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	<description>Presseschau für den kritischen Fußballfreund</description>
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		<title>Fortuna Düsseldorf &#8211; Ein kurzer Rausch</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 05:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach nur einem Jahr in der Bundesliga ist Fortuna Düsseldorf abgestiegen. Außerdem: Der Blick zurück in Hoffenheim und allgemeine Sorgen Düsseldorf folgt den Fürthern ins Unterhaus. Christian Otto (FAZ) tadelt zehn Schuldige: „Wenn es einen im Team der vorerst Gescheiterten gab, der alles nur Erdenkliche versucht hat, dann war es Lambertz. Der 28 Jahre alte [...]<div class='yarpp-related-rss yarpp-related-none'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach nur einem Jahr in der Bundesliga ist Fortuna Düsseldorf abgestiegen. Außerdem: Der Blick zurück in Hoffenheim und allgemeine Sorgen</em></p>
<p><span id="more-21582"></span>Düsseldorf folgt den Fürthern ins Unterhaus. <b>Christian Otto</b> (<a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/0-3-in-hannover-duesseldorfs-misere-endet-im-abstieg-12187606.html">FAZ</a>) tadelt zehn Schuldige: „Wenn es einen im Team der vorerst Gescheiterten gab, der alles nur Erdenkliche versucht hat, dann war es Lambertz. Der 28 Jahre alte Kapitän und Liebling der Düsseldorfer Fans rannte, grätschte und schoss ohne Unterlass, wurde für seinen Elan aber nicht belohnt. Der Düsseldorfer Offensive, in der Fortunas Cheftrainer Norbert Meier auf den Australier Robbie Kruse verzichtet hatte und diesen erst spät einwechselte, fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft. Was auch immer der gegen den Abstieg kämpfende Aufsteiger versuchte: Es blieb entweder zu harmlos oder wurde entzaubert.“</p>
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</div>
<p><b>Bernd Jolitz</b> (<a href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/vereine/fortuna/so-bitter-es-ist-der-abstieg-ist-gerecht-1.3408050">RP Online</a>) erinnert an Knackpunkte: „Ausgangs der Winterpause hatte Fortuna zwölf Punkte Vorsprung auf den FCA – mit einem Sieg über die bayerischen Schwaben hätte man diese auf 15 Zähler Abstand distanziert. Die Augsburger Aufholjagd hätte es dann mit großer Sicherheit ebenso wenig gegeben wie den Düsseldorfer Absturz. Fortuna jedoch verlor 2:3 – besonders dramatisch, weil Schiedsrichter Manuel Gräfe in der Nachspielzeit einen regulären Treffer Stefan Reisingers nicht anerkannte. Zweiter Knackpunkt war die 0:3-Pleite bei der TSG Hoffenheim, die vor jener Partie schon so gut wie abgestiegen war und die erst durch Fortunas ganz schwache Vorstellung im Kraichgau wieder aufgebaut wurde.“</p>
<p><b>Eine komplette Palette der Emotionen, gute wie schlechte</b></p>
<p><b>Stefan Hermanns</b> (<a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/hannover-duesseldorf-3-0-fortuna-schaut-zu-und-steigt-ab/8226524.html">Tagesspiegel</a>) winkt ab: „So wie die Düsseldorfer in der Rückrunde dem Abgrund entgegengewankt sind, war es fast logisch, dass selbst der Vollzug noch eine Volte bereit halten würde. Im Spiel bei Hannover 96 erlebten die Düsseldorfer, die bis Samstag kein einziges Mal auf einem direkten Abstiegsplatz gestanden hatten, eine komplette Palette der Emotionen, gute wie schlechte – und das alles im Grunde ohne eigenes Zutun.“</p>
<p><b>Tim Röhn</b> (<a href="http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/fortuna-duesseldorf/article116332400/Das-Duesseldorfer-Sterben-auf-Raten-hat-ein-Ende.html">Welt Online</a>) schüttelt fassungslos den Kopf: „Es ist ein völlig unnötiger und hausgemachter Abstieg. Die Mannschaft hat bis in die zweite Saisonhälfte hinein gezeigt, dass sie die fußballerische Qualität besitzt, um in der Bundesliga zu bestehen. Fortuna lag zwischenzeitlich nicht zwölf Punkte vor Rang 16, weil sie – wie seit Beginn der Krise von einigen behauptet – vom Aufstieg euphorisiert über den Rasen fegte. Sondern weil sie schlicht ordentlich und leidenschaftlich Fußball spielte. Ansehnlich waren die Partien mit Düsseldorfer Beteiligung selten, aber der Beobachter hatte stets das Gefühl, dass sich sämtliche Spieler für den Erfolg verausgabten.“</p>
<p><b>Der Trainer als Hoffnungsträger</b></p>
<p>Die TSG Hoffenheim rettet sich am letzten Spieltag in die Relegation. <b>Felix Meininghaus</b> (<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/hoffenheimer-rettung-in-die-relegation-auferstanden-aus-dem-ruin-1.1676028">SZ</a>) lobt die sportliche Leitung: „Mit Gisdol auf der Bank versuchen die Hoffenheimer, Ideen aufzugreifen, die sich an den alten orientieren, die längst verloren scheinen: Mit jungen Spielern sympathischen Fußball zu spielen. Die Abkehr vom Image einer verwöhnten Söldnertruppe ist eine echte Herausforderung, schließlich ist in den letzten Jahren fast alles schief gelaufen. Markus Gisdol hat das offenbar verinnerlicht. Der Trainer ist für den taumelnden Klub zum Hoffnungsträger geworden, weil er eine Demut vorlebt, die in Hoffenheim längst verschollen war.“</p>
<p><b>Zementierte Verhältnisse </b></p>
<p>Die Jubiläums-Saison ist vorbei. <b>Daniel Meuren</b> (<a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga-kommentar-jubilaeumsgeschenk-als-verpflichtung-12188470.html">FAZ</a>) macht sich trotz vieler emotionaler Highlights große Sorgen: „Sicherlich bietet die Liga wie am letzten Spieltag auch so noch immer faszinierende Geschichten wie beispielsweise mit der märchenhaften Wiederauferstehung der TSG Hoffenheim oder das spannungsgeladene Endspiel um Rang vier zwischen Freiburg und Schalke. Zudem hat gerade Eintracht Frankfurt, dessen Vorstandschef Heribert Bruchhagen schon lange die aufgrund der unterschiedlichen Finanzkraft vermeintlich zementierten Verhältnisse in der Bundesliga kritisiert, mit der Europa-League-Qualifikation als Aufsteiger für eine belebende Überraschung im Jubiläumsjahr gesorgt. Aber grundsätzlich stimmt die Prognose Bruchhagens und sie muss bedenklich stimmen. Das gestiegene Ansehen, dass sich die Bundesliga durch das deutsche Finale in Wembley erworben hat, ist auch eine Verpflichtung an die Liga, dass Mindestmaß an Chancengleichheit aufrechterhalten bleiben muss.“</p>
<p><b>Sören Maunz</b> und <b>Christian Spiller</b> (<a href="http://www.zeit.de/sport/2013-05/bundesliga-bayern-hoeness-2013">Zeit Online</a>) langweilen sich: „Draußen war noch Frost, da stand Bayern schon als Meister fest, der BVB als Vize und Fürth war auch schon abgestiegen. Dazwischen veranstaltete die Hälfte der Liga ein unwürdiges Schneckenrennen um die verbliebenen Europapokalplätze. Ausgerechnet die Jubiläumssaison hatte einen Spannungsbogen, der dem einer RTLII-Doku-Soap glich. Wobei die bei Weitem mehr Zuschauer haben dürften, als jüngste Bayern-Spiele.“</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/2113071/">freistoss des tages</a></p>
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		<title>Thomas Schaaf &#8211; Das Ende einer Ära</title>
		<link>http://www.indirekter-freistoss.de/2013/05/16/bremen-schaaf-eichin-allofs/</link>
		<comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2013/05/16/bremen-schaaf-eichin-allofs/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 07:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Allofs]]></category>
		<category><![CDATA[SV Werder Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Eichin]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schaaf]]></category>

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		<description><![CDATA[Werder Bremen trennt sich von Thomas Schaaf. Die Presse beschäftigt sich mit dem Abschied des dienstältesten Trainers der Bundesliga Ralf Wiegand (SZ) zeigt Verständnis: „Inhaltlich ist diese Trennung richtig. Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass er doch wieder eine Mannschaft gebaut hätte, die diesen wunderbar anarchischen Spielstil pflegt, für den Schaaf bei Werder Bremen das [...]<div class='yarpp-related-rss'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Werder Bremen trennt sich von Thomas Schaaf. Die Presse beschäftigt sich mit dem Abschied des dienstältesten Trainers der Bundesliga</em></p>
<p><span id="more-21578"></span><b>Ralf Wiegand</b> (<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/thomas-schaaf-verlaesst-werder-bremen-gescheitert-an-der-eigenen-sperrigkeit-1.1673393">SZ</a>) zeigt Verständnis: „Inhaltlich ist diese Trennung richtig. Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass er doch wieder eine Mannschaft gebaut hätte, die diesen wunderbar anarchischen Spielstil pflegt, für den Schaaf bei Werder Bremen das Copyright hat. Hinten drei kriegen, vorne fünf schießen: Fußball unter Schaaf war wie Rodeoreiten, ohne Sattel natürlich. Aber zuletzt waren diese Zeiten nur noch eine Erinnerung. Schaafs Sperrigkeit hat sich in immer kantigeren und leblosen Worthülsenungetümen ausgedrückt, er hat sich zudem eine aufgesetzten Distanziertheit zum Unterhaltungsbetrieb angewöhnt, der Fußball nun mal auch ist. Ganz Werder wirkte zuletzt so schlecht gelaunt wie sein Trainer.“</p>
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</div>
<p><strong>Der „Herr der Dinge“</strong></p>
<p><b>Sven Bremer</b> (<a href="http://www.zeit.de/sport/2013-05/schaaf-bremen-werder-eichin/seite-2">Zeit Online</a>) beschäftigt sich mit dem Anfang vom Ende: „Schaaf alterte in den wenigen Monaten des Abstiegskampfs der Saison 2010/11 um Jahre. Er wurde dünnhäutiger, noch wortkarger als eh schon. Und wenn er sprach, dann sagte er eigentlich immer dasselbe. Weil er so oft davon sprach, die &#8222;Dinge&#8220; zu verändern oder die &#8222;Dinge&#8220; zu verbessern, nannte man ihn bald spöttisch den &#8222;Herrn der Dinge&#8220;. Die Mannschaft macht die &#8222;Dinge&#8220; schon seit Jahren nicht mehr gut. Verantwortlich war zum Großteil der Trainer, der zwar nach wie vor akribisch arbeitete, aber seinem Team keine neuen Impulse mehr geben konnte. Bei schwer erziehbaren Profis wie Marko Arnautović und Eljero Elia schien er auch als Pädagoge überfordert. Und in taktischer Hinsicht hatte er höchst selten Überraschendes zu bieten.“</p>
<p><b>Johannes Nedo</b> (<a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zu-thomas-schaaf-das-ende-des-wunders.7ef7d9b5-afa6-4ae7-893a-d1827ce6ad75.html">Stuttgarter Zeitung</a>) zerstört Luftschlösser: „Schaafs Ende in Bremen sollte auch dem letzten Nostalgiker verdeutlichen: Es geht primär um Erfolge – und erst sehr viel später um Vereinstreue. Es ist ein Wunder, dass er es schaffte, sich so lange in dieser exponierten Position zu behaupten. Einer Position, die so sehr von Emotionen und Ergebnissen abhängt wie keine andere im hektischen und meist irrationalen Fußballgeschäft. In der täglichen Arbeit stehen die Trainer permanent unter Stress. Ständig sind sie den Interessenkonflikten von Spielern, Beratern, Fans, Clubverantwortlichen und Medien ausgeliefert. Da ist es völlig normal, dass sie sich als Fußballlehrer nach einer gewissen Zeit abnutzen. Traurig ist es trotzdem.“</p>
<p><b>Sportlich und finanziell abgehängt</b></p>
<p><b>Christian Kamp</b> (<a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/kommentar-zu-thomas-schaaf-abgang-zweiter-klasse-12184049.html">FAZ</a>) verteilt die Schuld auf mehrere Schultern: „Fast auf den Tag genau 14 Jahre nach Schaafs Beförderung vom Amateur- zum Cheftrainer steht Werder wieder genau so da wie damals: sportlich und finanziell abgehängt. Das kann man einen Abstieg nennen. Soll nur keiner auf den Gedanken kommen, er sei Schaaf alleine anzulasten.“</p>
<p><b>Frank Hellmann</b> (<a href="http://www.derwesten.de/sport/fussball/1_bundesliga/der-einsame-abgang-des-thomas-schaaf-in-bremen-id7956287.html">derwesten.de</a>) berichtet von tauben Ohren: „In den vergangenen drei Jahren wirkten alle in Bremen irgendwie hilflos, dass plötzlich Perlentaucher aus Freiburg und Mainz, zuletzt sogar aus Nürnberg oder Frankfurt die besseren Perspektivspieler aufspürten. Mit Klaus Allofs ging Schaafs vertrauter Weggefährte im November 2012. Und letztendlich vermochte er nicht genug Mitstreiter mitzunehmen. Intern wird von einer Beratungsresistenz in Krisenzeiten berichtet.“</p>
<p><b>Ralf Lorenzen</b> (<a href="http://www.taz.de/Bremens-Trainer-Schaaf-will-nicht-mehr/!116308/">taz</a>) verneigt sich vor dem Menschen Thomas Schaaf: „Für Thomas Schaaf gibt es kaum einen besseren Zeitpunkt als diesen für eine Neuorientierung. Zu seinem Meistertitel, seinen drei Pokalsiegen und sechs Champions-League-Teilnahmen kam in den letzten Wochen noch ein ganz besonderer Triumph hinzu: Er wurde trotz akuter Abstiegsgefahr von den Fans nicht ausgepfiffen, sondern bejubelt. Der Jubel war Ausdruck des großen Respekts, den der gebürtige Mannheimer, der seit 1972 Werder-Mitglied ist, als Mensch an der Weser genießt. Möglicherweise waren es gerade diese Integrität und das Verantwortungsgefühl für Fans, Verein und Mitarbeiter, die ihn so lange zögern ließen, von sich aus das Weite zu suchen – wie Klaus Allofs, der ihn im Februar mit einem unausgewogenen Kader und einer Menge Baustellen sitzen ließ.“</p>
<p><b>Es gibt jetzt keine Ausreden mehr</b></p>
<p><b>Stefan Rommel</b> (<a href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1305/Artikel/thomas-schaaf-werder-bremen-trennung-kommentar-sackgasse-neuanfang-umbruch.html">spox.com</a>) krempelt die Ärmel hoch: „Die Bundesliga verliert einen Typen, Bremen seine Gallionsfigur. Im Hintergrund hat der Klub aber ein paar wichtige Weichen schon gestellt &#8211; andere, wie die einer möglichen Neugliederung des Aufsichtsrats, sollten noch dazu kommen. Jetzt ist nach den Zweifeln der letzten Monate die Chance auf ein wenig Ruhe, besonders aber auf einen glasklaren Schnitt da. Werder hat zuletzt schon genug Zeit damit verbracht, die gute Ausgangslage zu verspielen und sich in eine Sackgasse zu manövrieren. Die Arbeit aller Beteiligten wird ab sofort in anderen Maßstäben gemessen werden. Es gibt jetzt auch für niemanden mehr eine Ausrede.“</p>
<p><b>Susanne Fetter</b> (<a href="http://www.noz.de/sport/72137852/das-ende-einer-aera--ein-kommentar-zum-abgang-von-thomas-schaaf-in-bremen">noz.de</a>) blickt sorgenvoll in die Zukunft: „Tief in die Taschen greifen kann Werder beim Neuaufbau nicht. Das Geld fehlt. Der teure Kader verschlang in den letzten Jahren mehr als er einspielte. Werder hat nur eine Chance: Zurück zum Anfang. Aus jungen Spielern wieder gestandene Profis formen. Das Problem: Auch andere Klubs haben das längst erkannt und sich darauf spezialisiert. Wer nach einer guten Ausbildung in ruhigem Umfeld sucht, der geht nicht mehr zwingend an die Weser.“</p>
<p><a href="http://www.11freunde.de/artikel/ein-abschiedsbrief-fuer-thomas-schaaf">freistoss des tages</a></p>
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		<title>SC Freiburg &#8211; Gelingt der große Wurf?</title>
		<link>http://www.indirekter-freistoss.de/2013/05/13/freiburg-bayern-hoffenheim-duesseldorf/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 09:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator>
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		<category><![CDATA[1899 Hoffenheim]]></category>
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		<description><![CDATA[Der SC Freiburg ist nur noch drei Punkte vom Erreichen der Champions-League-Qualifikation entfernt. Außerdem: Freudentaumel in München und zittrige Knie im Tabellenkeller Am kommenden Samstag können die Freiburger mit einem Sieg gegen Schalke 04 Geschichte schreiben. Christian Kamp (FAZ) freut sich über wiederbelebte Erinnerungen: „Der Sportclub hat sich wieder mit Energie und auch Zuversicht der [...]<div class='yarpp-related-rss'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der SC Freiburg ist nur noch drei Punkte vom Erreichen der Champions-League-Qualifikation entfernt. Außerdem: Freudentaumel in München und zittrige Knie im Tabellenkeller</em></p>
<p><span id="more-21573"></span>Am kommenden Samstag können die Freiburger mit einem Sieg gegen Schalke 04 Geschichte schreiben. <b>Christian Kamp</b> (<a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/sc-freiburg-das-ultimative-fussball-maerchen-12180384.html">FAZ</a>) freut sich über wiederbelebte Erinnerungen: „Der Sportclub hat sich wieder mit Energie und auch Zuversicht der Zukunft zugewandt. Was mit dem Erfolg gegen Augsburg vor einer Woche begann, wurde mit der Vertragsverlängerung von Streich am Freitag und nun dem Sieg in Fürth fortgeführt. Ein kleines Detail verriet dabei, worauf es im Gesamtbild Freiburg ankommt: In der 88. Minute, als es Spitz auf Knopf stand, wechselte Streich einen Debütanten ein, den 20 Jahre alten Tim Albutat. Weil er ihn aus gemeinsamen Tagen in der Fußballschule kennt und ihm deshalb vertraute. Wo kann man sich so etwas sonst noch vorstellen? Der Sportclub ist wieder ganz bei sich selbst.“</p>
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</div>
<p><b>Vernunft ist gefragt</b></p>
<p><b>René Kübler</b> (<a href="http://www.badische-zeitung.de/sport/scfreiburg/nachspiel-beim-sc-freiburg-ist-jetzt-vernunft-gefragt--71831573.html">badische-zeitung.de</a>) blickt bereits in die Zukunft: „Entscheidend wird sein, wie alle Beteiligten mit der Situation umgehen. Vernunft ist gefragt – bei den Anhängern, die akzeptieren müssen, dass das Freiburger Europa-Abenteuer eine Ausnahme ist. Vor allem aber bei den Verantwortlichen. Dass sie bekräftigen, sich durch das internationale Geschäft nicht vom Weg des Realismus’ und der Kontinuität abbringen zu lassen, ist richtig und wichtig.“</p>
<p><b>Andreas Sten-Ziemons</b> (<a href="http://www.dw.de/kommentar-verdientes-endspiel-f%C3%BCr-den-sc/a-16807860">dw.de</a>) weist auf dunkle Wolken hin: „Freiburg spielt eine überragende Saison, mit der so niemand gerechnet hätte – und gefährdet damit gleichzeitig den Erfolg der kommenden Jahre. Weil die SC-Spieler so gut sind, bekommen sie Angebote der Konkurrenz, bei denen Freiburg finanziell nicht mithalten kann, und werden schwach: Caligiuri, Kruse , Johannes Flum und Jan Rosenthal haben bereits bei anderen Clubs unterschrieben und werden Freiburg im Sommer verlassen. Das jetzige Erfolgsteam wird es nach dem 34. Spieltag nicht mehr geben.“</p>
<p><b>Reif für die Geschichtsbücher?</b></p>
<p>Auch in München feiert man bereits am vorletzten Spieltag den Abschluss einer imposanten Saison. <b>Christof Kneer</b> (<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/erfolg-des-fc-bayern-muenchen-unbesiegbar-aber-noch-nicht-epochal-1.1670829">SZ</a>) macht dem aktuellen Kader Druck: „Die Bayern haben nie zugelassen, dass sich anderswo ein längerer Zyklus entwickelt, zur Not haben sie dem Mitbewerber halt den besten Spieler entwendet. Das allerdings wird nun der historische Maßstab für die aktuelle Mannschaft sein: ob sie ihrerseits in der Lage sein wird, einen Zyklus zu prägen.“</p>
<p><b>Christoph Leischwitz</b> (<a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/bayern-muenchen-feiert-die-meisterschaft-in-der-bundesliga-a-899312.html">Spiegel Online</a>) macht es sich auf dem Balkon des Münchner Rathauses gemütlich: „Am überraschendsten war die Feierlaune des Sportdirektors Matthias Sammer, der in seinem ersten Jahr beim FC Bayern lange das Image des Mahners und Grüblers gepflegt hatte. Auf dem Balkon ließ er einen immensen Weißbierschwall über sich ergehen, um danach gelassen mitzuhüpfen und lauthals zu singen. Die Dusche auf dem neugotischen Balkon wirkte wie eine Taufe: Du darfst jetzt auch mit uns feiern, sollte das heißen. Der bayerische Stallgeruch wird ihm ab sofort für immer anhaften.“</p>
<p><b>Dem Abstieg schon so nah wie der FC Bayern dem zweiten Titel in dieser Saison</b></p>
<p>Ganz unten in der Tabelle hingegen fließen Blut, Schweiß und Tränen. <b>Saskia Aleythe</b> (<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/abstiegskampf-in-der-bundesliga-vereint-in-angst-und-nervositaet-1.1670283">SZ</a>) schickt einen Tissue-Vorrat nach Hoffenheim: „Platz 15 würde die TSG Hoffenheim vermutlich gerade in einen ganz seligen Zustand versetzen, stattdessen ist das Team von Markus Gisdol dem Abstieg schon so nah wie der FC Bayern dem zweiten Titel in dieser Saison. Gegen Hamburg kassierte der Klub die Gegentreffer 63, 64, 65 und 66 &#8211; so viel musste nicht mal die bereits als Absteiger feststehende Elf von Greuther Fürth verkraften. Bedrohlicher wird die Lage für die Hoffenheimer angesichts der bevorstehenden Aufgabe: Am letzten Spieltag, an dem nur ein Sieg weiterhelfen würde und selbst das nur, wenn Augsburg verliert, muss das Team ausgerechnet gegen Borussia Dortmund antreten.“</p>
<p><b>Tobias Schächter</b> (<a href="http://www.fr-online.de/sport/tsg-hoffenheim-niedergang-mit-anlauf,1472784,22746436.html">FR</a>) wirft Hoffenheim-Coach Markus Gisdol viele Fragezeichen zu: „Der Trainer hat Mut bewiesen bisher, er degradierte Transferflop Tim Wiese zum Torwart Nummer drei und musterte Fehleinkäufe seiner Vorgänger aus. Alleine die in die U 23 versetzten Aquah und Advincula waren ja erst im Winter für rund 3,5 Millionen Euro verpflichtet worden. Am Samstag aber handelte der Coach vielleicht zu übermütig. Den gelb-gesperrten Jannik Vestergaard ersetzte er durch den erst 17 Jahre alten Debütanten Niklas Süle, der ebenso überfordert war wie Linksverteidiger Stefan Thesker in seinem erst dritten Einsatz von Beginn an.“</p>
<p><b>Sämtliche Parameter deuten auf ein böses Ende hin</b></p>
<p><b>Stefan Hermanns, Dominik Bardow</b> und <b>Oliver Trust</b> (<a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/abstiegskampf-in-der-bundesliga-rette-sich-wer-kann/8194360.html">Tagesspiegel</a>) laufen mit Angstschweiß durch die Düsseldorfer Altstadt: „Dass die Fortuna noch kein einziges Mal auf einem direkten Abstiegsplatz gestanden hat, klingt im Moment eher wie eine Drohung: Der Absturz auf Platz 16 oder 17, ausgerechnet am letzten Spieltag – das wäre doch die passende Pointe auf den Niedergang der vergangenen Wochen. Der Trend spricht gegen den Aufsteiger. Vier Niederlagen hintereinander, elf Spiele ohne Sieg, die schlechteste Rückrundenmannschaft – sämtliche Parameter deuten auf ein böses Ende hin.“</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/2105257/">freistoss des tages</a></p>
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		<title>Sir Alex Ferguson &#8211; Ein Ritter verlässt das Schlachtfeld</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 06:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationaler Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[David Moyes]]></category>
		<category><![CDATA[Manchester United]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Alex Ferguson]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach fast 27 Jahren verabschiedet sich Sir Alex Ferguson von der United-Trainerbank. Die Presse verneigt sich Christian Spiller (Zeit Online) serviert beeindruckende Zahlen und Fakten: „Vielleicht können ja trockene Zahlen belegen, was Alex Ferguson so einmalig macht. Seit 27 Jahren trainiert er Manchester United, einen der besten Vereine der Welt. Andere Klubs ähnlicher Größenordnung haben [...]<div class='yarpp-related-rss yarpp-related-none'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach fast 27 Jahren verabschiedet sich Sir Alex Ferguson von der United-Trainerbank. Die Presse verneigt sich</em></p>
<p><span id="more-21568"></span><b>Christian Spiller</b> (<a href="http://www.zeit.de/sport/2013-05/ferguson-manchester-united-ruecktritt">Zeit Online</a>) serviert beeindruckende Zahlen und Fakten: „Vielleicht können ja trockene Zahlen belegen, was Alex Ferguson so einmalig macht. Seit 27 Jahren trainiert er Manchester United, einen der besten Vereine der Welt. Andere Klubs ähnlicher Größenordnung haben in dieser Zeit 18 Trainer verschlissen (Bayern München) oder 14 (AC Mailand) oder gar 26 (Real Madrid). Auch 49 Titel, insgesamt 2.152 Siege sowie unzählige persönliche Ehrungen, darunter die des Premier-League-Trainers des Jahrzehnts, sprechen für sich.“</p>
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<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001SVQFSG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B001SVQFSG&#038;linkCode=as2&#038;tag=indirekterf01-21">Leichter gesagt als getan</a></div>
<p><b>Seine Energie, seine Neugier ist in einer Art und Weise grenzenlos</b></p>
<p><b>Barbara Klimke</b> (<a href="http://www.fr-online.de/sport/ruecktritt-von-alex-ferguson-der-unersetzbare,1472784,22719458.html">FR</a>) lobt Fergusons unerschütterlichen Antrieb: „Wer ihm treu blieb wie Ryan Giggs, der bis heute 939 Mal für Manchester United spielte, hatte die Botschaft des Werftarbeitersohns aus Glasgow verstanden: Fußball ist Mannschaftsdienst und erfordert ein entsprechendes Arbeitsethos – nicht anders als Bergbau oder Hafenarbeit. Andere langgediente Fußballtrainer haben im Laufe der Zeit das Feuer verloren; sie haben ihr Team nicht mehr erreicht. Ferguson aber gestattete sich nie, verbraucht und abgedroschen zu klingen. Seine Energie, seine Neugier ist in einer Art und Weise grenzenlos, dass sich sogar die Harvard Business School dafür interessiert.“</p>
<p><b>Lukas Rilke</b> (<a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/manchester-united-das-ist-trainer-legende-alex-ferguson-a-898729.html">Spiegel Online</a>) wischt sich eine Träne von der Wange: „Weit über 100.000 Euro Strafe musste er in bald 27 Jahren zahlen. Bei Rückständen forderte er die Unparteiischen regelmäßig auf, minutenlang nachspielen zu lassen. &#8222;Fergie Time&#8220; wird das in England genannt &#8211; die Zeit, die angehängt werden muss, bis United noch gewinnt. Nun ist die &#8222;Fergie Time&#8220; in Manchester endgültig abgelaufen, und verloren hat diesmal die gesamte Fußball-Welt.“</p>
<p><b>Ferguson ist United und United ist Ferguson</b></p>
<p><b>Tom Vaagt</b> (<a href="http://www.sport1.de/de/fussball/fus_international/fussball_international_premierleague/artikel_716003.html">sport1.de</a>) geht auf die Knie: „Der Trainer formte unzählige Spieler bei Manchester United mit einer Mischung aus harter Hand und weichem Kern zu Weltstars. Bläute ihnen Disziplin und Arbeitseifer ein. Der Lohn: Titel, Titel, Titel. Insgesamt 38 Trophäen bescherte Ferguson jenem Klub, der für immer mit seinem Namen verbunden bleiben wird. Daran kann auch sein am Mittwoch angekündigter Abschied zum Saisonende nichts ändern. Ferguson ist United und United ist Ferguson.“</p>
<p><b>Jan David Sutthoff</b> (<a href="http://www.welt.de/sport/fussball/internationale-ligen/article116034159/Wer-ist-der-Mann-der-Alex-Ferguson-beerben-wird.html">Welt Online</a>) beschäftigt sich mit Ferguson-Nachfolger David Moyes: „Im Jahr 2002 wechselte Moyes zum FC Everton. Die &#8222;Toffees&#8220; hatten sich gerade so vor dem Abstieg gerettet, wollten sich in kommenden Spielzeiten aber lieber weiter oben in der Tabelle wiederfinden. Moyes kam also gerade recht. Seine Mannschaft prägten damals und prägen heute Spieler wie der Deutsche Thomas Hitzlsperger, die das Draufhalten dem Jonglieren vorziehen. Moyes führte den technisch limitierten Kader eines finanziell limitierten Klubs immer ein Stückchen höher in der Tabelle und sogar in die Champions League. Dieses Meisterstück brachte ihm Titel wie den des &#8222;Trainers der Saison&#8220; ein.“</p>
<p><a href="http://www.11freunde.de/interview/sind-sammler-die-besseren-menschen-werner-denkena">freistoss des tages</a></p>
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		<title>Dortmund gegen Bayern &#8211; Pfeffer, Gift und Ellbogen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 08:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[Borussia Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Klopp]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Sammer]]></category>
		<category><![CDATA[Rafinha]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesliga-Gipfel endet in einem hitzigen Warm-up fürs Champions-League-Finale Nach der gelb-roten Karte für Bayerns Rafinha kochen die Emotionen hoch. Christian Kamp (FAZ) spürt schlechte Schwingungen: „Die Phase der mehr oder weniger friedlichen Koexistenz, in der sich die beiden Klubs bei aller Rivalität immer auch mit großem Respekt begegneten, ist allem Anschein nach vorüber. Das [...]<div class='yarpp-related-rss'>

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<p><span id="more-21563"></span>Nach der gelb-roten Karte für Bayerns Rafinha kochen die Emotionen hoch. <b>Christian Kamp</b> (<a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/dortmund-gegen-bayern-auf-wiedersehen-12173368.html">FAZ</a>) spürt schlechte Schwingungen: „Die Phase der mehr oder weniger friedlichen Koexistenz, in der sich die beiden Klubs bei aller Rivalität immer auch mit großem Respekt begegneten, ist allem Anschein nach vorüber. Das Verhalten der Bayern in den vergangenen Wochen mussten die Dortmunder, wenn schon nicht als Kriegserklärung, dann doch als eine einzige große Machtdemonstration begreifen. Deren Wirkung sich womöglich in der neuen Saison voll entfalten wird, erst recht, falls auch Robert Lewandowski seinem Kollegen Götze nach München folgen sollte. Mit Blick auf das große Finale in drei Wochen ist es jedoch eine Strategie mit gewissem Risiko. Zum Dortmunder Selbstverständnis gehört es schließlich, auf Angriffe von außen mit der Macht des Kollektivs zu antworten.“</p>
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<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001O3ALN8/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001O3ALN8&amp;linkCode=as2&amp;tag=indirekterf01-21">Soundtrack der Stunde</a></p>
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<p><b>Bilder der tiefen gegenseitigen Abneigung</b></p>
<p>Abseits des Rasens sagen sich Matthias Sammer und Jürgen Klopp die Meinung. <b>Daniel Theweleit</b> (<a href="http://www.taz.de/Dortmund-gegen-Bayern/!115755/">taz</a>) stellt sich Freundschaft anders vor: „Wären Matthias Sammer und Jürgen Klopp von Beruf Entertainer, hätten sie nach ihrer kleinen Einlage vom Samstag einen Sonderapplaus verdient. Bayerns Sportdirektor und Dortmunds Trainer lieferten sich  ein zünftiges Wortgefecht und lieferten Bilder der tiefen gegenseitigen Abneigung zwischen den Fußballgiganten. Rund um Mario Götzes Wechsel zum Rekordmeister, um Robert Lewandowskis Absichten, dem Kollegen zu folgen, die Plagiatsvorwürfe des BVB und zahlreiche Gesten der Ignoranz in München ist ja schon viel erzählt worden über die Fehde. Klopp und Sammer mussten überhaupt nicht schauspielern. Die Antipathie ist echt.“</p>
<p><b>Rafael Buschmann</b> (<a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/bundesliga-bayern-gegen-dortmund-beginn-einer-feindschaft-a-898146.html">Spiegel Online</a>) knotet fleißig Feindschaftsbänder: „Die Rivalität wird ihren vorläufigen Höhepunkt in Wembley erreichen. Dass sie danach abebbt, scheint derzeit hingegen genauso unwahrscheinlich, wie dass das Finale ohne einen Platzverweis endet. Dortmund ist in den vergangenen Jahren wirtschaftlich und sportlich noch mal ein ganzes Stück näher an die Bayern herangerückt. Das 1:1 könnte der Beginn einer neuen Rivalität, mehr sogar, einer ausgewachsenen Feindschaft sein.“</p>
<p><b>Der Zickenzoff soll bitteschön weitergehen</b></p>
<p><b>Lars Wallrodt</b> (<a href="http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-muenchen/article115899479/Zickenzoff-zwischen-Bayern-und-Dortmund-Gut-so.html">Welt Online</a>) klatscht begeistert in die Hände: „Stört es uns wirklich, dass die Protagonisten schon jetzt verbal kratzen, beißen und spucken? Mitnichten! Im Gegenteil. Denn ganz ehrlich: Warum sollte nun vorgetäuscht werden, dass sich beide Klubs schrecklich lieb haben, wo sie sich doch wie zwei Herden Büffel mit scharrenden Hufen gegenüberstehen, die nur auf das Signal warten, um loszupreschen? Nein, der Zickenzoff soll bitteschön weitergehen. Die Bedeutung des Ereignisses gebietet es. Es ist das ultimative Kräftemessen im deutschen Fußball. Würden jetzt nicht die Giftpfeile hin und her fliegen, wann dann? Muhammad Ali und George Foreman kamen ja auch nicht Arm in Arm in den Ring.“</p>
<p><b>Marcelf Reif</b> (<a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/marcel-reifs-kolumne-die-bundesliga-hat-geld-fuer-die-zukunft/8162668.html">Tagesspiegel</a>) schiebt das Gockelgehabe beiseite und beschäftigt sich stattdessen mit der Sogwirkung des Erfolgs der beiden Klubs: „Wenn im Wembley-Stadion der Fußball nach Hause kommt mit zwei deutschen Mannschaften im Champions-League-Finale, ist das nur Ausdruck dieser längst vollzogenen Wachablösung. Ich weiß nicht, wie der aktuelle Messi sich verhalten wird, aber die künftigen Messis der Welt werden in ihren Überlegungen, wo sie ihr Geld verdienen wollen, wo sie ihr Können zeigen wollen, die Bundesliga nicht mehr wegen des schlechten Wetters in Deutschland ignorieren. Das Geld, um im Winter ordentlich einzuheizen, verdienen sie dort auch. Die Bundesliga steht nicht mehr in der zweiten Reihe, sie geht voran.“</p>
<p><a href="http://www.bettingexpert.com/de/blog/zauberlehrling-in-bayern-bettwaesche">freistoss des tages</a></p>
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		<title>Wembley 2013 &#8211; Man spricht deutsch</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 08:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Champions League]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[Borussia Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[FC Barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[Real Madrid]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=21557</guid>
		<description><![CDATA[Während sich Borussia Dortmund ins Finale zittert, triumphieren die Bayern auch in Barcelona Trotz der Rückspielniederlage gegen Real Madrid, zieht Borussia Dortmund ins Finale der Champions League ein. Frank Hellmann (FR) reist in die Gedankenwelt des Roman Weidenfelder: „Direkt nach dem 0:2 im Zitterspiel ließ sich der 32-jährige Rückhalt rücklings auf den Rasen fallen und [...]<div class='yarpp-related-rss'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Während sich Borussia Dortmund ins Finale zittert, triumphieren die Bayern auch in Barcelona</em></p>
<p><span id="more-21557"></span>Trotz der Rückspielniederlage gegen Real Madrid, zieht Borussia Dortmund ins Finale der Champions League ein. <b>Frank Hellmann</b> (<a href="http://www.fr-online.de/sport/dortmund-schlaegt-real-in-freudiger-demut-nach-london,1472784,22651630.html">FR</a>) reist in die Gedankenwelt des Roman Weidenfelder: „Direkt nach dem 0:2 im Zitterspiel ließ sich der 32-jährige Rückhalt rücklings auf den Rasen fallen und blieb dort lange, lange liegen. Er wollte sich auch nicht unter die Abertausende BVB-Fans mischen, die rund um die Plaza Mayor und Plaza del Sol die Nacht zum Tage machten. Weidenfeller kennt sich eben auch mit dem Kater am Borsigplatz aus. Die aus den Verlockungen der Königsklasse resultierende Großmannssucht und der Verschwendungswahn hat ihn auch den Abstiegskampf erleben lassen. Und es liegt keine Lichtjahre zurück, dass die Westfalen mit teuren Stars dem internationalen Geldadel zu trotzen gedachten. Dass nun eine immer noch unverbraucht wirkende, weitgehend allürenfreie Rasselbande den Galaktischen das finale Stoppschild setzte, erfüllte die schwarz-gelben Helden mit Stolz.“</p>
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<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00BUQN7GC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00BUQN7GC&amp;linkCode=as2&amp;tag=indirekterf01-21">Wohl wahr</a></p>
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<p><b>„State oft he Art“ des Weltfußballs</b></p>
<p><b>Daniel Theweleit</b> (<a href="http://www.taz.de/BVB-im-Champions-League-Finale/!115508/">taz</a>) hievt den BVB auf den Thron: „Vor der Party kreiste die Debatte um die spannende Frage, ob der BVB immer noch dieser Außenseiter ist, als der er sich gerne selbst betrachtet. Oder ist es in Wahrheit eher so, dass dieser Klub, mit dieser Mannschaft, diesem Trainer, diesem Publikum und diesem Stil den „State of the Art“ des Weltfußballs repräsentiert? Denn Real wirkte mit dem großen Cristiano Ronaldo, mit Mesut Özil, Sami Khedira und all den anderen Weltstars wie schon in den beiden Partien der Gruppenphase in vielen Phasen überfordert von diesem BVB. Und der FC Bayern ist derzeit bekanntlich nur so stark, weil entscheidende Elemente wie die bedingungslose Defensivarbeit aller zehn Feldspieler, das rasante Umschalten und das aggressive Gegenpressing vom BVB übernommen wurden.“</p>
<p><b>Dominik Prantl</b> (<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/borussia-dortmund-zieht-ins-champions-league-finale-ein-die-schoenste-aller-niederlagen-1.1662371">SZ</a>) kramt im Archiv der Königlichen: „Alle hatten es vor dem Anpfiff beschworen, die Dortmunder als Drohung, Madrid als Motivationshilfe: Drei Mal schon hat Real in den vergangenen 40 Jahren auf europäischem Parkett einen Rückstand von drei Toren oder mehr aufgeholt, in den Siebziger und Achtziger Jahren gegen Derby County, Anderlecht und Mönchengladbach. Aber Dortmund 2013 ist eben nicht Derby County, Anderlecht und Mönchengladbach aus dem Mittelalter des Fußballs. Der deutsche Meister der vergangenen beiden Jahre ist gereift; er kann jetzt mehr als nur gnadenlosen Sturm und Drang.“</p>
<p><b>Produkt eines gesunden Wachstums</b></p>
<p><b>Martin Beils</b> (<a href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/champions-league/dortmund-auf-dem-gipfel-1.3369459">RP Online</a>)versetzt Althelden wie Lars Ricken und Karl-Heinz Riedle ins zweite Glied: „Die Dortmunder erreichen den vorläufigen Gipfel einer Entwicklung, auf der zwei Meistertitel und – im vergangenen Jahr auch noch der eindrucksvolle Pokalsieg – als Zwischenstationen lagen. Die Endspiel-Teilnahme am 25. Mai 2013 ist noch höher einzuschätzen als die vor 16 Jahren im Münchner Olympiastadion gegen Juventus Turin. Der aktuelle Erfolg ist das Produkt eines gesunden Wachstums im wirtschaftlichen wie im sportlichen Segment. Erdacht, entwickelt, erarbeitet – wie mit deutscher Ingenieurkunst.“</p>
<p><b>Michael Jonas</b> (<a href="http://www.02elf.net/sport/neue-oz-kommentar-zu-fussballchampions-leaguedortmund-96346">02elf.net</a>)outet sich als Partybremse: „Das Dilemma des Emporkömmlings aus der Bierstadt geht einher mit seiner Stärke – die Mannschaft hat zu viele gute Einzelspieler. Und die suchen noch größere Herausforderungen. Sie werden das eigene Team schwächen und die Konkurrenz stärken – wie Bayern-Zugang Götze oder der abtrünnige Lewandowski. Und was ist mit dem Trainer? Anfragen großer Clubs werden kommen. Der BVB hat Wahnsinniges geleistet, aber er steht vor dem Zerfall. Insofern wird eine Verschiebung der Machtverhältnisse im europäischen Fußball durch Schwarz-Gelb nicht gegeben sein.“</p>
<p><b>Glück? Von wegen!</b></p>
<p><b>Matthias Becker</b> (<a href="http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_championsleague/artikel_711724.html">sport1.de</a>) geht energisch dazwischen: „Unkenrufe, dass Finale von Wembley könnte das letzte große Hurra dieser bemerkenswerten BVB-Mannschaft sein, sind unangebracht. Natürlich verlassen mit Mario Götze und früher oder später auch Robert Lewandowski zwei Schlüsselspieler den Verein. Und auch Mats Hummels ist durch seine überragende Vorstellung gegen Real für internationale Top-Klubs sicher nicht uninteressanter geworden. Aber wo die Struktur der Mannschaft und des Klubs stimmt, lassen sich auch einzelne Bausteine ersetzen, wie die Beispiele von Nuri Sahin und Shinji Kagawa belegen.“</p>
<p><b>Totale Entschlossenheit</b></p>
<p>Im Gegensatz zum BVB erspart der FC Bayern seinen Fans das große Zittern. <b>Jonas Beckenkamp</b> (<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/fc-bayern-steht-im-champions-league-finale-gierig-auf-den-ganz-grossen-titel-1.1663155">SZ</a>) lehnt sich bereits kurz nach dem Anpfiff entspannt in den Sessel: „Ob die bemitleidenswerten Katalanen weiterhin die besten des Erdballs sind, sei dahingestellt &#8211; aber wie die Münchner an diesem lockerleichten Abend ins Finale spazierten, war bemerkenswert. Dass Barcelona durch den Ausfall von Lionel Messi quasi schon vor Anpfiff geschlagen schien: geschenkt. Gegen diese Bayern hätten wohl auch vier Messis und ein paar Fußballgötter nicht gereicht. Von der ersten Sekunde des Spiels an stülpte die Elf von Jupp Heynckes den hilflosen Gastgebern einfach ihre totale Entschlossenheit über.“</p>
<p><b>Andreas Rüttenauer</b> (<a href="http://www.taz.de/Bayern-im-Champions-League-Finale/!115554/">taz</a>) wirft Fragen in den Raum: „Ein Fernvergleich drängt sich auf. War Dortmund die beste Mannschaft im Halbfinale oder waren es die Bayern? Die mussten jedenfalls nicht zittern, haben nicht nur Vereins- sonder Fußballgeschichte geschrieben, indem sie die Ära einer großen Mannschaft beendet haben. Aber gewinnen sie deshalb das Finale? In Barcelona wird man sagen: klar. Nun ja. Und gibt es jetzt die ganz große deutsche Dominanz im europäischen Fußball? Die Bayern werden wohl ganz oben mitspielen. Dortmund muss erst mal Ersatz für Götze und wahrscheinlich Lewandoski finden. Und dahinter kommt eh lange nichts. Die Bundesliga die stärkste Liga der Welt? Vergessen wir es!“</p>
<p><b>Sie lernten aus der Havarie an der WM 1998</b></p>
<p><b>Stefan Osterhaus</b> (<a href="http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussball/deutscher-champions-league-final-1.18074421">NZZ Online</a>) lobt die Entwicklung im deutschen Fußball: „Technisch sind die Deutschen mittlerweile auf der Höhe. Sie lernten aus der Havarie an der WM 1998, als alternde Stars scheiterten und weit und breit kein Nachwuchs in Sicht war. Ein Nachwuchskonzept, angelehnt an das französische Vorbild, rückte die technische Ausbildung der Fußballer in den Fokus. Mats Hummels, Thomas Müller, Mario Götze, Marco Reus und auch Ilkay Gündogan sind das Ergebnis dieser Entwicklung. Taktisch fügen sich diese Techniker in jedes Konzept. Und dazu kommt noch die deutsche Note: Die Bayern interpretieren den Fußball, den Heynckes ihnen propagiert, mit gusseiserner Robustheit, der der FC Barcelona auch im Rückspiel nicht gewachsen war. Diese Münchner sind gegenwärtig das Ideal eines erfolgsorientierten Fußballteams.“</p>
<p><b>Florian Haupt</b> (<a href="http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-muenchen/article115785381/Grund-zum-Stolz-aber-bitte-keinen-Triumphalismus.html">Welt Online</a>) blickt sorgenfrei in die Zukunft: „Der Fußball verläuft in Zyklen, und vieles spricht dafür, dass auf die langen Jahre der Erfolglosigkeit, ja bisweilen der Rückständigkeit jetzt einige fette Jahre folgen. Die boomende Bundesliga, gefüttert von einer soliden Wirtschaft und der Popularität des Fußballs. Die optimierten Strukturen der Vereine, die gute Arbeit der Trainer, der permanente Nachschub an exzellent ausgebildeten Jugendspielern. Borussia Dortmund hat eine junge Mannschaft, die immer noch eher am Anfang ihrer Entwicklung steht. Die Bayern haben eine Elf auf dem Zenit – auch mit einigen noch sehr jungen Spielern und außerdem genügend Geld, jederzeit hochkarätig aufzufrischen.“</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/2092381/">freistoss des tages</a></p>
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		<title>Abstiegskampf &#8211; Wer folgt den Fürthern ins Unterhaus?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 08:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[Borussia Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Fortuna Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Meier]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schaaf]]></category>
		<category><![CDATA[VfB Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Werder Bremen]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Spieltage vor Saisonende kämpfen vier Mannschaften um den Klassenerhalt. Außerdem: müde Beine in Stuttgart und Reservebänke deluxe Nach der Niederlage gegen Leverkusen liegen die Bremer nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Bei Daniel Theweleit (FR) läuten alle Alarmglocken: „Die Situation ist hochgefährlich, denn Augsburg und Hoffenheim befinden sich in einer Dynamik des Aufschwungs, [...]<div class='yarpp-related-rss yarpp-related-none'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Drei Spieltage vor Saisonende kämpfen vier Mannschaften um den Klassenerhalt. Außerdem: müde Beine in Stuttgart und Reservebänke deluxe</em></p>
<p><span id="more-21550"></span>Nach der Niederlage gegen Leverkusen liegen die Bremer nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Bei <b>Daniel Theweleit</b> (<a href="http://www.fr-online.de/sport/werder-bremen-einfach-gesungen,1472784,22610446,view,asFirstTeaser.html">FR</a>) läuten alle Alarmglocken: „Die Situation ist hochgefährlich, denn Augsburg und Hoffenheim befinden sich in einer Dynamik des Aufschwungs, während sich die Bremer Situation trotz der singenden Fans ziemlich trostlos anfühlt. Es fehlen Schwung und Freude, die Schwere, die auf dem Team lastet war allgegenwärtig in Leverkusen.“</p>
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<p><b>Er hat noch dieselbe Handynummer</b></p>
<p><b>Frank Hellmann</b> (<a href="http://www.taz.de/Werder-Trainer-Schaaf/!115286/">taz</a>) setzt sich mit Tränen in den Augen zu Thomas Schaaf auf die Trainerbank: „Am Saisonende – wenn diese Spielzeit irgendwie glimpflich ausgeht – dürfte ihm ein Rücktritt nahegelegt werden. Vorher einen schassen, der seit dem elften Lebensjahr voller Überzeugung für die grün-weiße Sache eintrat, will eigentlich niemand. Und doch verlangen auch intern viele nach einer Veränderung, für die dieser Mann nicht mehr steht. Er bewohnt mit Ehefrau Astrid noch denselben Bungalow in Brinkum, er hat noch dieselbe Handynummer. Enge Freunde wie der Nachbar und Jugendtrainer Bernd Pfeifer und Hobbys wie das Radfahren – all das gibt es bei Schaaf noch immer. Auch den Schnauzbart. Nur das verschmitzte Lächeln hat man länger nicht mehr gesehen.“</p>
<p><b>Tim Schulze</b> (<a href="http://www.stern.de/sport/fussball/werder-bremen-im-abstiegskampf-gegen-alle-gesetze-2003658.html">stern.de</a>) lobt die Bremer Verantwortlichen auf der Ehrentribüne: „Die Clubführung leidet weder an Realitätsverlust noch an falscher Nibelungentreue zum Trainer. Eichin hat völlig recht, wenn er zumindest bis zum Saisonende an Schaaf festhält. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, am nächsten Samstag kommt der direkte Konkurrent Hoffenheim ins Weserstadion, der noch fünf Punkte Rückstand auf die Grün-Weißen hat &#8211; ein echtes Endspiel für beide Teams. Mit einem Sieg kann sich Werder vom größten Druck befreien, ohne endgültig gerettet zu sein. Da ist der Zusammenhalt gefragt, den die Werder-Fans auf beeindruckende Weise demonstriert haben und kein hektischer Aktionismus. Denn dieser Sieg ist derzeit das Einzige, derzeit zählt.“</p>
<p><b>Am Ende fehlt schlichtweg die Zeit</b></p>
<p>Auch in Düsseldorf geht die Angst um. <b>Bernd Jolitz</b> (<a href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/vereine/fortuna/fortunas-lage-wird-immer-bedrohlicher-1.3363088">RP Online</a>)dreht am Zeiger: „Tatsächlich kann man fast schon eine Schablone anlegen, die man dann ziemlich passgenau auf die Düsseldorfer Partien platzieren kann. Durch fehlende Konzentration, dumme individuelle Fehler oder zu großen Respekt gerät Fortuna immer wieder in Rückstand, zeigt dann anschließend ihre in der Tat großartige Moral und reißt damit die eigenen Fans mit – steht aber am Ende mit leeren Händen da, weil schlichtweg die Zeit fehlt.“</p>
<p><b>Keine Einstellung, kein Wille, keine Leidenschaft</b></p>
<p>Beim VfB Stuttgart sorgt der Einzug ins DFB-Pokalfinale für schwere Beine. <b>Marko Schumacher</b> (<a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.die-vfb-niederlage-in-augsburg-nicht-nur-die-spannung-verloren.f77546ce-08ba-4f31-851c-618a66bfc5c8.html">Stuttgarter Zeitung</a>) fordert mehr Engagement: „Manager Bobic weiß, dass es am Rasen nicht alleine lag, dass der VfB  beim Abstiegskandidaten FC Augsburg verloren hat. Schwerwiegender war, dass seinem Team die Einstellung, der Wille und die Leidenschaft fehlten – ganz im Gegensatz zum Kontrahenten. Und so lieferte das Spiel einen klassisches Beispiel dafür, was passieren kann, wenn die eine Mannschaft mit Haut und Haaren ums Überleben kämpft und die andere ihr Saisonziel schon vorzeitig erreicht hat. Dann hilft häufig auch die größere fußballerische Begabung nicht weiter.“</p>
<p><b>Beides, Triumph in Europa und Spannung in der Liga, kann man nicht haben</b></p>
<p>Ganz oben in der Tabelle greift ein Rad ins andere. <b>Peter Penders</b> (<a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/fussball-bundesliga-b-formation-12165733.html">FAZ</a>) rollt der Reserve der Liga-Speerspitzen den roten Teppich aus: „Ähnlich wie in Spanien ist auch in Deutschland die Ersatzbank der großen Klubs längst besser besetzt als die Startaufstellung vieler Gegner. Die Zeiten, als sich die Bayern nach Auftritten in der Champions League beim Alltag in der Bundesliga in der Provinz schwer taten, sind vorbei, und auch Dortmund gewinnt einfach weiter, egal mit welchem Team. Der Aufschwung der Vorzeigevereine in der Champions League geht einher mit einem vorhersehbareren Spielbetrieb in der Bundesliga, das ist keine gewagte Prognose. Beides, Triumph in Europa und Spannung in der Liga, kann man nicht haben.“</p>
<p><a href="http://www.11freunde.de/artikel/die-hollywoodreife-saison-der-western-sydney-wanderers">freistoss des tages</a></p>
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		<title>Acht Stiche ins spanische Herz</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 07:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Champions League]]></category>
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		<category><![CDATA[Borussia Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[FC Barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Götze]]></category>
		<category><![CDATA[Real Madrid]]></category>

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		<description><![CDATA[Der FC Bayern München und Borussia Dortmund setzen in den Halbfinal-Hinspielen der Champions League dicke Ausrufezeichen. Die Presse reibt sich die Augen Nach der Hinspiel-Gala steht München Kopf. Thomas Hummel (SZ) beruhigt die Bundesliga-Konkurrenz: „Die Entschlossenheit, der Fußballwelt zu zeigen, dass die Münchner nicht immer in den entscheidenden Spielen verlieren, hat inzwischen eine Wucht entfaltet, [...]<div class='yarpp-related-rss yarpp-related-none'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der FC Bayern München und Borussia Dortmund setzen in den Halbfinal-Hinspielen der Champions League dicke Ausrufezeichen. Die Presse reibt sich die Augen</em></p>
<p><span id="more-21544"></span>Nach der Hinspiel-Gala steht München Kopf. <b>Thomas Hummel</b> (<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/fc-bayern-ueberrollt-barcelona-auf-dem-weg-zur-nummer-eins-im-weltfussball-1.1657306-2">SZ</a>) beruhigt die Bundesliga-Konkurrenz: „Die Entschlossenheit, der Fußballwelt zu zeigen, dass die Münchner nicht immer in den entscheidenden Spielen verlieren, hat inzwischen eine Wucht entfaltet, der kein Gegner standhalten kann. Nicht Juventus Turin, nicht der FC Barcelona. Eine Tatsache, die zur Ehrenrettung einiger Bundesligisten wie Wolfsburg, Hamburg, Hannover und all den anderen dient, die von den Münchnern ebenso lustvoll verprügelt worden waren.“</p>
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<p><b>Mehr als angemessene Revanchen</b></p>
<p><b>Christian Eichler</b> (<a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/4-0-gegen-barcelona-bayern-sind-reif-fuer-das-grosse-finale-12159949.html">FAZ</a>) erinnert an offene Rechnungen: „Damit haben die Bayern nach dem 6:1 im nationalen Pokal gegen den VfL Wolfsburg binnen einer Woche mehr als angemessene Revanche für ihre beiden peinlichsten Niederlagen der letzten fünf Jahre genommen &#8211; beide erlitten binnen fünf Tagen im Jahr 2009: erst ein 1:5 in Wolfsburg, das danach Meister wurde; dann, vier Tage später, das 0:4 in Barcelona, die große Show von Lionel Messi. Diesmal, am Dienstag in München, ist der weltbeste Fußballer nur eine Randfigur geblieben.“</p>
<p><b>Andreas Rüttenauer</b> (<a href="http://www.taz.de/Wie-Bayern-Barca-bezwang/!115088/">taz</a>) lobt die Arbeitsbereitschaft der Münchener: „Die Bayern können Fußballspielen. Das hat man schon oft sehen können in dieser Saison. Was dabei rauskommt, wenn sie dazu auch noch Fußball arbeiten, das konnte man am Dienstag beobachten. Das 4:0 war am Ende ein Triumph der körperlichen Überlegenheit. Es war ein ziemlich deutscher Sieg über depressive katalanische Feinfüßler.“</p>
<p><b>Für die Zukunft glänzend aufgestellt</b></p>
<p><b>Denis Canalp</b> (<a href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/champions-league/wachabloesung-fc-bayern-setzt-vier-ausrufezeichen-1.3352873">RP Online</a>) blickt sorgenfrei in die Zukunft: „Ein großer Abend für den FC Bayern, ein großer Triumph auch für Heynckes und vielleicht auch ein erstes Anzeichen für eine Wachablösung im europäischen Vereinsfußball. Die Bayern sind für die Zukunft glänzend aufgestellt, verfügen über ein junges Team, das im Sommer noch durch das Ausnahme-Talent Mario Götze und Trainer-Guru Guardiola verstärkt wird. Barcelona wirkt derzeit im Gegensatz dazu ein wenig in die Jahre gekommen und nicht mehr ganz so titelhungrig wie die Münchner.“</p>
<p><b>Sebastian Winter</b> (<a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/champions-league-mueller-glaenzt-beim-fabel-sieg-ueber-bracelona-a-896159.html">Spiegel Online</a>)verneigt sich vor dem Rekordmeister: „Mit diesem Uns-kann-nichts-passieren-Gefühl, der Mischung aus totaler Fokussierung, selbstbewusster Bescheidenheit und offensichtlichem Spaß an dieser Saison scheint den Bayern jetzt alles zu gelingen. Zumindest auf der sportlichen Ebene. Es ist dabei einerlei, ob sie in Hannover spielen oder gegen Messi. Sie spielen ihr Spiel, wie im Rausch. Und das mit einem Verständnis, bei dem selbst Einzelkämpfer wie Arjen Robben oder Mario Gomez mittlerweile aufopferungsvoll Hilfsdienste in der Defensive verrichten.“</p>
<p><b>Florian Fuchs</b> und <b>Sebastian Stier</b> (<a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/barcelona-in-der-krise-ende-der-dominanz/8118126.html">Tagesspiegel</a>) stoßen den großen FC Barcelona vom Thron: „In München ging eine Ära zu Ende, das hatte sich in den Monaten zuvor angekündigt, Niederlagen gegen Real Madrid und den AC Mailand waren die Vorboten. Spielmacher Xavis Zenit scheint mit 33 Jahren überschritten. Nun wurde deutlich, dass Barcelona dringend einer Blutauffrischung bedarf.“</p>
<p><b>Der Schrecken Reals</b></p>
<p>Nicht minder durchschlagskräftig präsentieren sich die Dortmunder gegen die Königlichen aus Madrid. <b>Daniel Theweleit</b> (<a href="http://www.fr-online.de/sport/borussia-dortmund---real-madrid-das-naechste-wunder,1472784,22579306,view,asFirstTeaser.html">FR</a>) adelt die Borussen-Offensive: „Real hatte größte Mühe, ja eigentlich waren sie außer Stande, die wilden Angriffe des BVB unter Kontrolle zu halten. Lewandowski ist spätestens jetzt der Schrecken Reals, und Marco Reus war wieder einmal dieser unwiderstehliche Angreifer der Hinrunde, der lange nicht mehr zu sehen gewesen ist.“</p>
<p><b>Stefan Hermanns</b> (<a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/dortmund-real-madrid-4-1-lewandowski-schiesst-real-ab/8119120.html">Tagesspiegel</a>) freut sich schon auf den abschließenden Wembley-Abend: „Auf deutschem Boden treten die Galaktischen traditionell recht irdisch auf – wenn nicht sogar unterirdisch. Im 25. Europacup-Auswärtsspiel gegen ein deutsches Team kassierten sie am Mittwochabend ihre 18. Niederlage. Nur einmal – gegen Leverkusen – schafften sie einen Sieg. Und so dürfte Reals Traum vom zehnten Sieg im Meisterpokal nach diesem grandiosen Auftritt der Dortmunder unerfüllt bleiben. Stattdessen deutet vieles auf ein deutsch-deutsches Finale im Londoner Wembley-Stadion hin: Dortmund geben Bayern. Und dann wird man bestimmt auch wieder von Mario Götze sprechen.“</p>
<p><b>Die Säbener Straße als Schlossallee</b></p>
<p>Kurz vor dem Spiel der Dortmunder wird der Wechsel von Mario Götze zum FC Bayern bestätigt. <b>Christian Eichler</b> (<a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/goetze-kommentar-deutsche-verhaeltnisse-12159642.html">FAZ</a>) zieht die Augenbrauen zusammen: „Nach zwei Jahren, in denen die Dortmunder sie düpierten, heißt das Spiel der Münchner nicht mehr „Mensch, ärgere dich nicht“, sondern wieder „Monopoly“. Mit der Säbener Straße als Schlossallee. Dagegen ist nichts zu sagen, es gelten auch im Fußball die Gesetze des Marktes. Aber eben nicht nur die. Und auf Dauer bedroht es die Attraktivität des deutschen Fußballs, wenn die sportlichen Verhältnisse zu sehr die wirtschaftlichen Verhältnisse spiegeln.“</p>
<p><b>Frank Hellmann</b> (<a href="http://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/kommentargoetze102.html">sportschau.de</a>) sieht das ähnlich: „Eines scheint mit dem Transfercoup  klar: Die von Hoeneß bereits wieder verworfene Überlegung, dem  Leistungsgefälle innerhalb der Liga gemeinsam mit dem BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zu begegnen, ist grober Unfug gewesen. Dortmund dürfte die vielen Millionen auch nutzen, um nun Vereine wie Mönchengladbach, Hannover oder Frankfurt zu schwächen. Und: Der Bundesliga droht mehr denn je der nächste Alleingang des FC Bayern &#8211; es sei denn ein als Heiliger angesehener spanischer Fußballlehrer kommt mit den besonderen Verhältnissen und den vielen Stars an der Säbener Straße gar nicht klar.</p>
<p><b>Perfektes Timing zum Schaden des Gegners</b></p>
<p><b>Andre Schweins</b> (<a href="http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Westfalenpost-Perfektes-Timing-zum-Schaden-des-Dauerrivalen-BVB-Star-Goetze-wechselt-zu-den-Bayern-ein-Kommentar-von-Andre-Schweins-2386768">finanzen.net</a>) kritisiert den Zeitpunkt der Bekanntgabe: „Das perfekt inszenierte Beben in der Fußball-Bundesliga als Erfolg auf allen Ebenen für den FC Bayern München? Nicht ganz! Der Wechsel von Mario Götze von Borussia Dortmund an die Isar kann nicht ansatzweise von der Steueraffäre des Uli Hoeneß ablenken. Die war von Anfang an kein Sportthema, sondern ein Politikum &#8211; und wird nicht zur Randnotiz verkümmern. Das Signal indes ist stark: Bayern erschüttert nichts. Ungerührt geht ein Vorzeigeklub seinen Erfolgsweg. Das alles vor dem so wichtigen BVB-Spiel gegen Madrid, das die Münchener argwöhnisch verfolgen werden. Perfektes Timing zum Schaden des zuletzt so aufmüpfigen Gegners.“</p>
<p>Auch <b>Simon Walter</b> (<a href="http://www.pz-news.de/sport_artikel,-Kommentar-Die-Rueckkehr-der-bayerischen-Unsympathen-_arid,413319.html">pz-news.de</a>) richtet wütende Blicke gen München: „Sportlich gesehen ist der Transfer absolut verständlich. Unsportlich ist aber der Zeitpunkt seiner Verkündung: Dass die Münchner über ihr Haus- und Hofblatt einen Tag vor Dortmunds Champions-League-Halbfinale die Wechsel-Meldung streuen, ist ein Unding. Natürlich soll diese auch von Hoeneß&#8216; Steuerbetrug ablenken. Doch gerade er, Präsident Uli Hoeneß, war es, der noch vor wenigen Wochen über den Wert einer ausgeglichenen Liga und fußballerisches Fair Play fabulierte. Jetzt zeigt sich: Auch das waren nur leere Worte. Leider.“</p>
<p><a href="http://www.jensweinreich.de/2013/04/23/nicolas-leoz-tritt-aus-dem-fifa-exekutivkomitee-zuruck-1-075-625-chf-gesundheitliche-und-personliche-grunde/">freistoss des tages</a></p>
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		<title>Uli Hoeneß &#8211; Schatten der Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 08:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerhinterziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schaaf]]></category>
		<category><![CDATA[Uli Hoeneß]]></category>
		<category><![CDATA[Werder Bremen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verdacht auf Steuerhinterziehung im Hause Hoeneß schlägt in der Presse hohe Wellen. Außerdem: Werder Bremen am Abgrund Uli Hoeneß soll beträchtliche Summen in der Schweiz vor dem Finanzamt versteckt haben. Klaus Ott, Hans Leyendecker und Andreas Burkert (SZ) erklären, um was es geht: „Um das Jahr 2000 soll Hoeneß von seinem Freund Robert Louis-Dreyfus, [...]<div class='yarpp-related-rss yarpp-related-none'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Verdacht auf Steuerhinterziehung im Hause Hoeneß schlägt in der Presse hohe Wellen. Außerdem: Werder Bremen am Abgrund</em></p>
<p><span id="more-21541"></span>Uli Hoeneß soll beträchtliche Summen in der Schweiz vor dem Finanzamt versteckt haben. <b>Klaus Ott</b>, <b>Hans Leyendecker</b> und <b>Andreas Burkert</b> (<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/ermittlungen-gegen-uli-hoeness-vorbild-a-d-1.1654668">SZ</a>) erklären, um was es geht: „Um das Jahr 2000 soll Hoeneß von seinem Freund Robert Louis-Dreyfus, dem ehemaligen Adidas-Chef, ein Darlehen in der Größenordnung von 10 bis 15 Millionen Euro bekommen haben. Mit dieser Summe soll er an der Börse spekuliert haben. Vor mehr als zehn Jahren soll Hoeneß, der eine Neigung zum Zocken hat, bei der in Zürich ansässigen Bank Vontobel AG ein Konto eingerichtet haben, auf dem er Millionen Euro lagerte. Es handelte sich nicht um Schwarzgeld, sondern um versteuertes Geld. Aber er zahlte dem deutschen Fiskus offenbar nicht die Kapitalertragsteuer.“</p>
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<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3829722818/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3829722818&#038;linkCode=as2&#038;tag=indirekterf01-21">Zwischen Bergen und Schließfächern</a></div>
<p><b>Wohl jeder hätte ihm mehr zugetraut</b></p>
<p><b>Christian Eichler</b> (<a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/der-fall-des-uli-hoeness-das-ende-des-patriarchen-12157330.html">FAZ</a>) wirft grundlegende Fragen in den Raum: „Die einen werden nun die moralische Frage stellen: Wie dreist muss einer sein, öffentlich zu fordern, man müsse das Geld der „Reichen“ im Lande halten &#8211; während er sein eigenes längst ins Ausland geschafft hatte? Den anderen, denen moralische Doppelbödigkeit egal ist, bleibt die technische Frage: Wie kann der Mann, der den finanzstärksten Klub Europas formte und sich den Ruf erwarb, man könne ihm in finanziellen Dingen nichts vormachen, wie kann ein Hoeneß sich in solch einer Sache erwischen lassen wie ein naiver, knickriger Kleinunternehmer, der seine Kröten über die Grenze geschafft hat? Wohl jeder hätte ihm mehr zugetraut. Mehr Ehrlichkeit. Oder mehr Cleverness.“</p>
<p><b>Matthias Schiermeyer</b> (<a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zu-uli-hoeness-oeffentlich-hui-privat-pfui.0ce7edd9-a8ee-4e70-836a-c8747fe52267.html">Stuttgarter Zeitung</a>) klettert in Richtung Himmel: „Folgt man den Worten von Uli Hoeneß in Talkshows, so entsteht der Eindruck: Da ist nur noch der liebe Gott über ihm – die Ikone des Fußballs weiß es gerne besser als die Politiker. Nun stellt sich heraus, dass auch die Justiz einen höheren Rang einnimmt. Denn lediglich seiner Angst vor dem Gesetz, vor einer Haftstrafe gar, ist es zu verdanken, dass der ­Präsident des FC Bayern Selbstanzeige erstattet hat. Er hat gehofft, mit Hilfe des deutsch-schweizerischen Steuerabkommens als anonymer Sünder davonzukommen – und hat sich verkalkuliert.“</p>
<p><b>Als Präsident nicht mehr tragbar</b></p>
<p><b>Robert Peters</b> (<a href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/hoeness-wird-fuer-bayern-zur-belastung-1.3347127">RP Online</a>) setzt den Bayern-Präsidenten unter Druck: „wenn der Verdacht zur Gewissheit wird, woran nach der Selbstanzeige keine vernünftigen Zweifel bestehen, wird der Präsident Hoeneß für seinen eigenen Klub zur Belastung. Dann ist er in dieser Funktion nicht mehr tragbar. Ausgerechnet in einer Phase, in der die möglicherweise beste Saison der Vereinsgeschichte vollendet werden kann. Der FC Bayern München trifft morgen im Halbfinale der Champions League auf den FC Barcelona. Das ist ein Feiertag für den Fußball. Und es wäre ein Feiertag für München, wenn nicht ausgerechnet jetzt die Steueraffäre öffentlich geworden wäre. Für Hoeneß ist es sicher kein Feiertag.“</p>
<p><b>Christian Elsaeßer</b> (<a href="http://www.mz-web.de/meinungen/kommentar-zu-uli-hoeness-nicht-mehr-glaubwuerdig,20641344,22547344.html">mz-web.de</a>) schließt sich an: „Natürlich hat der Steuerfall Hoeneß erst einmal eine wirtschaftliche und politische Dimension. Dennoch wird er nicht ohne Auswirkungen auf dem Sport bleiben. Der Marken-Kern des Fußball-Funktionärs Uli Hoeneß ist der erhobene Zeigefinger, das Mahnen und Meckern, das man ihm nur abnimmt, weil seine moralische Integrität und sein soziales Engagement außer Frage stehen. Doch den Moralapostel wird Uli Hoeneß nun nicht mehr glaubwürdig geben können. Und das muss am Ende Konsequenzen haben: Entweder er zieht sich aus seinem Präsidentenamt beim FC Bayern zurück. Oder er verändert die Art seines öffentlichen Auftretens.“</p>
<p><b>Wie will sich Hoeneß in Zukunft den Blatter vorknöpfen?</b></p>
<p><b>Oskar Beck</b> (<a href="http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-muenchen/article115480169/Hoeness-leistet-der-Elite-im-Land-einen-Baerendienst.html">Welt Online</a>) kratzt am Heiligenschein der Elite: „Immer weniger Außenstehende kommen mit dieser geschlossenen Gesellschaft klar. Doch der größte Tiefschlag aus Sicht der Elite ist jetzt die Sache mit Hoeneß. Der war für viele die letzte Instanz. Er hat Gott und der Welt die Leviten gelesen und ihnen in Talkshows den Weg gewiesen, notfalls mit gestrecktem Bein. Aber wie will er sich künftig den Blatter vorknöpfen oder jenen Klubs mit flammenden Reden ins Gewissen reden, die gegen das &#8222;Financial Fairplay&#8220; verstoßen? Das ist die größte Sorge dieser Tage – das Problem Barcelona ist für die Bayern ein Klacks dagegen.“</p>
<p><b>Verheerende Befunde</b></p>
<p>In Bremen hat man derweil ganz andere Sorgen, denn nach der Niederlage gegen Wolfsburg rücken die Abstiegsränge immer näher. <b>Ben Binkle</b> (<a href="http://www.weser-kurier.de/werder/profis_artikel,-Besserung-ist-nicht-in-Sicht-_arid,552721.html">weser-kurier.de</a>) zeigt mit dem Finger in Richtung Bremer Trainerbank: „Nach nun bereits neun sieglosen Spielen in Serie heißt das knappe Fazit: Werder kann es einfach nicht. Denn allein mit Verunsicherung im jungen Team sind Auftritte wie gegen Wolfsburg nicht zu erklären. Werder hat vielmehr ein Problem mit seinem System. Das lässt zwei Schlüsse zu: Entweder sind die Profis nicht in der Lage, Schaafs taktische Ideen umzusetzen. Dann hätten Klaus Allofs und Schaaf über Jahre hinweg die falschen Spieler eingekauft. Oder aber das System des Trainers ist nicht mehr geeignet, um in der Bundesliga Erfolg zu haben. Sei es, weil es die Spieler überfordert, sei es, weil der Gegner sich darauf mittlerweile bestens eingestellt hat. So oder so: Beide Befunde sind für den Trainer gleichermaßen verheerend.“</p>
<p>Auch <b>Frank Hellmann</b> (<a href="http://www.berliner-zeitung.de/sport/werder-bremen-die-t-frage-in-bremen,10808794,22545238.html">Berliner Zeitung</a>) spart nicht mit Kritik am Bremer Langzeit-Coach: „Es sind nicht nur die vielen inhaltlosen Sätze, die bei Schaaf schwer irritieren, sondern auch rätselhafte Aufstellungen. Es hatte was von einem Schildbürgerstreich, dass der beste Innenverteidiger, der kampfstarke Grieche Sokratis, auf der linken Außenbahn zweckentfremdet wurde. Nach 33 Minuten korrigierte Schaaf seinen Irrtum – da allerdings hatten die Niedersachsen durch Maximilian Arnold und Ivica Olic längst die Weichen zum Auswärtssieg gestellt.“</p>
<p><b>Thomas Krause</b> (<a href="http://www.stern.de/sport/fussball/bundesliga/werder-bremen-ideenlos-richtung-liga-zwei-2000155.html">stern.de</a>) blickt voller Sorge in die Zukunft: „Werder ist nicht dafür bekannt, in Aktionismus zu verfallen. Doch so langsam muss man sich wohl fragen, ob die Vereinsführung an Schaaf festhält, weil sie an seine Arbeit glaubt oder weil sie schlicht keine Idee hat, wer die Mannschaft erfolgreicher trainieren könnte. Viele solcher Auftritte wie gegen Wolfsburg darf sich Werder jedenfalls nicht mehr erlauben. Sonst führt die Ideenlosigkeit von Vorstand, Trainer und Mannschaft den Verein in die zweite Liga.“</p>
<p><a href="http://ulihoenesserklaertdinge.tumblr.com/">freistoss des tages</a></p>
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		<title>VfB Stuttgart &#8211; maximale Ausbeute</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 07:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator>
				<category><![CDATA[DFB-Pokal]]></category>
		<category><![CDATA[Bruno Labbadia]]></category>
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		<description><![CDATA[Der DFB-Pokal macht’s möglich: trotz Niederungen-Alltag in der Bundesliga geht der VfB Stuttgart im nächsten Jahr international auf Reisen Der vorzeitige Gewinn der Meisterschaft des FC Bayern München beschert dem VfB Stuttgart bereits vor dem Anstoß des Pokalfinales in Berlin einen Europa-League-Platz für die nächste Saison. Lisa Sonnabend (SZ) bremst die Euphorie: „Nun könnte sich [...]<div class='yarpp-related-rss yarpp-related-none'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der DFB-Pokal macht’s möglich: trotz Niederungen-Alltag in der Bundesliga geht der VfB Stuttgart im nächsten Jahr international auf Reisen</em></p>
<p><span id="more-21536"></span>Der vorzeitige Gewinn der Meisterschaft des FC Bayern München beschert dem VfB Stuttgart bereits vor dem Anstoß des Pokalfinales in Berlin einen Europa-League-Platz für die nächste Saison. <b>Lisa Sonnabend </b>(<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/vfb-im-dfb-pokal-finale-stuttgart-freut-sich-auf-europa-der-trainer-ist-genervt-1.1651976-2">SZ</a>) bremst die Euphorie: „Nun könnte sich jedoch der Stuttgarter Teufelskreis wiederholen: Viel Geld wird der Klub nicht in neues Personal pumpen können, die Dreifachbelastung durch Bundesliga, Europa League und Pokal brachte das VfB-Gebilde schon in dieser Spielzeit an den Rand der Belastbarkeit. Die Folge: Spieler fehlen verletzt oder erkranken, die Bundesliga-Position leidet.“</p>
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<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935843240/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3935843240&#038;linkCode=as2&#038;tag=indirekterf01-21">Man sieht sich</a></div>
<p><b>Man muss alles bringen, um erfolgreich zu sein</b></p>
<p><b>Carlos Ubina</b> (<a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zum-pokalhalbfinale-gegen-freiburg-der-vfb-im-finale-mehr-geht-nicht.25ddfca4-3c1f-4d77-81cb-8f475625a928.html">Stuttgarter Zeitung</a>)  fängt schon mal an zu träumen: „Das Spardiktat der Vereinsführung hat die VfB-Profis zu Grenzgängern  werden lassen: Die Mannschaft verfügt über keine spielerische Leichtigkeit. Sie muss immer alles bringen, um erfolgreich zu sein – und das macht es so schwer. Doch sollte an einem wundersamen Abend beim großen Finale in Berlin die schwäbische Form tatsächlich die bayerische Klasse schlagen, dann hätte der VfB Stuttgart wirklich das absolute Maximum erreicht.“</p>
<p><b>Christoph Ruf</b> (<a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/dfb-pokal-stuttgart-gewinnt-das-halbfinale-gegen-freiburg-a-895053.html">Spiegel Online</a>) stellt sich hinter Wutredner Bruno Labbadia: „Es ist der Frust über ein Präsidium und einen Aufsichtsratsvorsitzenden, die in den letzten Monaten immer wieder von eigenen Fehlern ablenkten, indem sie Druck auf die Mannschaft ausübten, deren Schwächung sie zuvor angeordnet hatten. Sie haben so eine Stimmung angefacht, die ziemlich grausam und kalt sein kann, wenn mal wieder ein Sündenbock gesucht wird.“</p>
<p><b>Chirurgische Stöße</b></p>
<p>Wie erwartet zieht auch der FC Bayern ins Pokalfinale ein. <b>Christian Eichler</b> (<a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/6-1-gegen-wolfsburg-bayern-nicht-zu-stoppen-12151677.html">FAZ</a>) ist beeindruckt: „Aus dem Katalog ihres reichen Repertoires hatten die Bayern für diesen Abend den Lehrbucheintrag Konterfußball aufgeschlagen. Sie bemühten sich über weite Strecken nicht groß, die Wolfsburger an die Wand zu kombinieren, sondern beschränkten sich darauf, das Spiel ökonomisch zu kontrollieren und dann, wenn sich nach Ballgewinn eine Lücke ergab, chirurgisch hineinzustoßen.“</p>
<p><b>Michael Rosentritt</b> (<a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/hattrick-gegen-wolfsburg-gomez-schiesst-sich-aus-dem-stimmungstief/8078594.html">Tagesspiegel</a>) begleitet Mario Gomez von der Reservebank zurück ins Rampenlicht: „Gomez konnte sich mit seinem Tor-Akkord für das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Barcelona am kommenden Dienstag empfehlen. Mandzukic ist für dieses Spiel gesperrt. Auf der Zielgeraden der Saison könnte sich die Situation für Gomez beim FC Bayern deutlich aufhellen. Das Topspiel gegen Messi und Co. wäre für Gomez eine gute Gelegenheit, auf großer Bühne nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen.“</p>
<p><b>Was spricht gegen Mario Gomez?</b></p>
<p>Auch <b>Jonas Beckenkamp</b> (<a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/bayern-stuermer-mario-gomez-freigespielt-fuer-barcelona-1.1651063-2">SZ</a>) legt dem Edelreservisten ein erfolgversprechendes Blatt in die Hand: „Auch wenn Trainer Jupp Heynckes in wichtigen Spielen stets auf Mandzukic setzte und Pizarro nach seiner Vier-Tore-Gala gegen den HSV in Turin erster Ersatzstürmer war und auch dort traf: Mit seiner bemerkenswerten Show gegen Wolfsburg könnte sich Gomez wieder ins Team gespielt haben. Manch ein Beobachter glaubt, dass der spielstarke Pizarro gegen Barcelona die wirkungsvollere Alternative ist. Doch was spricht gegen einen Stürmer, der auf Topniveau &#8211; es handelte sich immerhin um ein nationales Pokal-Halbfinale &#8211; nur sechs Minuten für drei Treffer benötigt?“</p>
<p>Für <b>Stefan Osterhaus</b> (<a href="http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussball/shaqiri--der-echte-bayer-1.18066437">NZZ Online</a>) zählt der Schweizer Xherdan Shaqiri zu den Matchwinnern des Abends: „Bisher war Shaqiri vor allem ein Edelreservist mit großem Potenzial gewesen; ein Spieler, den die Medien wegen seiner Vielseitigkeit als Geheimwaffe etikettierten. Doch nun, nach dem Auftritt gegen Wolfsburg, ließ Shaqiri durchblicken, dass er sich für große Aufgaben bereit wähnt. Er hat schnell gelernt, was in München gefragt ist: Um ein „echter Bayer“ zu sein, genügt es nicht, passabel Fußball zu spielen, wie Mario Gomez, der dreifache Torschütze vom Dienstag, immer wieder erfahren muss. Nein, es geht vor allem auch darum, eine Mentalität zu verinnerlichen, die die Münchner als „Mir san mir“ bezeichnen: dröhnendes Selbstbewusstsein. Shaqiri hat reichlich davon.“</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/2077687/">freistoss des tages</a></p>
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		<title>Greuther Fürth &#8211; Tasmania lässt grüßen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 08:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Nürnberg]]></category>
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		<category><![CDATA[SpVgg Greuther Fürth]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Spielvereinigung Greuther Fürth steuert auf einen historischen Negativ-Rekord zu. Außerdem: Schockstarre in Frankfurt, geheimnisvolle Schalker, ein Nürnberger Ausrufezeichen und allgemeine Langeweile Erwartungsgemäß verlassen die Fürther Spieler auch nach dem Heimspiel gegen Dortmund den Platz als Verlierer. Tobias Jochheim (Zeit Online) freut sich, dass keiner zu Schaden kam: „Auch an diesem Samstag war kein Unwille [...]<div class='yarpp-related-rss'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Spielvereinigung Greuther Fürth steuert auf einen historischen Negativ-Rekord zu. Außerdem: Schockstarre in Frankfurt, geheimnisvolle Schalker, ein Nürnberger Ausrufezeichen und allgemeine Langeweile</em></p>
<p><span id="more-21532"></span>Erwartungsgemäß verlassen die Fürther Spieler auch nach dem Heimspiel gegen Dortmund den Platz als Verlierer. <b>Tobias Jochheim</b> (<a href="http://www.zeit.de/sport/2013-04/fuerth-dortmund-bundesliga-mourinho-greuther">Zeit Online</a>) freut sich, dass keiner zu Schaden kam: „Auch an diesem Samstag war kein Unwille zu sehen, nur Mutlosigkeit angesichts der eigenen Defizite auf diesem Niveau. Wann immer es drauf ankam, schien selbst Kevin Großkreutz filigraner und selbst Mario Götze robuster zu sein als ihre Gegenspieler. Der Himmel war blau, die Temperaturen frühlingshaft, doch auf dem Platz war eine Lawine abgegangen. Dass sie keine Menschenleben gefordert hatte, war das einzig Positive.“</p>
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<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3897843692/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3897843692&#038;linkCode=as2&#038;tag=indirekterf01-21">Ablösung naht</a></div>
<p><b>Einfach nicht bundesligatauglich</b></p>
<p><b>Andreas Sten-Ziemons</b> (<a href="http://www.dw.de/untauglich-f%C3%BCr-die-bundesliga/a-16743033">dw.de</a>) fehlen die Worte: „Die SpVgg Greuther Fürth wusste seit dem 32. Spieltag der vergangenen Saison, dass es hoch in die Bundesliga geht. Man war vorbereitet und hätte genug Zeit gehabt, einen Kader zusammenzustellen, der in der Lage ist, wenigstens ab und zu mal ein wenig mitzuhalten. Stattdessen ist eine Mannschaft herausgekommen, die einfach nicht bundesligatauglich ist: Fußballerisch nicht und keinesfalls, was die Einstellung angeht. Der eingestellte Tasmania-Minusrekord bezeugt das eindrucksvoll.“</p>
<p><b>Blutleer, desaströs, unterirdisch</b></p>
<p>Der FC Augsburg hingegen darf sich nach dem Heimsieg gegen Frankfurt berechtigte Hoffnungen auf den Verbleib in der Bundesliga machen. <b>Ingo Durstewitz</b> und <b>Jörg Hanau</b> (<a href="http://www.fr-online.de/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt---fc-augsburg-ausgeknockt,1473446,22369050.html">FR</a>) sind geschockt vom Aufritt der Frankfurter: „Es war die schlechteste Leistung in dieser Saison, es war sogar die schlechteste Leistung, seit Armin Veh Trainer am Main ist. Man muss eine ganze Weile zurückdenken, ehe man eine ähnlich blutleere, desaströse, ja unterirdische Leistung wie jene in Augsburg finden wird, manch einer glaubt, in der Rückrunde der Schande vor zwei Jahre etwas Vergleichbares gesehen zu haben. Sicher ist das nicht.“</p>
<p><b>Klug ist es nicht</b></p>
<p>Auf Schalke warten alle auf Antworten hinsichtlich der Zukunft von Trainer Jens Keller. <b>Dirk Graalmann</b> (<a href="http://www.derwesten.de/sport/fussball/s04/schalker-aeusserungen-zur-t-frage-sind-unklug-id7837286.html">derwesten.de</a>) wird langsam ungeduldig: „Was macht Schalke in der T-Frage? Erst stärkte Manager Horst Heldt den aktuellen Coach, dann sprachen sich auch die Spieler reihenweise für Jens Keller aus, dann befand Heldt kühl, dass das Spielervotum nicht entscheidend sein könnte und alles offen sei – und schließlich plauderte Schalke-Boss Clemens Tönnies nun ohne Not aus, dass er schon wüsste, wie es weiter geht. Nur sagen könne er es noch nicht. Diese Volte ist spannend, sie gibt reichlich Raum für Spekulation – nur klug ist sie nicht.“</p>
<p><b>Gesunde Ernährung, intensive Behandlung und viel Wasser.</b></p>
<p><b>Frank Hellmann</b> (<a href="http://www.fr-online.de/sport/1--fc-nuernberg-nuernbergs-kickender-bauherr,1472784,22344676.html">FR</a>) beschäftigt sich mit Nürnbergs derzeit wertvollstem Akteur Timmy Simons: „Im dritten Jahr ist der alterslose Abfangjäger unverzichtbar für den fränkischen Traditionsverein. Warum er dem Jugendwahn trotzt? Ruhe sei so wichtig wie Training. Dazu gesunde Ernährung, intensive Behandlung. Und viel Wasser. Dazu helfe ihm die kontrollierende Position, die er im Nürnberger 4-1-4-1-System einnimmt. Sein Part als alleiniger Abräumer setzt blindes Verständnis mit den Innenverteidigern voraus, der Kontakt ist enger als bei anderen Sechsern – auch räumlich. Basis seines unspektakulären Tuns bilden ein gutes Auge und eine noch bessere Ausdauer. Als einziger Bundesligaprofi spulte er vergangene Saison mehr als 400 Kilometer ab; mit weniger als zwölf Kilometer pro Spiel begnügt er sich fast nie.“</p>
<p><b>Früher konnten die Kleinen der Liga noch hoffen</b></p>
<p><b>Michael Horeni</b> (<a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga-kommentar-spanischer-als-in-spanien-12149061.html">FAZ</a>) betrachtet das Bundesliga-Gesamtpaket und langweilt sich: „Der FC Bayern und Dortmund haben nur wenige Tage nach herausfordernden Viertelfinalsiegen der nationalen Konkurrenz sozusagen mit links gezeigt, dass sie rund um die Uhr in ihrer eigenen Liga spielen. 6:1 in Fürth, 4:0 gegen den 1. FC Nürnberg &#8211; das macht insgesamt und wie nebenbei ein 10:1 für das deutsche Spitzendoppel. Früher konnten die Kleinen der Liga noch hoffen, dass zumindest solche Spieltage für Überraschungen gut sind. Heute ist es nicht gewagt zu behaupten: Wenn der FC Bayern seine sogenannte B-Elf als eigenes Team in der Liga antreten lassen dürfte, dann wäre auch die zweite Wahl der Münchner ein erster Kandidat für die Champions League.“</p>
<p><a href="http://www.schwatzgelb.de/2013-04-14_spielbericht-profis_bundesliga_fuerth-bvb_liebe-spielvereinigung-greuther-fuerth.html">freistoss des tages</a></p>
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		<title>Nachtschicht in Dortmund</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 05:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Fritsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ball und Buchstabe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fall Onnukogu und Rassismus im Amateurfußball / Drama in der Champions League und der kalte Reporter / Schweinsteiger im dichten Verkehr Ein bedrückendes Gespräch habe ich letzte Woche mit Ikenna Onukogu (Hertha Hamborn) geführt, einem nigerianischen Tormann, der in einem Bezirksligaspiel in Bottrop rassistisch beleidigt worden sein soll. Daraufhin bewarf er seine Peiniger mit [...]<div class='yarpp-related-rss yarpp-related-none'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Fall Onnukogu und Rassismus im Amateurfußball / Drama in der Champions League und der kalte Reporter / Schweinsteiger im dichten Verkehr</em><span id="more-21527"></span></p>
<p>Ein <a href="http://www.zeit.de/sport/2013-04/rassismus-onukogu-sportgericht-fussball">bedrückendes Gespräch</a> habe ich letzte Woche mit Ikenna Onukogu (Hertha Hamborn) geführt, einem nigerianischen Tormann, der in einem Bezirksligaspiel in Bottrop rassistisch beleidigt worden sein soll. Daraufhin bewarf er seine Peiniger mit einer Flasche. Vor dem Sportgericht konnte er den Rassismus allerdings nicht beweisen. Angeblich gab es Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit. Folge: Sperre für Onukogu.</p>
<p>Zur Wahrheitsfindung über den Hergang am Sportplatz konnte ich auch nach mehreren Telefonaten nichts Entscheidendes beitragen. Es gibt einfach unterschiedliche Aussagen. Immerhin so viel: Onukogu ist zutiefst verzweifelt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er mir das vorgespielt hat, was er mir für unser Telefonat erzählt hat. Am Ende hab ich ihm angeboten, dass ich versuche, den Kontakt zu Kevin-Prince Boateng herzustellen. Mal sehen.</p>
<p>Was sich aber durch Gespräche mit Prozessbeobachtern zu bestätigen scheint: Sportgerichte sind für solch heikle Fragen nicht unbedingt geeignet, wie ich Wochen zuvor <a href="http://www.zeit.de/sport/2013-03/rassismus-fussball-sportgericht-onukogu">geschrieben hatte</a>. Eine Sperre lässt jedenfalls Fingerspitzengefühl vermissen. Es war etwa gar nicht strittig, dass Onukogu beleidigt wurde, halt nur nicht mit rassistischen Begriffen. Es gab auch andere Indizien, die darauf schließen ließen, dass es kein normales Fußballspiel war. Onukogus Verein und er haben nun einen <a href="http://www.reviersport.de/228545---hertha-hamborn-offener-brief-sachen-ikenna-onukogu.html">Offenen Brief</a> verfasst, darin mitgeteilt, dass sie keine Berufung einlegen und <a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/kommentar-schaut-hin-hoert-zu-12146665.html">zum Kampf gegen Rassismus im Amateurfußball</a> aufgerufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Dienstag durfte in Dortmund beim Sieg gegen Málaga Drama schauen. Das sind die Tage, die einen den Job lieben lassen. Obwohl ich den Moment gar nicht genießen konnte. Als Reporter fühlt sich das kalt an. Geht zumindest mir so. Ist halt ein Job. <a href="http://www.zeit.de/sport/2013-04/borussia-dortmund-malaga-champions-league">Mein Werk</a> wurde ganz gut geklickt, es war am Mittwoch um 10 Uhr auf der Seite. Heißt: Nachtschicht, keine drei Stunden Schlaf. Ich versuche ja mehr als einen 1:0-Bericht abzuliefern, der sich aus dem Ärmel schütteln lässt. Champions League ist nun mal anstrengend, ich will ja auch ins Halbfinale.</p>
<p>Die Dortmunder machten auf mich einen nervösen Eindruck, aber es war nicht nur das. Irgendwie fehlte ihnen die letzte Power. Nicht das beste Zeichen für das Halbfinale, denn von von der Power leben sie doch. Fußball paradox: Felipe Santana, der Matchwinner, machte beim 2:2 und 3:2 eigentlich alles falsch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum beeindruckenden Bayernsieg in Turin so viel: Ich sehe mich in meinem <a href="http://www.zeit.de/sport/2013-02/guendogan-deutschland-frankreich-paris/">Urteil über Bastian Schweinsteiger</a> bestätigt. In der zweiten Halbzeit, als er Platz und Zeit hatte, war er stark, an beiden Toren beteiligt. In der ersten Halbzeit schnürte Juve mit Tempo die Räume um ihn ein. Da war seine Fehlerquote enorm hoch. Kaum ein anderer Bayern- oder deutscher Nationalspieler verliert im dichten Verkehr so an Qualität wie Schweinsteiger.</p>
<p>Der Hunger der Leser nach Champions League musste am Donnerstag gestillt werden. Also <a href="http://www.zeit.de/sport/2013-04/champions-league-auslosung-bayern-dortmund">ein Kommentar</a> über die Stärke der Deutschen. Neu ist ja eigentlich nur der Dortmunder Aufschwung. Ich denke, dass Dortmund auch künftig in der Champions League eine Rolle spielen wird. Bayern ja sowieso. Für die anderen Bundesligisten habe ich allerdings wenig Hoffnung.</p>
<p>Ich will mal tippen: Real Madrid besiegt im Endspiel Bayern München.</p>
<p>Weil es schon etwas zurückliegt, drei Stücke der Chronistenpflicht wegen:</p>
<ol>
<a href="http://www.zeit.de/sport/2013-04/bayern-muenchen-meister-hoeness">Kommentar zur Bayern-Meisterschaft</a>: „Mit Glanz und Geld zurück an die Macht“<br />
<a href="http://www.zeit.de/sport/2013-04/bayern-muenchen-juventus-champions-league">Portrait Mario Mandžukić</a> nach dem Hinspiel gegen Juventus<br />
<a href="http://www.zeit.de/sport/2013-03/bayern-hsv-pizarro-meisterschaft">Portrait Claudio Pizarro</a> beim 9:2 gegen den HSV</ol>
<p>Über Mario Gomez hatte ich mich schon vor vier Wochen ausgelassen. Den Bayern-Sturm hab ich also durch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>&nbsp;</p>
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