Basler seien einfach gewesen?“</p><p><strong>Moritz Kielbassa</strong> (<a
href="http://epaper.sueddeutsche.de/digiPaper/servlet/articlepageservlet?page=434976&amp;text=3547685">SZ</a>) warnt den FC Bayern nach der Niederlage in Kaiserslautern: „Arjen Robben, der zentrale Antriebsspieler der Vorsaison, ist schwer verletzt. Mit noch mindestens zehn Wochen Pause kalkulieren die Bayern für ihren Dribbler. Noch streben die Bayern in diesem brisanten Fall eine gütliche finanzielle Einigung mit dem niederländischen Verband an, der Robben zur WM mitnahm, was aus Münchner Sicht unverantwortlich war.“</p><p><strong>Gomez verpasst Neuanfang</strong></p><p><strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E92738E95D9AE4569ADB670BDA04FD1FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ.net</a>)  sorgt sich um Bankdrücker Mario Gomez: „Bei der Premiere fehlten Robben  und Olic wegen Verletzung – Gomez blieb auf der Bank. Gegen  Kaiserslautern bekam Olic trotz seiner Spiel- und Vorbereitungspause  sofort den Vorzug in der Startformation. Gomez hat Vertrag bis 2013,  aber die nächste Chance auf einen Neuanfang geht schon am Dienstag  dahin. Der FC Liverpool wollte nach der Verletzung seines Stürmers  Torres hören, ob Gomez und sein Klub sich ein einjähriges  Ausleihgeschäft vorstellen könnten. Gomez aber, der zu den  höchstbezahlten Profis der Liga zählt, winkt ab. Egal, wer anfragt.“</p><p><strong>Matti Lieske</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0830/sport/0040/index.html">Berliner Zeitung</a>) freut sich über eine Bundesliga in der nichts selbstverständlich ist: „Die Bundesliga ist weit entfernt von englischen Verhältnissen. In der Premier League erledigen die Topklubs ihre Aufgaben gegen den inferioren Rest mit aufreizender Selbstverständlichkeit. In Deutschland ist nichts selbstverständlich, nicht mal ein Bayern-Sieg beim Aufsteiger. Keine andere der großen Ligen kennt so viele Außenseitersiege, Einbrüche, Formkrisen, Überraschungsteams wie die Bundesliga.“</p><p><strong>Gladbacher Raketen überholen Leverkusen</strong></p><p><strong>Frank Nägele </strong>(<a
href="http://www.fr-online.de/sport/bayer-braucht--ne-aspirin/-/1472784/4598584/-/index.html">FR</a>) kümmert sich nach einer spektakulären 3:6-Pleite um den Patienten Bayer Leverkusen: „Die Wenigsten durften sich trotz des Europa-League-Spiels am Donnerstag auf Erschöpfung berufen. Heynckes hatte fünf Spieler in die Startelf beordert, die er in Simferopol geschont hatte. Darunter auch Ballack, der sofort versuchte, sich als Mittelpunkt zu etablieren. Leider verlor er jeden Zweikampf und jedes Laufduell. Gladbach konterte einfach weiter über Idrissou und Reus, die wie Raketen wirkten im Vergleich zum gesamten Leverkusener Defensivverbund inklusive des Mittelfelds um Ballack. Jene Mannschaft, die in der Hinrunde der Vorsaison nur ein Gegentor nach Kontern hinnehmen musste, wurde von Mönchengladbach auseinandergenommen.“</p><p><strong>Oliver Trust </strong>(<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/stuttgart-bleibt-baustelle/1914088.html">Tagesspiegel</a>) blickt auf die Baustellen in Stuttgart: „Neben Hauptbahnhof und Stadion zeigt sich auch die Mannschaftsleistung des VfB weiterhin als ausbaufähig.  Ein Gutes hatte die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel der Fußball-Bundesliga. Der Stuttgarter Manager Fredi Bobic wird nicht mehr viel Zeit darauf verwenden müssen, die Klubführung von weiteren Verstärkungen zu überzeugen. Heute wird der Klub mit Mauro Camoransesi von Juventus Turin einen neuen Spieler vorstellen. Der 33 Jahre alte italienische Nationalspieler soll rund zwei Millionen Euro kosten und die rechte Seite im Mittelfeld verstärken.“</p><p><a
href="http://www.zeit.de/sport/2010-08/hitzlsperger-tod-enke-alles-ausser-fussball">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17669</guid> <description><![CDATA[Joachim Löw verzichtet für die beiden Spiele in Belgien und gegen Aserbaidschan auf Michael Ballack, die Presse findet das sportlich klug, den Stil bemängeln aber einige Kommentatoren Michael Rosentritt (Tagesspiegel) billigt die vorläufige Nichtnominierung Ballacks: „Seit Jens Lehmann, Torsten Frings oder Kevin Kuranyi weiß man, dass der Bundestrainer alles andere als konfliktscheu ist. Er hätte [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-17669"></span></em></p><p><strong>Michael Rosentritt</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/die-zeit-macht-ihn-staerker/1912990.html">Tagesspiegel</a>) billigt die vorläufige Nichtnominierung Ballacks: „Seit Jens Lehmann, Torsten Frings oder Kevin Kuranyi weiß man, dass der Bundestrainer alles andere als konfliktscheu ist. Er hätte Ballack zum Rücktritt aus der Nationalelf überreden können, wie er es mit Lehmann nach der EM 2008 getan hat. Er hätte ihn auch gar nicht mehr berücksichtigen müssen, wie einst Frings. Im Umgang mit Ballack bleibt Löw fair. Schön, er lässt ihn in der Kapitänsfrage öffentlich hängen (Lahm übrigens auch); aber die Zeit, die Löw sich jetzt nimmt, muss nicht gegen Ballack sprechen. Ballack wird stark sein, wenn er zurückkommt. Stark genug, um Kapitän bleiben zu können. Aber auch stark genug, eine andere Entscheidung verkraften zu können.“</p><p><strong>Andreas Hunzinger</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/zauderer-loew/-/1472784/4595308/-/index.html">FR</a>) hingegen fordert von Löw eine Entscheidung, wer Kapitän sein wird: „Man wird den Verdacht nicht los, dass der Bundestrainer die Lösung der Frage, wer die Binde tragen soll, vor sich herschiebt. Man kann darüber streiten, ob Ballack mit seinem Machtanspruch und seinem hierarchisch geprägten Denken noch in diese Mannschaft passt, die in Südafrika nicht nur auf dem Feld gut harmoniert hat. Man darf anzweifeln, dass das Team seinen in die Jahre kommenden Anführer sportlich noch zwingend nötig hat. Zumal der Leitwolf a. D. bei der nächsten großen Meisterschaft fast sechsunddreißig sein wird. Löw könnte deshalb mit Recht argumentieren, der Neuaufbau des DFB-Teams müsse weiter vorangetrieben werden. Doch es macht ganz den Eindruck, als mangelte es dem Bundestrainer an Traute, als scheute er sich, Tacheles zu reden.“</p><p><strong>Matti Lieske</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0828/sport/0081/index.html">Berliner Zeitung</a>) zweifelt am Wert Ballacks für die DFB-Elf: „Dabei ist die eigentlich brisante Angelegenheit gar nicht die vieldiskutierte Kapitänsfrage, sondern eher die, wo Michael Ballack künftig spielen soll im DFB-Team. Im defensiven Mittelfeld haben sich Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira etabliert, in der Offensive wimmelt es von Jungspunden wie Mesut Özil, Toni Kroos oder Thomas Müller. Dringend gesucht: ein Platz für Ballack.“</p><p>Der sportlichen Frage widmet sich auch <strong>Klaus Hoeltzenbein</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-nationalmannschaft-die-sphinx-spielt-auf-zeit-1.993186">SZ</a>): „Das ist eine verständliche Reaktion auf die WM, bei der sich Löws Mannschaft von ihrem Kapitän emanzipiert hat. Ballacks Rückkehr wäre jetzt nicht nur eine simple Personalie, sie ist zur Systemfrage geworden. Denn mit Ballack muss ein anderer, ein langsamerer, im besten Falle clever-kalkulierter Fußball gespielt werden. Richtig ist es deshalb, erst einmal auf Zeit zu spielen und die Welle der WM zu reiten. Und dann liegt es an Ballack selbst, die sportlichen Fakten dafür zu schaffen, dass eine Nominierung unumgänglich wird. Einiges deutet darauf hin, dass ihm das gelingen kann. Im Moment aber ist Ballack nach langer Verletzung noch nicht fit, und die Nationalelf darf kein Therapiezentrum sein. Sie ist dem Leistungsprinzip unterworfen und kein Austragsstüberl.“</p><p><strong>Vertrauensvolles Verhältnis?</p><p>Peter Ahrens &amp; Jan Reschke</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,714123,00.html">Spiegel Online</a>) fügen hinzu: „Ballack ist und bleibt ein erfahrener Spieler, der in vielen Drucksituationen bewiesen hat, einer Mannschaft helfen zu können. Seine Klasse ist bei optimaler Fitness zweifellos unbestritten, seit nunmehr über einem Jahrzehnt spielt er auf höchstem europäischen Niveau. Auf so einen Spieler muss Löw nicht freiwillig verzichten – aber nur dann, wenn Ballack sich mit dem Gedanken anfreunden kann, künftig auch mal auf der Bank Platz nehmen zu müssen oder früh ausgewechselt zu werden. Der Capitano wäre dann nur noch Ergänzungsspieler. Doch ist er dafür der Typ? Kaum zu glauben.“</p><p>Mit den atmosphärischen Details in der Beziehung zwischen Löw und Ballack beschäftigt sich <strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~EAE18BDB1DCAE49808BF378DA1DD00160~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>): „Es war Löws erster Anruf nach der WM, zum Bundesliga-Start hatte Ballack eine aufmunternde SMS erhalten. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen dem Bundestrainer und seinem langjährigen Anführer kann man sich natürlich auch anders vorstellen – zumal von einem Bekenntnis des Bundestrainers zu Ballack jede Spur fehlt. (…) Nach Ballacks Geschmack geht es bei der Nationalelf längst nicht mehr, spätestens seit Lahm darauf pocht, die für die WM geliehene Kapitänsbinde zu behalten. Im Umfeld von Ballack wird die Nichtnominierung, fachlich unangreifbar und nachvollziehbar, schon als Gefahr wahrgenommen.“</p><p><a
href="http://www.sport-nord.de/news/index.php?news_id=14669">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17665</guid> <description><![CDATA[Die Gruppen der Champions League stehen fest. Die Presse sieht Bayern und Schalke vor lösbaren Aufgaben. Für Bremen wird es nicht leicht Jörg Leopold (Tagesspiegel) macht sich nach der Auslosung Sorgen um Werder Bremen: „Viel schwerer hätte es für Werder nicht kommen können. Mit Inter Mailand wartet der Titelverteidiger auf die Bremer, dazu kommen Tottenham [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-17665"></span></em><strong>Jörg Leopold</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/die-chancen-der-deutschen-teams/1912258.html">Tagesspiegel</a>) macht sich nach der Auslosung Sorgen um Werder Bremen: „Viel schwerer hätte es für Werder nicht kommen können. Mit Inter Mailand wartet der Titelverteidiger auf die Bremer, dazu kommen Tottenham Hotspur und der holländische Meister Twente Enschede. Für die Mannschaft von Thomas Schaaf scheint nicht einmal Platz drei und damit der Abstieg in die Europa League sicher. Immerhin: als man vor zwei Jahren schon einmal in der Gruppenphase auf Inter traf, holte Bremen vier Punkte gegen die Italiener. Doch selbst wenn das wieder gelingt, wird es vor allem gegen Tottenham kaum einfacher.“</p><p>Auch <strong>Roland Zorn</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc%7EEC6A567EE3F504AD198D53C6BEB9A1CE5%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">FAZ</a>) sieht die Bremer nicht gerade als „Hauptgewinner“ der Auslosung an. Chancenlos seien sie aber keinesfalls: „Die Grün-Weißen sind ja auch gewohnheitsmäßige Wunderlieferanten im Europapokal.“ Ansporn genug sollten die finanziellen Aussichten sein: „Erst einmal verheißt die Liga der Spektakel allen deutschen Klubs glänzende Perspektiven &#8211; auch finanziell. Die Bayern, der deutsche Fußballkrösus, verdienten in der zurückliegenden Champions-League-Spielzeit gleich 60 Millionen Euro. Da lohnte es sich, lange dabei zu bleiben. Für die Münchner zumindest ist das Finale am 28. Mai im Londoner Wembley-Stadion ein großes Ziel, denn wer im Mai Zweiter war will im kommenden Mai möglichst Erster werden.“</p><p><strong>Rummenigge warnt eindringlich</strong></p><p>Nach Ansicht von <strong>Manfred Hendriock</strong> (<a
href="http://www.derwesten.de/sport/fussball/s04/Es-haette-schlimmer-laufen-koennen-fuer-Schalke-id3611759.html">derwesten.de</a>) haben die Bayern am ehesten Grund zur Freude: „Das Los des Tages zog aber, wieder einmal, Bayern München: Der Vorjahres-Finalist erwischte den italienischen Vize-Meister AS Rom, den Schweizer Titel-Träger FC Basel und CFR Cluj aus Rumänien. Besonders interessant: Trainer beim FC Basel ist der ehemalige Bayern-Profi Thorsten Fink. Während fast alle Bayern ein gutes Los begrüßten, sagte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge: `Ich warne davor, diese Gruppe als Selbstläufer anzusehen.`“</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17662</guid> <description><![CDATA[Joachim Löw hüllt sich in Bezug auf die K-Frage weiter in Schweigen. Das veranlasst die Presse zu ersten Lösungsvorschlägen Für Phillipp Selldorf (SZ) rückt die Entscheidung bezüglich der K-Frage in weite Ferne: „Die Kehrseite der Medaille ist, dass die enervierende Debatte um Ballacks Zukunft im Nationalteam und die stark stilisierte Frage, ob künftig der alte [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-17662"></span></p><p>Für <strong>Phillipp Selldorf</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/michael-ballack-verlaengerung-bis-zur-geisterstunde-1.992788">SZ</a>) rückt die Entscheidung bezüglich der K-Frage in weite Ferne: „Die Kehrseite der Medaille ist, dass die enervierende Debatte um Ballacks Zukunft im Nationalteam und die stark stilisierte Frage, ob künftig der alte Amtsinhaber oder sein WM-Stellvertreter Philipp Lahm die DFB-Auswahl als Kapitän anführt, noch einige Wochen anhalten dürfte. Löw könnte zwar durch das Bekenntnis zu einer eindeutigen Lösung die Verhältnisse klären, doch diese Art des Vorgehens liegt nicht auf seiner Linie. Der Bundestrainer hat das Thema bei der WM in Südafrika nicht durch die Moderation der Ansprüche und Rivalitäten beruhigt, und er hat das auch in den folgenden Wochen nicht getan; er schweigt und meidet entschieden eine Festlegung. Auch Philipp Lahm weiß deshalb nicht, woran er ist. Der Münchner bekräftigte jetzt seinen Anspruch aus den späten WM-Tagen, weiß aber nicht, was der Trainer plant.“</p><p><strong>Oscar Beck</strong> (<a
href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2605185_0_9223_-beck-kolumne-die-binde-muss-auf-den-tisch.html">Stuttgarter Zeitung</a>) hat einen Lösungsvorschlag: „Die friedlichste Lösung wäre nun die: der Capitano gibt die Binde mit der geballten Faust in der Tasche freiwillig ab und darf zum Dank noch bis zur EM in zwei Jahren mitspielen. Mit diesem Kompromiss wäre allen gedient, Ballacks letzter Wunsch wäre halbwegs erfüllt, und der Löw müsste den Lahm nicht wieder einen Kopf kürzer machen und zurückstutzen auf Einsfünfzig mit Hut. Aber vor allem könnten Millionen Menschen endlich befreit aufatmen und in Ruhe übergehen zum nervtötenden Wahnsinnsthema der nächsten zwei Jahre &#8211; dem Krieg um die Nummer sechs: Ballack oder Khedira?“</p><p><a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc%7EE2501C27463D846A9825486F8C61479D5%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17640</guid> <description><![CDATA[Auch zwei Tage nach dem Drama in Genua ist die Presse vom Bremer Comeback in letzten Sekunde begeistert. Den Bremern, so der Tenor, ist alles zuzutrauen Jörg Marwedel (SZ) bestaunt einen weiteren legendären Europapokal-Abend der Bremer. Ein normaler Sieg scheint den Werderanern unmöglich: „Wie soll das gehen bei einem Team, das zwar viele Fehler macht, [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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/> <span
id="more-17640"></span><strong></strong></p><p><strong>Jörg Marwedel</strong> (<a
href="http://epaper.sueddeutsche.de/digiPaper/servlet/articlepageservlet?page=433971&amp;text=3540825">SZ</a>) bestaunt einen weiteren legendären Europapokal-Abend der Bremer. Ein normaler Sieg scheint den Werderanern unmöglich: „Wie soll das gehen bei einem Team, das zwar viele Fehler macht, aber zuweilen über einen Willen verfügt, der so selten ist wie ein vierblättriges Kleeblatt? Dass schließlich Claudio Pizarro das entscheidende 2:3 (100.) erzielte, hatte nicht nur damit zu tun, dass er weiter ein Stürmer ist, der für die kleinen Wunder des Fußballs sorgen kann. Es hatte auch mit der Gabe dieser Mannschaft zu tun, sich binnen 90 Minuten vom stotternden Motor in ein Raketentriebwerk zu verwandeln.“ So bildet die Aktienkurve, die der Sponsor den Bremern vor der Saison auf das Trikot druckte, durchaus auch den bisherigen Saisonverlauf ab: „Nach dem souveränen 3:1 im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Sampdoria Genua folgte zum Bundesliga-Auftakt ein desaströses 1:4 in Hoffenheim. Dann folgte eine katastrophale erste Halbzeit beim Rückspiel im ausverkauften Stadio Comunale Luigi Ferraris zu Genua mit einem 0:2-Rückstand, der den Klub aus der Königsklasse ausgesperrt hätte. Und am Ende waren die Bremer wieder auf dem Gipfel. Mit einer 2:3-Niederlage, die sich anfühlte, als habe man soeben den DAX gesprengt.“</p><p><strong>Frank Heike</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~E39850B891DDD4AE9B2550EF6A47B2084~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ.net</a>) atmet nach der aufregenden Partie in Genua durch: „Man kann den Unverbesserlichen von der Weser ja vorwerfen, dass sie unbelehrbar seien, dass die Abwehrschwäche sie womöglich irgendwann in den Abgrund reißen könnte, doch welcher Klub der Bundesliga kommt im Jahresschnitt auf mehr mitreißende Fußballabende als Werder Bremen? Schaaf scheint über die Vorwürfe, Werder lerne nicht dazu, nur noch müde lächeln zu können. Ihm gefällt das Spektakel. Am Ende einer nervenaufreibenden Partie, die Werder vor allem in der Abwehr unfassbar schlecht begonnen und beeindruckend konditions- und willensstark beendet hatte, stand eine verlorene Partie, die sich wie ein Sieg anfühlte: Werder Bremen darf zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Jahren in der kontinentalen Königsklasse mitspielen und kann sich über garantierte 15 Millionen Euro freuen.“ Ein Abnehmer für das Geld scheint bereits gefunden: Neben Wesley wird sich auch Verteidiger Mikael Silvestre an der Weser einfinden.</p><p><strong>Stefan Hermanns</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/zum-glueck-gezwungen/1911412.html">Tagesspiegel</a>) erklärt die Faszination Werder Bremen: „So reiht sich die Nacht von Genua in die große Bremer Europapokal-Geschichte, die voll ist von Erfolgen, die niemand erklären kann. Sie erzählt von magischen Nächten, von längst verlorenen Schlachten, die auf wundersame Weise noch gedreht wurden. Es ist nicht nur Bremens Hang zum bedingungslosen Offensivfußball, es sind auch solche Spiele unter Flutlicht, die Werders Faszination begründet und den Klub zu einem der beliebtesten in Deutschland gemacht haben. Und eben deswegen wird das, was in Bayern Dusel heißt, bei Werder Wunder genannt.“</p><p><strong>Kai Niels Bogena</strong> (<a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article9193665/Bremen-traeumt-jetzt-von-Barca-Inter-und-ManU.html">Welt</a>) sucht schon nach Verstärkungen für Werder Bremen: „Der Bundesligaverein präsentierte sich wie schon beim 1:4 auswärts gegen die TSG 1899 Hoffenheim drei Tage zuvor über weite Strecken Ideen- sowie mutlos und ließ die Treffer der Italiener fast ohne Gegenwehr zu. Erst als das Spiel durch Sampdoria Genuas Stürmer Antonio Cassano zum 3:0 fünf Minuten vor dem Abpfiff entschieden schien, rafften sich die Bremer zu einem nicht mehr für möglich gehaltenen Kraftakt auf und zwangen die konditionell unterlegenen Italiener in die Knie. Namen gehandelt werden einige. So könnte nun der Transfer des 23-jährigen französischen Mittelfeldmannes Hatem Ben Arfa vom französischen Meister Olympique Marseille realisiert werden, an dem Bremer offenbar starkes Interesse besitzen und für den sie etwa sieben Millionen Euro Ablöse bezahlen müssten. Zusätzlich stehen die Hanseaten kurz vor der Verpflichtung des französischen Innenverteidigers Mikael Silvestre. Silvestre saß daher am Dienstagabend in Genua bereits auf der Tribüne, um sich seinen kommenden Klub anzuschauen. Dort sah er in einer wackelnden Abwehr viel Arbeit auf sich zukommen.“</p><p><strong>Red Bull setzt auf Leipzig</strong></p><p><strong>Michael Smejkal</strong> (<a
href="http://epaper.sueddeutsche.de/digiPaper/servlet/articlepageservlet?page=433971&amp;text=3540823">SZ</a>) fürchtet die Folgen des Scheiterns von Red Bull Salzburg in der Champions-League-Qualifikation – auch für die Bundesliga: „Just im Saisonendspurt im Mai plauderte Klubbesitzer Dietrich Mateschitz plötzlich locker über seine Fußball-Visionen. Darin hat Salzburg erstaunlich wenig Platz. Mittelfristig soll Leipzig die Fußball-Ambitionen des Konzerns führend vertreten. Noch ist der Ableger RB Leipzig in der viertklassigen Regionalliga angesiedelt, beim gewohnten Investitionsprogramm des Unternehmens lässt sich aber an wenigen Fingern abzählen, wann Leipzig zum Sprung in den Europacup ansetzt. Welche Prioritäten der Konzern setzt, nahm man zuletzt in Salzburg zur Kenntnis: Red Bull verpflichtete den Franzosen Thierry Henry und Mexikos Kapitän Rafael Marquez &#8211; beide sollen die Fußball-Sektion New York befeuern. So zieht langsam, aber sicher die große europäische Fußballwelt, von der Salzburg nach dem Einstieg von Red Bull träumte, an dem Klub vorbei.“</p><p><strong>Peter Birrer</strong> (<a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/kommentar_fussball_cgampions_league_-_fortschritt_statt_unfall_1.7335050.html">NZZ</a>) blickt nüchtern auf das Ausscheiden der Young Boys Bern in der Champions League gegen Tottenham Hotspur: „Mit dem unerwarteten Sprung in die mit Millionen von Franken bespickte Champions League hätten die Berner mit einem Schlag ihr über Jahre kultiviertes Verliererimage abgestreift, das sie in der letzten Saison im glücklosen Titelkampf gegen den FC Basel zementierten. So schnell könnte das gehen. Nun werden sie vom Basler Erfolg gegen den FC Sheriff Tiraspol an das erinnert, was sie zuletzt verspielt haben: neben dem Titel auch den leichteren Zugang zum Laufsteg des europäischen Fußballs. Die Young Boys müssen sich mit der Europa League begnügen. Das ist keine Strafe, sondern ein Geschenk – und ein Fortschritt, weil YB europäisch im Gegensatz zum FCB in der Neuzeit null Referenzen hat. Es kann nicht schlecht sein, wenn man nicht vergisst, woher man kommt.“</p><p><a
href="http://sueddeutsche.de/sport/fc-bayern-thomas-mueller-tempo-und-dampf-1.991973">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17642</guid> <description><![CDATA[Am 31. August schließt die Transferliste bis zur Winterpause. Während bei Schalke Torschlusspanik herrscht, präsentiert Wolfsburg einen großen Coup Philipp Selldorf (Sueddeutsche.de) beobachtet die Schalker Transferaktivitäten: „Die Fans des FC Schalke 04 erhielten aber auch eine schlechte Nachricht aus der ersten Übungsschicht vor dem nächsten Bundesligawochenende: Kein neuer Spieler bereicherte Magaths Aufgebot, wieder verstrich ein [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-17642"></span><strong></strong></p><p><strong>Philipp Selldorf</strong> (<a
href="http://sueddeutsche.de/sport/bundesliga-schalke-auf-einem-schwierigen-markt-1.992026">Sueddeutsche.de</a>) beobachtet die Schalker Transferaktivitäten: „Die Fans des FC Schalke 04 erhielten aber auch eine schlechte Nachricht aus der ersten Übungsschicht vor dem nächsten Bundesligawochenende: Kein neuer Spieler bereicherte Magaths Aufgebot, wieder verstrich ein wertvoller Arbeits- und Eingewöhnungstag für die angekündigten, heiß ersehnten Neuerwerbungen. Der Verein hat große Ansprüche, ist aber knapp bei Kasse. Manager Magath hat zwar aufgrund des hervorragenden Verhältnisses zu seinem Trainer, der praktischerweise auch Magath heißt, im Sommer viel Geld gespart, indem er teure Spieler verkauft und verabschiedet hat. Das heißt aber nicht, dass er das alles wieder ausgeben darf. Meldungen, dass ihm Aufsichtsratschef Clemens Tönnies im Zuge eines Grundsatzgesprächs 30 Millionen Euro zugebilligt habe, sind auch nicht mehr als Gerüchte.“ Im Westen nichts Neues.</p><p><strong>Christian Otto</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/fuenf-tage-tauziehen-um-diego/1911420.html">Tagesspiegel</a>) applaudiert dem VfL Wolfsburg für die Rückkehr von Diego in die Bundesliga: „Mit dem 25-Jährigen, der angeblich für nur 15 Millionen Euro von Juventus Turin abgeworben wird, steht den Wolfsburgern einer der bisher spektakulärsten Transfers in der laufenden Bundesligasaison ins Haus. Denn mit Diego kauft sich Hoeneß einen Spielgestalter, einen Ersatz für den unzufriedenen Zvjezdan Misimovic und jede Menge Schlagzeilen auf einmal ein. Mit der Verpflichtung von Diego, der bis 2009 schon im Trikot von Werder Bremen mit seinem Dribbelkünsten und der Fähigkeit zu besonders schönen Toren verblüfft hatte, dürften die Ambitionen der Wolfsburger deutlich steigen.“</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17645</guid> <description><![CDATA[Während der BVB und Leverkusen nach dem Hinspiel die Gruppenphase der Europa League fast sicher haben, muss der VfB Stuttgart zittern Heiko Hinrichsen (Stuttgarter Zeitung) sorgt sich vor dem Europa-League-Rückspiel gegen Slovan Bratislava um den Sturm der Schwaben: „Aus  den unterschiedlichsten Gründen hat von den vier VfB-Stürmern bisher noch keiner wirklich überzeugt.&#8220;  Während Cacau noch [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-17645"></span></strong></p><p><strong>Heiko Hinrichsen</strong> (<a
href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2603888_0_6243_-problemzone-im-vfb-sturm-weht-ein-laues-lueftchen.html?_skip=1">Stuttgarter Zeitung</a>) sorgt sich vor dem Europa-League-Rückspiel gegen Slovan Bratislava um den Sturm der Schwaben: „Aus  den unterschiedlichsten Gründen hat von den vier VfB-Stürmern bisher noch keiner wirklich überzeugt.&#8220;  Während Cacau noch die WM und die dadurch fehlende Vorbereitung nachhänge, zähle Pawel Pogrebnjak: „der schüchterne &#8222;Pascha&#8220;, so sein Spitzname, zu den ganz Stillen im Lande. Das wäre nicht weiter schlimm, würde der ehemalige Uefa-Pokal-Torschützenkönig wenigstens auf dem Fußballplatz explodieren. Doch auch dort agiert der Russe seit Saisonbeginn unauffällig.“</p><p><strong>Klaus Schlütter</strong> (<a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article9172840/Stuttgarts-Talentschmiede-wird-zum-Bumerang.html">Welt</a>) lobt die Jugendarbeit des VfB Stuttgart: „Der VfB gilt in Deutschland mit zehn Titeln bei den A-Junioren und sechs bei der B-Jugend als Ausbildungsverein Nummer eins. Weltweit hat Ajax Amsterdam den besten Ruf, und es gibt viele Parallelen. Beide Klubs stecken jährlich Millionen in die Jugendarbeit, beide arbeiten nach demselben Prinzip. Die Talente werden schon in den unteren Jugendklassen von erfahrenen Ex-Spielern taktisch geschult und bis hinauf zu den Profis auf dasselbe Spielsystem getrimmt. Die herausragende Jugendarbeit wird mehr und mehr zum Bumerang für den eigenen Verein. Reiche Klubs aus dem Ausland ködern die Stars mit hohen Summen, die eigene Mannschaft wird sportlich geschwächt.“</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=17635</guid> <description><![CDATA[Nach Ansicht der Presse zittert sich Bremen mit viel Glück und ebenso viel Kampf  in die lukrative Champions League Frank Heike (FAZ) sieht im kleinsten Spieler bei den Bremern den spielentscheidenden Mann: „Dank großartiger Moral und eines spät, aber nicht zu spät überragenden Marko Marin hat sich Werder Bremen am Dienstagabend für die Gruppenphase der [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-17635"></span></p><p><strong>Frank Heike</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc%7EE2FEFFBF9C49348788B8F4D312ACE7E37%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">FAZ</a>) sieht im kleinsten Spieler bei den Bremern den spielentscheidenden Mann: „Dank großartiger Moral und eines spät, aber nicht zu spät überragenden Marko Marin hat sich Werder Bremen am Dienstagabend für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert.“ Doch bis auf eine großartige Moral, wusste die Truppe von Thomas Schaaf selten zu überzeugen: „Das Bemühen wirkte hilflos, weil Özil und Hunt eben doch nicht so einfach zu ersetzen sind. Wagner kam kaum mal an den Ball und wirkte in diesem Wettbewerb wie ein Lehrling. Bremen wirkte bei hohen Bällen jederzeit verletzlich und hatte zudem in Fritz und Pasanen Außenverteidiger, die an diesem Abend nie Champions-League-Niveau erreichten. Nach der Pause versuchte es Werder etwas mutiger, hatte aber Schwierigkeiten, das Spiel zu machen und wirkte bei Kontern anfällig.“</p><p><strong>Frank Hellmann</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/ein-neues-bremer-wunder/1910856.html">Tagesspiegel</a>) wundert sich über den schwachen Beginn der Bremer: „Was war nur anfänglich in die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf gefahren? Die Bremer schienen in eine Schockstarre gefallen: Es dauerte keine 14 Minuten, da ließ sich Irrwisch Pazzini schon als Doppeltorschütze feiern. Die Bremer Abwehr übte sich jeweils in unerklärlicher Passivität. Die Gäste gewannen kaum einen Zweikampf – die Halbherzigkeit von Tim Borowski zum Beispiel grenzte an Arbeitsverweigerung, die Außenverteidiger Petri Pasanen und Clemens Fritz standen neben sich und weit weg von ihren Gegenspielern.“</p><p><strong>Alptraumstart</strong></p><p>Auch <strong>Benjamin Knaack</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,713601,00.html">Spiegel Online</a>) hatte nach der ersten Viertelstunde schon schlimmste Befürchtungen: „Die Werder-Spieler standen ratlos auf dem Platz herum. Die Defensive des Bundesligisten sah bei beiden Gegentoren nicht gut aus, fast hätte Verteidiger Sebastian Prödl zudem noch ins eigene Tor geköpft &#8211; ein Alptraumstart.“</p><p><strong>Wohin mit den Millionen?</strong></p><p><strong>Jürgen Schmieder</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/champions-league-werder-bremen-ab-in-den-supermarkt-1.992168">sueddeutsche.de</a>) ist gespannt, wie man in Bremen mit den zusätzlichen Einnahmen wirtschaften wird: „Allofs wird sich nun in aller Ruhe zum Schlussverkauf begeben, ob er jedoch schnelle Zukäufe tätigt, ist ungewiss. Durch den Verkauf von Mesut Özil an Real Madrid hat Werder Bremen kolportierte achtzehn Millionen Euro eingenommen, durch die Teilnahme an der Champions League werden mindestens fünfzehn Millionen hinzukommen. Es wäre nicht das erste Mal, dass der gewiefte Manager sich in der Öffentlichkeit zurückhaltend gibt, um dann mit einem prägenden Spieler vom Wühltisch zurückzukehren. Vor zwei Jahren präsentierte er kurz vor dem Ende der Transferperiode Claudio Pizarro.“</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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