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><channel><title>indirekter freistoss</title> <atom:link href="http://www.indirekter-freistoss.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.indirekter-freistoss.de</link> <description>Presseschau für den kritischen Fußballfreund</description> <lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 09:51:33 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator> <item><title>Blockupy Bundesliga</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/05/16/fortuna-hertha-relegation/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/05/16/fortuna-hertha-relegation/#comments</comments> <pubDate>Wed, 16 May 2012 07:55:48 +0000</pubDate> <dc:creator>Erik Meyer</dc:creator> <category><![CDATA[Bundesliga]]></category> <category><![CDATA[Albert Streit]]></category> <category><![CDATA[Fortuna Düsseldorf]]></category> <category><![CDATA[Hertha BSC]]></category> <category><![CDATA[Norbert Meier]]></category> <category><![CDATA[Otto Rehhagel]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20691</guid> <description><![CDATA[Vorgestern Karlsruhe, gestern Düsseldorf: Während man im Frankfurter Bankenviertel erst heute Blockaden befürchtet, boten die Relegationsrückspiele ein bizzares Bild. Ulrich Exner (Die Welt) fordert &#8222;So darf niemand aufsteigen&#8220;: &#8222;Lustige Fernsehspots zu Integration und Eierkuchen ziehen nicht, wenn die Realität so aussieht wie in Düsseldorf oder tags zuvor in Karlsruhe. Wichtig, hat Fußballtrainer Alfred Preißler der [...]
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id="more-20691"></span></p><p><strong>Ulrich Exner</strong> (<a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/hertha-bsc/article106319574/Schluss-mit-lustig-So-darf-niemand-aufsteigen.html">Die Welt</a>) fordert &#8222;So darf niemand aufsteigen&#8220;: &#8222;Lustige Fernsehspots zu Integration und Eierkuchen ziehen nicht, wenn die Realität so aussieht wie in Düsseldorf oder tags zuvor in Karlsruhe. Wichtig, hat Fußballtrainer Alfred Preißler der Nachwelt hinterlassen, ist auf dem Platz. Und auf dem Platz war diesmal das Allerletzte.&#8220; Die Geschehnisse verlangen nach Ansicht des Autors nach drastischen Konsequenzen &#8222;Wenn der DFB erneut irgendeine Alibi-Entscheidung Marke Geldstrafe trifft, hat er seine moralische Reputation auf Jahre verspielt.&#8220;</p><p>&#8222;Köln, Frankfurt, Dresden, jetzt Düsseldorf und Karlsruhe. Kann es sein, dass der Fußballbetrieb auf den Rand des Vulkans zutanzt?&#8220; fragt <strong>Thomas Kistner</strong> (SZ) und weist ebenfalls auf Widersprüche der Fußballwelt hin: &#8222;Denkwürdig ist es ja schon, wie ein Land über Jahre hinweg eine Welle reitet, die als &#8218;Sommermärchen&#8216; begann. Fußball ist trendig, Fußball ist hip. Nirgendwo auf der Welt sind die Stadien voller, und dass die Bundeskanzlerin gern mal im Nassbereich halbnackte Helden der Nation aufsucht, ist so selbstverständlich wie der fünfzigprozentige Einnahmezuwachs aus der Fernsehvermarktung der nächsten Jahre.&#8220;</p><p><strong>Dirk Gieselmann</strong> (<a
href="http://www.11freunde.de/bundesligen/152765/schwarmdummheit">11freunde</a>) versucht sich an einer soziologischen Deutung des Geschehens, das er als &#8222;Schwarmdummheit&#8220; charakterisiert: &#8222;Was sich ein Einzelner niemals getraut hätte, wurde möglich, weil er sich der Masse hingab: dort zu sein, wo er nicht sein durfte. Der Fan, der den Elfmeterpunkt ausgrub und ihn mitnahm wie eine Trophäe, hielt sich ganz offenbar für den Größten. Am Morgen danach, wenn er als Einzelner wieder erwacht ist, wird er sich mit einiger Wahrscheinlichkeit schämen.&#8220;</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/B002I1XGGY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=indirekterf01-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002I1XGGY">Chaostage</a></p></div><p>Dabei war Fortunas Trainer auch &#8222;Gegen die Schatten seiner Vergangenheit&#8220; angetreten. <strong> Richard Leipold</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/bundesliga-relegation-gegen-die-schatten-der-vergangenheit-11751603.html">FAZ</a>) erinnerte in der Vorberichterstattung noch einmal an dessen Kopfstoß gegen Albert Streit: &#8222;Meier war immer das gewesen, was man sich unter einem korrekten Sportsmann vorstellt, geradlinig, mitunter ein wenig spröde, aber immer auf dem Boden des Fairplay verankert &#8211; bis zum Nikolaustag des Jahres 2005. Meier verpasste dem damaligen Kölner Mittelfeldspieler einen Kopfstoß und ließ sich dann so theatralisch fallen, dass zunächst der Eindruck entstand, er wäre selbst das Opfer gewesen.&#8220;</p><p>Nach den Verantwortlichen für Herthas sportlichen Abstieg fragt <strong>Michael Jahn</strong> (<a
href="http://www.berliner-zeitung.de/hertha/kommentar-zu-herthas-abstieg-hertha-am-boden--und-wer-ist-schuld-,10808800,15419644.html">Berliner Zeitung</a>): &#8222;Die Hauptschuld am Niedergang haben diejenigen, die die Geschäfte führen. Michael Preetz hat drei Cheftrainer verschlissen und auf Beratung von außen (ehemalige Profis, Mentaltrainer oder Kommunikations-Experten) verzichtet. Mannschaft, Trainer und Manager verschanzten sich stattdessen wochenlang in einer Wagenburg, schotteten sich von Fans und Medien ab.&#8220; Dagegen empfiehlt Jahn: &#8222;Egal, wer künftig bei Hertha BSC in der Verantwortung stehen wird –die jetzigen Protagonisten oder auch andere Persönlichkeiten – sie müssen neue, innovative Wege suchen, sich externe Berater ins Haus holen, um Hertha als feste Größe in der Bundesliga zu positionieren.&#8220;</p><p><strong>Der Tagesspiegel</strong> nutzt das Format des <em>Tickers</em> zur Berichterstattung: Gestern dokumentierte er so, &#8222;<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/kneipen-bericht-wie-die-hertha-fans-das-spiel-erlebten/6637848.html">wie die Anhänger in der Berliner Kneipe &#8218;Herthaner&#8216; mit ihrer Mannschaft mitfieberten</a>&#8220;, heute begleitet er den &#8222;<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/der-tag-nach-dem-skandalspiel-im-ticker-hertha-anwalt-die-spieler-standen-unter-todesangst/6638874.html">Tag nach dem Skandalspiel</a>&#8220; mit aktuellen Meldungen.</p><p><a
href="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-snc7/579481_3663117089970_1036013419_33390114_516993461_n.jpg">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20688</guid> <description><![CDATA[In einem turbulenten DFB-Pokalfinale schnappen sich die Dortmunder den zweiten Titel der Saison. Den Münchnern bleibt „nur“ noch die Chance auf den Titel in der Königsklasse. Klaus Hoeltzenbein (SZ) macht den unterlegenen Bayern Mut: „Wisch und weg? Wenn&#8217;s nur so einfach wäre. Fünf Tore sind ein enormer Ballast, und sie wiegen in der Erinnerung von [...]
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id="more-20688"></span><strong>Klaus Hoeltzenbein</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/fc-bayern-nach-dem-pokalfinale-die-fehlerkette-1.1356287">SZ</a>) macht den unterlegenen Bayern Mut: „Wisch und weg? Wenn&#8217;s nur so einfach wäre. Fünf Tore sind ein enormer Ballast, und sie wiegen in der Erinnerung von Tag zu Tag ein bisschen schwerer. Es bedarf allerlei psychologischer Kunstgriffe des Trainerstabs, das in Berlin Erlittene zu verdrängen. Doch die Verabredung mit Chelsea hat auch einen Vorteil: So wird dieses 2:5 nicht der letzte Eindruck der Saison sein, es bleibt eine Chance, das Resultat vor einer dreimonatigen Ligapause zumindest zu verdrängen.“</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/3442371015/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3442371015">Kopf hoch, Bayern</a></div><p><strong>Effiziente Westfalen</strong></p><p><strong>Roland Zorn</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/dfb-pokalfinale-der-hammer-haengt-in-dortmund-11749816.html">FAZ</a>)lobt die Dortmunder Zielstrebigkeit: „Tatsächlich eroberten die Spieler in Schwarz und Gelb nach der jüngst wiederholten deutschen Meisterschaft in Berlin auch den Pokal des Deutschen Fußball-Bundes, weil sie dem letztlich hoffnungslos unterlegenen Rekordmeister und Rekordpokalgewinner FC Bayern München auch in dessen traditioneller Königsdisziplin weit voraus waren: in der Effizienz.“</p><p><strong>Christian Spiller</strong> (<a
href="http://www.zeit.de/sport/2012-05/pokalfinale-dortmund-bayern-wachabloesung">Zeit Online</a>) hält den Ball flach: „Es stimmt schon, man kann über eine Wachablösung diskutieren. Es war der fünfte Dortmunder Sieg gegen den FC Bayern hintereinander. Der BVB sammelte auf dem Weg zur Meisterschaft 81 Punkte, das gab es noch nie. Zum ersten Mal seit 103 Jahren gibt es für Dortmund nun auch noch den Pokal obendrauf. Und doch kann dieses Spiel nicht als Beweis dafür herhalten, dass sich das Kräfteverhältnis im deutschen Fußball verschoben habe. Dafür war diese Partie mit ihren Begleitumständen zu ungewöhnlich.“</p><p><strong>Es schien, als könnten die BVB-Profis gar nicht am Tor vorbeischießen</strong></p><p><strong>Felix Meininghaus</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/dortmund-jubelt-ueber-dfb-pokalsieg-gegen-bayern-a-832866.html">Spiegel Online</a>) reibt sich verwundert die Augen: „Und in der Tat wirkte es, als hätte der Dortmunder Erfolgslauf der vergangenen zwei Jahre im Pokalfinale seinen Höhepunkt erreicht. Es schien, als könnten die BVB-Profis gar nicht am Tor vorbeischießen, obwohl sie noch nicht einmal ihre beste Saisonleistung abgerufen hatten. Für den fünften Sieg in Folge über den FC Bayern reichte es trotzdem. Das war zuvor noch keiner Mannschaft gelungen.“</p><p><strong>Andreas Rüttenauer</strong> (<a
href="http://www.taz.de/Dortmund-gewinnt-DFB-Pokal/%2193264/">taz</a>) bringt es auf den Punkt: „Was die Zuschauer zu sehen bekamen war das merkwürdigste Finale, das seit langen im Olympiastadion stattgefunden hat. Am Ende setzte sich nicht die Mannschaft durch, die besser Fußball gespielt, sondern diejenige, die in einem wahren Fehlerfestival ein paar Fehler weniger gemacht hatte. Insofern war der Sieg der Dortmunder hochverdient.“</p><p><strong>Erinnerungen werden wach an Bayer Leverkusen</strong></p><p><strong>Michael Rosentritt </strong>(<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/wieder-nur-zweiter-die-leistung-von-berlin-wird-auch-gegen-chelsea-nicht-reichen/6626858-2.html">Tagesspiegel</a>) zeigt mit dem Finger in Richtung Rheinland: „Erinnerungen werden wach an Bayer Leverkusen, an jene Mannschaft, die vor genau zehn Jahren ganz dicht vor drei Titelgewinnen stand. Erst wurde die Meisterschaft am vorletzten Spieltag verspielt, es folgte das verlorene Pokalfinale und schließlich der Knockout im Finale der Champions League gegen Real Madrid. Am Ende blieb der Mannschaft nicht die Anerkennung für den tollen Fußball, den sie bis dahin geboten hatte, sondern nur Spott, Vize-Kusen eben. Tatsächlich leverkuseln nun die auch die Bayern.“</p><p><strong>Christian Kunz</strong> und <strong>Heinz Büse</strong> (<a
href="http://www.stern.de/sport/fussball/pokalfinale-niederlage-der-bayern-die-grosse-angst-vor-dem-nichts-1826498.html">stern.de</a>) schlottern schon die Knie: „Nun müssen die Münchner die Saison mit dem Coup im Heim-Finale retten. Auch wenn Bundestrainer Joachim Löw den Bayern eine „riesen Reaktion&#8220; und einen Titel zutraut &#8211; beim Blick auf die Defensivleistung von Berlin wird es einem Angst und Bange vor dem Duell gegen Didier Drogba und Fernando Torres.“</p><p><a
href="http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/2012/05/13/bayern-bvb-loews-sorgen.aspx">freistoss des tages</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20686</guid> <description><![CDATA[Es war ein spannendes Relegationsspiel zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf, komplett mit Überraschungen und menschlichen Dramen. Am Ende steht ein 2:1-Auswärtssieg der Fortuna &#8211; was die Düsseldorfer von der  Bundesliga träumen lässt. Boris Herrmann (SZ) leidet mit der Hertha: „Wollte man eine Chronik der unpassendsten Eigentore der Geschichte schreiben, dann müsste man diesen Herthanern [...]
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id="more-20686"></span></em></p><p><strong>Boris Herrmann</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/berlin-unterliegt-in-der-relegation-duesseldorf-reichen-sieben-minuten-zum-sieg-1.1354390" target="_blank">SZ</a>) leidet mit der Hertha: „Wollte man eine Chronik der unpassendsten Eigentore der Geschichte schreiben, dann müsste man diesen Herthanern das halbe Buch widmen.“</p><p><strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/bundesliga-relegation-entsetzen-in-berlin-11747399.html" target="_blank">FAZ</a>) sah mutige Berliner: „Der Mangel an Selbstvertrauen und Selbstbehauptungswillen, der in den vergangenen Wochen und Monaten bei der Hertha immer wieder zu beklagen war, schien von Beginn an im ersten der beiden entscheidenden Duelle im Kampf um die Bundesliga verschwunden. Mitunter zeigten die Berliner dann sogar zielstrebigen Kombinationsfußball, den ihre Anhänger lange nicht mehr erlebt hatten.“</p><p><strong>Michael Rosentritt</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/1-2-im-relegations-hinspiel-hertha-verliert-gegen-duesseldorf/6617902.html" target="_blank">Tagesspiegel</a>) richtet den Blick auf König Otto: „Dann ist es Otto Rehhagel doch zu heiß geworden, an diesem schwülwarmen Abend im Olympiastadion. Der 73 Jahre alte Trainer von Hertha BSC warf seine blaue Trainingsjacke ab, und nutzte redlich seine neue Bewegungsfreiheit. Wild mit Armen und Beinen gestikulierend, wie man ihn selten in seiner kurzen Berliner Zeit erlebt hat, verfolgte er das Geschehen an der Seitenlinie.“</p><p><strong>Michael Jahn</strong> und <strong>Andreas Hunzinger</strong> (<a
href="http://www.berliner-zeitung.de/hertha/hinspiel-in-der-bundesliga-relegation-hertha-bsc-verliert-gegen-fortuna-duesseldorf,10808800,15218518.html" target="_blank">Berliner Zeitung</a>) schreiben: „Gegen den Zweitligisten mit der ziemlich großen Geschichte und den sehr großen Ambitionen war Rehhagel gestern Abend wieder mal zur personellen Improvisation gezwungen. So versuchte sich dieses Mal der defensive Mittelfeldspieler Peter Niemeyer an der Seite von Roman Hubnik in der Innenverteidigung.“</p><p><strong>Bernd Jolitz</strong> (<a
href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/fortuna-nur-einen-schritt-vom-aufstieg-entfernt-1.2826555" target="_blank">RP</a>) sorgt sich um das Nervenkostüm: „So befreit die Rot-Weißen in der Auftakt-Viertelstunde agierten, so gehemmt wirkten sie mitunter im weiteren Verlauf, auch nach dem Wiederanpfiff. An Einsatz, Wille und Laufbereitschaft fehlte es nicht, wohl aber an forscher Unbekümmertheit.“</p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=20686&amp;md5=c99a6e7a6164517eb5230d1df1ecf8cc" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20678</guid> <description><![CDATA[Geldwäsche, Bilanztricks und Sponsorenkalküle: Geht es in vielen Fällen doch nur ums Geld? Unser gestern via Twitter verbreiteter #freistossdestages war der Hinweis auf den Arte-Themenabend &#8222;Sport, Mafia und Korruption&#8220;. In der FAZ.NET-Frühkritik resümiert Christoph Becker die Dokumentation und anschließende Diskussion: &#8222;Natürlich kann die Fifa nicht verhindern, dass das von ihr, ihren Mitgliedsverbänden, deren Ligen und [...]
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id="more-20678"></span>Unser gestern via Twitter verbreiteter <em>#freistossdestages</em> war der Hinweis auf den <a
href="http://www.arte.tv/de/Sport--Mafia-und-Korruption/6610674.html">Arte-Themenabend &#8222;Sport, Mafia und Korruption&#8220;</a>. In der<a
href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/faz-net-fruehkritik-beschissen-wird-noch-immer-11745021.html"> FAZ.NET-Frühkritik</a> resümiert <strong>Christoph Becker</strong> die Dokumentation und anschließende Diskussion: &#8222;Natürlich kann die Fifa nicht verhindern, dass das von ihr, ihren Mitgliedsverbänden, deren Ligen und deren Klubs in jahrzehntelanger Entamateurisierung durchkommerzialisierte Spiel vom internationalen Verbrechen gekapert wird. Es ist schlicht ein zu leichtes Opfer. Und Geldwäsche per Live-Wette funktioniert, ob ein Spiel manipuliert ist oder nicht.&#8220;</p><p>Mit Manipulationen anderer Art beschäftigen sich <strong>Stefan Hermanns</strong> und <strong>Michael Rosentritt</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/herthas-abstiegsfinale-relegation-gegen-duesseldorf-momente-fuer-millionen/6606782.html">Tagesspiegel</a>) am Beispiel von Hertha BSC. Sie legen vor dem Hintergrund eines möglichen Abstiegs eine ausführliche Analyse vor und bilanzieren die prinzipielle Problematik des Finanzgebarens: &#8222;Auch Hertha hat sich auf ein Spiel eingelassen, das in gewisser Weise ohne Bilanztricks nicht auskommt. Die sind für Laien schwer zu durchschauen und rechtlich kaum zu beanstanden. (&#8230;) Die Berliner haben bereits Geld bekommen (und ausgegeben), für das sie die entsprechenden Leistungen erst noch erbringen müssen.&#8220;</p><div
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class="viamazon">Unser Amazon-Kommentar</div><p><a
href="http://www.amazon.de/gp/product/3527705988/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=indirekterf01-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3527705988">Bilanzen erstellen und lesen für Dummies</a></p></div><p>Die erste Seite des Sportteils in der SZ ist heute insgesamt empfehlenswert: <strong>Thomas Kistner</strong> kommentiert den Plan von Uefa-Chef Michel Platini, die Europa League 2016 abzuschaffen und die Champions League auf 64 Klubs aufzustocken, kritisch. <strong>Javier Cáceres </strong>liefert unter dem Titel &#8222;Der Verrückte streitet beim Bäcker&#8220; ein Porträt von Marcelo Bielsa, dem argentinischen Trainer des Europa-League-Finalisten Athletic Bilbao. Und schließlich erkennt <strong>Christof Kneer</strong> auf der Position der Außenverteidiger in der deutschen Nationalelf eine &#8222;Unwucht im EM-Kader&#8220;, die er so deutet: &#8222;An dieser traditionellen Kader-Engstelle lässt sich anschaulich erkennen, wie der Bundestrainer Löw tickt. Er ist nicht blind, er sieht genau, dass sein Aufgebot hier an die Grenze der Betriebssicherheit geraten ist. Aber er nimmt das in Kauf. Er geht dieses Risiko sehenden Auges ein. Mit einem sehr soliden Selbstbewusstsein leistet er sich die Luxusmeinung, dass er lieber gar niemanden holt, bevor er jemanden holt, der seinen höchsten Ansprüche nicht genügt.&#8220;</p><p>Doch zurück zum Geld: Für <strong>Thomas Magenheim</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/fussball-em-2012-em-sponsoren-klammern-menschenrechte-aus,1472780,15202776.html">FR</a>) gehorcht die Zurückhaltung der EM-Sponsoren bei der Menschenrechtsdiskussion folgendem Kalkül: &#8222;Wenn diese Geldgeber von der Uefa-Linie abweichen, sei die künftige Zusammenarbeit in Gefahr. Firmen wie Adidas oder Coca Cola sponsern die Fußball-EM seit Jahrzehnten. Machen sie sich bei der Uefa unbeliebt, könnten Nike oder Pepsi künftig ihren Platz einnehmen.&#8220;</p><p><a
href="http://osocio.org/message/free_campaign_advice_the_yulia_tymoshenko_wig/">freistoss des tages</a></p><p>No related posts.</p><p><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20672</guid> <description><![CDATA[Die ganz große Karriere hat Moritz Volz, heute Profi beim FC St. Pauli und knapp am Aufstieg gescheitert, im  Fußball nicht gehabt. „Unser Mann in London“ -seine Erinnerung an eine Laufbahn, die noch überhaupt nicht beendet ist, dagegen ist definitiv erstklassig. Moritz Volz, das war für deutsche Fußballfans vor allem ein Name. Moritz Volz sorgte [...]
No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die ganz große Karriere hat Moritz Volz, heute Profi beim FC St. Pauli und knapp am Aufstieg gescheitert, im  Fußball nicht gehabt. „Unser Mann in London“ -seine Erinnerung an eine Laufbahn, die noch überhaupt nicht beendet ist, dagegen ist definitiv erstklassig.</em><span
id="more-20672"></span></p><p><a
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/> Moritz Volz, das war für deutsche Fußballfans vor allem ein Name. Moritz Volz sorgte für Schlagzeilen, für Diskussionen, für Krawall am Stammtisch. Denn der gebürtige Siegener wechselte aus der Jugendabteilung des FC Schalke 04 zum Arsenal FC nach London – im damals unerhört zarten Alter von 16.</p><p>Die Öffentlichkeit verlor Volz nach dem genauso schnell abebbenden wie aufbrausenden Interesse im Rahmen seines Transfers aus den Augen. Der Verteidiger tauchte nur selten im Kader von Arsenal auf und lief damit deutlich unter der Wahrnehmungsschwelle der ohnehin dürftigen Berichterstattung der ausländischen Profiligen. Volz trat erst wieder in die breite deutsche Fußball-Öffentlichkeit als Gescheiterter, der bei seinem alten Klub Schalke Asyl suchte, sich im Trainingslager fit hielt, von St. Pauli verpflichtet wurde und mit dem Verein in die zweite Liga abstieg. Was für eine vergeudete Laufbahn!</p><p><strong>Von Wenger verpflichtet und glücklich in der 2. Liga?</strong></p><p>Nahezu erschreckend zufrieden ist Volz jedoch mit sich und seiner Karriere. Nie Champions League gespielt, kein A-Länderspiel, ein einst gefeiertes Talent, von Arsene Wenger verpflichtet, verrottet in der 2. Liga und ist dabei glücklich? Kein Widerspruch, ja wer seine überragende Biographie „Unser Mann in London“ liest, tauscht sogar seine Träume von einer Bundesliga-Karriere gegen Volz‘ Leben ein.</p><p>Denn anstatt sich zu grämen, was schiefgelaufen ist, dass aus diesem Talent mit Verlaub kein Weltstar geworden ist, schildert Moritz Volz was in seinem Leben in London alles so passierte, warum ihm auf der Insel ein eigener Song gewidmet wurde und wieso er eine eigene Kolumne in der renommierten Times erhielt.</p><div
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20665</guid> <description><![CDATA[Der 1. FC Köln folgt dem 1. FC Kaiserslautern in die zweite Liga. Die Presse zweifelt an einer sofortigen Rückkehr der Rheinländer ins Oberhaus. Außerdem: Freude in Berlin, Rekorde in Dortmund und Tristesse in Hamburg In Köln herrscht tiefe Trauer. Nach der Heimschlappe gegen die Bayern und Herthas Sieg gegen Hoffenheim müssen die Domstädter den [...]
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id="more-20665"></span>In Köln herrscht tiefe Trauer. Nach der Heimschlappe gegen die Bayern und Herthas Sieg gegen Hoffenheim müssen die Domstädter den Gang in Richtung zweite Liga antreten. <strong>Philipp Selldorf</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/abstieg-des-fc-koeln-abschied-ohne-rueckfahrschein-1.1350108">SZ</a>) erinnert an einen Mitschuldigen: „An Stale Solbakken führt kein Weg vorbei, wenn man die sportlichen Probleme des Teams besieht. Der Norweger kam mit dem Renommee, in Kopenhagen drei Meister- titel gewonnen zu haben. Aber den Alltag und den Kraftfußball der Bundesliga hat er nicht verstanden. Theorie und Praxis fanden bei ihm nie zusammen. Solbakken vertraute auf die Überlegenheit seiner Strategie, Konditionsarbeit hielt er für nebensächlich, Kompromisse lehnte er ab.“</p><div
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href="http://www.taz.de/Bundesliga-Absteiger-1-FC-Koeln/%2192816/">taz</a>) wartet mit beunruhigenden Zahlen auf: „Die konkreten Ausmaße des Desasters sind noch nicht wirklich absehbar. Auf dem Klub lasten 30 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Längst wurden Anteile an den Transferrechten der besten Spieler zu Geld gemacht, und die angeblich 12 Millionen Euro, die der Transfer des vor dem Spiel unter Tränen verabschiedeten Lukas Podolski zum FC Arsenal in die Kassen spült, können nur zum Teil reinvestiert werden. Denn um die Lizenz für die zweite Liga zu erhalten, sind strenge Auflagen zu erfüllen. Das sind keine guten Bedingungen für die laufende Suche nach einem neuen Sportdirektor und einem neuen Trainer.“</p><p><strong>Michael Krämer</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/kommentar-zum-1--fc-koeln-verdienter-abstieg,1472784,15176442.html">FR</a>) blickt zurück auf die vorerst letzten neunzig Bundesliga-Minuten des 1. FC Köln: „Die Mannschaft zeigt zu Beginn, was sie zu leisten vermag: Schnelle Kombinationen, gewonnene Zweikämpfe und Laufbereitschaft. Deutlich wird aber auch der Mangel an Klasse, sich für gezeigten Einsatz zu belohnen. Gepaart mit dem gravierenden Mangel an mentaler Stärke entsteht eine fatale Mixtur für diese in ihren Strukturen verkrustete Mannschaft: Ein falsch gemixter Zaubertrank, der schwach macht und bei Negativerlebnissen jegliche Leidenschaft erlöschen lässt. Der Zusammenbruch gegen München war die Kurzform des 17-Spiele-Untergangs in der Rückrunde.“</p><p><strong>Der FC krankt an Haupt und allen Gliedern</strong></p><p><strong>Martin Beils</strong> (<a
href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/horror-szenario-montags-in-sandhausen-1.2821412">RP Online</a>) sieht kein Licht am Ende des Tunnels: „Der FC krankt an Haupt und allen Gliedern. Lukas Podolski ist weg, die Mannschaft zerrüttet, die Fanszene auch, die Finanzen bereiten große Sorgen. Welcher qualifizierte Manager und welcher Trainer von Klasse wagt sich in diese Schlangengrube? Köln braucht einen Neuanfang, heißt es allenthalben. Ja klar, der ist unausweichlich. Doch viermal hatten die Kölner schon die Chance zur Selbstreinigung nach einem Abstieg, genutzt wurde sie nie. Auch dieses Mal gibt es keine Anzeichen für eine grundsätzliche Wende.“</p><p>Nach Ansicht von <strong>Frank Lamers</strong> (<a
href="http://www.derwesten.de/sport/fussball/1_bundesliga/ausser-podolski-ist-beim-1-fc-koeln-nichts-positiv-aufgefallen-id6623994.html">derwesten.de</a>) ist der 1. FC Köln abgestiegen, „weil es zwar einen Lukas Podolski gab, weil es aber ansonsten nichts, wirklich gar nichts gab, was positiv hätte auffallen können. Und weil es am Ende, im Letzte-Chance-oder-sofort-runter-Spiel, das Pech eben wollte, dass man nicht gegen ein Trüppchen anzutreten hatte, das die Hoffnung schon im Namen trägt. Wäre die Konstellation anders gewesen, wäre Kölle den Hoffenheimern, wäre die Hertha den Bayern begegnet: Wie hätte es dann nach dem Schlusspfiff wohl ausgesehen?“</p><p><strong>Das Team folgte seinem schrulligen Coach</strong></p><p>Während in Köln dicke Tränen kullern, jubelt man in Berlin über das Erreichen des Relegationsplatzes. <strong>Klaus Bellstedt</strong> (<a
href="http://www.stern.de/sport/fussball/rehhagel-fuehrt-hertha-in-die-relegation-die-rache-des-alten-mannes-1822896.html">stern.de</a>) nennt den Vater des Erfolges beim Namen: „Rehhagels Erfahrung und seine vielen Erfolge als Trainer können eine neue Mannschaft schon mal einschüchtern, aber in Berlin war das nicht so. Das Team folgte seinem schrulligen Coach, durchschritt dabei zwar manches Tal, schaffte aber tatsächlich am letzten Spieltag den vielleicht sogar entscheidenden Turnaround. Die Hertha kämpfte wie noch nie in dieser Saison. Sie hatte dank Rehhagel verstanden, welches Stündlein ihr geschlagen hatte.“</p><p><strong>Wer Fußball spielt, hat sich entschieden, Teil einer Mannschaft sein zu wollen</strong></p><p>Im oberen Tabellendrittel freute man sich erwartungsgemäß in Dortmund am lautstärksten. <strong>Freddie Röckenhaus</strong> (SZ) geht adelnd in die Knie: „Wer je Fußball gespielt hat, weiß, dass es das höchste aller Triumphgefühle ist, wenn gemeinsam Spielzüge gelingen, deren Perfektion und Schönheit man selbst kaum glauben kann. Wer Fußball spielt, hat sich entschieden, Teil einer Mannschaft sein zu wollen. Wer Dortmund deshalb immer noch unterschätzt, hat das Spiel nicht verstanden.“</p><p>Mehr auf <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport">sueddeutsche.de/sport</a></p><p><strong>Der HSV irrlichterte durch die Saison</strong></p><p>Wesentlich kleinere Freudensprünge machen hingegen die Fans des HSV, der sich erst im Schlussspurt vor dem drohenden Absturz in die Zweitklassigkeit retten konnte. <strong>Lukas Rilke</strong> und <strong>Christian Paul</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,830840,00.html">Spiegel Online</a>) knöpfen sich die Schuldigen nochmal vor: „Selbstüberschätzung. Das ist das Wort, das die Saison des Hamburger SV am besten beschreibt. Als die im Vergleich zum Vorjahr massiv veränderte &#8211; und deutlich geschwächte &#8211; Mannschaft der Hanseaten gleich zu Beginn ans Tabellenende rutschte, glaubte man in Trainer Michael Oenning den Schuldigen gefunden zu haben. Nachfolger Thorsten Fink verglich sich erst mit Dortmunds Meistertrainer Jürgen Klopp und gab dann realitätsferne Parolen aus (Stichwort: Europapokal). Währenddessen irrlichterte eine Elf durch die Liga, deren Abwehr hanebüchene Fehler machte und im Sturm gänzlich harmlos war.“</p><p><strong>Freiburg und Augsburg machen Mut</strong></p><p><strong>Peter Penders</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/bundesliga-kommentar-wie-immer-ohne-garantie-11741760.html">FAZ</a>) befasst sich mit grundsätzlichen Eindrücken der abgelaufenen Spielzeit und klopft vor allem den Underdogs auf die Schultern: „Der Zusammenhang zwischen Geld und Leistung im Fußball besteht unbestritten, lässt sich sogar an den Zuschauerzahlen ablesen. Doch dass immer noch mit wenig Geld ganz viel zu erreichen ist, zeigen die Beispiele Freiburg und Augsburg, die jedem kleinen Verein der zweiten Liga Mut machen müssten. Unter den gegebenen Voraussetzungen ist der Klassenverbleib dieser Klubs eine noch größere Überraschung als der ebenfalls nicht erwartete Aufschwung von Borussia Mönchengladbach.“</p><p><a
href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1747622/">freistoss des tages</a></p><p>&nbsp;</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20659</guid> <description><![CDATA[Der Boykott der EURO 2012 durch die EU-Kommission markiert die neuste Eskalationsstufe in der Diskussion um die EM in der Ukraine. Absage der Turniers? Teilnahme unter Protest? Sport als Politik freier Raum? Die Presse streitet fleißig mit Jürgen Kaube (FAZ) zeichnet ein erschreckendes, aber wohl wahres Bild: „Als der Autorennfahrer Vettel neulich die Aufstände in [...]
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id="more-20659"></span></p><p><strong>Jürgen Kaube</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fussball-in-noeten-der-ball-heiligt-die-mittel-11737536.html" target="_blank">FAZ</a>) zeichnet ein erschreckendes, aber wohl wahres Bild: „Als der Autorennfahrer Vettel neulich die Aufstände in Bahrain unwirsch damit kommentierte, er könne sich dort zum Glück auf das konzentrieren, was wirklich wichtig sei, ‚Reifentemperaturen‘, war das so dumm und geschmacklos wie ehrlich. Die Fußballlobbyisten sollten diese Äußerung zugrunde legen, wenn sie das nächste Mal über die moralische Aufgabenverteilung in ihrer Welt nachdenken. Sofern sie es jemals tun.“</p><p><strong>Frank Nienhuysen</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/politik/grossveranstaltungen-in-autoritaeren-staaten-druck-ausueben-statt-boykottieren-1.1348042" target="_blank">SZ</a>) analysiert: „Wer ein Regime in die Enge drängen will, muss auch sehen, welche Fluchtwege diesem noch offenstehen. Die Regierungen in Minsk und Kiew könnten durchaus ihr Heil in einer engeren Anbindung an Moskau suchen. Und für das jeweilige Volk wäre wenig gewonnen.“</p><p><strong>Uli Räther</strong> (<a
href="http://taz.de/Fussball-EM-in-Polen-und-der-Ukraine/!92696/" target="_blank">taz</a>) kritisiert: „Wie in Deutschland also auch in Polen: Was wie ein leidenschaftliches Plädoyer für die Menschenrechte daherkommt, ist in Wahrheit ein innenpolitischer Schachzug.“</p><p><strong>Matthias Thibaut</strong>, <strong>Hans Monath</strong>, <strong>Christian Tretbar</strong> und <strong>Thomas Kuchenbecker</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/politik/der-fall-timoschenko-ein-diplomatisches-fiasko-fuer-die-ukraine/6581924.html" target="_blank">Tagesspiegel</a>) krönen die Deutschen: „In einem Punkt ist Deutschland bereits Europameister: in der Formulierung des politischen Protests.“</p><p><strong>Michael Thumann</strong> (<a
href="http://www.zeit.de/2012/19/01-Fussball-EM-Ukraine-Polen/komplettansicht">Zeit</a>) erinnert „Es bieten sich zwei Modelle an: Argentinien 1978 und Moskau 1980. In Argentinien lief die Fußballweltmeisterschaft trotz vieler Proteste ungehindert ab, während Tausende Oppositionelle in den Blutkerkern der Junta verschwanden. Die Olympischen Spiele in Moskau wurden von 64 Staaten boykottiert, darunter die USA und die Bundesrepublik, nachdem die Sowjetunion in Afghanistan einmarschiert war. Der Umgang mit den EM-Spielen in der Ukraine muss wahrscheinlich irgendwo dazwischen liegen.“</p><p><a
href="http://www.youtube.com/watch?v=3z-klCC7lFw" target="_blank">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20655</guid> <description><![CDATA[Die einen fassen die Diskussion zusammen, die anderen kommentieren und die Abteilung Attacke macht Außenpolitik. Mit zwei Beiträgen bestimmt Der Spiegel zu Beginn der Woche die Berichterstattung über das Thema: Zum einen wird die Haltung der Kanzlerin wie folgt wiedergegeben: &#8222;Tatsächlich erwägt Merkel einen politischen Boykott der EM in der Ukraine. Sollte Timoschenko bis dahin [...]
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id="more-20655"></span>Mit zwei Beiträgen bestimmt <a
href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,830453,00.html">Der Spiegel</a> zu Beginn der Woche die Berichterstattung über das Thema: Zum einen wird die Haltung der Kanzlerin wie folgt wiedergegeben: &#8222;Tatsächlich erwägt Merkel einen politischen Boykott der EM in der Ukraine. Sollte Timoschenko bis dahin nicht freigelassen worden sein, will Merkel nach Informationen des SPIEGEL ihren Ministern empfehlen, den Spielen fernzubleiben.&#8220;<br
/> Zum anderen wurde ein Interview mit Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß geführt, der von Sportlern und Funktionären öffentliche Solidaritätsbekundungen mit der Inhaftierten und Kritik an den Haftbedingungen erwartet.</p><p>Angesichts der andauernden Diskussion sind zwei Zusammenfassungen empfehlenswert: Die <a
href="http://www.ftd.de/politik/europa/:aufrufe-zum-boykott-ukraine-droht-em-desaster/70029557.html">Financial Times Deutschland </a>leistet dies in einem Überblicksartikel, das <a
href="http://www.dradio.de/aktuell/1743300/">Deutschlandradio</a> verweist unter der Überschrift &#8222;Ukraine entsetzt über EM-Boykott-Berichte&#8220; auf Interviews und Hintergrundartikel.</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/3940524166/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=indirekterf01-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3940524166">Wodka für den Torwart</a></p></div><p><strong>Gereon Asmuth</strong> (<a
href="http://www.taz.de/Kommentar-Ukraine/!92419/">taz</a>) kommentiert: &#8222;Schon das Zustandekommen eines internationalen Sportfestes wie der Fußballeuropameisterschaft ist an sich ein hochpolitischer Akt. Es gibt eigentlich nur ein Argument, mit dem die Sportfunktionäre ihre Zurückhaltung erklären könnten: Die bloße Freilassung Timoschenkos macht aus der Ukraine noch lange keine Spitzendemokratie.&#8220;</p><p>Und <strong>Thomas Kistner</strong> (SZ) erinnert daran, dass bei einem anderen Thema die Mobilisierung erfolgreich war: &#8222;Bisher lockten nur die Tierschützer den Clan der Sponsoren aus der Reserve: Nach scharfer internationaler Kritik an der Massentötung von Straßenhunden in der Ukraine lenkte die Regierung in Kiew im Herbst 2011 ein und kündigte harte Strafen für Tierquäler an. Werbepartner wie der Sportartikler Adidas oder die Fastfood-Kette McDonalds reagierten auf eine Welle der Kritik im Internet.&#8220;</p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=20655&amp;md5=4b5444d0d6cda4ca224dd55f9cdffb1d" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20649</guid> <description><![CDATA[Not gegen Elend: Am letzten Spieltag treten der 1. FC Köln und Hertha BSC im Abstiegs-Fernduell gegeneinander an. Außerdem: Export-Meister Bremen, Wolfsburger Mittelmaß und falsche Tränen Philipp Selldorf (SZ) sendet beruhigende Worte in die Domstadt: „Kölner, die sich jetzt Sorgen machen, dass auf Seiten Hoffenheims nur der Trainer ernsthaft motiviert ist, dürfen sich damit trösten, [...]
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id="more-20649"></span><strong>Philipp Selldorf</strong> (SZ) sendet beruhigende Worte in die Domstadt: „Kölner, die sich jetzt Sorgen machen, dass auf Seiten Hoffenheims nur der Trainer ernsthaft motiviert ist, dürfen sich damit trösten, dass Hertha vor zwei Wochen in ähnlicher Situation selbst gegen den Tabellenletzten Kaiserslautern ein hochverdientes Debakel erlebte. Und dass sich dieses Debakel in Gelsenkirchen bruchlos fortsetzte, obwohl Rehhagel die halbe Mannschaft gewechselt hatte.“</p><p>Mehr auf <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport">sueddeutsche.de/sport</a></p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/3765533165/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=indirekterf01-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3765533165">Wer hat das Buch vor dem Wochenende zuerst durch?</a></p></div><p><strong>Andreas Morbach</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,830418,00.html">Spiegel Online</a>) tun die Hauptstadt-Anhänger leid: „Mit einem dreitägigen Trainingslager in Castrop-Rauxel, wollten die Hertha-Verantwortlichen den Karren im letzten Moment noch aus dem Dreck ziehen. Das anschließende Ergebnis war für jeden Hertha-Fan erschütternd: Die blutleere Rehhagel-Elf wirkte, als wolle sie die 90 Minuten möglichst schnell und nur mit einem möglichst gnädigen Ergebnis hinter sich bringen.“</p><p><strong>Und keiner zieht den Stecker</strong></p><p><strong>Dominik Bardow</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/hertha-vor-dem-letzten-spieltag-leiden-ohne-erloesung/6571576.html">Tagesspiegel</a>) berichtet aus der Intensivstation: „Es war viel die Rede von übersinnlichen Einflüssen wie der Gunst der Stunde, dem &#8218;Fußballgott&#8216; (Rehhagel) oder dem &#8218;Schicksal&#8216; (Janker), das hier gewirkt und es so gewollt habe. Selbstbestimmt, das wurde klar, führen die Berliner diesen Abstiegskampf längst nicht mehr. Sie sind wie ein Patient, der nur noch durch eine höhere Macht, oder eher: die Unfähigkeit der Kölner, künstlich am Leben gehalten wird. Und keiner zieht den Stecker.“</p><p><strong>Michael Jahn</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/berlin-verliert-gegen-schalke-wuerfel-der-hoffnung-fuer-hertha-bsc,1472784,15043416.html">FR</a>) bedankt sich im Namen aller Hertha-Fans beim SC Freiburg: „Hertha wäre sang- und klanglos abgestiegen – im Beisein von 3500 Berliner Fans – hätte es da nicht diesen riesigen Videowürfel gegeben, der in der Schalker Arena weit oben über dem Rasen hängt. Dieser Würfel, auf dem ständig mit einem zischenden Geräusch die Zwischenstände aus den anderen Stadien angezeigt werden, entpuppte sich für Berlin als Würfel der Hoffnung. Am Ende war dort zu lesen, dass der für seine Fairness zu lobende SC Freiburg den 1. FC Köln mit 4:1 geschlagen hatte. Nur deshalb kann sich Hertha wenigstens bis kommenden Sonnabend noch Erstligist nennen.</p><p><strong>Schlimmer wäre der Imageschaden</strong></p><p><strong>Armin Lehmann</strong> (<a
href="http://www.zeit.de/sport/2012-04/michael-preetz-hertha">Tagesspiegel</a>) beschäftigt sich mit Hertha-Manager Michael Preetz: „Sein Zuhause ist für ihn längst kein Fluchtort mehr, er bringt die schweren Gedanken wie ungebetene Gäste heim. Sie bahnen sich ihren Weg vorbei an Fragen über Schuld und Schicksal, über die er manchmal ruhelos grübelt. Irgendwo dazwischen steckt sein Anteil am drohenden Niedergang. Es wäre der sechste Abstieg seit Gründung der Bundesliga, aber schlimmer wäre der Imageschaden. Man wäre wieder das, was man in den traurigen Tagen der achtziger und weite Strecken der neunziger Jahre war: eine Fahrstuhlmannschaft, angesiedelt zwischen erster, zweiter und manchmal auch dritter Klasse. Die Hertha von einst war instabil und chaotisch. Ein Klub, den nur wenige mochten.“</p><p><strong>Pumpende Käfer</strong></p><p>In Köln macht man sich vor allem Sorgen um den Fitnesszustand der Mannschaft. <strong>Christoph Ruf</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,830417,00.html">Spiegel Online</a>) schmunzelt über schwer atmende Insekten: „Die FC-Spieler wirkten schlicht nicht fit, nach Balleroberung blieben sechs von zehn Feldspielern in der eigenen Hälfte, nach 55 Minuten stemmte die Hälfte des Teams die Hände in die Hüfte und atmete vornübergebeugt tief durch, pumpend wie ein Käfer. Ex-Trainer Stale Solbakken, heißt es, hat das Team mit seiner Philosophie zehn Monate lang überfordert und hat bei all dem die physischen Grundlagen vernachlässigt.“</p><p><strong>Oliver Trust</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/abstiegskampf-der-1-fc-koeln-vor-dem-letzten-spieltag/6571578.html">Tagesspiegel</a>) bemitleidet FC-Coach Schaefer: „Es wäre für Frank Schaefer leicht gewesen zu sagen, er habe vor drei Wochen die Abteilung Sauhaufen in einem Saftladen übernommen. Das hätte jeder Fußballfreund in Deutschland und Köln verstanden. Der Sauhaufen wäre eine Mannschaft, der es schwerfällt, ein Team zu sein, die obendrein zu wenig trainiert hat und abzusteigen droht, weil sie nicht über genug Kondition verfügt, um in einem Fußballspiel länger als eine Stunde mitzuhalten. Der Saftladen wäre der 1. FC Köln, der sich bis vergangene Woche, als man mit Werner Spinner einen neuen Präsidenten wählte, ein Trainer-, Sportdirektoren- und Führungstheater leistete, das an keinem spurlos vorbeigehen könne, wie Schaefer sagte.“</p><p><strong>Hanseatische Handelskunst</strong></p><p><strong>Boris Herrmann</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/marin-verlaesst-bremen-die-sonne-wird-schwaecher-1.1344995">SZ</a>) befasst sich mit Bremens Verantwortlichen abseits des Platzes und fordert mehr Einsatz beim Import: „Manager Klaus Allofs hatte den Dribbler 2009 für 8,5 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach geholt. Dass er ihn nun nach drei durchwachsenen Jahren für geschätzte 7 bis 8 Millionen wieder loswird, ist zunächst einmal ein Zeugnis hanseatischer Handelskunst. Sollte Werder im Gegenzug auch noch, wie kolportiert wird, das belgische Sturmtalent Romelu Lukaku, 18, vom FC Chelsea erhalten, könnte sich der Deal erst recht gelohnt haben. Trotzdem blieb von diesem Tag in Wolfsburg ein seltsames Gefühl zurück. Das Gefühl nämlich, dass Werder Bremen im Verkaufen endgültig besser ist als im Einkaufen.“</p><p><strong>Tim Röhn</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,830390,00.html">Spiegel Online</a>) sorgt sich um die Zukunft der Bremer: „Hauptsächlich junge und unerfahrene Spieler sollen Werder nun einen erfolgreichen Umbruch bescheren. Ein waghalsiges Vorhaben. Bei Jungprofis wie Florian Trinks, Lennart Thy und Felix Kroos ist keine Verbesserung zu erkennen. Die Neuen wie Tom Trybull und Florian Hartherz müssen erst noch beweisen, dass sie Bundesliga-Niveau haben. In Bremen neigt niemand zu Schnellschüssen. Eine Eigenschaft, die dem Club viele Sympathien bringt &#8211; mehr aber auch nicht. Werder ist nur noch der Europacup-Teilnehmer der Herzen.“</p><p><strong>Grandios für einen lauschigen Nachmittag, aber desaströs für die Saison</strong></p><p>In Wolfsburg freut man sich über einen versöhnlichen Heim-Abschluss. <strong>Peter Unfried</strong> (<a
href="http://www.taz.de/Wolfsburgs-ereignislose-Saison-/!92397/ ">taz</a>) blickt kritisch hinter die Fassade. „Sagen wir es klipp und klar: Soviel Stimmung war nie in dieser Saison wie nach diesem, mutmaßlich tabellarisch bedeutungslosen letzten Heimspiel der Saison. Das ist grandios für einen lauschigen Nachmittag, aber desaströs für die Saison. Sicher kann man 2011/12 bei Besitzer Volkswagen offiziell als Fortschritt bilanzieren, wenn man den knapp vermiedenen Abstieg des Vorjahres mit dem jetzigen Platz 8 und Schnuppern an der Euro League vergleicht. Doch auch bei hartnäckigem Grübeln will einem kein Spiel in dieser Saison einfallen, kein Tor, kein Ereignis, das in der kollektiven Erinnerung bleiben würde.“</p><p><strong>Eine gewisse Neigung zur Übertreibung</strong></p><p>Neben wichtigen Punkten wurden am Wochenende auch viele Blumensträuße verteilt. <strong>Peter Hess</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/bundesliga-kommentar-und-tschuess-11735008.html">FAZ</a>) bezweifelt die Echtheit einiger Abschiedstränen: „Bei manchen Beispielen verwundert es schon, wie plötzlich alles Negative vergessen ist, wenn der letzte Blumenstrauß überreicht wird. In Hamburg war Petric nicht gerade als großer Teamplayer bekannt, Jarolim wurde über Monate nicht mehr berücksichtigt. In Gladbach hatte Dante mit seiner Koketterie über den bevorstehenden Bayer-Wechsel genervt. Ein bisschen Verlogenheit war also auch dabei, als es am Samstag gefühlvoll wurde &#8211; und auch eine gewisse Neigung zur Übertreibung. So beliebt sich Raul auf Schalke auch gemacht hat in seinen zwei bestens bezahlten Profijahren: Musste eigens zur Verabschiedung des Spaniers eine Bühne auf den Rasen installiert werden?</p><p><a
href="http://www.faz.net/aktuell/politik/fraktur/fraktur-die-sprachglosse-dahoam-11732807.html">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20641</guid> <description><![CDATA[Die Stickeralben sind gedruckt, die Karten verkauft, die Trikots lagern in den Geschäften: Vorfreude auf die EURO 2012 herrscht aber nicht. Das Problem: Gastgeber Ukraine und der Umgang mit Julia Timoschenko Jürgen Schmieder (FAZ) bemerkt: „ Zu Recht ist die Empörung groß, und so wird zwangsläufig die Frage gestellt, ob die Europameisterschaft wegen Verletzung der [...]
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id="more-20641"></span></em></p><p><strong>Jürgen Schmieder</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/politik/em-in-der-ukraine-unfaires-spiel-11730430.html" target="_blank">FAZ</a>) bemerkt: „ Zu Recht ist die Empörung groß, und so wird zwangsläufig die Frage gestellt, ob die Europameisterschaft wegen Verletzung der Menschenrechte boykottiert werden solle. Schließlich trägt die deutsche Mannschaft ein Spiel in der Stadt aus, in der sich das Regime an Frau Timoschenko rächt.“</p><p><strong>Anke Myrrhe</strong> und <strong>Friedhard Teuffel</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/politik/vor-der-fussball-em-in-der-ukraine-protestieren-aber-wie/6561268.html" target="_blank">Tagesspiegel</a>) blicken in eine dunkele Vergangenheit: „ Mit einer Vorbereitung der Nationalspieler könnten immerhin verbale Entgleisungen vermieden werden wie die von Berti Vogts bei der Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Er sagte damals über die argentinische Diktatur: ‚Argentinien ist ein Land, in dem Ordnung herrscht, ich habe keinen einzigen politischen Gefangenen gesehen.’“</p><p><strong>Florian Gathmann</strong> und <strong>Philipp Wittrock</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,829893,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a>) spielen Boykott-Szenarien durch: „ Die Ukraine während des Turniers ganz zu meiden, ist schwierig. Die Vorrundenspiele der Deutschen finden allesamt dort statt, unter anderem eben an Timoschenkos Haftort Charkow. Das Finale, zu dem sich politische Prominenz besonders gern blicken lässt, wird in Kiew ausgetragen. Unkritisch wäre ein Trip zu einem möglichen Viertelfinalspiel &#8211; dies fände für Deutschland auf jeden Fall im zweiten Gastgeberland Polen statt.“</p><p><strong>Daniel Brössler</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/politik/grossveranstaltungen-in-autoritaeren-staaten-show-der-autokraten-1.1343131" target="_blank">SZ</a>) kommentiert: „ Im 21. Jahrhundert sind sportliche Großveranstaltungen kommerzielle Mega-Partys der globalisierten Welt. Das macht sie attraktiv für Diktaturen. Sie sehen eine Chance, sich auf der ganzen Erde so nett zu zeigen, wie sie gerne gesehen werden möchten. Das Gute daran: Es funktioniert nicht &#8211; oder zumindest immer schlechter.“</p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=20641&amp;md5=6798f28323c39be57ad548ff6419dc55" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20638</guid> <description><![CDATA[Ein Triumph mit Ansage: Wie von Uli Hoeneß zum bereits vor Jahren prophezeit, steht der FC Bayern im Finale der Champions League in der heimischen Allianz-Arena. Nach einem packenden Halbfinale gegen Real Madrid fehlt nur noch ein Schritt zum ganz großen Wurf. Christian Paul (Spiegel Online) blickt aufs Finale: „Den Bayern ist jedoch eher zuzutrauen, [...]
No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Triumph mit Ansage: Wie von Uli Hoeneß zum bereits vor Jahren prophezeit, steht der FC Bayern im Finale der Champions League in der heimischen Allianz-Arena. Nach einem packenden Halbfinale gegen Real Madrid fehlt nur noch ein Schritt zum ganz großen Wurf.</em><span
id="more-20638"></span></p><p><strong>Christian Paul</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,829903,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a>) blickt aufs Finale: „Den Bayern ist jedoch eher zuzutrauen, mit den Ausfällen zurecht zu kommen. Spätestens seit dem Mittwochabend sind die Profis berauscht von der Vorstellung, den großen Traum vom Gewinn des Heimfinales verwirklichen zu können. Für Zweifel ist endgültig kein Platz mehr.“</p><div
class="amalink"><div
class="viamazon">unser Amazon-Kommentar</div><p><a
target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/product/B002YEW25Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B002YEW25Q">FC Bayern&#8230;</a></div><p><strong>Klaus Hoeltzenbein</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/bayern-trainer-jupp-heynckes-seor-jupp-dompteur-der-schwer-erziehbaren-1.1342887" target="_blank">SZ</a>) sieht dem Jugendwahn gelassen entgegen: „Nachdem der Bundesgerichtshof am Montag eine wegweisende Entscheidung zur Altersdiskriminierung traf, demonstrierte Jupp Heynckes in seiner Moderation des Halbfinales zur Champions League, dass nicht jeder verständnis- und kenntnisreiche Trainer künftig mindestens so jung wie Jürgen Klopp, 44, sein muss.“</p><p><strong>Javier Caceres</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/madrid-trauert-nach-halbfinal-aus-mourinhos-gescheiterter-matchplan-1.1342939" target="_blank">SZ</a>) reißt Witze: „An den Theken der Madrider Kneipen wurde Mourinhos Versicherung, dass man &#8222;mit erhobenem Haupt nach Hause&#8220; gehe, jedenfalls mit der Bemerkung quittiert, dass das daran liege, dass man noch immer dem Ball hinterher blicke, den Sergio Ramos beim Elfmeter in die Wolken jagte.“</p><p><strong>Peter Hess</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/champions-league-bayerns-groesse-11731325.html" target="_blank">FAZ</a>) ist begeistert: „Wenn jemals ein Wettbewerb den Titel Champions League verdient hat, dann die diesjährige Kampagne der Fußball-Königsklasse. Nach dem ersten Halbfinale zwischen dem FC Barcelona und dem FC Chelsea schien kaum noch eine Steigerung an Dramatik und Klasse möglich. Aber das zweite Semifinale zwischen Real Madrid und Bayern München bot noch einen Tick mehr an Reiz.“</p><p><strong>Andeas Rüttenauer</strong> (<a
href="http://taz.de/Halbfinale-Champions-League-/!92220/" target="_blank">taz</a>) erklärt La Bestia Negra zum Erfolgsmodell: „Längst ist es nicht mehr so, dass eine Mannschaft des FC Bayern allein im Büro den Managers, in Verhandlungen mit Spielerberatern und nach Bezahlung von irrsinnigen Summen entsteht. Das Team, das man auch nach zwei verpassten Meisterschaften hintereinander getrost als Erfolgsmannschaft bezeichnen kann, besteht zu einem Gutteil auch aus Spielern, die auf den Trainingsplätzen an der Säbener Straße zur Profireife geführt worden sind.“</p><p>&nbsp;</p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=20638&amp;md5=076fb11232487fa4582b40f3194a15b0" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.indirekter-freistoss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/04/27/bayern-madrid-final/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=15793&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.indirekter-freistoss.de%2F2012%2F04%2F27%2Fbayern-madrid-final%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Finale+dahoam&amp;description=Ein+Triumph+mit+Ansage%3A+Wie+von+Uli+Hoene%C3%9F+zum+bereits+vor+Jahren+prophezeit%2C+steht+der+FC+Bayern+im+Finale+der+Champions+League+in+der+heimischen+Allianz-Arena.+Nach+einem+packenden+Halbfinale...&amp;tags=Bayern+M%C3%BCnchen%2CReal+Madrid%2Cblog" type="text/html" /> </item> <item><title>Eiskalte Verweigerung</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/04/25/barcelona-chelsea/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/04/25/barcelona-chelsea/#comments</comments> <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 07:45:25 +0000</pubDate> <dc:creator>Erik Meyer</dc:creator> <category><![CDATA[Champions League]]></category> <category><![CDATA[Bayern München]]></category> <category><![CDATA[Cristiano Ronaldo]]></category> <category><![CDATA[FC Chelsea]]></category> <category><![CDATA[John Terry]]></category> <category><![CDATA[Real Madrid]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20626</guid> <description><![CDATA[Die Presse ist nicht besonders begeistert vom Finaleinzug eiskalter Engländer und wirft einen Blick auf Akteure des heutigen CL-Halbfinales. Peter B. Birrer (NZZ) zieht resigniert Bilanz: &#8222;Es sollte für Barça nicht sein, nicht für Messi, dem für seine Verhältnisse viel misslang – und nicht für die Schönheit des Fussballs. Die Engländer räumten eiskalt ab – [...]
No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Presse ist nicht besonders begeistert vom Finaleinzug eiskalter Engländer und wirft einen Blick auf Akteure des heutigen CL-Halbfinales.</em><span
id="more-20626"></span><strong></strong></p><p><strong>Peter B. Birrer</strong> (<a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/fc-barcelona-chelsea_1.16616769.html">NZZ</a>) zieht resigniert Bilanz: &#8222;Es sollte für Barça nicht sein, nicht für Messi, dem für seine Verhältnisse viel misslang – und nicht für die Schönheit des Fussballs. Die Engländer räumten eiskalt ab – wie Inter Mailand, das 2010 Barcelona ultradefensiv aus dem Tritt gebracht hatte. Die Mailänder, damals vom Trainer Mourinho geprägt, haben Nachahmer gefunden.&#8220;</p><p>Auch<strong> Markus Lotter</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/champions-league-chelsea-wirft-barcelona-raus,1472784,14988354,view,asFirstTeaser.html">FR</a>) moniert das destruktive Spiel des Siegers: &#8222;Wer es gut mit dem FC Chelsea meint, sagt: verdient, weil unfassbar aufopferungsvoll. Wer es nicht so gut meint, sagt: die Londoner haben nach diesem Abend der Verweigerung nie und nimmer den Einzug in das Finale der Champions League verdient.&#8220;</p><p>Den naheliegenden Vergleich zieht nicht nur <strong>Jan Reschke</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,829567,00.html">SpOn</a>): &#8222;Es hatte etwas von einer Handball-Partie: Barcelonas Team ließ den Ball um den Strafraum der Gäste zirkulieren, auf die kleinste Lücke lauernd, um einen gefährlichen Ball zu spielen. Chelsea verteidigte mit allem, was laufen konnte.&#8220;</p><p><strong>Florian Haupt</strong> (<a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article106223466/Barcelona-Boese-Geister-bei-der-besten-Fussballmannschaft.html">Welt Online</a>) erkennt aber eine &#8222;Tragik der Sieger&#8220;, zum Beispiel bei dem nun wegen einer Tätlichkeit gesperrten John Terry: &#8222;Seit zehn Jahren wartet sein Verein Chelsea auf den Champions-League-Sieg. 2008 war es kurz davor, es fehlte nur noch ein verwandelter Elfmeter, aber Terry rutschte weg und schoss an den Pfosten. Diesmal muss er nicht mal spielen, um der Pechvogel des Finals zu sein.&#8220;</p><p>Im Hinblick auf die Ermittlung des Finalgegners von Chelsea fragt <strong>Andreas Burkert</strong> (SZ) nach Rolle und Form eines Spielers des FCB: &#8222;Schweinsteigers Wehrhaftigkeit im defensiven Mittelfeld werden die Bayern benötigen, wenn sie gegen Real ins Finale einziehen möchten. Es wird spannend sein zu sehen, ob er seinen robust-konstruktiven Beitrag derzeit leisten kann.&#8220;</p><p>Bereits am Sonntag brach <strong>Christian Eichler</strong> (FAZ) mit Blick auf Real Madrid ein Lanze für das &#8222;ungeliebte Genie&#8220; Cristiano Ronaldo: &#8222;Man kann ins Schwärmen geraten über diesen Spieler. Viele geraten lieber ins Schmähen. Weil sie ihn nicht an der Brillanz am Ball messen, sondern am Brillanten im Ohr und der Brillantine im Haar.&#8220;</p><div
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class="viamazon">Unser Amazon-Kommentar</div><p><a
href="http://www.amazon.de/gp/product/B002M41XFS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=indirekterf01-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002M41XFS">Portugal Brillantine</a></p></div><p><a
href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1738820/">freistoss des tages</a></p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=20626&amp;md5=0cca82a6670e3b90632e486e617d946a" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.indirekter-freistoss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/04/25/barcelona-chelsea/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>9</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=15793&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.indirekter-freistoss.de%2F2012%2F04%2F25%2Fbarcelona-chelsea%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Eiskalte+Verweigerung&amp;description=Die+Presse+ist+nicht+besonders+begeistert+vom+Finaleinzug+eiskalter+Engl%C3%A4nder+und+wirft+einen+Blick+auf+Akteure+des+heutigen+CL-Halbfinales.+Peter+B.+Birrer+%28NZZ%29+zieht+resigniert+Bilanz%3A+%26%238222%3BEs+sollte+f%C3%BCr+Bar%C3%A7a...&amp;tags=Bayern+M%C3%BCnchen%2CCristiano+Ronaldo%2CFC+Chelsea%2CJohn+Terry%2CReal+Madrid%2Cblog" type="text/html" /> </item> </channel> </rss>
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