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><channel><title>indirekter freistoss</title> <atom:link href="http://www.indirekter-freistoss.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.indirekter-freistoss.de</link> <description>Presseschau für den kritischen Fußballfreund</description> <lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 10:38:12 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Ägypten erschüttert die Sportwelt</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/02/03/agypten-hany-ramzy/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/02/03/agypten-hany-ramzy/#comments</comments> <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:38:12 +0000</pubDate> <dc:creator>Matthias Nedoklan</dc:creator> <category><![CDATA[Internationaler Fußball]]></category> <category><![CDATA[Ägypten]]></category> <category><![CDATA[Al-Ahly]]></category> <category><![CDATA[Al-Mazri]]></category> <category><![CDATA[Hany Ramzy]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20304</guid> <description><![CDATA[Schwere Ausschreitungen im Rahmen eines Spiels in Ägypten schockieren nicht nur die Sportwelt. Die Medien greifen den Fall von mutmaßlich politisch motivierter Gewalt im Sport auf. Unser Gründer Oliver Fritsch (direkter freistoss) hat mit Hany Ramzy gesprochen. Der ehemalige Profi von Werder Bremen und dem 1. FC Kaiserslautern und derzeitige Trainer der ägyptischen U23-Nationalmannschaft analysiert [...]
No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Schwere Ausschreitungen im Rahmen eines Spiels in Ägypten schockieren nicht nur die Sportwelt. Die Medien greifen den Fall von mutmaßlich politisch motivierter Gewalt im Sport auf.<span
id="more-20304"></span></em></p><p>Unser Gründer<strong> Oliver Fritsch</strong> (<a
href="http://www.direkter-freistoss.de/2012/02/02/ramzy-al-masry-ahly-aegypten/" target="_blank">direkter freistoss</a>) hat mit Hany Ramzy gesprochen. Der ehemalige Profi von Werder Bremen und dem 1. FC Kaiserslautern und derzeitige Trainer der ägyptischen U23-Nationalmannschaft analysiert schonungslos: „Das war eine geplante Aktion, das war politisch. Das hatte nichts mit Fußball zu tun. Die Polizei sah tatenlos zu, sie ließ einfach gewähren, dass Menschen starben. Es ist eine Schande für Ägypten.“</p><p>Im Interview mit <strong>Frieder Pfeiffer</strong> von der <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/interview-mit-hani-ramzy-das-alles-hat-nichts-mit-fussball-zu-tun-1.1273914" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a>  blickt Hany Ramzy skeptisch in die Zukunft des ägyptischen Fußballs: „Jetzt ist erst einmal alles gestoppt. Und das ist gut. Ich finde, man sollte ein paar Monate nicht an Fußballspiele denken. Und wenn, dann vielleicht ohne Zuschauer. Das ist sehr schade für den Fußball hier. Aber ich finde, es muss so sein“</p><div
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href="http://www.fr-online.de/panorama/stadion-krawalle-in-aegypten-fussball-als-ventil,1472782,11563438.html" target="_blank">FR</a>) spekuliert über die Ursachen der Gewalt: „Kurz gesagt: Es ist kein Zufall, dass der schlimmste Ausbruch von Gewalt seit dem Sturz von Präsident Hosni Mubarak ausgerechnet bei einem Spiel der Mannschaft von Al-Ahly losgebrochen ist. Dass es ausgerechnet jetzt dazu kam – auch dies ist wohl nicht einfach so passiert, so sehen es zumindest die Ultras selber.“</p><p><strong>Christian Paul</strong> und <strong>Mike Glindmeier</strong> untersuchen den Vorfall auf<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,812907,00.html" target="_blank"> Spiegel Online</a>: „In Port Said soll ein Großteil der Polizisten bereits vor dem Schlusspfiff abgezogen worden sein. Die übrig gebliebenen Sicherheitskräfte, teils auf Klappstühlen sitzend, eilten niemandem zur Hilfe. Der Gouverneur von Port Said war bei dem Spiel nicht anwesend &#8211; zum ersten Mal in der Geschichte. Der Premierminister hat mittlerweile den Rücktritt des Gouverneurs angenommen.“</p><p>No related posts.</p><p><a
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src="http://www.indirekter-freistoss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/02/03/agypten-hany-ramzy/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Winterschlussverkauf auf dem Transfermarkt</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/02/01/transfermarkt-ballack-helmes-magath/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/02/01/transfermarkt-ballack-helmes-magath/#comments</comments> <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:28:14 +0000</pubDate> <dc:creator>Erik Meyer</dc:creator> <category><![CDATA[Bundesliga]]></category> <category><![CDATA[Felix Magath]]></category> <category><![CDATA[Michael Ballack]]></category> <category><![CDATA[Patrick Helmes]]></category> <category><![CDATA[VfL Wolfsburg]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20290</guid> <description><![CDATA[Zum Ende der Transferperiode wird Bilanz gezogen: Welche Marktmacht hat Wolfsburg? Ist die Bundesliga korrupt? Und was kann die Kanzlerin vom Fußball lernen? Philipp Selldorf und Christof Kneer (SZ) ziehen zum Transferschluss eine Bilanz, die Manager Magath in den Mittelpunkt der Transaktionen rückt: &#8222;Die Zitterpartie des Nationalspielers Helmes ist die stellvertretende Geschichte vom deutschen Wintertransfermarkt. [...]
No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Ende der Transferperiode wird Bilanz gezogen: Welche Marktmacht hat Wolfsburg? Ist die Bundesliga korrupt? Und was kann die Kanzlerin vom Fußball lernen?</em><span
id="more-20290"></span></p><p><strong>Philipp Selldorf</strong> und <strong>Christof Kneer</strong> (SZ) ziehen zum Transferschluss eine Bilanz, die Manager Magath in den Mittelpunkt der Transaktionen rückt: &#8222;Die Zitterpartie des Nationalspielers Helmes ist die stellvertretende Geschichte vom deutschen Wintertransfermarkt. Natürlich ist es am letzten Tag noch mal turbulent geworden, aber davor war der Markt einigermaßen ruhig &#8211; und erstaunlich berechenbar. Es gab ein klares Muster mit einem klaren Zentrum: Handeln und Nicht-Handeln wurde von Wolfsburg bestimmt.&#8220;</p><p><strong>Jan Christian Müller</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/bundesliga-transfer-das-irrsinnige-rattenrennen,1472784,11549200,view,asFirstTeaser.html">FR</a>) resümiert das &#8222;irrsinnige Rattenrennen&#8220; mit einigen Anekdoten aus Geschichte und Gegenwart sowie mit einem bewährten Vergleich: &#8222;Der Markt war heiß gelaufen, es wurde geschachert wie auf einem orientalischen Markt, die Nerven lagen mitunter blank, auch weil so viele Mannschaften wie nie in den Abstiegskampf geraten sind.&#8220;</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/3419528353/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=indirekterf01-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3419528353">Wir machen einen Basar.</a></p></div><p>Die <strong>Financial Times Deutschland</strong> (<a
href="http://www.ftd.de/sport/fussball/1bundesliga/news/:keine-bundesliga-hektik-beim-transferschluss/60162186.html">FTD/dpa</a>) blickt basarmäßig über den Tellerand: &#8222;Spektakuläre Wechsel blieben zunächst aus. Allerdings können Spieler, die nicht auf der aktuellen Liste stehen, immer noch in bestimmte ausländische Ligen wie Norwegen, Schweden, Russland und die Schweiz wechseln. Bis 15. April ist sogar noch ein Transfer in die USA möglich. Dies kommt für Ballack allerdings nicht in Frage.&#8220;</p><p><strong>Michael Ashelm</strong> und <strong>Christoph Becker</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/bundesliga-transfers-beraten-und-verkauft-11629313.html">FAZ</a>) nehmen die &#8222;Handelswochen&#8220; zum Anlass für die unangenehme Frage &#8222;Wie korrupt ist die Bundesliga?&#8220;. Bei der Beantwortung müssen sich die Autoren allerdings auf Annahmen stützen: &#8222;Je mehr Transfers ein Verein abschließt, desto misstrauischer müsste man sein. Der Betrugsklassiker sind verdeckte Provisionen &#8211; genannt Kick-back. (&#8230;) Hier teilen sich Vereinsangestellte, insbesondere Trainer oder Manager, die Beute eines Transfers mit dem Spielerberater, der eine gewisse Summe seines Honorars schwarz zurückreicht.&#8220;</p><p><strong>Florian Diekmann</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,812136,00.html">SpOn</a>) bezieht sich im Wirtschaftsteil auch auf das Geschäftgebaren im Fußball und schlägt den EU-Politikern mit einem Augenzwinkern vor, sich ein Beispiel am &#8222;Financial Fair Play&#8220; der UEFA zu nehmen: &#8222;Dort gilt bereits, worum in Brüssel noch gerungen wird &#8211; eine europäische Schuldenbremse. Und dort lässt sich die ganze Bandbreite der Methoden beobachten, mit denen eine solche Regelung ausgehebelt werden kann: von plump bis erstaunlich kreativ.&#8220;</p><p><a
href="http://interleaning.tumblr.com/">freistoss des tages</a></p><p>&nbsp;</p><p>No related posts.</p><p><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20281</guid> <description><![CDATA[Nach der neuerlichen Debatte um Michael Ballack deutet vieles auf einen frühzeitigen Abschied des Ex-Nationalspielers hin. Außerdem: Cacau im Abseits und Fragen an Felix Magath Mattie Lieske (FR) geht mit der Bayer-Vereinsführung hart ins Gericht: „Dort haben die Verantwortlichen, allen voran Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser und Sportdirektor Rudi Völler, den Begriff Stil ganz gewiss nicht erfunden, [...]
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id="more-20281"></span><strong>Mattie Lieske</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/michael-ballack-der-suendenbock-von-leverkusen,1472784,11526794.html">FR</a>) geht mit der Bayer-Vereinsführung hart ins Gericht: „Dort haben die Verantwortlichen, allen voran Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser und Sportdirektor Rudi Völler, den Begriff Stil ganz gewiss nicht erfunden, wie sie seit einigen Jahren regelmäßig erkennen lassen. Vom unrühmlichen Abschied des Trainers Bruno Labbadia über ausdauerndes Gemäkel am Charakter diverser Spieler bis zum seltsamen Umgang mit Torwart René Adler reicht die Kette der Merkwürdigkeiten. Ballack spielte eine gute Hinrunde, und zu den vielen Problemen, die Bayer in dieser Saison hat, gehört Ballack auf dem Platz gewiss nicht. Und selbst wenn er abseits des Spielfeldes – und bei seinen Auswechslungen – gern den Stinkstiefel gibt, wäre es angesichts bevorstehender wichtiger Spiele opportun, dies intern zu regeln und nicht über den Boulevard in die Welt zu posaunen. So jedoch liegt tatsächlich der von Ballacks Manager geäußerte Verdacht nahe, dass schon mal ein Sündenbock gesucht wird. Denn eines ist Standard für Bayers Führung, wenn wieder mal was schiefläuft: Schuld ist immer jemand anders.“</p><div
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href="http://www.sueddeutsche.de/sport/michael-ballack-bei-bayer-leverkusen-man-haette-ihn-fuer-klueger-gehalten-1.1270353 ">SZ</a>) zeigt sich enttäuscht vom Verhalten Ballacks: „Michael Ballack hat sich seine Probleme bei Bayer 04 selbst geschaffen, nur er selbst ist verantwortlich dafür, dass ihm jetzt auch sein letzter Rückzugsort keinen Rückhalt mehr bietet. Er ist &#8218;uneinsichtig&#8216;, hat Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser gesagt. Das ist das zutreffende Wort. Ballack hat keine Einsicht in das, was angemessen und richtig wäre, um seine Karriere zu einem würdigen Abschluss zu bringen und dabei seinem Arbeitgeber, der ihm sehr viel Geld bezahlt, die bestmöglichen Dienste zu erweisen. Begriffe wie Dankbarkeit oder Freundschaft sind in diesem Zusammenhang fehl am Platz. Was bleibt, ist das Bedauern über Ballacks Unfähigkeit, aus seiner einsamen Höhe als Weltstar wieder herabzusteigen zu den Menschen, jetzt, da er kein einsamer Weltstar mehr ist, sondern nur noch einer von vielen Spielern. Man hätte ihn für klüger gehalten.“</p><p><strong>Frank Hellmann</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,812026,00.html ">Spiegel Online</a>) hofft auf wiedereinkehrende Ruhe am Rhein: „Eigentlich läge es um des vereinsinternen Friedens willen nahe, die Nummer 13 vorzeitig auszumustern. Aber Dutt hält sich &#8211; offenbar auf Weisung aus der Chefetage &#8211; noch alle Türen offen. Mehr oder minder deutlich sprachen sich die Protagonisten in einer umformierten Werkself &#8211; Dutt vertraute einer Mittelfeldraute mit Lars Bender offensiv, Stefan Reinartz defensiv und Simon Rolfes und Gonzalo Castro auf den Halbpositionen &#8211; jedoch dafür aus, den in Bremen eingeschlagenen Weg nicht mehr zu verlassen. Und eben Personal zu vertrauen, das aus der weniger hierarchisch denkenden Generation stammt.“<strong></strong></p><p><strong>Die Ballack-Idee ist krachend gescheitert</strong></p><p><strong>Klaus Wille</strong> (<a
href="http://www.derwesten.de/sport/ballack-und-leverkusen-war-das-grosse-missverstaendnis-id6295831.html ">derwesten.de</a>) verteilt die Schuld am Scheitern der Ehe zwischen Ballack und Leverkusen auf beide Schultern: „Die Nationalelf hat ihren alten Leitwolf bei der ersten Gelegenheit weggebissen, das war im Sommer 2010. Leverkusen beißt ihn im Winter 2012 weg, und keine Hand rührt sich für Ballack, den großen Bestimmer von einst. Den Verfechter fester Hackordnungen, jedenfalls so lange er oben stand. Das lässt erahnen, wie schwierig es sein muss, mit dem Menschen Michael Ballack auszukommen. Aber es spricht Leverkusen nicht von der Schuld frei, an dem Schmierentheater, mit dem Ballacks Karriere in Deutschland unwürdig ausklingt, beteiligt zu sein. Den Spott, am Ende ja ohnehin als Vizekusen einzulaufen, hat Bayer 04 jahrelang tapfer ertragen. Er überdeckte den Respekt davor, dass Leverkusen es oft mit jungen Mannschaften versucht hat, die attraktiven Fußball spielten. Die Idee, mit Ballack für den Schuss Härte und Erfolgsbesessenheit zu sorgen, ohne den man angeblich nicht erfolgreich sein kann, ist krachend gescheitert. An Bayer, das mit sich und seinem Trainer genug zu tun hat. An Ballack, über den die Zeit hinweg gegangen ist.“</p><p><strong>Rückfall in überwunden geglaubte Verhaltensmuster</strong></p><p><strong>Oliver Trust</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/cacau-stuermerstar-im-abwaertsstrudel-11629337.html ">FAZ</a>) beschäftigt sich mit Stuttgarts Sorgenkind Cacau: „Der 2008 eingebürgerte Spieler gehört zu den wichtigen VfB-Profis, 2010 schien er in Stuttgart auf dem Höhepunkt angekommen. Nun sei bei Cacau einiges kaputtgegangen, heißt es aus seinem Umfeld. Das „Schlimmste&#8220; sei, dass man an seinem Charakter zweifle, sagt er zu seiner Demontage, nachdem er 2010 Tor um Tor geschossen und Wertschätzung eingefordert hatte. Er erzählte von Therapiesitzungen mit einem befreundeten Motivationsberater, die ihm den Weg zu mehr Gelassenheit eröffnet hätten. Er sei nicht mehr so verzweifelt, wenn etwas schieflaufe, und nicht mehr so egoistisch. Führungsfigur zu sein bereitete ihm aber zunächst mehr Probleme als erwartet. Seine Form schwankte kurz nach der Unterschrift unter den neuen Vertrag. Trotz der &#8218;Selbstheilung&#8216;, die der lange Jahre als egoistisch verschriene Cacau durchlaufen haben will, werfen ihm Kritiker nun den Rückfall in überwunden geglaubte Verhaltensmuster vor. Tatsächlich sah man Cacau in den vergangenen Monaten abwinken, klagen und in mancher Situation den Nebenmann eiskalt ignorieren.“</p><p><strong>Zahnlose Wölfe</strong></p><p><strong>Johannes Aumüller</strong> (SZ) reiht sich ein in die Liste derer, die aus Felix Magaths Transferpolitik nicht schlau werden: „Dieser Spieltag erweiterte die unendlich lange Fragenliste zu Magaths Einkaufspolitik um zwei weitere Aspekte. Zum einen, warum er überhaupt so viel Geld für den 19-jährigen Rodriguez ausgab, wo doch zeitgleich im Trikot von Werder Bremen der 18-jähriger Florian Hartherz auf derselben Position überzeugte &#8211; ein Spieler, der im vergangenen Jahr in Wolfsburg A-Jugend-Meister wurde. Und zum anderen, ob denn das 30-Millionen-Euro-Budget für Wintertransfers neben dem Defensiv-Dreieck nicht auch noch ein Kreativ-Vieleck hergegeben hätte. Denn in München war das Wolfsburger Offensivspiel extrem harmlos, was gleichermaßen an Magaths defensiver Grundtaktik wie an den individuellen Fertigkeiten des Personals lag.“</p><p>Mehr auf <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport ">sueddeutsche.de/sport</a></p><p><a
href="http://www.11freunde.de/international/147977/nicht_nur_zum_mitgroelen ">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20278</guid> <description><![CDATA[Der Wechsel von Vedad Ibisevic zum VfB Stuttgart deckt das neue Kräfteverhältnis im Südwesten auf. Außerdem: Ein Ende auf Schalke und sensible Spielerseelen Für Wolfgang Hettfleisch (FR) bedeutet der Wechsel von Vedad Ibisevic weitaus mehr, als nur einen weiteren Transfer von A nach B: „Der Bosnier könnte sich als Vorreiter einer neuen Welle erweisen: Hoffenheim [...]
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href="http://www.amazon.de/gp/product/3499243601/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3499243601">Herr Hopp, schon gelesen?</a></div><p><strong>Seine Kampfansagen klingen wie in Watte gepackt</strong></p><p>Christoph Metzelder war jahrelang der Turm einer jeden Abwehrschlacht. Beim FC Schalke 04 spielt er mittlerweile kaum noch eine Rolle für die Mannschaft. <strong>Rafael Buschmann</strong> und <strong>Christian Paul</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,811480,00.html ">Spiegel Online</a>) beschäftigen sich mit dem nahenden Karriereende des ehemaligen Nationalspielers: „Schon weit vor Ende seines am 30. Juni 2013 auslaufenden Vertrags scheint er sich wenig Hoffnung auf ein dauerhaftes Startelf-Comeback zu machen. Unglücklich wirkt er deshalb nicht. Metzelder hat sich eingerichtet in seiner Rolle als Innenverteidiger Nummer vier. Seine Kampfansagen klingen wie in Watte gepackt. Statt laut zu werden, denkt Metzelder lieber nach. Zum Beispiel über einen möglichen Abtritt vom Profi-Sport. &#8218;Eine Kunst&#8216;, sinniert er, sei es, zum richtigen Zeitpunkt aufzuhören. Gut möglich, dass es für ihn bereits 2013 soweit ist. Er überlegt, dann entweder etwas &#8218;Exotisches&#8216; zu wagen oder eine Managementtätigkeit im Fußball zu ergreifen.“</p><p><strong>Visionsfreies Ballgeschiebe</strong></p><p>Der Rückrunden-Fehlstart der Bayern hat vielerlei Gründe. <strong>Frank Willmann</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/willmanns-fussballkolumne-hoehepunkte-des-schreckens/6111078.html ">Tagesspiegel</a>) erzürnt sich augenzwinkernd über die Winterpause: „Bei einigen Vereinen wie den Münchnern oder Hertha BSC scheint es, als würden der Müßiggang um den Jahreswechsel und plötzlich einsetzende Nachdenklichkeit tiefe Wunden in die sensiblen Spielerseelen gerissen haben. Wie sonst ist dieser Rückfall ins visionsfreie Ballgeschiebe bei den Bayern zu erklären? Nehmen wir zum Beispiel Bayerns Toni Kroos. Er fiel über die gesamte Spielzeit nur durch seine Haartracht auf. Hat man ihm die Schweißdrüsen weggeschnippelt? Fußballer sind manchmal leicht wie eine Feder. Herr Robben tänzelte im rechten Mittelfeld und fiel ein ums andere Mal über die persönlichen Gliedmaßen. Herr Schweinsteiger jammerte über den Gladbacher Rasen, Herr Lahm plapperte Lehrsätze aus esoterischen Motivationsprogrammen herunter. Bayernphilosophen unter sich. Mühsam aus ihrem Schweigegelübde geholt von eifrig nickenden Männern, die ihnen bei jeder Gelegenheit ein Mikrofon vor die Schluckluke halten. Wer will denn diesen Dünnschiss wissen? Ich! Denn ich vermute meisterliche List dahinter. Den Gegner mürbe quatschen und dann via Traumkickerei niedermetzeln.“</p><p><a
href="http://www.zeit.de/sport/2012-01/doping-fussball-kontrollen ">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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src="http://www.indirekter-freistoss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/01/27/stuttgart-hoffenheim-ibisevic-metzelder-bayern/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Dortmund, Schalke, Gladbach – im Gleichschritt Richtung Bayern</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/01/23/bayern-dortmund-gladbach-schalke-stuttgart-hertha/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2012/01/23/bayern-dortmund-gladbach-schalke-stuttgart-hertha/#comments</comments> <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:42:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Butterweck</dc:creator> <category><![CDATA[Bundesliga]]></category> <category><![CDATA[Bayern München]]></category> <category><![CDATA[Borussia Dortmund]]></category> <category><![CDATA[Borussia Mönchengladbach]]></category> <category><![CDATA[FC Schalke 04]]></category> <category><![CDATA[Hertha BSC]]></category> <category><![CDATA[HSV]]></category> <category><![CDATA[Lucien Favre]]></category> <category><![CDATA[Michael Skibbe]]></category> <category><![CDATA[VfB Stuttgart]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20275</guid> <description><![CDATA[Endlich rollt der Ball wieder. Mit beeindruckenden Siegen erhöht das Verfolger-Trio den Druck auf den FC Bayern. Außerdem: Struktur-Probleme in Stuttgart und Ernüchterung in Berlin Für die Bayern beginnt die Rückrunde ebenso ernüchternd wie die Vorrunde. Andreas Burkert (SZ)weiß warum: „Das auf Ballbesitz angelegte Spiel der Münchner  ist decodierbar von Mannschaften, die sich verbarrikadieren, klug [...]
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id="more-20275"></span>Für die Bayern beginnt die Rückrunde ebenso ernüchternd wie die Vorrunde. <strong>Andreas Burkert</strong> (SZ)weiß warum: „Das auf Ballbesitz angelegte Spiel der Münchner  ist decodierbar von Mannschaften, die sich verbarrikadieren, klug verschieben und geduldig auf den Moment zum Überfall warten. Den Gladbachern war das bereits beim Saisonauftakt geglückt, ehe mit der Masche auch Hannover, der damals defensiv eingestellte Meister Dortmund und Mainz zu Erfolgen kamen. Intelligent verteidigen, das haben inzwischen einige Teams im Repertoire, sie werden von den Tuchels, Klopps, Slomkas oder eben von einem Favre eine komplette Trainingswoche in die Abläufe der Bayern unterwiesen. Louis van Gaal ist es gewesen, der den Münchnern diesen häufig attraktiven Stil verpasste und damit im ersten Jahr fast alles gewann &#8211; ehe sich die Liga auf die passorientierte Dominanz entstellte.“</p><p>Mehr auf <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport ">sueddeutsche.de/sport</a></p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000C1C3Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0000C1C3Q">Achtung, Bayern!</a></div><p><strong>Klaus Bellstedt</strong> (<a
href="http://www.stern.de/sport/fussball/bundesliga/muenchen-verpatzt-rueckrundenstart-gladbach-ist-das-bessere-bayern-1776393.html ">stern.de</a>) bindet sich einen Gladbach-Schal um: „Was war das schon wieder für eine schlimme Kaffeesatzleserei der sogenannten Fußballexperten in dieser Republik: Mönchengladbach würde nach der Winterpause einbrechen, Reus wäre nicht mehr bei der Sache, Trainer Lucien Favre so gut wie weg. Es wurde geunkt und für die Region am Niederrhein der Weltuntergang prognostiziert. Die Wahrheit ist: Gladbach hat bei diesem furiosen Sieg nahtlos an die glänzende Hinserie angeknüpft, an deren Ende ein sensationeller vierter Platz stand. Lucien Favre hatte seinem Team eine meisterliche Taktik verpasst. Und Bayern? Spielte genauso, wie man es eben nicht gegen einen gut organisierten Gegner tun darf: Zu langsam ließ man den Ball laufen, zu wenig rochierten sie. Aber Arjen Robben ist doch normalerweise immer für ein, zwei Geniestreiche pro Spiel gut. Denkste! Der Niederländer wurde auf der rechten Seite zugeparkt, erdrückt von der Kompaktheit der Hausherren; so gelang es nie, die Defensive des Gegners auseinanderzureißen. Die Bayern, sie waren an diesem Abend vor allem auch taktisch unterlegen.“</p><p><strong>Eine bessere Visitenkarte kann man als Fußball-Lehrer kaum abgeben</strong></p><p><strong>Artur vom Stein</strong> (<a
href="http://www.derwesten.de/sport/fussball/gladbach/meistertrainer-lucien-favre-id6273005.html ">derwesten.de</a>) verneigt sich vor dem Gladbach-Coach: „Haushoher taktischer Sieger an diesem Abend war zweifelsfrei Borussias Trainer Lucien Favre, der sein System mittlerweile so perfektioniert hat, dass selbst der Ausfall eines Leistungsträgers wie Dante überhaupt nicht mehr auffällt. Eine bessere Visitenkarte kann man als Fußball-Lehrer kaum abgeben. Spätestens am Freitag werden das auch die Bayern erkannt haben, die genau wissen, wie schwierig es ist, einen passenden Coach zu finden. Auch das hat der Abend gebracht: Bei allem Jubel über den Sieg ist die Sorge der Gladbacher nicht kleiner geworden, auch Lucien Favre mittelfristig zu verlieren.“</p><p><strong>Stefan Rommel</strong> (<a
href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/saison2011-2012/spieltag-18/spielberichte/gladbach-bayern/gladbach-setzt-ausrufezeichen-gegen-bayern-herrmann-ueberragend-keine-verunsicherung-wegen-reus-weggang.html ">spox.com</a>) verlässt beeindruckt den Borussen-Park: „Das Team von Lucien Favre verteidigte mit zwei dicht aneinander stehenden Viererketten, davor störten Reus und Mike Hanke beharrlich oder verstärkten die Mittelfeldreihe. Bayern München, sowohl mit einem geordneten Aufbauspiel als auch großer individueller Klasse üppig ausgestattet, fand keinen Weg hindurch. Gladbach gewährte seinen Gästen kein Tempo bei deren Angriffen. Vielleicht wollten die Bayern auch gar nicht immer das höchste Tempo gehen. Denn das Perfide am Gladbacher Spiel ist ja auch, dass sich der Gegner kaum noch traut, geschlossen und risikoreich nachzurücken &#8211; weil jeder Ballverlust gleichbedeutend ist mit einem gefährlichen Gegenangriff.“</p><p><strong>Solider Funktionsfußball</strong></p><p>Obwohl die Schalker mittlerweile dieselbe Punkteausbeute vorweisen können wie das Führungsduo aus München und Dortmund, stapelt man bei den Knappen weiterhin tief. <strong>Marcus Bark</strong> (<a
href="http://www.taz.de/Schalke-holt-die-Bayern-ein/!86128/ ">taz.de</a>) hält mit Tatsachen dagegen: „Huub Stevens spricht seiner Mannschaft ab, stabil genug zu sein, um Meisterschaftsträume zu hegen. Diese Bedenken sind aber teilweise mit Fakten auszuräumen. Die Schalker gewannen ihre vergangenen fünf Heimspiele, erzielten dabei jeweils mindestens drei Tore und kassierten nie mehr als eines. Gegen den VfB garnierten die Königsblauen, bei denen der von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehene Chinedu Obasi einen ordentlichen Einstand gab, eine Vorstellung von solidem Funktionsfußball mit einem traumhaften Tor. Draxler schloss eine Kombination mit schnellem Kurzpassspiel und noch schnellerem Erkennen der freien Räume erfolgreich ab. Ein solches Tempo war dem VfB am Samstag viel zu hoch. Nach fünf Spielen, in denen nur ein Punkt gewonnen wurde, fuhren die Schwaben kleinlaut nach Hause.“</p><p><strong>Daniel Theweleit</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/s04-besiegt-stuttgart-schalke-nutzt-den-windschatten,1472784,11494048,view,asFirstTeaser.html ">FR</a>) traut den Schalkern noch viel zu: „Es ist ziemlich unglaublich, dass diese Schalker Mannschaft punktgleich mit dem Rekordmeister ganz vorne in der Tabelle geführt wird. Schalke spielt eine sehr solide Saison, das schon, überragend gute Spiele wie von Bayern, Mönchengladbach oder Dortmund waren bisher aber eher nicht zu sehen von diesem Team. Außerdem musste sich in dieser Saison kein anderer Klub im oberen Tabellendrittel mit ähnlich großen Widrigkeiten auseinandersetzen wie die Gelsenkirchener.  Ralf Rangnick musste nach seinem Burnout aufgeben, Jefferson Farfán, ist seit Wochen verletzt. Mit dem gesperrten Jermaine Jones und dem angeschlagenen Lewis Holtby fielen zwei zentrale Mittelfeldspieler aus, Ralf Fährmann, der Stammtorhüter, plagt sich seit Monaten mit den Folgen eines Kreuzbandrisses, und nun hat sich auch noch Benedikt Höwedes das Jochbein gebrochen. All das hört sich nicht gut an, doch die Summe der Ärgernisse führt dazu, dass Schalke 04 die Rolle des Unterschätzten zukommt, was dem Klub viel besser liegt als die Bürde des Favoriten. Und vielleicht kommt es im Mai zum Überholmanöver aus dem Windschatten.“</p><p><strong>Mulmiges Gefühl in Stuttgart</strong></p><p><strong>Heiko Hinrichsen</strong> (<a
href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vfb-stuttgart-der-bange-blick-in-richtung-abstiegszone.cdc64381-8843-419f-8acf-7ed9315a08ae.html ">Stuttgarter Zeitung</a>) prophezeit den Schwaben schwierige Wochen: „Wer sollte  beim VfB überhaupt die Richtung vorgeben, nachdem die Hierarchie in der Winterpause durcheinandergewürfelt wurde? Nach der Pause stürmte der degradierte Cacau neben Pawel Pogrebnjak. Jenem Mann also, dem man von Seiten des Managements klargemacht hat, dass er schnellstmöglich gehen kann. Für den kurzfristig verletzten Boulahrouz spielte zudem in Stefano Celozzi ein Profi, der längst durchgefallen ist. Beim Blick in die Zukunft kann dem VfB-Fan alles in allem also mulmig werden. Während auf dem Platz kaum ein Rädchen ins andere greift, haben es die nächsten Gegner in sich: Am Sonntag kommt der Bayern-Bezwinger Gladbach &#8211; dann geht es nach Leverkusen. In der Vorsaison hat Fredi Bobic mit den Wintertransfers Okazaki und Tamás Hajnal die richtigen Weichen gestellt. Und diesmal? Da darf man es zumindest als freundliche Geste werten, dass eine helfende Hand in der Stadionkapelle der Arena auf Schalke, die nah bei den Umkleidekabinen liegt, nach Spielschluss eine Kerze angezündet hat.“</p><p><strong>Das derzeit stärkste Team der Liga</strong></p><p>Nach dem fulminanten Sieg beim HSV entledigt sich der BVB endgültig des Underdog-Titels im Kampf um die Meisterschale. <strong>Jan Reschke</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,810674,00.html ">Spiegel Online</a>) schiebt alle Bescheidenheit beiseite: „Die Perspektiven des BVB sind glänzend. Tiefstapelei nicht nötig. Zumal von den fünf Mannschaften, die neben den Borussen auf den ersten sechs Plätzen stehen, vier noch in Dortmund antreten müssen: Der FC Bayern, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen und Bayer Leverkusen. Auswärts spielen die Schwarz-Gelben nur beim Reviernachbarn FC Schalke 04. Angesichts dieser Umstände steht die Rolle des Außenseiters den Dortmundern nicht mehr. Im vergangenen Jahr, als vor der Saison niemand mit einer Meisterschaft der Dortmunder gerechnet hatte, hat man ihnen sie noch abgenommen. Nach der Partie beim HSV nicht mehr. Knüpft der BVB in den kommenden Wochen an die Hamburg-Leistung an, wird es schwer, diese Linie beizubehalten. Dortmund hat gezeigt, dass es das derzeit das stärkste Team in der Bundesliga ist. “</p><p><strong>Es sind eben nicht alle gleich, schon gar nicht gleich gut</strong></p><p>Die Bundesliga-Talfahrt von Hertha BSC setzt sich auch mit Neu-Trainer Michael Skibbe fort. Nach zuletzt sieben sieglosen Spielen befinden sich die Berliner mitten im Abstiegskampf. <strong>Michael Rosentritt</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/hertha-nach-der-niederlage-warum-auch-kritik-ueben/6096884.html ">Tagesspiegel</a>) blickt zurück: „Vielleicht ist diese Niederlage auch ein Ergebnis der unsäglichen Chaostage von vor Weihnachten, als es Hertha nicht gelang, die Trennung von Babbel anständig zu managen. Der aus der Türkei herbeigekaufte Skibbe musste den aufgewühlten Kader beruhigen, sein Tun in Berlin war auf Befriedung und Harmonisierung ausgelegt. Alle Spieler seien gleich, alle hätten die gleichen Chancen, mit diesem Credo glitt Skibbe durch seine Anfangszeit. Es waren neutrale Tage, in denen keine Entscheidungen anstanden. Am Ende spielten dann doch die, die immer spielten, bis auf den verletzten Andre Mijatovic und gesperrten Raffael. Es sind eben nicht alle gleich, schon gar nicht gleich gut.“</p><p><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20270</guid> <description><![CDATA[Zwei 13-jährige Talente aus Berlin und Hamburg folgen den Lockungen der Bundesliga und wechseln aus der elterlichen Obhut nach Hoffenheim und Wolfsburg. Die Presse schwankt zwischen erhobenem Zeigefinger und Verständnis Michael Horeni (FAZ) warnt vor einer gefährlichen Entwicklung: „Es ist keine Seltenheit, wenn ein halbes Dutzend Klubs an diesen hochbegabten Kindern dranhängt. Ein sogenanntes Gentlemen‘s [...]
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id="more-20270"></span><strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/bundesliga-kommentar-nachwuchshandel-11603968.html ">FAZ</a>) warnt vor einer gefährlichen Entwicklung: „Es ist keine Seltenheit, wenn ein halbes Dutzend Klubs an diesen hochbegabten Kindern dranhängt. Ein sogenanntes Gentlemen‘s Agreement, das bis vor wenigen Jahren in der Bundesliga bestand, und Wechsel von Jugendlichen erst im höheren Alter gestattete, haben die Klubs unter dem Konkurrenzdruck längst aufgegeben. Auch bei den Kleinsten machen die unregulierten Kräfte des Marktes nicht Halt. In der Bundesliga sind Transfers in diesem Alter zwar noch nicht alltäglich, aber derzeit spricht nicht viel dafür, dass es dabei bleibt. Verbände und Klubs sehen beim Nachwuchshandel ihre Hände gebunden, aber sie sind es, die mit der Einrichtung der so erfolgreichen Nachwuchszentren vor gut zehn Jahren eine Entwicklung in Gang gesetzt haben, die eine beständige Nachfrage nach Talenten geradezu verlangt.“</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/3760726283/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3760726283">Ohne Worte</a></div><p><strong>Weder neu noch verwerflich</strong></p><p><strong>Christian Paul</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,808691,00.html ">Spiegel Online</a>) hält dagegen: „Seit Jahren wird im Fußball um die besten Talente gekämpft. Die Geschichte Lionel Messis, der als 13-Jähriger von den Scouts des FC Barcelona in Argentinien entdeckt und verpflichtet worden war, kennt jeder. Die Teams in England oder Italien arbeiten ähnlich. Auch auf Trainingsplätzen deutscher Jugendmannschaften gehören Talentespäher längst dazu. Hoffenheim und Wolfsburg haben mit ihrer Personalpolitik eine absurde Diskussion ausgelöst. Der Kampf um den Nachwuchs ist weder neu noch verwerflich. Er ist das Ergebnis professioneller Jugendarbeit.“</p><p>Zum Thema führte <strong>Thomas Hummel</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/bayern-jugendtrainer-im-gespraech-dann-schnappen-uns-die-anderen-die-talente-weg-1.1256574 ">SZ</a>) ein interessantes Interview mit Peter Wenninger, Jugendtrainer beim FC Bayern München.</p><p><a
href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1651318/ ">freistoss des tages</a></p><p>No related posts.</p><p><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20257</guid> <description><![CDATA[St. Pauli-Anhänger verlieren ihre Unschuld, Englands Fußball wird von einer Rassismuswelle überschattet und Jürgen Klinsmanns Arbeit in den USA ist zu deutsch Markus Lotter kommentiert in der Frankfurter Rundschau die Ausschreitungen, die sich vergangenen Freitag während eines Hallenturniers in Hamburg-Alsterdorf ereigneten. Dabei bricht er mit einer gewissen Sympathie für (offensichtlich involvierte) Fans des FC St.Pauli: [...]
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href="http://www.fr-online.de/sport/kommentar-zur-fangewalt-riskante-naehe,1472784,11407410.html"><em>Frankfurter Rundschau</em></a> die Ausschreitungen, die sich vergangenen Freitag während eines Hallenturniers in Hamburg-Alsterdorf ereigneten. Dabei bricht er mit einer gewissen Sympathie für (offensichtlich involvierte) Fans des FC St.Pauli: „Der FC St. Pauli, über Jahre hinweg als der Hort einer alternativen Fankultur gefeiert, hat endgültig seine Unschuld verloren. Da zeigt auch das Gegenargument, wonach die Fans des Zweitligisten doch nur auf Provokationen der anderen reagiert und nicht agiert hätten, keine Wirkung. Nichts ist bei den Braun-Weißen noch wie in den Achtziger- und Neunzigerjahren, als die Andersartigkeit des Klubs von der Anhängerschar noch gemeinschaftlich gelebt und noch nicht als schickes Accessoire verstanden wurde.“ Fast alles sei mittlerweile gewöhnlich bei den Braun-Weißen, schiebt der Autor nach. Die Kurve des FC St. Pauli sei „seit geraumer Zeit nicht mehr zur Selbstreinigung fähig“. Lottes klares und absolutes Schlussfazit hinterlässt Zweifel an der praktischen Durchführbarkeit: „Es braucht also eine Distanz zwischen den Friedfertigen und den Gewaltbereiten. Es braucht Verbote, Zäune und noch mehr Sicherheitskräfte.“</p><p><strong>Neue Rassismuswelle in Englands Fußball</strong></p><p>In einem Beitrag für die <a
href="http://www.taz.de/Rassismus-im-englischen-Fussball/!85212/"><em>taz</em></a> dokumentiert <strong>Ralf Sotscheck</strong> eine neue Welle rassistischer Vorfälle im englischen Fußball. Beim Pokalspiel von Liverpool gegen Drittligist Oldham Athletic am vergangenen Samstag soll ein Zuschauer einen Spieler von Oldham als „schwarzen Bastard“ beschimpft haben. Der FC Liverpool trage eine Mitschuld, schreibt Sotscheck: „Liverpools Spieler Luis Suárez ist im Dezember für acht Spiele gesperrt und zu einer Geldstrafe von 40.000 Pfund verurteilt worden, weil er Patrice Evra, Verteidiger von Manchester United, rassistisch beleidigt hatte. Nachdem die Vorwürfe bekannt geworden waren, verteidigten die Clubfunktionäre ihren Spieler vehement, und seine Mannschaftskameraden trugen beim Warmlaufen vor dem Spiel gegen Wigan kurz vor Weihnachten T-Shirts mit seinem Namen.“ Rassismus scheint allerdings nicht nur in der Zivilbevölkerung ein ernstes Problem zu sein: „Vorigen Mittwoch wurden David Norris und Gary Dobson zu Freiheitsstrafen von unbestimmter Länge verurteilt, weil sie 18 Jahre zuvor den 18-jährigen Schwarzen Stephen Lawrence ermordet hatten. Grund für die Verschleppung des Prozesses ist der ‚institutionelle Rassismus‘ der Polizei, wie eine Untersuchungskommission 1999 festgestellt hatte. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wurden Schwarze 1999 knapp sechsmal so häufig wie Weiße von der Polizei auf der Straße angehalten und durchsucht, so geschieht das heute siebenmal so oft.“</p><p><strong>Ungewollt gewollt</strong></p><p><strong>Nina Jeglinski</strong> und <strong>Frank Hellmann</strong> schreiben in der <a
href="http://www.fr-online.de/fussball-em-2012/fussball-em-2012-nicht-ganz-freiwillig,11316514,11407440.html"><em>Frankfurter Rundschau</em></a> über ein zweifelhaftes Rekrutierungsverfahren von Volunteers für die EM in der Ukraine: „Anders als im Westen ist ehrenamtliche Arbeit in diesem Teil Europas nahezu unbekannt. Folgerichtig lief eine millionenschwere Werbekampagne der Uefa an. (…) Auf die Uefa-Ausschreibung hin folgten 23.965 Bewerbungen, rund 90 Prozent aus der Ukraine und aus Polen. Doch vielleicht haben sich manche nicht ganz freiwillig gemeldet. Das berichten jedenfalls ukrainische Medien.“ Studenten höherer Jahrgänge wurde nahegelegt, sich zu bewerben, da sich dies positiv auf die universitären Beurteilungen auswirkt. „Berichte, dass die Studenten von der Universitätsleitung unter Druck gesetzt werden, die Renovierung ihrer Schlafsäle selbst zu bezahlen, konterkarieren das angeblich so weltoffene und fröhliche Volunteer-Programm vollends“, schreiben Jeglinksi und Hellmann.</p><p><strong>Klinsmanns Sonderweg</strong></p><p>Jürgen Klinsmanns Arbeit beim US-amerikanischen Verband kommt manchen Leuten mittlerweile „ein bisschen zu unamerikanisch vor &#8211; viel zu europäisch, viel zu deutsch“, bemerkt <strong>Michael Horeni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/fussball-nationalelf-klinsmann-zu-unamerikanisch-11595569.html"><em>FAZ.net</em></a>) in seinem Artikel über die Arbeit des Ex-Bundestrainers in seiner Wahlheimat. Die Vorgehensweise Klinsmanns ist – natürlich, ganz anders als die seiner Vorgänger: „Klinsmann macht sich gezielt auf die Suche nach diesen Talenten außerhalb des Landes. Weltweit gibt es rund 500 Kandidaten mit einer doppelten Staatsbürgerschaft, die meisten davon in Mexiko, aber rund hundert auch in Europa. (…) Neben der Grundlagenarbeit sollen aber bald Erfolge und attraktives Spiel auf dem Platz zu sehen sein. Dabei sollen gerade die ‚Europäer‘ helfen. Mittlerweile sind einige Amerikaner Stammspieler in europäischen Ligen, wo mit einem höheren Tempo als in den Staaten gespielt wird.“</p><p><strong>Die Fußball-Manager von morgen</strong></p><p><strong>Arne Lichtenberg</strong> hat für den <em>Deutschlandfunk</em> ein interessantes und aufschlussreiches Radio-Feature über die Ausbildung und Chancen von angehenden Fußball-Managern publiziert. <a
href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1647038/"><em>Hier</em></a> der Beitrag in Textform, <a
href="http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&amp;broadcast=942284&amp;datum=20120107&amp;playtime=1325961090&amp;fileid=8d50c739&amp;sendung=942284&amp;beitrag=1647038&amp;/"><em>hier</em></a> der Link für die Audio-Version.</p><p><a
href="http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/16383681.stm">freistoss des tages</a></p><p>======================================</p><p>In der Wintervorbereitung ein unverzichtbares Muss: Gut strukturierte und sportwissenschaftlich höchsten Ansprüchen <a
href="http://www.trainingsworld.com/trainingsplaene/fussball/">genügende Trainingspläne</a>, von Sportexperten und -medizinern empfohlen.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=20257&amp;md5=29006f5cf60180d24f154bf04650323c" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20245</guid> <description><![CDATA[Die Transferperiode setzt ein erstes Ausrufezeichen: Der Gladbacher Marco Reus wechselt in der kommenden Saison zu Dortmund Freddie Röckenhaus (SZ) gratuliert dem BVB zu einem zukünftigen Mittelfeld der Extraklasse: „Für Watzke hat der Transfer eine strategische Komponente. Je stärker der BVB den begehrten Jung-Nationalspielern in seinen Reihen (Götze, Hummels, Schmelzer, Sven Bender) signalisieren kann, dass [...]
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/> </em></p><p><span
id="more-20245"></span><strong>Freddie Röckenhaus</strong> (<a
href=" http://www.sueddeutsche.de/sport/dortmund-verpflichtet-marco-reus-die-teure-rueckkehr-des-verlorenen-sohnes-1.1251103">SZ</a>) gratuliert dem BVB zu einem zukünftigen Mittelfeld der Extraklasse: „Für Watzke hat der Transfer eine strategische Komponente. Je stärker der BVB den begehrten Jung-Nationalspielern in seinen Reihen (Götze, Hummels, Schmelzer, Sven Bender) signalisieren kann, dass man auch in Dortmund entschlossen zu weiteren Titel strebt, desto größer die Aussicht, all die Talente unter dem Trainer Jürgen Klopp im Paket zusammenhalten zu können. Mit Mario Götze, bemüht sich Dortmund um eine Vertragsverlängerung über die aktuell gültige Laufzeit bis Sommer 2014 hinaus. Und selbst Nuri Sahin, glücklos zu Real Madrid abgewanderter Spielmacher aus dem eigenen Nachwuchs, könnte bald wieder beim BVB landen. Das Duo Götze/Reus dürfte im Mittelfeld durch Kevin Großkreutz oder Shinji Kagawa ergänzt werden. Der BVB verfügt damit über eine der attraktivsten Mittelfeldreihen in Europa.“</p><p><strong>Dortmund nimmt also wieder Geld in die Hand</strong></p><p><strong>Benjamin Knaack</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,807218,00.html">Spiegel Online</a>) beobachtet eine strukturelle Veränderung beim deutschen Meister: „Der Transfer zeigt auch einen Systemwechsel in der Dortmunder Transferpolitik: Der BVB rückt davon ab, nur auf den eigenen Nachwuchs zu setzen oder auf dem Transfermarkt als Schnäppchenjäger unterwegs zu sein: 17,5 Millionen Euro &#8211; mehr Geld hat Dortmund zuletzt nur in der Ära vor dem großen finanziellen Absturz für einen Spieler ausgegeben: Der brasilianische Stürmer Marcio Amoroso kostete den Club 2001 knapp 25 Millionen Euro. Dortmund nimmt also wieder Geld in die Hand.“</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/3895334456/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3895334456">Demnächst in diesem Theater</a></div><p><strong>Stefan Hermanns</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/zurueck-nach-hause-marco-reus-wechselt-von-gladbach-nach-dortmund/6019846.html">Tagesspiegel</a>) leidet besonders mit dem Gladbacher Coach: „Vor allem für Trainer Favre ist sein Weggang ein herber Schlag. Schon in Berlin, bei Hertha BSC, hat er erfahren müssen, wie schwierig es ist, den Weggang wichtiger Leistungsträger zu kompensieren. Jetzt trifft es ihn mit den Wechseln von Reus und Neustädter erneut.  Seitdem Marco Reus aus Ahlen nach Mönchengladbach gewechselt ist, hat er nur fünf Bundesligaspiele verpasst. Borussia hat kein einziges davon gewonnen.“</p><p><strong>Die Gelegenheit, die Last auf mehrere Schultern zu verteilen</strong></p><p><strong>Christoph Vogel</strong> (<a
href="http://www.goal.com/de/news/1024/kommentar/2012/01/04/2830330/kommentar-marco-reus-wechselt-und-viele-seiten-profitieren">goal.com</a>) macht den Mannen vom Niederrhein Mut: „Aber auch die Gladbacher sollten nicht allzu enttäuscht sein. Das Spiel der Borussia hing nur allzu sehr von der Tagesform Reus‘ ab. Nun bietet sich die Gelegenheit, die Last auf mehrere Schultern zu verteilen. Trainer Lucien Favre und Sportdirektor Max Eberl haben nun Planungssicherheit. Etwaige Gerüchte werden die Leistung der Mannschaft in der Rückrunde nicht mehr belasten. Und schon jetzt kann Eberl gezielt nach Verstärkungen suchen. Denn eines ist klar: Borussia Mönchengladbach ist immer noch Borussia Mönchengladbach. Dort werden trotz der starken Hinrunde immer noch kleine Brötchen gebacken und hohe Ablösesummen sind langfristig eine nicht zu verzichtende Einnahmequelle. Der Verlust von Reus im Sommer ist eine Schwächung, aber auch eine Chance für den Verein. Damit die gute Platzierung in diesem Winter keine Ausnahmeerscheinung bleibt. Und dass in Zukunft dann auch mal ein Spieler der Marke Reus der Borussia vom Niederrhein den Vorzug gibt.“</p><p><a
href="http://www.11freunde.de/bundesligen/147623/ich_habe_mich_noch_nicht_entschieden">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20239</guid> <description><![CDATA[Markus Babbel ist nicht mehr Trainer von Hertha BSC. Nach einer Schlammschlacht sondergleichen trennt sich Der Hauptstadt-Klub mit sofortiger Wirkung von seinem Coach. Die Presse reagiert mit Fassungslosigkeit. Außerdem: Die Wandlung des Huub Stevens Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? Nach der Münchhausen-Posse um Hertha-Coach Markus Babbel und Manager Michael Preetz steht vor allem eins [...]
No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Markus Babbel ist nicht mehr Trainer von Hertha BSC. Nach einer Schlammschlacht sondergleichen trennt sich Der Hauptstadt-Klub mit sofortiger Wirkung von seinem Coach. Die Presse reagiert mit Fassungslosigkeit. Außerdem: Die Wandlung des Huub Stevens</em></p><p><span
id="more-20239"></span></p><p>Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? Nach der Münchhausen-Posse um Hertha-Coach Markus Babbel und Manager Michael Preetz steht vor allem eins fest: Am Ende gibt es nur Verlierer.</p><p><strong>Boris Herrmann</strong> (SZ) stellt den Verantwortlichen ein Armutszeugnis aus: „Markus Babbel hat also den Entschluss gefasst, seinen Vertrag  nicht zu verlängern. Er hat das irgendwann zwischen Anfang November und vergangenem Dienstagabend seinem Vorgesetzten Michael Preetz mitgeteilt. Was den genauen Zeitpunkt angeht, steht Aussage gegen Aussage, das ist Gegenstand des Zerwürfnisses. Es gibt nun knapp eine Million Arten, auf solch einen angekündigten Trainerwechsel zu reagieren, ihn &#8211; wie man so sagt &#8211; öffentlich zu moderieren. Hertha BSC hat sich davon die mit Abstand schlechteste Variante ausgesucht: die abgesprochene, aber irgendwie dann doch nicht so ganz abgesprochene kommunikative Totalverweigerung. Wenn Preetz in dieser Sache überhaupt einen Plan hatte, dann muss er gelautet haben: keine Unruhe aufkommen lassen. So kolossal wäre dann aber schon lange kein Plan mehr gescheitert.“</p><p>Mehr aus <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport">sueddeutsche.de/sport</a></p><p><strong>Hertha hat ein gewaltiges Glaubwürdigkeitsproblem</strong></p><p><strong>Michael Rosentritt</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/glaubwuerdigkeit-verloren/5972900.html">Tagesspiegel</a>) zeigt mit dem Finger in Richtung Vereinsführung: „Gegenseitig bezichtigen sie sich der Lüge. Viel schwerer können Vorwürfe nicht sein, viel schwerer kann es einen Verein mit dieser Vergangenheit voller Schwierigkeiten nicht treffen. Nach einem sportlich guten Jahr kracht es über Hertha herein. Egal, wer hier die Wahrheit respektive die Unwahrheit sagt, Hertha hat ein gewaltiges Glaubwürdigkeitsproblem. Selbst wenn Babbel die Unwahrheit sagen sollte, er also Preetz gar nicht oder nur halbherzig Anfang November gesagt hat, dass er seinen Vertrag bei Hertha über den Sommer 2012 nicht verlängert, selbst dann stellt sich die Frage, warum es das Vereinsmanagement nicht geschafft hat, diese Schlüsselpersonalie professionell über die Runden, sprich in die Winterpause, zu bringen. Im Gegenteil: Herthas Führung nahm es billigend in Kauf, dass Babbel in den vergangenen sechs Wochen schlechter dastand in der Öffentlichkeit als sie. Zwar hat Hertha Babbel nie aktiv die Rolle des Zauderes zugeschoben, wohl aber die Mechanismen der Medien für sich wirken lassen.“</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/B0011WMX9W/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0011WMX9W">Wer hat den wohl im Schrank stehen?</a></div><p><strong>Markus Völker</strong> (<a
href="http://taz.de/Babbels-Abschied-von-Hertha-BSC/%2183941/">taz</a>)mischt sich unter die Fans: „Nun fragt man sich, wer Schuld hat an dem ganzen Schlamassel. Die Medien, die dem Duo immer impertinenter auf die Pelle rückten? Michael Preetz, der vom Vertragsthema nicht lassen wollte, weil ihm klar war, dass er so Druck auf den Wankelmütigen ausüben kann? Oder Babbel, der sich vor einem klaren Bekenntnis scheute? Gemauschelt, getrickst und Halbwahrheiten verbreitet haben alle Parteien. Das ist im Fußballgeschäft freilich nichts Neues. Die Frage ist nur, wer den Ort der Schlammschlacht mit der dreckigsten Weste verlässt. Auf Hertha-Foren im Internet ist dies übrigens nach Meinung der Mehrheit nicht Markus Babbel, sondern Michael Preetz.“</p><p><strong>Dominik Bardow</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/trainer-mit-freiheiten/5971742.html">Tagesspiegel</a>) beschäftigt sich mit Michael Skibbe, dem derzeit heiß gehandelten Babbel-Nachfolger: „Skibbe setzt auf offensives Kurzpass-Spiel, sein Training verglich er einmal mit dem des FC Barcelona. Mit seiner positiven Art feierte er meist schnelle Erfolge, jedoch nutzte sie sich dann oft ab. In Frankfurt galt er hinter vorgehaltener Hand nicht als der Prototyp des akribischen Arbeiters und soll Pünktlichkeitsprobleme gehabt haben. Nach seiner Entlassung im März zeigten sich seine Nachfolger und einige Spieler schockiert vom Fitnesszustand der Mannschaft. Diese Probleme dürfte er in Berlin diese Saison nicht haben – Fitnessfanatiker Markus Babbel hat solide Grundlagen gelegt.“</p><p><strong>Sinnloser Zwist</strong></p><p><strong>Michael Jahn </strong>(<a
href="http://www.fr-online.de/sport/hertha-bsc--imageschaden,1472784,11326226.html">FR</a>) setzt Michael Preetz unter Druck: „Hertha BSC verliert nach dem Schweizer Lucien Favre im September 2009 schon den zweiten charismatischen Fußballlehrer in kurzer Zeit. Nach dem sinnlosen Zwist zwischen Preetz und Babbel besteht die Gefahr, dass die so positive Entwicklung einen Knick bekommt. Warum Preetz nicht in der Lage war, die Querelen um die Vertragsverlängerung um Babbel in den Griff zu bekommen, bleibt erst einmal sein Geheimnis. Auf jeden Fall war die Art und Weise, wie mit dem Problem umgegangen wurde, mehr als ungeschickt. Preetz muss jetzt beweisen, wenn er einen Nachfolger für den einst so beliebten Babbel sucht, dass er das richtige Gespür besitzt. Denn die Mannschaft, so ordentlich sie sich bislang geschlagen hat, steht noch immer im Abstiegskampf.“</p><p>Beim FC Schalke 04 ist man weit entfernt von einem Trainer-Problem. Ganz im Gegenteil: Dem Holländer Huub Stevens liegen derzeit alle zu Füßen.</p><p><strong>Philipp Kreutzer</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-bundesliga-reich-beschenkt-vom-seor-1.1237639">SZ</a>) erfreut sich am „veränderten“ Stevens: „Mit dem Niederländer verbinden die Schalker ausschließlich positive Erinnerungen, vor allem wegen des Triumphs im Uefa-Cup 1997. Und doch beschlichen manche von ihnen Zweifel: Kann man eine Erfolgsgeschichte einfach so fortsetzen? Stevens kann. Auch weil er seinen Stil geändert hat und nicht mehr nur stur auf Defensive setzt. Mittelfeldabräumer Jermaine Jones verkörpert die Spielidee des frühen Stevens, doch einem Freigeist und Feintechniker wie José Manuel Jurado hätte er in seiner ersten Ära auf Schalke wohl kaum vertraut. Der Trainer hat schnell erkannt, dass er über Akteure verfügt, mit denen sich nicht nur erfolgreicher, sondern auch schöner Fußball spielen lässt &#8211; und die obendrein dafür sorgen können, dass auch weiterhin die Null steht. Spieler berichten, der Trainer schaffe durch ein stimmiges Verhältnis von Disziplin und Lockerheit ein angenehmes Arbeitsklima, zudem verstehe er es, sämtlichen Mitgliedern des Kaders den Eindruck zu vermitteln, gebraucht zu werden.“</p><p><strong>Brillanter Verwalter des Durcheinanders</strong></p><p><strong>Daniel Theweleit</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/schalke-perfektes-narkotikum,1472784,11320134.html">FR</a>) klopft dem Holländer ebenfalls auf die Schultern: „Stevens versteht es, die Schalker Patchwork-Mannschaft mit Geschick zu einer homogenen Einheit zu formen. Das war nicht einfach. Dem Team gehören zwar viele hoch veranlagte Spieler an, in diesem Kader stecken aber auch die unterschiedlichen Denkansätze der zurückliegenden Schalker Jahre. Jefferson Farfan repräsentiert die gescheiterte Hoffnung des längst entlassenen Managers Andreas Müller auf Hochgeschwindigkeitsfußball, Joel Matip, Christoph Moritz und Lewis Holtby sind Überbleibsel des Jugendstils aus dem ersten Felix-Magath-Jahr, Klaas-Jan Huntelaar, Raùl und José Manuel Jurado stehen für die Dekadenz der zweiten Saison unter dem heutigen Wolfsburger Trainermanager. Die kurze Ära des Duos Heldt/Rangnick führte dann zu den Verpflichtungen von Christian Fuchs, Marco Höger oder Teemu Pukki, und das Trainerteam ist ein ähnlich zufällig zusammengestückelter Haufen. Konzeptionelle Kontinuität sieht anders aus. Angesichts dieser unsortierten Verhältnisse hatte Heldt vor dieser Saison tiefgestapelt und behauptet, Schalke könne am Ende auch mit Tabellenplatz zehn gut leben. Da ahnte er nicht, dass er bald mit Stevens zusammenarbeiten sollte, diesem brillanten Verwalter des Durcheinanders.“</p><p><a
href="http://www.11freunde.de/bundesligen/147140/wenn_es_knallt_knallt_es_halt">freistoss des tages</a></p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=20239&amp;md5=a87ec513d5957d2427171da19b37227b" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20234</guid> <description><![CDATA[Die Presse über mögliche Geheimhaltungstaktiken des DFB, mitleiderregendes Defensivverhalten des SC Freiburg und Sepp Blatters Spiel auf Zeit Der DFB hat vermutlich Dokumente unter Verschluss gehalten, aus denen Erstaunliches hervorgeht: Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Legalisierung von Pyrotechnik im Stadion denkbar, heißt es in dem Gutachten, das vom DFB in Auftrage gegeben wurde. Bislang hatte [...]
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id="more-20234"></span></p><p>Der DFB hat vermutlich Dokumente unter Verschluss gehalten, aus denen Erstaunliches hervorgeht: Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Legalisierung von Pyrotechnik im Stadion denkbar, heißt es in dem Gutachten, das vom DFB in Auftrage gegeben wurde. Bislang hatte man den Fanvertretern die Einsicht in diese Akten verwehrt, über Umwege sind sie nun doch in die Hände der „Initiative Pyrotechnik legalisieren“ geraten. <strong>Johannes Kopp</strong> (<a
href="http://www.taz.de/Debatte-um-Pyrotechnik-im-Stadion/!83708/"><em>taz.de</em></a>) schreibt dazu: „Sollte der DFB wirklich die Tatsachen ins Gegenteil verkehrt haben, um die Pyrotechnikdebatte nach seinem Gusto zu beenden, wäre das eine dreiste Täuschung.“ Man könne davon ausgehen, dass die von der Faninitiative an die Öffentlichkeit lancierten Zitate aus dem DFB-Gutachten nicht frei erfunden sind, schreibt Kopp. „Ansonsten bräuchte man beim DFB gewiss nicht mehrere Wochen, um adäquat auf den schweren Vorwurf der öffentlichen Täuschung zu reagieren. Vermutlich werkelt man gerade an einer Argumentationskette, die erklärbar macht, warum der DFB das Gutachten als Grundlage für ein Verbot von Pyrotechnik sehen konnte.“</p><p><strong>Reus hat die Wahl</strong></p><p><strong>Andreas Burkert</strong> schreibt in der <em>Süddeutschen Zeitung</em> über die Zukunft von Marco Reus: „Zuletzt hatte er erklärt, er wolle noch ein wenig die Gladbacher Entwicklung abwarten, dort fühlt er sich &#8217;schon sehr wohl&#8216;. Ob er doch noch ein Jahr in Gladbach bleibt? Das würde Dortmunds Chancen nicht verschlechtern, denn 2013 wäre dort vielleicht tatsächlich ein Abschied von Mario Götze ein Thema &#8211; Geld für Reus gäbe es dann reichlich. Gladbacher wird er nicht mehr lange bleiben, das dürfte auch Eberl wissen. Den Wechsel ins Ausland hat Reus ausgeschlossen, ihn locken die zwei größten Bühnen der Bundesliga. Er hat jetzt die Wahl.“</p><p>Der SC Freiburg ziert derzeit das Tabellenende der Bundesliga. Die Gründe dafür sind vielschichtig, erkennt <strong>Christoph Ruf</strong> in der <em>Süddeutschen Zeitung</em>: „Mit satten 35 Gegentoren und 13 Punkten aus 16 Spielen belegt der SC derzeit den letzten Tabellenplatz […] An schlechten Tagen wirkt das Defensivverhalten im Kollektiv hingegen mitleiderregend &#8211; angefangen von einem nahezu körperlosen Zweikampfverhalten bis hin zu den Fehlerketten, die die Abwehr mit gehöriger Liebe zum Detail in der Nähe des eigenen Strafraums fabriziert.“ An den wenigen guten Tagen dieser Hinrunde habe das Team hingegen gezeigt, dass es spielerisch reifer ist als einige Ligakonkurrenten, fit und austrainiert sei es sowieso. „Wenn es läuft, dann kann der SC jenen Zug zum Tor entwickeln, der den Ball von der eigenen Gefahrenzone fernhält.“ Das größte Versäumnis in der Saisonvorbereitung sei es jedoch gewesen, auf eine Abwehr zu bauen, die in der bisherigen Stammbesetzung in der Zentrale (Barth/Krmas) zwei Spielertypen mit identischen Defiziten führen. „Beide machen &#8211; auf gut badisch &#8211; &#8218;ihr Sach&#8216;, was heißt, dass sie versuchen, möglichst wenig riskant zu spielen.“</p><p><strong>Berliner Wortdeuterei</strong></p><p>Die Personalie Markus Babbel kann Hertha BSC teuer zu stehen kommen, bemerkt <strong>Michael Jahn</strong> in der <a
href="http://www.berliner-zeitung.de/sport/trainerdiskussion-bei-hertha-raetseln-und-wortdeuterei,10808794,11314584.html">Berliner Zeitung</a>: „In Berlin ist die Zeit der Wortdeuterei angebrochen, denn aus dem Verein ist immer wieder zu hören, dass niemand mehr daran glaubt, dass Babbel Trainer bleibt. Sollte sich der Klub schon im Winter vom Trainer trennen, was sämtliche Insider vermuten, wirft das finanzielle Probleme auf. Babbel müsste bis Juni weiter bezahlt, einer neuer Trainer vielleicht aus seinem Vertrag herausgekauft werden. Auf der Agenda sollen Mike Büskens (Fürth) und Franco Foda (Sturm Graz) stehen.“</p><p><strong>Blatters Hängepartie</strong></p><p>Der Kampf der Fifa gegen Korruptionsvorwürfe wird wahrscheinlich zur „Hängepartie“, befürchtet <strong>Michael Ashelm</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/korruption-bei-der-fifa-alle-bestechlichen-wehren-sich-11564816.html"><em>faz.net</em></a>): „Wie eine Sprecherin der zuständigen Strafverfolgungsbehörden des Schweizer Kantons Zug dieser Zeitung nun bestätigte, hätten sich inzwischen alle Betroffenen mit Rechtsmitteln gegen die Offenlegung der Akten gewehrt. Auch wenn das Obergericht des Kantons womöglich noch vor Weihnachten entscheiden sollte, dass aus öffentlichem Interesse heraus Einsicht gewährt werden muss, dürfte sich das Prozedere hinziehen.“ Währenddessen gebe sich Blatter weiterhin „als großer Aufklärer und Saubermann. Anlässlich der Klub-WM in Japan wird das Fifa-Exekutivkomitee an diesem Freitag sowie Samstag in Tokio zusammenkommen und die Situation beraten. Dass die Schmiergeld-Akte vorerst geschlossen bleibt, könnte Blatter sogar gefallen, gewinnt er doch dadurch Zeit in dieser auch für ihn selbst gefährlichen Angelegenheit.“ Es sei nämlich nicht vorstellbar, dass Blatter von den Vorgängen im eigenen Haus nichts gewusst hat, schreibt der Autor.</p><p><a
href="http://www.regista-blog.com/2011/12/interview-with-brentfords-marcel-eger-record-shopping-politics-and-fc-st-pauli/">freistoss des tages</a></p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=20234&amp;md5=2e09df6d8f246b60073df37cd2f3676a" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20228</guid> <description><![CDATA[Kurz vor der Winterpause rückt der Bundesliga-Keller immer dichter zusammen.  Auch die Blicke beim VfL Wolfsburg und bei Hertha BSC richten sich nach dürftigen Wochen immer weiter Richtung Niederungen der Tabelle Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg wird die Luft für die Wolfsburger immer dünner. Peter Ahrens (Spiegel Online) knöpft sich VfL-Coach Felix Magath vor: [...]
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id="more-20228"></span>Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg wird die Luft für die Wolfsburger immer dünner.<strong> Peter Ahrens</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,802972,00.html">Spiegel Online</a>) knöpft sich VfL-Coach Felix Magath vor: „Der Wolfsburger Trainer macht es seinen Kritikern derzeit überaus einfach. Magath-Bashing ist zu einer der leichtesten Übungen, fast schon zu Folklore geworden, der Trainer liefert bereitwillig die Vorlagen dazu. Der 58-Jährige hat nach dem Bremen-Spiel das gesagt, was er immer sagt: Dass der Kader nicht bundesligatauglich sei, dass man auswärts katastrophal auftrete, dass es Spieler beim VfL gebe, denen die Qualität abgehe. Selten hat ein Coach seine eigene Arbeit so konsequent schlechtgeredet. Seine mantrahaften Wiederholungen über das fehlende Niveau im Kader gehören mittlerweile zum allwöchentlichen Grundrauschen eines Bundesliga-Nachmittags. Ein Kader, den er zu großen Teilen selbst zusammengestellt hat.“</p><div
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href="http://www.amazon.de/gp/product/3453433513/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=indirekterf01-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3453433513">Weiche, Dämon!</a></div><p><strong>Es war nur eine Frage der Zeit, bis das schief geht</strong></p><p><strong>Sebastian Gierke</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/bremen-deklassiert-wolfsburg-felix-magath-steckt-im-abstiegskampf-1.1231450">sueddeutsche.de</a>) hinterfragt die taktische Einstellung der Wolfsburger: „Die Abwehr der Wolfsburger rückte weit raus, die Viererkette empfing den Gegner schon weit vor dem eigenen Sechzehnmeterraum. Doch Felix Magath muss sich fragen lassen: Kann das gegen schnell konternde Bremer die richtige Taktik sein? Die meiste Zeit des Spiels befanden sich jedenfalls alle Wolfsburger Feldspieler zehn Meter links und rechts von der Mittellinie entfernt. Bremen ließ sich davon aber nicht eine Sekunde lang einschüchtern, immer wieder ignorierte Werder den massiven Wolfsburger Abwehrblock einfach &#8211; mit langen Pässen. Hin und wieder standen sie dabei im Abseits. Knapp, ganz knapp. Nach 15 Minuten waren sie schon fünf Mal in aussichtsreicher Position zurückgepfiffen worden. Vier Mal davon war die Entscheidung zumindest diskussionswürdig. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis das für Wolfsburg schief geht.“</p><p><strong>Stefan Rommel</strong> (<a
href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/saison2011-2012/spieltag-16/spielberichte/bremen-wolfsburg/vfl-wolfsburg-frage-der-mentalitaet-schwaechste-saison-felix-magath-ratlos.html">spox.com</a>) zuckt ratlos mit den Schultern: „Wären die Bremer nicht noch fahrlässiger mit ihren Gelegenheiten umgegangen als der VfL, hätte der Ausflug nach Bremen für die Gäste in einem echten Debakel enden können. Nahe der Selbstaufgabe torkelte die Mannschaft in der zweiten Halbzeit ihrem Schicksal entgegen, unfähig, sich der Bremer Angriffe zu erwehren, die phasenweise im Minutentakt durch die Wolfsburger Defensive schnitten. Dass die Wölfe im Gegenzug recht passabel selbst nach vorne spielten, kaschiert die wahren Probleme vielleicht ein bisschen. Eine nachhaltige Lösung ist aber auch nach der Hälfte der Saison nicht ansatzweise in Sicht.“</p><p><strong>Magaths Konzept ging völlig daneben</strong></p><p><strong>Frank Heike</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/4-1-gegen-wolfsburg-bremen-ueberrennt-ultradefensive-11557475.html">FAZ</a>) vermisst vor allem Grundfestigkeit und Einklang im Defensivbereich der Werks-Elf: „Das Prinzip Defensive darf als gescheitert gelten. Mit sieben auf Abwehr ausgerichteten Feldspielern versuchte es der Wolfsburger Trainer Felix Magath am Samstag bei Werder Bremen in der ersten Halbzeit. Nur Mario Mandzukic als einzigen Stürmer und die ihm bei Ballbesitz assistierenden Dejagah und Orozco bot Magath als Offensivkräfte auf. Hinten sicher stehen und dann kontern, das war das Konzept. Es ging völlig daneben. Magaths Mannschaft fehlte es trotz der ultradefensiven Ausrichtung an der nötigen Statik und Abstimmung, um zu bestehen: zur Pause führte Werder 2:0. Und als der VfL in der zweiten Halbzeit aufkam und ein paar Minuten anrannte, nutzte Werder den ersten Konter zur Entscheidung.“</p><p><strong>Wechselhafte Berliner Seele</strong></p><p>Hertha BSC hat seit fünf Spieltagen nicht mehr gewonnen. Beim anspruchsvollen Hauptstadt-Publikum macht sich langsam Unruhe breit.<strong> Boris Herrmann</strong> (SZ) beobachtet in Berlin ein emotionales Wechselbad der Gefühle: „Bis zum Schalke-Spiel hieß es: Der Aufsteiger hat erst viermal verloren. Jetzt wird die Statistik so herum gelesen: Hertha hat nur viermal gewonnen. Für den Verein, vor allem aber für Markus Babbel beginnt nun eine sehr kurze, sehr kritische Phase, die aus einem Ligaspiel in Hoffenheim und einem Pokalspiel gegen Kaiserslautern besteht. Mit zwei Siegen könnte sich die Hertha bis dahin im Tabellenmittelfeld einnisten und zum dritten Mal in diesem Jahrtausend das Viertelfinale im Pokal erreichen. Wer die wechselhafte Berliner Seele kennt, der ahnt, wie schnell dann wieder Großstadt-Euphorie ausbräche in und um Charlottenburg. Bei zwei Niederlagen aber dürften die Wettquoten auf einen neuen Hertha-Trainer im Januar dramatisch einbrechen.“</p><p>Mehr auf <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport">sueddeutsche.de/sport</a></p><p>Auch<strong> Stefan Hermanns</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/schlechte-stimmung-bei-hertha/5945502.html?p5945502=2">Tagesspiegel</a>) warnt vor einer unruhigen Winterpause: „Pfiffe gegen den eigenen Trainer, die anhaltende Ungewissheit um Babbels berufliche Zukunft, dazu die aktuell unbefriedigende sportliche Situation mit inzwischen fünf Spielen ohne Sieg: Hertha nähert sich mehr und mehr einem kritischen Punkt, an dem die Stimmung umzuschlagen droht. Man hat das Gefühl, dass sich bei den Berlinern gerade etwas in die falsche Richtung entwickelt. Von Besinnlichkeit ist bei Hertha in diesen Tagen wenig zu spüren. Der Trubel um den Trainer hat auch deshalb derartige Dimensionen angenommen, weil die sportliche Situation immer weniger beruhigend wirkt. Zwei Spiele bestreitet Hertha bis zur Winterpause noch, in der Bundesliga bei der TSG Hoffenheim und dann zum Abschluss im Pokal-Achtelfinale gegen Kaiserslautern. Die beiden Spiele werden mehr als alle zuvor darüber entscheiden, mit welcher Stimmung die Berliner in die Weihnachtsferien gehen.“</p><p><strong>Deutliche Schwächen in punkto Beweglichkeit und Stellungsspiel</strong></p><p><strong>Michael Jahn</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/fussball-bundesliga-die-belohnung-bleibt-aus,1472784,11288672.html">FR</a>) tadelt die Berliner Innenverteidigung: „Nimmt man die Vorstellung bei der Heimniederlage zum Maßstab, könnte man auf den Gedanken kommen, dass das Hickhack um einen Verbleib des Aufstiegstrainers doch nicht ganz spurlos an den Hertha-Profis vorbeigegangen war. Nicht überraschend war, dass die Schalker gegenüber dem Aufsteiger die reifere Spielanlage besaßen. Dass aber Babbels Team vor allem in der ersten Hälfte kaum einmal eine geordnete Offensivaktion zustande brachte, war irgendwie sinnbildlich. Abseits der ungeklärten Zukunft des Trainers spielte dabei auch eine Rolle, dass der bislang so solide im Rennen liegende Bundesliga-Rückkehrer zuvor vier Spiele ohne Sieg geblieben war. Die Schwächen damit allein zu erklären, wäre indes zu einfach. So zeigte sich gegen das Team des einstigen Hertha-Trainers Huub Stevens   wieder einmal, dass die beiden Berliner Innenverteidiger Andre Mijatovic und Roman Hubnik in punkto Beweglichkeit und im Stellungsspiel deutliche Schwächen haben.“</p><p><a
href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1625924/">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=20224</guid> <description><![CDATA[Nach Theo Zwanzigers Rücktrittsankündigung beginnt nun die Suche nach dem Nachfolger. Die Presse sieht Wolfgang Niersbach als aussichtsreichsten Kandidaten. Außerdem: Joao Havelange verabschiedet sich aus dem IOC Jan Christian Müller (FR) zweifelt an den Führungsqualitäten von Erwin Staudt: „Ob der Ex-VfB-Präsident, ein sicherlich ehrenwerter Mensch, die Persönlichkeit sein kann, die auf Theo Zwanziger folgt, wird [...]
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id="more-20224"></span><strong>Jan Christian Müller</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/sport/kommentar--dfb-fallstricke,1472784,11267058.html">FR</a>) zweifelt an den Führungsqualitäten von Erwin Staudt: „Ob der Ex-VfB-Präsident, ein sicherlich ehrenwerter Mensch, die Persönlichkeit sein kann, die auf Theo Zwanziger folgt, wird in der Branche bezweifelt. Dazu hat der ehemalige Deutschland-Chef von IBM im Krisenmanagement beim VfB Stuttgart zu wenig Profil gezeigt. Dazu ist er zu oft abgetaucht. Als Meinungsführer ist Erwin Staudt in der Bundesliga auch nach acht Jahren an der Spitze der Schwaben nicht wahrgenommen worden.“</p><p><strong>Eine Lösung mit Sprengkraft</strong></p><p><strong>Claudio Catuogno</strong> (SZ) weiß, woran eine Niersbach-Zusage scheitern könnte: „Es mag aus Zwanzigers Sicht Charme haben, einen loyalen, durchaus vorzeigbaren Kandidaten wie Erwin Staudt zu präsentieren &#8211; auch um den Preis, den Favoriten Wolfgang Niersbach zu brüskieren. Dem DFB hat er damit allerdings wieder mal keinen Gefallen getan. Wenn die Delegierten aus Amateur- und Profilager dennoch &#8211; wie erwartet wird &#8211; Niersbach zum neuen Häuptling küren sollten, täten sie dies nun gegen den erklärten Wunsch Zwanzigers. Und weil Zwanziger ja weiterhin der deutsche Vertreter im Europa- und im Weltverband bleiben will, entschieden sie sich letztlich für eine Lösung mit Sprengkraft. Es wäre wohl auch diese Aussicht auf bis zu vier Jahre Doppelpass-Zwang mit Zwanziger, die Niersbach von einer Kandidatur noch abhalten könnte.“</p><p>Mehr auf <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport">sueddeutsche.de/sport</a></p><div
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href="http://www.zeit.de/sport/2011-12/dfb-praesident-niersbach-staudt">Tagesspiegel</a>) geht davon aus, dass der neue Chef Niersbach heißen wird: „Zwanzigers Plan, einen externen Kandidaten als Nachfolger zu installieren, um selbst noch bis zum Oktober als Chef zu regieren und danach als Königsmacher weiter reinregieren zu können, hat bislang wenig Chancen. Er käme nur zum Tragen, sollte auch Niersbach absagen. Dann hätte Zwanzigers Kandidat, der ehemalige Präsident des VfB Stuttgart Erwin Staudt, unversehens noch Chancen. Zwanziger hatte zuletzt versucht, Zweifel an Niersbachs Willen zu säen, als ehrenamtlicher Präsident weniger Geld zu verdienen als derzeit. Nach Zwanzigers Vorstoß, den neuen Chef an seinem Generalsekretär vorbei bestimmen zu wollen, dürfte sich Niersbach die Chance aber kaum nehmen lassen, selbst zuzugreifen.“</p><p><strong>Ein verlässlicher Gestalter und glänzender Strippenzieher</strong></p><p><strong>Frank Hellmann</strong> (<a
href="http://www.taz.de/DFB-sucht-neuen-Praesidenten/%2183169/">taz.de</a>) stellt dem Generalsekretär ein gutes Zeugnis aus: „Innerhalb der divergierenden Interessen scheint Wolfgang Niersbach für viele die beste Lösung: Der amtierende Generalsekretär gilt als verlässlicher Gestalter und glänzender Strippenzieher, genießt bei Fifa und Uefa, vor allem aber bei der Nationalmannschaft, der Bundesliga und den DFB-Geldgebern allergrößtes Ansehen. Dafür hat der gebürtige Düsseldorfer mit dem Meinungsmacher Franz Beckenbauer den wohl wichtigsten Fürsprecher und einen echten Freund im Rücken &#8211; beide haben gemeinsam die WM 2006 organisiert. Nur logisch, dass Beckenbauer sagt, Niersbach sei der Beste.“</p><p>Joao Havelange ist zurückgetreten. Der 95-jährige Brasilianer ist nicht mehr Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees. Damit ist der Brasilianer seiner Suspendierung zuvorgekommen, die aufgrund von Bestechungsvorwürfen wohl dieser Tage verkündet worden wäre.</p><p><strong>Jens Weinreich</strong> (<a
href="http://www.taz.de/Korruption-im-Olympia-Komitee/%2183187/">Spiegel Online</a>) zieht noch einen weiteren Häuptling mit ins sinkende Boot: „Havelange hat als Mitinhaber der Firma Renford Investments von der ISL kassiert. Zum Verhängnis wurde ihm aber eine andere Zahlung, die sogar in den Fifa-Büchern dokumentiert ist. Im März 1997 überwies der ISL-Konzern 1,5 Millionen Franken für Havelange irrtümlich auf ein Fifa-Konto. Gemäß Aussagen ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter ordnete Blatter als damaliger Generalsekretär an, die Summe unverzüglich auf Havelanges Privatkonto weiterzuleiten. Blatter bestreitet dies bis heute. Interessant wird sein, ob und was die IOC-Ethikkommission zum Fall Havelange veröffentlicht. Denn wenn der Transfer dieser 1,5 Millionen Franken beschrieben wird, dann müsste, wenn die Aussagen der Mitarbeiter stimmen sollten, unweigerlich ein weiteres Verfahren eröffnet werden: gegen das IOC-Mitglied Joseph Blatter.“</p><p><strong>Gefährliche Altlasten</strong></p><p>Auch <strong>Michael Ashelm</strong> (<a
href="http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/korruption-bei-der-fifa-blatters-liste-11552090.html">FAZ</a>) prophezeit dem Fifa-Präsidenten eine ungewisse Zukunft: „Die große Frage ist, wie lange sich der gewiefte Fifa-Chef Blatter halten kann und ob ihn die Affären und Skandale am Ende nicht doch noch mitreißen. Die angekündigte Öffnung der ISL-Akte hat ihm erst einmal Zeit verschafft. Er wird hoffen, dass die genannten Personen unter dem Druck der Öffentlichkeit aufgeben, sich die Fifa auf diesem Weg von einem Teil der auch für Blatter selbst gefährlichen Altlasten befreien kann und er sogar noch als Aufklärer erscheint. Es ist nicht auszuschließen, dass sich demnächst auch Teixeira, Hayatou sowie der Fifa-Vorstandskollege und Fußballchef Südamerikas, Nicolaz Leoz, der ebenfalls als Empfänger auf der ISL-Liste stehen soll, aus „gesundheitlichen Gründen“ von ihren Posten zurückziehen. Eine echte Vergangenheitsbewältigung sieht anders aus, ist aber wohl nicht gewollt. In der vergangenen Woche hatte der neue unabhängige Fifa-Antikorruptionsbeauftragte angekündigt, nur nach vorne schauen zu wollen. Es ist kaum vorstellbar, dass Blatter von den vielen undurchsichtigen Vorgängen im eigenen Haus nichts gewusst haben kann.“</p><p><a
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