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><channel><title>indirekter freistoss</title> <atom:link href="http://www.indirekter-freistoss.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.indirekter-freistoss.de</link> <description>Presseschau und Blog für den kritischen Fußballfreund</description> <lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 10:13:44 +0000</lastBuildDate> <generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Bayern schaltet Florenz aus &#8211; trotz van Buyten, wegen Robben; Real scheitert erneut, Rooney ist erwachsen</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2010/03/11/bayern-schaltet-florenz-aus-trotz-van-buyten-wegen-robben-real-scheitert-erneut-rooney-ist-erwachsen/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2010/03/11/bayern-schaltet-florenz-aus-trotz-van-buyten-wegen-robben-real-scheitert-erneut-rooney-ist-erwachsen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:03:51 +0000</pubDate> <dc:creator>Frank Baade</dc:creator> <category><![CDATA[Champions League]]></category> <category><![CDATA[AC Florenz]]></category> <category><![CDATA[Achtelfinale]]></category> <category><![CDATA[Ära]]></category> <category><![CDATA[Arjen Robben]]></category> <category><![CDATA[Bastian Schweinsteiger]]></category> <category><![CDATA[Cristiano Ronaldo]]></category> <category><![CDATA[Daniel van Buyten]]></category> <category><![CDATA[FC Barcelona]]></category> <category><![CDATA[FC Bayern München]]></category> <category><![CDATA[FC Chelsea]]></category> <category><![CDATA[Franck Ribery]]></category> <category><![CDATA[Hans-Jörg Butt]]></category> <category><![CDATA[Henning Övrebö]]></category> <category><![CDATA[Jürgen Klinsmann]]></category> <category><![CDATA[Louis van Gaal]]></category> <category><![CDATA[Manchester United]]></category> <category><![CDATA[Pressing]]></category> <category><![CDATA[Real Madrid]]></category> <category><![CDATA[Sir Alex Ferguson]]></category> <category><![CDATA[System]]></category> <category><![CDATA[Viertelfinale]]></category> <category><![CDATA[Wayne Rooney]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15555</guid> <description><![CDATA[Bayern verliert in der Champions League gegen den AC Florenz, kommt aber weiter, nicht zuletzt wegen seiner Stars Robben und Ribery, während die Abwehr um Butt und van Buyten drei mal patzt. Real Madrid scheidet in Serie aus, Wayne Rooney findet auf dem Platz zu alter Stärke.Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-15555"></span></p><p>Es beginnt <strong>Anja Schramm</strong> (<a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article6719923/Die-Bayern-wissen-immer-noch-nicht-wo-sie-stehen.html">Welt</a>) mit dem Vergleich von Rib und Rob: &#8222;In Florenz jedenfalls war Arjen Robben der bessere der Weltstars und krönte seinen Auftritt mit einem exzellenten Torsolo. Aber es war auch ein Abend mit Verlierern auf Seiten der Münchner, da der taktisch erneut clevere Gegner ihnen so zusetzte, dass vor allem in der Defensive immer wieder grob gepatzt wurde. Dem 0:1 war ein deftiger Patzer von Torwart Butt vorausgegangen. Und bei allen drei Gegentoren war ausgerechnet Abwehrchef Daniel van Buyten einer der indisponierten Hauptakteure. Es ist die Quintessenz aus dem Achtelfinale: So genau wissen sie in München eben doch noch nicht, wo sie stehen im Gesamtvergleich mit Europas Fußball-Elite.&#8220;</p><p>Wieso ausgerechnet? Hat van Buyten mal in Florenz gelebt?</p><p>Auch für <strong>Tom Mustroph</strong> war Arjen Robben der Mann des Abends (<a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/masslos-sicher-trotz-mittelmass/">taz</a>). &#8222;Souveränität strahlen die Bayern dennoch nicht aus. Das selbst gesteckte Ziel, mindestens ein Unentschieden zu erreichen, haben sie verpasst. (&#8230;) Weil ihr Verein nun von den großen Fleischtöpfen ferngehalten wurde, waren die Florentiner Fußballfans höchst erbost. &#8218;Vergogna&#8216; (Schande), schrien sie. &#8218;Bist du jetzt zufrieden, Platini?&#8216;, legen sie noch eine Schippe drauf. Ganz Florenz verwindet schwer, dass selbst drei Tore gegen Bayern fürs Erreichen der nächsten Runde nicht ausgereicht haben. Wie Männer nun eben so sind, werden für das eigene Scheitern aber nicht zuerst die selbst gemachten Fehler als Ursache angeführt, sondern die Schuld bei anderen gesucht. Buhmann Nr. 1 ist der Norweger Tom Henning Övrebö.&#8220;</p><p><strong>Als hätten sich die Elemente verschworen</strong></p><p>Es sah zunächst nicht nach einem Weiterkommen der Bayern aus, bemerkt <strong>Julius Müller-Meiningen</strong> in der <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0310/sport/0023/index.html">Berliner Zeitung</a>: &#8222;Bayerns Ausgangsposition nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel war günstig, aber nicht ungefährlich. Die Anfangsphase im Rückspiel ließ sich für die Münchner zunächst auch nicht besonders gut an. Heftige Böen und ein vom Regen nasser Rasen machten den Ausflug in die Toskana zu einem schwierigen Unterfangen. Immer wieder blies der Wind die aus der Abwehr geschlagenen hohen Bälle zurück, als hätten sich auch die Elemente gegen den FC Bayern verschworen. Und immer wieder rutschen die Bayernspieler auf dem glitschigen Boden aus.&#8220;</p><p>Auch die <a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~EF84115CD88874CF48FDEBC4F1FDEEAE7~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a> hält sich zunächst ans Wetter. So schreibt <strong>Roland Zorn</strong>: &#8222;Stürmische Winde, spektakuläre Tore, haarsträubende Fehler: Das Achtelfinalrückspiel der Champions League zwischen dem AC Florenz und dem FC Bayern München summierte sich zu einem aufregenden Duell, an dessen Ende die Münchner dank einer offensiven Steigerung nach der Pause das Viertelfinale des wichtigsten europäischen Fußball-Vereinswettbewerbs erreichten. Es war ein schwer erkämpfter Erfolg, der immer wieder in Frage stand, weil sich die Bayern-Abwehr, voran Daniel van Buyten, Schnitzer en suite erlaubte.&#8220;</p><p>Eben jenem van Buyten rät <strong>Jörg Hanau</strong> in der <a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2406611_Kommentar-Das-geht-besser.html">FR</a>: &#8222;Er kann es besser. Er muss es besser können, will der FC Bayern weiter seinen Traum leben und neun Jahre nach dem letzten Triumph in der Champions League erneut nach dem Henkelpokal greifen. Allein die individuelle Klasse von Arjen Robben und Franck Ribéry wird dafür nicht ausreichen. Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr Titel.&#8220;</p><p>Und in der <strong>SZ</strong> glaubt <strong>Moritz Kielbassa</strong>, dass die Bayern dennoch einiges aus dieser Partie mitnehmen können: &#8222;Ein für die Zukunft wertvoller Aha-Effekt war, dass man auch an einem widrigen, phasenweise wilden Abend mit hoher Nervenbelastung jene &#8218;neue Spielkultur&#8216; als Stilmittel bewahrt hatte, die Uli Hoeneß inzwischen hochachtungsvoll der Lehre van Gaals zuschreibt. Immer markanter werden im Bayern-Spiel die holländischen Fingerabdrücke. &#8218;So viel Organisation wie nötig, so viel Individualität wie möglich&#8216;, lautet ein Dogma der niederländischen Fußballschule. Van Gaals penible Ordnungsvorschriften, ohne und vor allem mit Ball, sind das Fundament, auf dem sich Angriffssolisten austoben. Van Gaal weiß, dass all seine Taktik wenig wert wäre ohne die explosiven Draufgänger vorne.&#8220;</p><p>Zumindest dieses &#8222;Dogma&#8220; klingt allerdings äußerst beliebig.</p><p><strong>Mit Plänen wuchern können</strong></p><p>An anderer Stelle in der <strong>SZ</strong> bilanziert <strong>Moritz Kielbassa</strong> trotz nicht gänzlich überzeugender Leistung: &#8222;Es liegen dennoch Welten zwischen der aktuellen Darstellung der Mannschaft &#8211; und jenem 0:4-Fiasko von Barcelona, das das zeitige Ende der Nicht-Ära Klinsmann einleitete. Van Gaal hat reellere Chancen, eine Epoche zu begründen. Sie haben sich angenähert, der stolze Mia-san-mia-Klub und der sendungsbewusste Ich-bin-ich-Trainer.&#8220; Barcelona und Chelsea seien zwar noch zu weit entfernt, doch: &#8222;Immerhin haben die Bayern wieder ein Pfund in der Hand, das ihnen jahrelang fehlte: einen Plan. &#8222;</p><p><strong>Ein Team vielversprechender Unvollendeter</strong></p><p>Mit Verlierer Florenz leidet <strong>Birgit Schönau</strong> in der <strong>SZ</strong>: &#8222;Legenden entstehen, wo es besonders weh tut, und dieser Abgang tut der Fiorentina höllisch weh. Man kennt natürlich die eigenen Schwächen. (&#8230;) Talentierte Spieler stehen in dieser Elf, die immer seltsam unfertig wirkt, wie ein Team vielversprechender Unvollendeter. Und doch waren sie an diesem Abend über sich hinausgewachsen, hatten immer noch ein Tor draufgesetzt, anstatt sich auf die Mauertaktik der Verzagten zu verlassen. Bis 25 Minuten vor Schluss wähnte die Fiorentina sich im Viertelfinale. Eine Minute später kam Robben.&#8220;</p><p><strong>Fluch des frühen Scheiterns</strong></p><p>Real Madrid setzt eine unrühmliche Serie fort, erwähnt die <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0311/sport/0039/index.html">Berliner Zeitung</a>: &#8222;Sie verpassten wieder das Viertelfinale, nun schon das sechste Mal in Serie. Der Fluch des frühen Scheiterns ist lebendiger denn je. Der Job von Trainer Manuel Pellegrini gefährdeter denn je. Dass Real Madrid in dieser Saison endlich die richtige Balance zwischen offensiver Magie und defensiver Maloche gefunden zu haben schien, wurde vor dem Spiel geschrieben. Doch das scheint nur für die erste Halbzeit zu gelten. Gegen Lyon, das sich irgendwann doch daran erinnerte, dass ein Tor ihrem Spiel ganz gut täte, war der Zauber nach dem Seitenwechsel nur noch Blendwerk. Miralem Pjanic erzielte beim zweiten Versuch, Reals Malocher hatten gerade die Arbeit niedergelegt, das 1:1.&#8220;</p><p><strong>Erwachsen gewordenes Problemkind</strong></p><p><strong>Markus Lotter</strong> kennt die Gründe für das Wiedererstarken Wayne Rooneys und nennt sie in der <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0310/sport/0039/index.html">Berliner Zeitung</a>: &#8222;Rooney, das erwachsen gewordene Problemkind, ist das Unwiderstehlichste, was der englische Fußball derzeit zu bieten hat.&#8220; Zuletzt habe er 12 mal in 9 Partien getroffen, auch im Hinspiel gegen den AC Milan. Dieser bekäme es im Rückspiel &#8222;wieder mit einem zu tun, der seine Lust und Leidenschaft endlich in die richtigen Wege leitet, der Wucht und Tempo und Technik in Einklang bringt. Entscheidend für sein stabiles Formhoch ist die neue Ordnung im Angriff von United. Seit dem Abgang von Cristiano Ronaldo ist Rooney wieder der zentrale Stürmer. Vergangenheit ist das kräftezehrende Leben als Vorarbeiter aus dem linken Halbfeld.&#8220;</p><p>Bitte verpassen Sie nicht den heutigen freistoss des tages, der von einem handelt, der so bald erstmal nicht wieder Champions League spielen wird: <a
href="http://www.magda.de/76/artikel/hau-den-lukas/">freistoss des tages</a>.</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15541</guid> <description><![CDATA[Die FIFA entscheidet, dass es weder Chip im Ball noch sonstige technische Hilfsmittel geben werde, wenig konsequent findet das die Presse und zieht überraschende Vergleiche zum Fall Amarell-Kempter-DFB. Louis van Gaal hingegen will gleich den ganzen Regel-Laden auseinander nehmen.Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-15541"></span></p><p>Weder der Chip im Ball noch eine Torkamera werden somit in absehbarer Zeit Einzug in den Fußball halten. Begründet wurde diese Entscheidung (auch) damit, dass die Menschen mit ihrer Fehlerhaftigkeit das Schöne des Fußballs ausmachen würden. <strong>Boris Herrmann</strong> mahnt dann aber auch Konsequenz an (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0308/sport/0039/index.html">Berliner Zeitung</a>): &#8222;Fußball bleibt fehlbar. Dem wäre im Sinne angeregter Stammtischgespräche nichts hinzuzufügen, wenn die Entscheidungen der Schiedsrichter tatsächlich für alle gleichermaßen strittig blieben. In Wahrheit ist es aber so, dass die Männer mit der Pfeife im zeitgenössischen Fernsehfußball auf einer Wiese der Ahnungslosigkeit agieren, während ein Millionenpublikum sein Urteil anhand von Superzeitlupen und virtuellen Abseitslinien schärft. Wenn sich der Fußball aus guten Gründen nicht an die Fernsehbilder anpassen will, dann muss sich das Fernsehen eben wieder an den Fußball anpassen. Der TV-Beweis gehört genau so verboten wie der Baum- und Strauchbewuchs.&#8220;</p><p>Während <strong>Klaus Hoeltzenbein</strong> (<strong>SZ</strong>) eine Querverbindung herstellt, die eine den Entscheidern immanente, dauerhaft sie vereinende Wesensart unterstellt: &#8222;So absurd es scheinen mag, der Fall Kempter und die Weigerung, technische Hilfsmittel zuzulassen, wurzeln im gleichen System: einem Funktionärswesen im Fußball, dem der Wille zur Transparenz fehlt.&#8220;</p><p><strong>Weg mit Linienrichter, Einwurf und Elfmeterschießen</strong></p><p>Interessante Vorschläge macht zur Zeit auch Louis van Gaal, der sich wie viele Trainerkollegen vehement für den Chip im Ball einsetzt. Dazu will er auch noch die Linienrichter (eigentlich: Schiedsrichter-Assistenten) abschaffen, da die Entscheidung, ob ein Ball im Aus sei, auch von Technik geleistet werden könne. Stattdessen solle es zwei Schiedsrichter, für jede Hälfte einen, geben. Und als i-Tüpfelchen die Forderung, einen Einwurf in einen &#8222;Einschuss&#8220; umzuwandeln, so dass der Anreiz, den Ball zur Klärung ins Aus zu spielen, sänke.</p><p>Dass er statt eines Elfmeterschießens lieber in einer Verlängerung immer weiter bis zur Entscheidung die Zahl der Spieler pro Mannschaft verringern will, wäre seinen Ambitionen, deutscher Nationaltrainer zu werden, nicht besonders zuträglich.</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15527</guid> <description><![CDATA[Bundesliga-Presseschau: Podolski beendet seine Torflaute, Hertha spiel weiter zu defensiv, der HSV ist nur noch mittelmäßig, Dortmunds Zidan lässt Gladbach keine Chance, Stuttgart spielt zu kurz in Bremen besser, Hannover und Freiburg: zwei Teams wie Zweitligisten, Schalke dank Magath mit vielen Parallelen zum letzten Wolfsburger Meisterjahr.Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-15527"></span></p><p>Im <a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-Borussia-DOrtmund-Moenchengladbach;art133,3050220">Tagesspiegel</a> sah <strong>Felix Meininghaus</strong> nur eine Mannschaft im Westfalenstadion Wirken: &#8222;Tatsächlich waren die Gladbacher gegen die Dortmunder von der ersten Minute an chancenlos. Der BVB war in jeder Sekunde spielbestimmend, versäumte es jedoch, vor der Halbzeit das Resultat deutlicher zu gestalten. Das holte die Ruhrpott-Borussia nach dem Wechsel nach, weil sie in Zidan an diesem Abend einen Spieler in ihren Reihen wusste, der unwiderstehlich agierte. Die Borussia vom Niederrhein machte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, als könne sie ernsthafte Gegenwehr leisten.&#8220;</p><p><strong>Ohne Rib-Rob-Faktor nicht überragend</strong></p><p>Für <a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,682192,00.html">Spiegel Online</a> hat <strong>Christoph Biermann</strong> die Lage der Bayern vor den entscheidenden Wochen analysiert: &#8222;Nun läuft die zuvor tadellos schnurrende Maschinerie der Bayern nicht mehr ganz störungsfrei. Die Partie bestärkte einmal mehr den Eindruck, dass die Gegner inzwischen entschlüsselt haben, wie man diese Bayern stoppen kann.&#8220; Das Ganze eine &#8222;Krise&#8220; zu nennen sei zwar &#8222;Unsinn&#8220;, schreibt Biermann, doch: &#8222;Es zeichnen sich feine Haarrisse ab, die van Gaal dringend reparieren muss.&#8220; Es gebe Probleme mit einer allzu dünnen Personaldecke. Und mit der Abhängigkeit von dem, was Biermann den &#8222;Rib-Rob-Faktor&#8220; tauft: &#8222;Man kann es drehen, wie man will, ohne die beiden haben die Münchener zwar eine sehr gute, aber eben keine überragende Bundesligamannschaft.&#8220;</p><p>Das sieht <strong>Andreas Burkert</strong> (<strong>SZ</strong>) ähnlich, auch wenn er in der Deckung bleibt: &#8222;Man darf das zwar in München nur leise und in Nebensätzen erwähnen. Doch eine gewisse Abhängigkeit von Ribéry und Robben haben die Bayern in Köln mal wieder deutlich erkennen lassen. Robben war gar nicht mitgeflogen, grippaler Infekt. Und Ribéry ist offenkundig nicht in bester Verfassung, dies belegte nicht nur sein diesmal wirkungsloser Auftritt ab der 56. Minute.&#8220; Insgesamt habe sich bei der Partie in Köln gezeigt, &#8222;dass sich die Münchner trotz ihrer Erfolgsserie gerade eine leichte Formdelle leisten, wenngleich Leverkusen sie zumindest in dieser Hinsicht übertrifft.&#8220;</p><p><strong>Vom Nervenbündel zum Helden</strong></p><p>Der selbe <strong>Andreas Burkert</strong> schreibt über den Hauptdarsteller dieser Partie in der <strong>SZ</strong>: &#8222;Prinz Poldi ist er ja in Köln, der Zehn-Millionen-Transfer, der Rückkehrer aus München, auf dem fast alles lastet von den traditionell heillos überzogenen Erwartungen in der Domstadt. Gegen die Bayern wurde er allem gerecht, er verteilte dynamisch und mit Übersicht Bälle, schoss gefährlich, er gewann Sprintduelle und behauptete sich am Ball auf engstem Raum; wenn man die Nationalelf als Maßstab nehmen darf, bestärkte er Bundestrainer Löw in dessen Meinung, Podolski sei der richtige Mann links fürs WM-Mittelfeld. Denn seine Gegenspieler hießen diesmal meist Schweinsteiger und Lahm.&#8220;</p><p>Auch die <a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/vom-nervenbuendel-zum-helden/">taz</a> ist angetan von Podolskis fußballerischer Vorstellung. <strong>Daniel Theweleit</strong> bemerkt &#8222;innerhalb von 90 Minuten die Metamorphose vom glücklosen Nervenbündel zum großen Helden. Denn Podolski hatte nicht nur das 1:0 erzielt, er hatte gekämpft, geackert, die Latte getroffen und viele spielerische Impulse eingebracht.&#8220;</p><p>&#8222;Schweini und Poldi&#8220; als die beiden Torschützen des Tages. Nicht nur <strong>Gregor Derichs</strong> fällt da im <a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-Lukas-Podolski-Bayern-Muenchen-1-FC-Koeln-Bundesliga-Nationalmannschaft;art133,3050901">Tagesspiegel</a> etwas Naheliegendes auf: &#8222;Es war eine besondere Note der Partie, dass Schweinsteiger den Ausgleich schoss. Podolski und Schweinsteiger, die während der WM 2006 als Traumduo dargestellt wurden, haben seitdem eine unterschiedliche Entwicklung genommen. Beim 1:1 waren sie die besten Spieler ihrer Teams, wobei Podolski eine Woche mit einem für ihn ungewöhnlichem Verlauf abschloss. Im Länderspiel gegen Argentinien war er auf dem Feld unauffällig geblieben und hatte außerhalb gepöbelt, im FC-Trikot glänzte er. In der Regel ist es umgekehrt.&#8220;</p><p><strong>Den alten Kauz anerkannt</strong></p><p>Obwohl es doch der aktuelle Meister ist, finden sich nur wenig Stimmchen zu seiner Auferstehung. Für die <strong>SZ</strong> war <strong>Claudio Catuogno</strong> in Wolfsburg: &#8222;Die Meister-Elf von 2009 hat den bisweilen auf kauzige Weise altmodisch wirkenden Köstner als Autorität anerkannt &#8211; und ruft erstmals wieder dauerhaft ihr Potenzial ab.&#8220; Ob das auch in der nächsten Saison noch mit dem zweifachen Torschützen dieser Partie, Edin Dzeko, gelingen wird, ist offen. &#8222;Sollte ein Klub die vertraglich fixierten 40 Millionen Euro Ablöse anbieten, dürfte Dzeko gehen. Das ist am Samstag wieder ein bisschen wahrscheinlicher geworden.&#8220;</p><p><strong>Schalke zählt zu den Meisteranwärtern</strong></p><p>Drei Säulen des Schalker Erfolgs nennt <strong>Jörg Strohschein</strong> im <a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-Schalke-04-VfL-Wolfsburg-Bundesliga-Felix-Magath;art133,3050905">Tagesspiegel</a>: die Qualität bei Standardsituationen, die große Ausdauer, meist größer als jene des Gegners und die starke Defensive. So könnten die Schalker dann auch &#8222;solch ein Spiel mit Kontern durch Ivan Rakitic und Kevin Kuranyi entscheiden. Doch all diese Faktoren lassen Magath nicht von seiner Meinung abrücken, lediglich um die Qualifikation für die internationalen Plätze zu spielen.&#8220; Man müsse noch gegen Stuttgart, Leverkusen und Bayern antreten. &#8222;Ein ähnlich schweres Schlussprogramm hatte in der vorigen Saison der VfL Wolfsburg.&#8220;</p><p>Nicht nur Strohschein bemüht die vermeintlich offensichtlichen Ähnlichkeiten zur Lage in Wolfsburg. In der <a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2395614_Kommentar-Magath-04.html">FR</a> findet <strong>Jörg Hanau</strong>: &#8222;Die Parallelen verblüffen. Als Blaupause reichen sie für den Meistermacher aus dem unterfränkischen Aschaffenburg zwar nicht, behauptet er gerne. Wenn einer Schalke nach 52 Jahren wieder zum Meister machen kann, dann aber wohl dieser Felix Magath. Seine charismatische Ausstrahlung, vor allem aber seine ganz persönliche Erfolgsgeschichte bringen die Fußballfans in Gelsenkirchen zum Träumen. Wie schon in Wolfsburg, ist es ihm auch diesmal gelungen, eine Mannschaft aus erfahrenen und bislang namenlosen Profis zu formen, die dem Trainerdespoten bedingungslos folgt.&#8220; Die nächsten Spiele seien für Schalke entscheidend. &#8222;Danach wissen wir, ob sich Geschichte tatsächlich wiederholen kann.&#8220;</p><p>Sein Augenmerk auf den unterlegenen Gegner Eintracht Frankfurt richtet <strong>Uwe Marx</strong> in der <a
href="http://www.faz.net/s/Rub822C6F5CE40E4AC589F55AB974E92897/Doc~EF94BFFF932CF4C239A75551804869F47~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>: &#8222;Fortan waren die Eintracht-Profis bei jedem weiteren Eckball und jedem weiteren Freistoß in der Nähe des Strafraums so nervös, dass sie sich eine Ballunsicherheit nach der anderen leisteten. Es war deshalb erstaunlich, dass sie sich nach der Pause plötzlich so präsentierte, als sei sie eine andere. Dabei hatte Trainer Michael Skibbe nur den Brasilianer Caio ins Spiel gebracht, der bisher nicht dafür bekannt war, schwierigen Partien eine neue Wendung geben zu können. In diesem Fall aber brachte er neuen Schwung &#8211; zumal sich seine Mitspieler auf wundersame Weise verbessert hatten. Eben noch verunsichert und ohne jedes Konzept gegen einen gut organisierten Gegner spielten nun die Frankfurter so offensiv, dass es den Schalkern Mühe machte mitzuhalten.&#8220;</p><p>Das sah <strong>Fabian Schmidt</strong> zumindest ähnlich (<a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~EF5C4DCD6BC9D4C45A84E87288E7E6442~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>), was wiederum Schalke nicht verzweifeln lassen sollte: &#8222;Auch wenn die Leistung der Gelsenkirchener in Frankfurt tatsächlich nicht meisterlich war, zählt Magaths Team zu den Titelanwärtern &#8211; und bringt auch neben dem Platz Qualitäten dafür mit. Es ist in der Bundesliga eher die Ausnahme, dass Fans bei einem Auswärtsspiel die eigenen Anhänger singend zum Aufstehen auffordern, und sich nicht nur in diesem Block, sondern in der gesamten Arena zahlreiche blau-weiß gekleidete Menschen erheben. Genauso meisterlich ist das Gespür des Schalker Trainers.&#8220; Mit seinen Wechseln habe er dem Gegner die Verve genommen und so für den Schalker Sieg gesorgt.</p><p><strong>Bremer Licht- und Schattenspiele</strong></p><p>Stuttgart bleibt weiterhin stark, in Bremen allerdings nicht lange genug, meint in der <a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2395197_Werder-Bremen-VfB-Stuttgart-Spassfreie-Zone.html">FR</a> <strong>Frank Hellmann</strong>: &#8222;Bremen war im Grunde mehr als eine Stunde chancenlos. Kraftakt statt Kombinationsfußball &#8211; das ist nicht das, was Schaaf sich vorstellt. Und was auch das verwöhnte bremische Publikum nicht goutiert. Zu spüren bekamen es die falschen Protagonisten: Wann immer die Notbesetzung der Viererkette rechts und links draußen dilettierte, Aymen Abdennour seine seltsamen Stellungsfehler beging oder Sebastian Prödl demonstrierte, dass er Innen- und kein Außenverteidiger ist &#8211; stöhnte und höhnte die Kulisse.&#8220;</p><p>Mal wieder altbekannte Bremer Wankelmütigkeit attestiert <strong>Iris Hellmuth</strong> in der <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0308/sport/0023/index.html">Berliner Zeitung</a>: &#8222;Als wollten sie die gesamte bisherige Saison in 90 Minuten zusammenfassen, spielten die Bremer so wechselhaft wie die Licht- und Schattenspiele im Weserstadion. Besonders gut konnte man das an den Spielern Aaron Hunt und Mesut Özil beobachten: Wie ein losgerissener Schlittenhund wirbelte Hunt unentwegt durchs Bremer Mittelfeld, eroberte Bälle, stoppte, flankte, spielte passgenau ab, während Özil so gut wie gar nichts gelang; und doch war es Hunt, der nach 60 Minuten die Szene des Spiels prägte. Özil hatte in Strafraumnähe quer auf ihn abgelegt, obwohl er selbst besser stand, Hunt verzog und riss ratlos die Arme in den Himmel.&#8220;</p><p>In der <a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E3AFA0D4C51E44048A3D2D50AA95F0BDC~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a> ahnt <strong>Peter Penders</strong>, dass ein Bremer Trio vielleicht doch nicht die WM entscheiden wird. &#8222;Özil, vor allem aber Hunt und Marin, die Bundestrainer Löw kritisiert hatten, weil sie gegen Argentinien nicht zum Einsatz gekommen waren, leisteten sich hier und da einen Schnörkel zu viel. Erinnert man sich an das Verständnis von Löw für öffentliche Kritik, haben sie zudem ihre Einsatzchancen in der Nationalmannschaft nicht drastisch erhöht.&#8220; Dass Werder am Ende trotz Gelegenheiten dazu die Partie nicht noch gewann, empfindet Penders als gerecht: &#8222;Es wäre auch etwas viel Bestrafung für eine Schlussviertelstunde gewesen, in der Stuttgart einen schon sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gab.&#8220;</p><p><strong>Teilnahmslosigkeit auf den Tribünen</strong></p><p><strong>Christian Kamp</strong> wähnt sich in der falschen Liga, wenn er in der <a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E2DC0DDFA3ABC4A7187A377A74D9695CF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a> über die Partie Freiburg-Hannover schreibt: &#8222;Bundesliga-Niveau konnte keines der beiden verunsicherten Teams nachweisen. Weil die Freiburger auch noch gute Chancen ausließen und nun schon seit elf Spielen ohne Sieg sind, deutet einiges darauf hin, dass es für die Freiburger im nächsten Jahr in der zweiten Liga weitergehen könnte. Dazu passte eine gewisse Teilnahmslosigkeit auf den Tribünen. Atmosphärisch entstand nie der Eindruck von Abstiegskampf. Im Freiburger Stadion waren sogar etliche Plätze leer geblieben &#8211; und das nicht nur wegen des plötzlichen Kälteeinbruchs.&#8220;</p><p>Auch <strong>Christoph Ruf</strong> (<strong>SZ</strong>) lässt keinen guten Grashalm an der Partie: &#8222;Hannover 96 war zwar zuvor tatsächlich wie ein Team aufgetreten, das die fußballerischen Grundbegriffe erst wieder mühsam lernen muss. Hannover war dabei aber auf einen Gegner getroffen, der ebenfalls konsequent nachwies, dass er nicht zufällig im Tabellenkeller steht. Wenn von zwei erschreckend schwachen Mannschaften die lethargischere gegen die dilettantischere gewinnt, dann muss das dem Sieger nicht unbedingt unangenehm sein.&#8220;</p><p><strong>Boris Herrmann</strong> kürt in der <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0308/sport/0061/index.html">Berliner Zeitung</a> Papiss Cissé zum Hannoveraner des Tages. Erst habe er eine äußerst gute Torchance stümperhaft vergeben, dann mit seinem Eigentor den Siegtreffer für das Team von Hannover 96 erzielt. Mann des Tages also &#8211; für den Gegner.</p><p><strong>Halbwegs anständig aus der Liga herauskommen</strong></p><p>Grundsätzlich richtig sei das Unaufgeregte der Berliner Verantwortlichen, befindet <strong>Jörg Marwedel</strong> (<strong>SZ</strong>), jedoch mit einem kleinen Schönheitsfehler: &#8222;Man kann über das sportliche Berliner Führungsduo Preetz/Funkel sagen, was man will, eines ist in jedem Fall richtig: Sie bleiben auch in der schwierigsten Phase des Klubs seit fast 20 Jahren ruhig. Und das ist nicht die schlechteste Eigenschaft, denn die Hertha ist trotz der vielen Rückschläge noch immer eine Mannschaft und kein auseinanderbrechendes Gebilde. Das Problem ist ein anderes, es hat allerdings auch mit dem Coach zu tun. Dessen defensive Grundeinstellung hat vielleicht auch in Hamburg zur Niederlage geführt.&#8220; Doch auch der Gegner Hamburg sei in der Rückrunde nicht mehr mehr als nur Mittelmaß. Zu viele Spieler schleppten ihre eigenen Problem herum.</p><p>Im <a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Hertha-BSC-Bundesliga;art15527,3050903">Tagesspiegel</a> sieht <strong>Michael Rosentritt</strong> die Berliner Malaise vor allem in der Offensive: &#8222;Arne Friedrich darf man durchaus den einen oder anderen Fehler vorwerfen, nur eben nicht, dass Hertha in der Offensive so harmlos ist wie selten.&#8220; Und ist der Auffassung, &#8222;dass das nicht nur mit Pech zu tun hat, sondern wohl auch mit Unvermögen.&#8220; Zur weiteren Vorgehensweise rät Rosentritt: &#8222;Vielleicht könnte man dieses unsinnige, weil inzwischen inhaltsleere und fast schon demagogisch wirkende Motto mal weglassen, um noch halbwegs anständig aus der Nummer rauszukommen. Der VfB Stuttgart ist ein Klub, der den Titel Aufholjäger verdient. Der VfB war nach der Hinrunde punktgleich mit dem Drittletzten, hat aber inzwischen 19 Punkte in der Rückrunde dazugeholt. Hertha holt immer nur theoretisch auf.&#8220;</p><p><strong>Roger Repplinger</strong> verortete die Berliner Probleme an der selben Position (<a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/im-sparmodus-gegen-den-dauerletzten/">taz</a>): &#8222;Die Hertha, mit Adrián Ramos als einzigem Stürmer, Theofanis Gekas, Artur Wichniarek und Gojko Kacar auf der Bank, war passiv. Nur ihr Trainer Friedhelm Funkel hatte &#8218;Leidenschaft und Aggressivität&#8216; und sogar &#8218;Spielfreude&#8216; gesehen. Was muss der Mann gewohnt sein, wenn er bei dem, was seine Mannschaft in der ersten Halbzeit spielte, so trällert? (&#8230;) In der zweiten Halbzeit spielte Hertha nach vorne. Das Spiel wurde offen, Hertha bekam Torchancen. Am Ende zitterte der HSV, hatte auch ein bisschen Glück &#8211; und einen guten Torwart Frank Rost.&#8220; Die Punkte jedenfalls blieben in Hamburg.</p><p>Und <strong>Michael Jahn</strong> merkt in der <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0308/sport/0015/index.html">Berliner Zeitung</a> noch an: &#8222;Am Sonntag beim Training haben Wichniarek und Gekas ein paar Mal getroffen. Doch die Gegner waren die eigenen Mitspieler.&#8220;</p><p><a
href="http://www.entscheidend-is-aufm-platz.de/?p=2356">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15519</guid> <description><![CDATA[Deutschland verliert wieder mal gegen einen Großen, diesmal gegen Argentinien in München mit 0:1. Und ist damit noch gut bedient, denn eine echte Torchance hatten die Deutschen nicht. Auf dem Papier offensiv wie nie aufgestellt, wird es nichts mit deutschem Offensivwirbel, weil Özil, Podolski und Klose in ihren Krisen verhaften bleiben. Das Gegentor fällt nach einem Fehler Adlers, der aber damit Mertesackers Langsamkeit ausbügeln muss. Löw hofft auf die Vorbereitung vor der WM, um taktische und konditionelle Schwächen abzustellen. Podolski bietet einem Journalisten Prügel an.Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-15519"></span></p><p>0:1 verloren, das kann ja mal passieren gegen einen Großen. Nur hat sich die deutsche Mannschaft quasi keine einzige Chance herausgespielt. Dementsprechend konturlos erscheinen auch die Offensivbemühungen.</p><p><strong>Sozialpunkte statt Torchancen</strong></p><p>Für die Leistung Miroslav Kloses hat die <strong>SZ</strong> nur Spott übrig: &#8222;Löw sah nur einen Miroslav Klose, der Fußball als karitative Angelegenheit missverstand. Menschlich war es bestimmt sehr anständig vom Bayern-Angreifer, dass er der tief stehenden DFB-Elf im Mittelkreis beim Verteidigen half. Im Sinne seines Berufs wäre es aber schlauer gewesen, sich den gegnerischen Verteidigern gelegentlich als Angreifer zu erkennen zu geben. So sammelte Klose Sozialpunkte statt Torchancen.&#8220; Auch der später eingewechselte Mario Gomez besitze nicht mehr die Explosivität vergangener Stuttgarter Tage, beim FC Bayern habe sich sein Spiel &#8222;pomadisiert&#8220;.</p><p>In der <a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/ohne-mut/">taz</a> attestiert <strong>Andreas Rüttenauer</strong> dem deutschen Team genau diese Schwäche: &#8222;Es hat nie so richtig mithalten können. Keine einzige echte Torchance haben sich die Deutschen herausgespielt. Sie waren wieder einmal nicht in der Lage, in einem Spiel Akzente zu setzen, in dem ihnen der Gegner mit einem konzentrierten Abwehrspiel keine Möglichkeit gelassen hat, das von Löw so geschätzte &#8218;mutige schnelle Spiel nach vorne&#8220; aufzuziehen.&#8216;&#8220; Trotz dieser Darbietung sei noch lange nicht alles verloren, findet Löw, denn er &#8222;ist überzeugt, dass vor Südafrika wieder zu schaffen ist, was vor der letzten Weltmeisterschaft und in Ansätzen auch vor der EM 2008 gelungen ist: aus nicht unbedingt überragenden Spielern ein starkes Team zu formen.&#8220;</p><p><strong>Von den Namen her nicht offensiver möglich</strong></p><p>Für die <a
href="http://www.ftd.de/sport/fussball/nationalmannschaft/:wichtigster-wm-test-maradonas-argentinier-ernuechtern-dfb-elf/50083696.html">FTD</a> verteilen <strong>Jens Mende</strong> und Jens Marx</strong> rundum schlechte Noten: &#8222;Die Kreativabteilung um Schweinsteiger, Podolski und den Bremer Mesut Özil blieb blass &#8211; was vor allem daran lag, dass Özil noch immer der starken Form des vergangenen Jahres hinterherhinkt. Auch Klose war die fehlende Spielpraxis anzumerken. Das Bild änderte sich nach der Pause nur wenig. Lange Zeit hatten die Argentinier das Spiel souverän im Griff. Erst mit den Einwechslungen von Cacau (für Özil) und Toni Kroos (für Müller) kam etwas mehr Schwung in die Offensive. Der Stuttgarter Cacau prüfte nach 76 Minuten erstmals den argentinischen Schlussmann Romero, nachdem zuvor Ballack bei zwei schwachen Kopfball-Versuchen das Tor der Gäste nicht in Gefahr bringen konnte.&#8220;</p><p>Gut zugeschaut habe man dem argentinischen Team zwar, doch ob die deutsche Mannschaft daraus etwas gelernt hat, fragt sich <strong>Jan C. Müller</strong> in der <a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2381729_Kommentar-Mehr-Mut.html">FR</a>: &#8222;Sie selbst war jedoch nicht in der Lage, auch nur eine einzige ernsthafte Tormöglichkeit herauszuspielen. Derart chancenlos hat man Löws Männer seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass Deutschland vier Jahre nach der &#8218;Lektion&#8216; (Klinsmann) von Florenz nun erst einmal wieder lernen muss, offensiver zu denken. Das dürfte nun aber ein leichteres Unterfangen werden als damals.&#8220; Denn anders als Klinsmann habe Löw durch seine bisherige Vorgehensweise dafür gesorgt, dass er in Ruhe weiterarbeiten könne.</p><p>Auf dem Papier vorwärts gerichtet wie nie sei die Aufstellung gewesen, wirft <strong>Michael Rosentritt</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-WM-2010-Argentinien-Joachim-Loew-Nationalmannschaft-Thomas-Mueller;art19471,3048298">Tagesspiegel</a>) ein. Löw habe &#8222;viele Beobachter mit einer Aufstellung überrascht, wie sie rein von den Namen her offensiver nicht geht. In Bastian Schweinsteiger, Michael Ballack, Mesut Özil, Thomas Müller, Miroslav Klose und Lukas Podolski standen sechs Spieler im Team, deren Qualitäten im Vorwärtsdrang liegen. So fand sich im Fünfer-Mittelfeld nicht ein gelernter Defensivspezialist. Doch das so in die Breite aufgestellte Mittelfeld verleitete den Einzelnen zu oft zum Querspielen. Nur selten wurde der vertikale Pass versucht. Und so kam es, dass die Deutschen viel zu selten in den Rücken der Argentinier kamen. Das muss man aber, um eine Mannschaft von der Klasse der Südamerikaner in Verlegenheit bringen zu können.&#8220;</p><p>Auch die <a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article6641663/Die-Luft-wird-duenner-fuer-Joachim-Loew.html">Welt</a> sieht Grundsäulen der Mannschaft in der Krise. So schreibt <strong>Stefan Frommann</strong>: &#8222;Feststellen musste Löw, dass Argentinien, das sich mit Ach und Krach für die WM qualifizieren konnte, in einem besseren Zustand ist als seine Mannschaft. Weil sich mit Mesut Özil, Lukas Podolski und Miroslav Klose drei Schlüsselspieler im Formtief befinden.&#8220;</p><p><strong>Problem Jugend oder Problem-Jugend?</strong></p><p>Die Zusammenstellung der Mannschaft bestand zumindest in der Partie gegen Argentinien zur Hälfte aus noch für die U21 spielberechtigten Jugendlichen, bemerkt in der <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0305/sport/0033/index.html">Berliner Zeitung</a> <strong>Andreas Lesch</strong> das Problem der deutschen Mannschaft: &#8222;Sie ist gnadenlos jung. Sie versammelt viele begabte Kräfte, die in der großen, weiten Fußballwelt gerade erst ankommen. Jedes dieser Talente verspricht eine erfolgreiche Zukunft zu haben. Die Frage aber ist, ob ein Team mit vier, fünf, sechs von ihnen schon in der Gegenwart, bei der WM in Südafrika, bestehen kann. Diese Ballung von Jünglingen belegt, dass Bundestrainer Joachim Löw sein Team konsequent erneuert und dass der deutsche Fußball zurzeit keine Nachwuchssorgen hat. Löws Strategie ist alternativlos; alternde Kräfte wie Torsten Frings muss man sich nicht zurückwünschen. Nur hat die Niederlage gegen Argentinien auch die Risiken und Nebenwirkungen des Radikal-Umbaus gezeigt. Plötzlich standen da viele Spieler auf dem Platz, die eine Schulter zum Anlehnen gebraucht hätten. Diese Schulter war nicht da.&#8220;</p><p>Auch in der <strong>SZ</strong> hat <strong>Christof Kneer</strong> dieses Problem erkannt, denn die Deutschen hätten gewirkt &#8222;wie unbedarfte Heranwachsende, deren Spielfreude an kampferprobten Veteranen wie Veron, Samuel oder Heintze zerschellte. Manchmal sah es aus, als habe der DFB zu Übungszwecken eine U23-Olympiamannschaft aufgeboten, verstärkt mit dem kampferprobten Ballack.&#8220; Wie dem auch sei, eine Alternative dazu gebe es nicht. &#8222;Löw weiß, dass er keine Wahl hat. Sein Kader ist ja verbandshistorisch: In ihm spiegeln sich all die schweren Versäumnisse der neunziger Jahre. Die Spieler, die damals nicht ausgebildet wurden, sind heute nicht da.&#8220;</p><p><strong>René Adler büßt Per Mertesackers fehlende Schnelligkeit</strong></p><p>René Adler patzt beim Herauslaufen, ist aber als letztes Glied einer Fehlerkette zum Herauslaufen gezwungen. Den Umgang mit diesem Fehler lobt <strong>Christian Eichler</strong> lobt in der <a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~E9C89A3A835964422A1E2F33728C77A48~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>: &#8222;Adler zeigte sich klug genug, sein Malheur nicht kleinzureden. Denn jeder Torwart ist nur so gut wie sein letzter Fehler – und so glaubwürdig wie seine Art, damit umzugehen.&#8220;</p><p><strong>Frank Hellmann</strong> äußert sich etwas widersprüchlich zum selben Thema in der <a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2383441_Rene-Adler-Wie-im-falschen-Film.html">FR</a>: &#8222;Adlers überflüssiger wie überhasteter Ausflug war möglicherweise auch dem Umstand geschuldet, dass Abwehrchef Per Mertesacker nicht eben der Schnellste ist, entschuldigt aber nicht die Fehleinschätzung des 25-Jährigen. Damit ist die Torwartdebatte wieder entfacht, an der sich Bundestrainer Joachim Löw naturgemäß nicht beteiligte. Kaum zur Nummer eins ernannt, spürt Adler auch schon, auf welch schmalem Grat die Schlussleute von heute sich bewegen.&#8220; Tatsächlichen Anlass, den ersten Mann zu tauschen, sieht Hellmann jedoch nicht.</p><p>Warum dann diese Formulierung von der neu entfachten Torwartdebatte?</p><p><strong>Podolskis Probleme mit der Ironie</strong></p><p>Lukas Podolski bewies einmal mehr seine Dünnhäutigkeit, die nicht zwangsläufig nur mit seiner erfolglosen Spielweise der letzten Monate zu tun haben muss, als er auf die ironischen Bemerkungen von Christian Ortlepp mit der Androhung von Prügel reagierte. Später habe er eingesehen, dass er sich im Ton vergriffen habe und sich entschuldigt. Womit Bierhoff, Löw und Co. einmal mehr demonstrieren, dass sie den Unterschied von &#8222;entschuldigt werden&#8220; und &#8222;um Entschuldigung bitten&#8220; nicht kennen. Was wiederum nur Haarspaltereien sind, dennoch bleiben zwei Fragen: Wo sonst, wenn nicht hier? Und: Hat Ortlepp Podolski nun entschuldigt oder nicht?</p><p><strong>Jens Mende</strong> interviewt bei <a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,681672,00.html">Spiegel Online</a> Jogi Löw, der neben dem Inschutznehmen René Adlers von einem bestehenden Gerüst spricht. Noch offene Baustellen sollen in den vier Wochen der WM-Vorbereitung angegangen werden. Wenig Überraschendes also.</p><p><strong>Nicht wieder wie bei einer Castingshow</strong></p><p>Man habe ja noch Zeit, die man auch nutzen werde, glaubt <strong>Andreas Lesch</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0305/sport/0013/index.html">Berliner Zeitung</a>): &#8222;Speziell Löw kultiviert diese Hoffnung. Vor der WM 2006 hat er als Assistent von Jürgen Klinsmann im Trainingslager in Genf aus einem verunsicherten Spielerhäuflein eine euphoriebetriebene Einheit geformt. 2008 ist ihm die Vorbereitung weniger gut gelungen. Er hat die Spielerauslese zur Castingshow überhöht und den lange verletzten Verteidiger Christoph Metzelder mit ins Turnier geschleppt. Diese Fehler will Löw nicht wiederholen.&#8220; Von diesen beiden Vorbereitungen sei die &#8222;Erkenntnis im Gedächtnis geblieben, dass sie Vorbereitungsweltmeister sein muss, um bei einer WM bestehen zu können. Sie geht mit dieser Wahrheit angenehm unaufgeregt um. Sie schätzt ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen realistisch ein; diese Stärke kann noch wertvoll werden.&#8220;</p><p>Jogi Löws Kritik an seinem Team sei umfassend gewesen, berichtet <strong>Philipp Selldorf</strong> in der <strong>SZ</strong>. Zunächst habe er sein Team zwar gelobt, dann aber die lange Liste der Versäumnisse begonnen: &#8222;Keinen Druck erzeugt, keine Anspielstationen geschaffen, zu langsam umgeschaltet, zu viel quer gespielt, zu viele Zweikämpfe verloren, zu lang den Ball gehalten, zu zögerlich agiert, zu wenig Mut gezeigt.&#8220; Auch Löw wird also nicht entgangen sein, was Selldorf gesehen hat: &#8222;Diese deutsche Mannschaft machte den Eindruck, als stecke sie noch im frühen Rohbauzustand, und das hat auch keiner der Betroffenen geleugnet. Auf Sizilien und in Südtirol soll aus der wackligen Konstruktion ein grundsolides südafrikataugliches Bauwerk entstehen. Beim DFB träumt man von einer wunderbaren Verwandlung wie vor der WM 2006, als es den Deutschen unter Anleitung von Jürgen Klinsmann und Joachim Löw pünktlich zum Wettkampf gelang, sich taktisch und konditionell einzustimmen.&#8220;</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15474</guid> <description><![CDATA[In Manchester wollen die Roten Ritter United vor dem Ruin bewahren, eine Frau zerstört die WM-Träume der Engländer, die Premier League umweht ein asozialer Hauch und Maradona spaltet die Nation
Hochrangige Figuren aus der Finanzwelt
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id="more-15474"></span></em></p><p><strong>Hochrangige Figuren aus der Finanzwelt</strong></p><p>Manchester United plagt seit der Übernahme durch den US-amerikanischen Investor Malcolm Glazer ein gewaltige Schuldenlast, die sich mittlerweile auf 700 Millionen Pfund beläuft. <strong>Christine Mai</strong> berichtet in der <a
href="http://www.ftd.de/sport/fussball/auslandsfussball/:sport-und-geld-rote-ritter-wollen-manchester-united-retten/50082927.html">Financial Times Deutschland </a>über eine Gruppe von United-Anhängern &#8211; allesamt hochrangige Figuren aus der Finanzwelt &#8211;, die den Klub vor dem finanziellen Kollaps retten will: &#8222;Die &#8218;Red Knights&#8216; bestätigten am Dienstag, dass sie sich am Tag zuvor in London getroffen hatten, um die Möglichkeit eines Übernahmeangebots auszuloten. Sie unterstützten das derzeitige Management, betonten sie, wollten den Verein aber auf eine &#8218;vernünftige finanzielle Grundlage&#8216; stellen&#8220;, schreibt Mai. Die Planungen sind allerdings noch sehr vage. In einer Pressemitteilung habe es geheißen, dass die Diskussionen noch &#8222;in einem frühen Stadium&#8220; seien, zur Glazer-Familie habe man noch keinen Kontakt aufgenommen. Mai macht deutlich, dass das Konsortium zwar hohe Hürden überwinden muss (&#8222;Experten schätzen, dass die Gruppe mindestens 1 Mrd. Pfund auftreiben muss&#8220;), vermutet aber gleichzeitig eine positive Auswirkung auf das Umfeld der Red Devils: &#8222;Den Fans dürfte die Initiative dennoch Auftrieb geben. Immer mehr von ihnen tragen aus Protest gegen die Glazers nicht mehr die roten Man-United-Trikots und Schals &#8211; sondern gelb und grün, in Anspielung auf Newton Heath, den 1878 gegründeten Verein, aus dem Manchester United hervorging. Die &#8218;Red Knights&#8216; könnten ihnen die Farbe rot wieder schmackhaft machen.&#8220;</p><p><strong>Historische Revolution steht bevor</strong></p><p><strong>David Anderson</strong> (<a
href="http://www.mirrorfootball.co.uk/news/Red-Knights-Glazers-will-fall-like-the-Berlin-Wall-in-Manchester-United-takeover-article342117.html">Mirror</a>) zieht in der Causa Glazer/&#8220;Red Knights&#8220; historische Vergleiche: &#8222;Der Glazer-Clan wurde von den &#8218;Red Knights&#8216; gewarnt, dass eine Revolution bevorsteht. Die Gruppe wohlhabender und gut vernetzter Manchester-Fans, die die Glazers verdrängen wollen, sind unerschrocken von der Tatsache, dass die Familie den Verein nicht verkaufen will. Wie beim Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren glauben sie, dass die Antriebskraft der Anhänger helfen wird, die unbeliebten Amerikaner aus dem Old Trafford rauszuschmeißen.&#8220; Die Fans hätten es satt, dass der Verein von seinen derzeitigen Besitzern bis auf den letzten Tropfen Blut ausgesaugt werden würde, zitiert Anderson ein Mitglied der &#8222;Red Knights&#8220;.</p><p><a
href="http://www.skysports.com/story/0,19528,11096_5998564,00.html">Sky Sports</a> beantwortet die wichtigsten Fragen zu den &#8222;Red Knights&#8220;, die für viele Fans so etwas wie das langersehnte Licht am Ende des Finanzchaos-Tunnels sind. Zur Zusammensetzung dieses Konsortiums: &#8222;Eine Mischung aus Bänkern, Anwälten und langjährigen United-Fans. Mitglieder sind unter anderem Jim O&#8216;Neill, Chef-Ökonom von Goldman Sachs, John Marshall, Partner beim Hedge-Fonds Marshall Wace, Richard Hytner von der Werbeagentur Saatchi and Saatchi und Mark Rawlinson, der United 2005 bei der Übernahme durch die Glazers beraten hat.&#8220; Über den Anführer der &#8222;Red Knights&#8220;, Keith Harris, erfährt man, dass er sich sehr gut im Fußballgeschäft auskenne, da er bereits bei Übernahmen von Aston Villa, Manchester City und West Ham United involviert gewesen sei.</p><p><strong>Was nun, Signore Capello?</strong></p><p><strong>Thomas Kielinger</strong> beschreibt auf <a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article6590753/Ein-Dessous-Model-zerstoert-Englands-WM-Traum.html#vote_6618080">Welt Online</a>, welche Ausmaße der Streit zwischen Wayne Bridge und John Terry in England angenommen hat. Es habe sich mittlerweile ein &#8222;nationales Problem&#8220; entwickelt, da es &#8222;nun um das englische Fußballnationalteam und seine Aussichten beim kommenden WM-Turnier&#8220; gehe. Bridge, der zuvor in Capellos Planungen für Südafrika eine zentrale Rolle gespielt hatte, hat bekannt gegeben, dass er nicht mit zur WM fährt. Kielinger fasst die prekäre Lage zusamen: &#8222;Heroismus oder Überreaktion? Die Meinungen sind gespalten – und die Nation fragt: Was nun, Signore Capello? Die sorgfältige Weltmeisterschaftsplanung des italienischen Trainers liegt am Boden wie ein Kartenhaus. Capello, Meister der Fußballtaktik und der streng-disziplinarischen Führung, musste hilflos den Skandalen abseits des Spielfeldes zusehen.&#8220; Hinzu kommt der eher unglückliche Umgang mit Bridge, dem eigentlichen Leidtragenden in der ganzen Sache: &#8222;Mit Wayne Bridge nämlich nahm Capello keinen Kontakt auf, wo doch gerade er als das &#8218;Opfer&#8216; des Stücks besondere Streicheleinheiten benötigt hätte. Daher wirkt Capellos Beteuerung jetzt wie zu spät gekommen: Die Tür zur Nationalmannschaft stehe Wayne Bridge weiter offen, er, Capello, hoffe auf ein Umdenken des Verteidigers. Da kann er lange hoffen.&#8220;</p><p>Im <a
href="http://www.guardian.co.uk/football/2010/mar/02/fabio-capello-warns-england-players">Guardian</a> erfährt man, wie Capello versucht, den Fokus seiner Nationalspieler trotz &#8211; oder gerade wegen &#8211; aller aktuellen Querelen auf die WM zu richten: &#8222;Er weist seine Spieler mahnend darauf hin, dass sie während der nächsten drei Monate außerhalb des Spielfelds Opfer bringen müssen.&#8220; Eine Wiederholung der aktuellen Streitigkeiten, die das Team im Hinblick auf die WM abgelenkt hätten, müsse vermieden werden. &#8222;Wir stehen im Rampenlicht, aber wir müssen uns benehmen. Jeder von uns weiß das. Die Ansprache des Trainers war kurz und bündig und hat uns klargemacht, dass wir uns auf Fußball konzentrieren müssen&#8220;, wird Steven Gerrard zitiert.</p><p><strong>Eine Art Albtraum</strong></p><p><strong>Christian Eichler</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/Rub5666FDF1E760432F8F8515A5C4F1543A/Doc~E3A80859301CF4B7CBAC0172E4264DEA2~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>) hat am vergangenen Wochenende besonders auf der Insel  einen &#8222;asozialen Hauch&#8220; verspürt. Abgesehen von der Terry/Bridge-Posse ist ihm in der Premier League besonders das brutale Foul von Ryan Shawcross gegen Aaron Ramsey negativ aufgefallen, bei dem sich der junge Mittelfeldmann von Arsenal London einen doppelten Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hat. &#8222;Manchmal aber muss, wer den Fußball liebt, ihn auch genau dafür hassen. Was in der 66. Minute der Partie zwischen Stoke City und dem FC Arsenal geschah, war für viele, die diese Szene sahen &#8211; und man konnte sie nur einmal sehen, weil die Fernsehregie entschied, sie nicht noch einmal zu zeigen, schon gar nicht in Großeinstellung und Zeitlupe &#8211;, ein übles Déjà-vu; eine Art Albtraum, den man schon mal hatte. Ein schreckliches Foul, mit lang gestrecktem Bein, halbhoch über der Grasnarbe. Ein Tritt, der das Bein des Gegenspielers nahezu zerteilte.&#8220; Dass Shawcross am selben Tag noch in den Kader der englischen Nationalelf für das Testspiel gegen Ägypten berufen wurde, stößt bei Eichler auf Unverständnis. Besonders in England seien die Kriterien, nach denen man bei der Auswahl der Spieler des Nationalteams gehe, nicht immer ganz einfach zu durchschauen. &#8222;Sicher ist, dass ein Hauch von asozialem Verhalten nicht schadet&#8220;, bemerkt Eichler.</p><p><strong>Über Diego Maradona zu lachen, ist gefährlich</strong></p><p>Wer bei der WM die Argentinier nicht auf dem Zettel hat, &#8222;wird in Südafrika seine Überraschung erleben&#8220;, schreibt <strong>Peter Ahrens</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,681157,00.html">Spiegel Online</a>) in seinem Portrait über Diego Maradona. Dabei sei der 49-Jährige in seiner Amtszeit als Nationalcoach bislang durch Himmel und Hölle gegangen: &#8222;Mittendrin ein Trainer ohne Plan, der nach Gefühl und Wellenschlag Spieler im Dutzend  nominierte und wieder aussortierte. Der versehentlich Profis in sein Aufgebot berief, die gar nicht auflaufen konnten, weil sie nach einer Operation noch im Krankenhaus lagen. Andere Nominierte mussten für Länderspiele absagen, weil der Nationaltrainer Maradona bei ihrer Berufung übersehen hatte, dass sie in derselben Woche wichtige Spiele für ihren Verein zu absolvieren hatten.&#8220; All das heißt jedoch nichts. &#8222;Über Diego Maradona zu lachen, ist gefährlich&#8220;, mahnt Ahrens. &#8222;Man kann ihn als komplett überspannt abtun, als irrational, als nur von seinem Bauchgefühl gesteuert &#8211; er betreut immer noch ein Team, in dem einige der besten Fußballer der Welt spielen.&#8220;</p><p><strong>Nicht wenige zweifeln an Maradonas Trainerfähigkeiten</strong></p><p><strong>Peter Burghardt</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/548/504757/text/">Süddeutsche Zeitung</a>) findet dagegen, dass das argentinische Team derzeit etwas kränkelt. So trete Messi für sein Land &#8222;nicht annähernd so maradonianisch&#8220; auf wie in Barcelona. Auch Messis Teamkollegen vollbringen derzeit alles andere als Wunderdinge im Nationaldress, weiß Burghardt: &#8222;Fast alle Stürmer schießen ihre Tore lieber in ihren Klubs, gerade wieder Messi für den FC Barcelona, Carlos Tevez für Manchester City, Gonzálo Huguaín für Real Madrid, Diego Milito für Inter Mailand und Schwiegersohn Sergio Agüero für Atlético Madrid.&#8220; Da auch die Abwehr wackelt, ist die Stimmung im eigenen Land alles andere als gut. Nicht wenige zweifeln an Maradonas Trainerfähigkeiten: &#8222;Das Publikum fragt sich unterdessen, ob er die Ansammlung weißblauer Talente noch zum Kollektiv vereint.&#8220; Andererseits sei die Messlatte von den Vorgängern Daniel Passarella, Marcelo Bielsa und José Pekerman auch nicht besonders hochgehängt worden, bemerkt Burghardt.</p><p><a
href="http://www.youtube.com/watch?v=g0DtoxBo9sg&amp;">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15463</guid> <description><![CDATA[Hannover 96 verliert wieder, diesmal aber sehr unglücklich gegen einen schwachen VfL Wolfsburg, der FC Bayern München wird dank der stabilisierenden Arbeit van Gaals nach fast 2 Jahren wieder Tabellenführer, punktgenau zum 110. Geburtstag, Friedhelm Funkel ist in der Diskussion, aber es gibt kaum Alternativen.Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-15463"></span></p><p>Im <a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-VfL-Wolfsburg-Hannover-96;art133,3044631">Tagesspiegel</a> leidet <strong>Christian Otto</strong> mit den weiterhin Punkte verschenkenden Hannoveranern: &#8222;Nicht die siegreichen Wolfsburger, sondern die tapfer kämpfende 96-Mannschaft war über weite Strecken der Partie deutlich besser. Das kleine Lebenszeichen für einen Verein, der seit Ende Oktober keinen Sieg mehr bejubeln konnte, gaben Hannovers Spieler und Fans gemeinsam.&#8220; Allerdings doch nicht alle Beteiligten zusammen: &#8222;Wie von Klubchef Kind gewünscht hatte keiner der zu Hilfe geholten Psychologen, mit deren Hilfe der Tod des langjährigen 96-Kapitäns verarbeitet werden soll, auf der Auswechselbank Platz genommen. Die Mannschaft wirkte trotzdem so entschlossen, als könne sie sich im Abstiegskampf doch noch selbst zu helfen. Die eingewechselten Arnold Bruggink und Mike Hanke hätten 96 leicht zum Sieg schießen können &#8211; was ihnen verwehrt blieb, glückte aber nur Misimovic.&#8220;</p><p><strong>So wäre Slomkas Job noch zu retten</strong></p><p>Alle Bausteine eines Absturzes seien in Hannover gegeben, bilanziert <strong>Roger Repplinger</strong> umfassend in der <a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/hannover-weiter-ohne-glueck/">taz</a>: &#8222;Wolfsburg spielte entspannt, ohne Körperkontakt. Es sieht nicht so aus, als ob sich der amtierende Deutsche Meister in der Bundesliga noch besonders engagieren will. Hannover dagegen kämpfte, lief viel, sah gut aus und setzte auf eine Schwäche des Wolfsburger Ersatzkeepers Marwin Hitz bei Fernschüssen. Allerdings gingen die Schüsse entweder vorbei oder Hitz zeigte keine solche Schwäche.&#8220; Die Spieler machen Fehler, die Trainer machen Fehler und selbst die Zuschauer machen Fehler &#8211; indem sie nicht mehr hingehen, wenn es drauf ankommt. Hannover stürze nach dem 0:1 weiter ab.</p><p>Etwas anders sieht das die <strong>SZ</strong>. Plötzlich sei das Publikum wieder eine Einheit mit den Spielern von Hannover 96, berichtet <strong>Jörg Marwedel</strong> aus der Arena: &#8222;Jeder im Stadion hatte nämlich gemerkt, dass die Hannoveraner sich endlich wieder wehren, dass sie sogar noch passablen Fußball spielen können. Und endlich einmal hatte auch Slomka einen Fortschritt erkennen können. Wenn dieser Aufwärtstrend am Samstag beim SC Freiburg endlich auch Punkte bringt, könnte das gerade noch seinen erst im Januar angetretenen Job retten.&#8220; Der von Medien und Teilen der Mannschaft als &#8222;arrogant&#8220; eingestufte Slomka habe mit der Verbannung Schlaudraffs und Rauschs die richtigen Maßnahmen getroffen, denn Amateur Manuel Schmiedebach habe Dzeko hervorragend bewacht. &#8222;Erwähnen muss man aber noch, dass die Wolfsburger es dem Niedersachsen-Rivalen leicht machten, ins Spiel zu kommen. Viel gelaufen sind sie nicht.&#8220;</p><p>Schließlich resümiert <strong>Frank Heike</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E439592FCA4A04DD69A7CE6FDE2A0222F~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>) die drei Punkte für Wolfsburg: &#8222;Unverdient, glücklich, aber aus Sicht Hannovers in eine Situation passend, in der nichts läuft.&#8220;</p><p><strong>In München ist alles wie immer</strong></p><p><strong>Christian Eichler</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E5503191A88044B929F15C857BBD52259~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>) zählt die Holländer in der Allianz-Arena und kommt mit 2 Spielern auf jeder Seite plus Bayerns Trainer van Gaal sowie dem zuschauenden holländischen Bondscoach van Marwijk auf 6 an der Zahl: &#8222;Sogar der Rasen in der Münchner Arena kommt aus Holland. Dazu feierte der FC Bayern vor der Partie seinen 110. Geburtstag &#8211; und gedachte dabei auch des ersten Trainers seiner Geschichte, Willem Hesselink, noch ein Holländer. Fehlte nur noch, dass die Riesen-Rauten auf der Außenhaut der Arena, die bei Bayern-Heimspielen rot illuminiert sind, diesmal in orange geleuchtet hätten.&#8220; In der Partie selbst hätte sich zunächst aber kein Übergewicht des Geburtstagskindes ergeben: &#8222;Der HSV hatte weniger vom Spiel, war aber gefährlich, weil die Bayern-Abwehr um Demichelis sich mehrere riskante Ballverluste leistete &#8211; und weil der HSV mehrere Spieler hat, die mit ihrer Explosivität und Schusstechnik ein Spiel manchmal aus dem Nichts entscheiden können.&#8220; Gegen Ende der Partie dann &#8222;wuchs der Bayern-Druck, doch es bedurfte einer Einzelaktion von Ribéry, um das Spiel zu entscheiden &#8211; und dazu des Bayern-Glücks, dass Toruns Ball auf die Latte tropfte.&#8220;</p><p>Als Resultat dessen steht trotz einer nicht überzeugenden Spielweise eine Rückkehr zu einem Zustand zu Buche, welchen die Bundesliga ausreichend kennt, schreibt <strong>Andreas Burkert</strong> in der <strong>SZ</strong>: &#8222;Von dominanten und attraktiven Vorträgen in Serie sind die Bayern noch ein gutes Stück entfernt, aber sie vermitteln längst überzeugend den Eindruck, auf dem Weg dorthin zu sein. Sie haben sich für ihr Spiel ein Gerüst erarbeitet, van Gaal errichtete es, und das ist sehr viel für eine Mannschaft, die vor allem wegen der großen Qualitäten ihrer Individualisten Robben und Ribéry wahrgenommen wird.&#8220; Doch nur wegen dieser Stabilität des Systems könnten die beiden R-Mitarbeiter ihre Fähigkeiten gewinnbringend einsetzen. &#8222;So basteln die Bayern jetzt wieder sehr entspannt an der Fortschreibung ihrer Siegerlisten und an einer Mannschaft, die für kommende Saison wohl nur punktuell verändert werden soll.&#8220; Van Gaals Verdienst sei es auch, dass sich Hoeneß und Rummenigge wieder um ihre eigenen Themen kümmern könnten, die da Mitmenschen (Magdalena Neuer) und Mitkonkurrenten (Leverkusen) heißen. &#8222;Keine Frage, in München ist alles wie immer.&#8220;</p><p><strong>Das gnadenlose Selbstbewusstsein der Münchner</strong></p><p>Mit diesem Überholen Leverkusens zeichne sich der erneute Einbruch des Konkurrenten ab, vermutet <strong>Jörg Hanau</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2370823_Kommentar-zu-Bayer-Leverkusen-Alptraum.html">FR</a>), auch, weil die Bayern bekanntlich so intensiv an ihre Stärken glaubten: &#8222;Dort wo die Luft am dünnsten ist, fühlt sich das Bergvölkchen eben am wohlsten. Kaum angekommen, haben sie sich dort gedanklich auch schon festgesetzt. Das gebietet das Münchner Selbstwertgefühl. Dieses gnadenlose Selbstbewusstsein, aus dem die Bayern wie keine zweite Mannschaft in der Bundesliga Kraft schöpft. Es spricht viel dafür, dass die Bayern in den letzten zehn Spielen vorneweg marschieren werden.&#8220; Denn des Konkurrenten Atem reiche nicht weit genug: &#8222;Nach monatelanger Führungsarbeit, droht Leverkusen auf der Zielgerade die Puste auszugehen. Bayer droht der ultimative Alptraum: Ungeschlagen &#8211; und doch nur Vizekusen.&#8220;</p><p>Noch nicht ganz sicher bezüglich des Ausgangs der Meisterschaft ist <strong>Sebastian Winter</strong> (<a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,680843,00.html">Spiegel Online</a>): &#8222;Es war ein Geduldsspiel und die Bayern haben es für sich entschieden. Sie haben die Gabe, besondere Momente auf der ganz großen Bühne zu zelebrieren.&#8220; So sei es bereits mit dem Sieg gegen Haifa gewesen, nach welchem Uli Hoeneß entspannt Präsident werden konnte, so beim Sieg in Turin und so auch jetzt beim Sieg gegen den HSV. &#8222;Es sieht ganz danach aus, als hätte der neue Tabellenführer zum richtigen Zeitpunkt wieder ein Zeichen der Stärke gesetzt. Doch sie sollten sich nicht zu sicher sein. Denn die entscheidenden Wochen dieser Saison kommen erst noch.&#8220; Man müsse in Leverkusen und in Gelsenkirchen antreten, zudem stünde bei Qualifikation das Viertelfinale der Champions League auf dem Programm. &#8222;Es sind zwei Wochen der Wahrheit, in denen sich zeigen wird, ob die Bayern eine wirklich erfolgreiche Saison spielen können.&#8220;</p><p><strong>Frustrierte Hamburger Führungsspieler</strong></p><p>Nach seiner ersten Niederlage in der Allianz-Arena gibt der HSV die Hoffnung auf Platz 3 und somit die Qualifikation zur Champions League auf, konstatiert in der <a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article6611436/Der-Hamburger-SV-schreibt-den-dritten-Platz-ab.html">Welt</a> <strong>Matthias Linnebrügger</strong>: &#8222;Es scheint, als müsste Bruno Labbadia in den kommenden Tagen viel Aufbauarbeit verrichten, als würde er vor allem als Psychologe gefordert sein. Denn allen voran seine Führungsspieler wirkten nach der Pleite in München und angesichts der aktuellen Tabellensituation frustriert. Während an der Spitze so richtig die Post abgeht, hecheln die Hamburger hinterher – und haben den Anschluss an das Führungstrio verloren.&#8220; Der Spielplan mache zwar noch einige Hoffnung, da der Hamburger SV noch zu Hause gegen die Schalker antrete, während diese zu ebenjenen Hamburgern, nach Leverkusen und zu den Bayern reisen müssten. Erfolge im letzten Saisondrittel seien allerdings auch bitter nötig, denn der Abstand zu Rang 6 beträgt nur noch &#8222;magere zwei Pünktchen.&#8220;</p><p><strong>Herthas Trainerdebatte ist eröffnet</strong></p><p>Nur 12 Punkte aus 17 Spielen, das ist auch nicht viel besser als das, was Favre zuvor mit der Hertha errang, weshalb in Berlin nun etwas stattfindet, was man tunlichst vermeiden wollte. <strong>Michael Jahn</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0302/sport/0042/index.html">Berliner Zeitung</a>) nennt es beim Namen: &#8222;Eine weitere Trainerdebatte. Längst lancieren auch einige Mitglieder des neunköpfigen Präsidiums ihre Unzufriedenheit mit Funkel in der Öffentlichkeit. Fakt ist: Die Arbeit des Trainers wird auch in diesem Gremium unterschiedlich beurteilt und kontrovers diskutiert. Das ist legitim, weil die Rechnung mit dem abstiegskampferprobten Funkel bislang nicht aufgegangen ist.&#8220; Stabilisiert habe Funkel die von Favre verunsicherte Mannschaft zwar, Letzter bleibe sie aber weiterhin und die Punkteausbeute lasse ebenso deutlich zu wünschen übrig. Am Ende wird man Funkel wahrscheinlich behalten, aber wohl eher mangels Alternativen. &#8222;Funkel selbst kann die Debatte im Keim ersticken. Sein Team muss nur siegen. Aber sofort.&#8220;</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15447</guid> <description><![CDATA[Anders als bei der Entscheidung zwischen Oliver Kahn und Jens Lehmann gehen die Bundestrainer diesmal geräuschloser vor. Die Entscheidung für Adler wird allgemein als korrekt und auf seinen zwei sehr guten Partien gegen Russland basierend begrüßt. Zudem: Wer ist Stefan Reinartz und was sagt Jorge Burruchaga zu seinem Tor gegen Toni Schumacher bei der WM 1986?Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-15447"></span></p><p>Bemerkenswert still sei die Beförderung Adlers zur endgültigen Nr. 1 auch für die WM 2010 in Südafrika vonstatten gegangen, ist sich die Presse einig. In der <a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2371008_Rene-Adler-Die-leise-Befoerderung.html">FR</a> nennt <strong>Andreas Lesch</strong> diese Entscheidung &#8222;korrekt&#8220;. Wie ruhig es dabei abgelaufen sei, das mache der Vergleich mit der selben Frage vor vier Jahren deutlich: &#8222;Das Land wurde ein bisschen hysterisch. Kein Wunder, nach Monaten voller giftiger Kommentare der Kontrahenten &#8211; und nach einem Duell, das manchem vorkam wie ein sportlicher Krieg. Der Kampf zwischen Kahn und Lehmann wurde auch deshalb so hitzig debattiert, weil es der Streit zweier Torwarttypen war: altdeutsch-klassisch kontra mitspielend-modern. Klinsmann gab Lehmann schon deshalb den Vorzug, weil es sein liebstes Hobby war, nationale Fußballtraditionen zu ignorieren.&#8220; Solche Grundsätze hätten diesmal gar nicht gegeneinander abgewägt werden müssen, weder seien die drei aktuellen Torhüter so verschieden noch so verbissen wie Lehmann und Kahn. Endgültig sei die Entscheidung für Adler aber nicht, dazu seien seine Kontrahenten zu ähnlich. &#8222;Kahn und Lehmann hatten 2006 den größten Teil ihrer Karriere schon hinter sich, für sie ging es um eine persönliche Krönung. Die Torhüter des Jahres 2010 fangen gerade erst so richtig an.&#8220;</p><p><strong>Super sachlich</strong></p><p><strong>Michael Rosentritt</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-WM-2010-Ren%E9-Adler-Nationalmannschaft;art19471,3045522">Tagesspiegel</a>) hat René Adlers Reaktion auf die Nachricht seiner endgültigen Beförderung beobachtet: &#8222;Für gewöhnlich sollte eine solche Nachricht einen Fußballprofi in freudige Erregtheit versetzen. Doch entweder wird Adler sich auf seinem Hotelzimmer noch backpfeifen müssen, um zu begreifen, was passiert ist, oder aber er ist so sehr von sich überzeugt, dass er mit dieser Entscheidung fest gerechnet hat. Gestern jedenfalls wirkte Adler extrem entspannt und tief in sich ruhend. Man könnte auch sagen, René Adler kommentierte seine Beförderung so, wie er als Torwart hält: super sachlich. Adler eben.&#8220;</strong></p><p>Bei den Gründen für Adlers Beförderung sind sich alle einig, exemplarisch sei hier <strong>Lars Gartenschläger</strong> aus der <a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article6611382/Mit-Adler-gibt-es-endlich-wieder-eine-Nummer-eins.html">Welt</a> zitiert: &#8222;Dass die Entscheidung zu Gunsten von Adler gefallen ist, hat der Leverkusener vor allem seinen zwei hervorragenden Spielen in der WM-Qualifikation gegen Russland zu verdanken. Diese beiden Partien hätten laut Bundestorwarttrainer Köpke den Ausschlag gegeben.&#8220; Alle drei großen ehemaligen Torhüter, von Welt Online befragt, zeigten sich einverstanden mit dieser Entscheidung: Oliver Kahn, Toni Schumacher und Uli Stein. &#8222;Mit dem gebürtigen Leipziger hat die deutsche Nationalmannschaft nun endlich wieder eine Nummer eins. Denn nach dem Rücktritt von Jens Lehmann im Anschluss an die Europameisterschaft 2008 war diese Position bis Montag quasi vakant. Auch wenn Adler spätestens seit dem Selbstmord des früheren Hannoveraner Torhüters Robert Enke im November des vergangenen Jahres als heißer Kandidat für die Nummer eins galt.&#8220;</p><p><strong>Für viele Vorgänger eine Ochsentour bis zur Nr. 1</strong></p><p>Für <strong>Christof Kneer</strong> (<strong>SZ</strong>) war es selbstverständlich, dass diese sonst üblicherweise heikle Teamstelle 2010 stilvoller besetzt werden musste: &#8222;Angemessen undramatisch haben die Teamverantwortlichen diesmal die Torwartfrage beantwortet, was schon aus Pietätsgründen geboten war. Seit dem Tod des hochgeschätzten Torwarts Robert Enke verbot sich ein theatralischer Umgang mit dieser Personalie, und auch die aktuellen sportlichen Umstände haben der Debatte keinen neuen Dreh mehr verliehen. Jenen Vorsprung, den er sich gegen Russland erwirtschaftet hatte, hat Adler ganz einfach nicht mehr aus der Hand gegeben. Und kein Bundestrainer und kein Torwart-Sonderbeauftragter der Welt nimmt ohne Not einen Torwart aus dem Tor, der dem Team eine Turnier-Teilnahme gerettet hat.&#8220;</p><p>Für <strong>Michael Horeni</strong> ist diese Entscheidung die &#8222;Krönung einer Turbokarriere&#8220; (<a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~E2CEBEF50A3904DFA86326B1AA5CEA8B5~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>): &#8222;Nach der Entwicklung der vergangenen eineinhalb Jahre zwar nicht ganz überraschend, aber beim Blick auf Adlers bisherige Laufbahn dennoch verblüffend: Nach nur acht Länderspielen und mit 25 Jahren zur Nummer eins aufzusteigen ist im Land der Torhüter eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Die Vorgänger von Adler mussten sich zum Teil schier endlose Jahre als Nummer zwei auf der Ersatzbank hochdienen, obwohl sie teilweise längst als Weltklassetorhüter galten und wohl in jedem anderen Land die unbestrittene Nummer eins gewesen wären. In der Politik nennt man das die Ochsentour, und dem Torhüter aus dem Osten ist seine Turbokarriere angesichts dieser deutschen Traditionslinie sehr bewusst.&#8220; Wieder einmal halten sich die DFB-Verantwortlichen allerdings nicht an ihre eigenen Vorgaben. Es sei ihnen wichtig gewesen, zuerst mit den Spielern zu sprechen. Mit Wiese allerdings sprachen sie nicht. &#8222;Es gäbe keine Nummer zwei und keine Nummer drei hinter Adler. Der impulsive Wiese dürfte das nach dem Schweigen aus München nach der Entscheidung wohl ein bisschen anders sehen.&#8220;</p><p><strong>Meister der Einfachheit</strong></p><p>Einen weiteren Kandidaten für die Nationalmannschaft, allerdings nicht im Tor, kennt <strong>Stefan Hermanns</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-WM-2010-Stefan-Reinartz-Nationalmannschaft;art19471,3045524">Tagesspiegel</a>), den Leverkusener Ersatz von Simon Rolfes: &#8222;Stefan Reinartz, 21 Jahre alt und mit der Erfahrung von 19 Bundesligaspielen gesegnet, bestreitet an diesem Dienstag ein EM-Qualifikationsspiel mit der U-21-Nationalmannschaft. Doch das ist wohl nur eine Zwischenstation. Der Leverkusener erlebt derzeit eine rasante Entwicklung: vom Regionalligaspieler zum Kandidaten für Joachim Löw in nicht einmal 15 Monaten. Was zeichnet diesen Reinartz aus?&#8220; Reinartz selbst zählt lieber seine Schwächen auf, hält sich dennoch für einen passablen Fußballspieler. Erfolgreich war er bislang in jedem Falle: &#8222;Mit Leverkusens A-Jugend war er Meister und Pokalsieger, mit der U 19 Europameister, und mit dem 1. FC Nürnberg ist er in die Bundesliga aufgestiegen. Kurz: Reinartz ist ein Siegertyp. (&#8230;) Eigentlich ist er Innenverteidiger, doch zuletzt hat Reinartz meistens den verletzten Rolfes im defensiven Mittelfeld ersetzt. Die Umstellung hat ihm keine Probleme bereitet. Er verfügt über das nötige Verständnis für diese Position, macht kaum Fehler und beherrscht vor allem die elementaren Dinge des Fußballs. Stefan Reinartz ist ein Meister der Einfachheit.&#8220;</p><p><strong>&#8222;Toni, halt den Ball!&#8220;</strong></p><p>In der <a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article6588921/Argentiniens-Fans-erwarten-immer-den-WM-Titel.html">Welt</a> spricht <strong>Kai Behrmann</strong> mit Jorge Burruchaga, dem argentinischen Siegtorschützen bei der WM 1986 im Finale gegen Deutschland und Toni Schumacher. Auf die Frage, wie sein Team damals auf den Ausgleich zum 2:2 reagiert hätte, antwortet Burruchaga: &#8222;Mit großer Gelassenheit. Ich stand mit Diego Maradona und Jorge Valdano am Mittelkreis und sagte nur: &#8218;Wir werden trotzdem gewinnen.&#8216; Andere Mannschaften hätten sich in dieser Situation angeschrien. Wir fühlten uns aber einfach sicher. Keiner zweifelte daran, dass wir am Ende als Weltmeister vom Platz gehen würden. Das war der Geist dieser Mannschaft, die aus außergewöhnlichen Charakteren bestand.&#8220;</p><p><a
href="http://www.11freunde.de/bundesligen/127979/clockwork_bundesliga">freistoss des tages</a></p><p><strong>DFB ./. Amerell</strong></p><p>Zum Fall DFB ./. Amerell, zu dem stündlich mehr Beteiligte gehören, hat <strong>Oliver Fritsch</strong> auf dem <a
href="http://www.direkter-freistoss.de/">direkten freistoss</a> einige Beiträge verfasst, hier die letzten drei:</p><p><a
href="http://www.direkter-freistoss.de/2010/02/24/zwanziger-kempter-amerell-langer-dfb-prozess/">DFB ./. Amerell: Zwanzigers Verteidigung und die Eitelkeit des Präsidenten</a></p><p><a
href="http://www.direkter-freistoss.de/2010/03/01/kempter-wack-amerell-dfb-zwanziger-sex/">DFB ./. Amerell: Wie glaubwürdig ist der Zeuge Kempter?</a></p><p><a
href="http://www.direkter-freistoss.de/2010/03/02/amerell-wack-dfb-zwanziger-sex-schiedsrichter/">DFB ./. Amerell: Monaco Wack betritt die Bühne</a></p><p>Wie immer auf dem direkten freistoss mit lesenswerter Diskussion in den Kommentaren.</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15436</guid> <description><![CDATA[Magath ist ein wenig erbost über die Berichterstattung von sky, Gladbach pennt, Cacau ein Typ wie Neuville, Herthas Zuschauer sehen klarer als Trainer Funkel, Kölner Maurer holen einen Punkt
Kein Schauspiel, kein Trick
Im Interview mit der Welt, mit  Lars Wallrodt beklagt Magath fehlende Lobby bei der Berichterstattung über den zahlenmäßig großen Klub FC Schalke 04. [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-15436"></span></p><p><strong>Kein Schauspiel, kein Trick</strong></p><p>Im Interview mit der <a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article6601021/Trainer-Magath-beklagt-Schalkes-fehlende-Lobby.html">Welt</a>, mit <strong>Lars Wallrodt</strong> beklagt Magath fehlende Lobby bei der Berichterstattung über den zahlenmäßig großen Klub FC Schalke 04. Er sei &#8222;überrascht, dass diese Lobby fehlt. Das habe ich auch erst gemerkt, seit ich hier in der Verantwortung stehe. Beim FC Bayern würde es nie vorkommen, dass deren Trainer nach einem wichtigen Spiel nur über Fouls der eigenen Spieler diskutieren muss.&#8220; Er habe &#8222;wieder einmal festgestellt, dass derjenige, der sein recht nicht lautstark einfordert, oft der Dumme ist. Darum habe ich so emotional reagiert.&#8220;</p><p>Die <strong>SZ</strong> bescheinigt Magath, seinen Auftritt nicht inszeniert zu haben: &#8222;Unabhängig vom Wahrheitsgehalt (der Aussage von der fehlenden Lobby, fb) trägt ihm diese Ansicht beim Schalker Publikum viel Zustimmung ein, hier fühlt man sich seit Generationen als Chaos-Klub stigmatisiert. Dass der betroffene Moderator anderntags behauptete, Magath habe &#8218;ganz bewusst&#8216; Erregung gemimt, ist aber ein Irrtum. Sein Ärger war kein Schauspiel und kein Trick zur Steuerung der Medienmeinung. Der Fall hat Grundlagen seines Wesens berührt: seinen Ehrgeiz und seine Eigensinn &#8211; Eigenheiten, die seinen Erfolg und den Effekt seiner Methoden begründen.&#8220; Fußball gespielt wurde vorher ja auch noch, da sah die SZ den Siegtreffer als &#8222;eine logische Folge der Spielentwicklung. Die Dortmunder, die zunächst besser ausgesehen hatten und durch Sahins Elfmeter in Führung gingen, hielten dem Druck der Hausherren nicht stand. Ihnen fehlte, wie Mats Hummels einräumte, &#8218;ein wenig die Klasse&#8216;, um die Partie zu gewinnen.&#8220;</p><p><strong>Freiburg wie ein Absteiger, aber wie ein sortierter Absteiger</strong></p><p>Der Freiburger Idrissou hatte zuletzt das Freiburger Gefüge ins Wanken gebracht, weil er verlauten ließ, dass er mit seinen Kollegen, den &#8222;Absteigern&#8220;, bald nicht mehr zusammenspielen werde, sondern in der Champions League ans Werk gehen würde. Wanken auch, weil dieser Vorfall auch noch publik wurde. Doch der SC Freiburg zeigte sich gut erholt von diesem Ereignis. So schildert <strong>Daniel Theweleit</strong> (<strong>SZ</strong>): &#8222;Zwar spielte Freiburg immer noch wie ein Absteiger, aber halbwegs sortiert und engagiert. Irgendwie scheint der Schock den Zusammenhalt sogar gestärkt zu haben. Sie hatten aber auch selbst einiges zum Erfolgserlebnis beigetragen.&#8220; Torhüter Pouplin habe stark gehalten, Winter-Neueinkauf Cissé sei dann die überraschende Führung gelungen. &#8222;Genau so haben sie schon 14 Auswärtspunkte erzielt. Langsam sollten sie aber anfangen, zu Hause zu gewinnen.&#8220;</p><p><strong>Roland Zorn</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E2E8D404648FD47CF882BA91B51978C78~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>) empfindet das Remis als gerechten Ausgang dieser Partie: &#8222;Die Gladbacher versäumten einen vollen Erfolg aber auch, weil sie in der ersten Hälfte eine Spur zu behäbig wirkten und erst nach dem Rückstand aufdrehten.&#8220;</p><p><strong>Wirbelwind Cacau, Spitzname &#8222;Helmut&#8220;</strong></p><p>Das allgemeine Hochjubeln gehe sehr schnell, zu schnell, meint in der <a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2367410_Kommentar-Gejazzt.html">FR</a> <strong>Wolfgang Hettfleisch</strong> und erinnert an Babbel und weitere Fälle: &#8222;Es wird schnell gejazzt und laut gesungen in der Mediensparte der Unterhaltungsbranche Fußball. Weshalb Cacau nach seiner Wahnsinnswoche unversehens zu Deutschlands großer WM-Hoffnung avanciert und der gerade mal 21-jährige Mesut Özil nach schwächeren Auftritten nun Woche für Woche eine Art Berichterstatter-TÜV durchläuft. Gross ist erfahren genug, den Beifall einzuordnen, der auf ihn und sein Team niederprasselt. Er muss nun dafür sorgen, dass sich die Spieler nicht den Kopf verdrehen lassen. Markus Babbel würde womöglich der Behauptung nicht widersprechen, ihm sei genau dies nicht gelungen.&#8220;</p><p>Sein Spitzname sei &#8222;Helmut&#8220; berichtet in der <strong>SZ</strong> <strong>Bernd Dörries</strong> über Cacau, weil er für den Einbürgerungstest alle deuschen Bundeskanzler auswendig gelernt hatte. Ein anderer Bundes- kann mit diesem &#8222;Helmut&#8220; womöglich viel anfangen: &#8222;Für den Bundestrainer ist Cacau auch ein Stürmertyp, wie er ihn noch nicht hat. Cacau ist ein Wirbelwind, der mal von rechts kommt, mal von links, mal durch die Mitte. Er köpft, schießt, staubt ab. So einer könnte wertvoll werden im Kader &#8211; ein Typ wie Oliver Neuville, den man in der 70. Minute bringen kann und der nicht sauer ist, wenn er auf der Bank sitzt.&#8220;</p><p>Dagegen will Alexander Hleb so schnell wie möglich und vor allem definitiv aus Stuttgart weg, berichtet in der <a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article6598536/Woran-Hlebs-zweiter-Anlauf-in-Stuttgart-scheiterte.html">Welt</a> <strong>Klaus Schlütter</strong>: &#8222;Das Fass zum Überlaufen brachte die erneute Auswechslung in der 61. Minute, schon die neunte im zehnten Spiel unter Gross; nur vergangene Woche beim 1:1 gegen den FC Barcelona hatte der Weißrusse durchspielen dürfen. Als er diesmal mit säuerlicher Miene den Platz verließ, gab es unüberhörbare Pfiffe, die sich nicht nur gegen Hleb richteten. Der hatte zwar nicht überragend gespielt, war aber auch nicht so schlecht, dass er unbedingt ersetzt werden musste. So sah es auch der Spieler und flüchtete sich nachher in Sarkasmus. &#8218;In meinem Vertrag steht wohl, dass ich nur 60 Minuten spielen darf&#8216;, sagte er und fügte spitz hinzu: &#8218;Der VfB hat eben kein Geld und kann mich nur für eine Stunde bezahlen.&#8216;&#8220; Wo Hleb demnächst spielen werde, sei offen. Interessant sei weiterhin England, aber auch die Bundesliga.</p><p>Mysteriös wirke Christian Gross, der &#8222;Erfolgstrainer&#8220; der Stuttgarter immer noch, erwähnt in der <a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/gross_wir_und_die_anderen_1.5109895.html">NZZ</a> <strong>Flurin Clalüna</strong>. Das liege aber eventuell nur an den Köpfen der Betrachter: &#8222;Wir haben ihn ja auch nicht immer verstanden, diesen geheimnisumwitterten Mann, der sich nur ganz selten einen Spaltbreit öffnete. Wir erinnern uns, wie er einmal sagte, das mit ihm geführte Interview sei gut gewesen, aber das Bild von ihm habe ihm gar nicht gefallen. Oder wie er einmal eine Anfrage für ein Gespräch mit dem Hinweis ablehnte, mit Sir Alex Ferguson, dem Trainer von Manchester United, gebe es überhaupt keine Einzelgespräche.  (&#8230;) Vielleicht ist es ja so, wie ein langjähriger Bekannter von ihm sagte, als wir ihn nach dem Menschen Gross fragten und was sich hinter dem Fußball und hinter der Fassade verberge. Er sagte: &#8218;Vielleicht ist da gar nicht mehr viel, kein Mysterium, das er selbst um sich aufzubauen versucht.&#8216; Ja, vielleicht.&#8220;</p><p><strong>Schäfer, der gefühlte Sieger für den Club</strong></p><p>0:0 in Bochum, dennoch gab es Sieger in dieser Partie, meint in der <a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2367621_Volltreffer-Der-gefuehlte-Sieger.html">FR</a> <strong>Thomas Kilchenstein</strong>: &#8222;Für einen Torwart ist ein Null-zu-Null immer auch ein bisschen ein gefühlter Sieg. Zumindest ein persönlicher. Raphael Schäfer, der für den akut abstiegsbedrohten 1. FC Nürnberg hält, hat in dieser Runde vor diesem Spieltag erst einmal ein 0:0 erlebt, am vierten Spieltag gegen den VfB Stuttgart. Ansonsten hat er 40 Tore reinbekommen, im Schnitt fast zwei pro Spiel. An diesem Wochenende im Abstiegsduell beim VfL Bochum gab es wieder einen gefühlten Sieger, Raphael Schäfer, 31, eben. Er hat die Null gehalten.&#8220;</p><p>&#8222;Gähnendes Publikum beim Rasenschach&#8220; in Bochum sah und hörte die <strong>SZ</strong> bei einer Partie, in der beide Teams vornehmlich nicht verlieren wollten. &#8222;Je drei gute Chancen ergaben sich hüben wie drüben, die paritätische Punktevergabe scheint gerechtfertigt.&#8220;</p><p><strong>Richard Leipold</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~EB7EC72EDB7BC43FAA386C9D8AE6A96AC~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>) sah dies ähnlich: &#8222;Auf beiden Seiten hatten die Sicherheitsinteressen Vorrang. In den Strafräumen herrschte zumeist Ruhe. Doch es gab Ausnahmen, die diese Regel in der ersten Hälfte betätigten, so etwa bei einem gefährlichen Kopfball des Nürnberger Torjägers Bunjakuo oder bei Choupo-Motings Schuss ans Außennetz.&#8220; Auf den Rängen hingegen hätten die Sicherheitsinteressen keine so große Rolle gespielt: &#8222;Ein schwerer Zwischenfall überschattete das Spiel: Wie der Stadionsprecher in der Halbzeit mitteilte, sind sechs Menschen verletzt worden, als unmittelbar vor dem Anpfiff im Block der Gäste-Fans bengalische Feuer abgebrannt wurden. Zwei Personen sind den Angaben zufolge schwer verletzt worden. Alle Betroffenen wurden zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.&#8220;</p><p><strong>Temperaturen weit über Tausend Grad</strong></p><p><strong>Mike Glindmeier</strong> nimmt sich dieses Themas für <a
href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,680746,00.html">Spiegel Online</a> an und beschreibt, wie einfach es ist, die Ordner in die Irre zu führen, aber auch, welche Argumente die Ablehner des Feuerwerkens anführen: &#8222;Die Gegner von Pyrotechnik führen in erster Linie die gesundheitlichen Risiken an. Die Handfackeln, die in etwa so dick sind wie ein mittelstarker Edding und so lang wie ein Trommelstock, entwickeln Temperaturen von weit über tausend Grad. Sobald die Brennstäbe unkontrolliert in Menschenmengen gezündet werden, sind schwerste Verbrennungen &#8211; wie im Fall der Nürnberg-Fans in Bochum &#8211; keine Seltenheit. Zudem entwickelt sich giftiger Rauch, der gerade bei Besuchern mit Atemwegserkrankungen zu schweren gesundheitlichen Schäden führen kann. (&#8230;) Mittlerweile sind die Pyro-Befürworter dazu übergegangen, ihr Material bereits Tage vor dem Spiel in den Arenen zu verstecken &#8211; in alten Stadien beispielsweise unter gelockerten Steinplatten von Stehtraversen. Eine weitere beliebte Alternative ist das Schmuggeln von Pulver. Dieses kann unter dicker Oberbekleidung problemlos am Ordnungsdienst vorbeigeschleust werden, weil es oberflächlich kaum zu ertasten ist. Im Stadion wird das Pulver dann meist hinter größeren Zaunfahnen gezündet, damit die Täter später schwieriger zu identifizieren sind.&#8220;</p><p>Als Kenner der in diesen Dingen aktiven Szene zeigt sich <strong>Wolfgang Hettfleisch</strong> in der <a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2367620_Voll-daneben-Bitte-loeschen.html">FR</a>: &#8222;Zu den Wahrheiten über die Ultras gehört freilich auch, dass die Szene nicht homogen ist und an den Rändern ausfranst. Der Übergang von &#8222;erlebnisorientierten&#8220; zu gewaltbereiten Anhängern ist längst fließend. Was alle eint, sind scharfe Gegnerschaft zur Polizei, Kritik am durchkommerzialisierten Fußball und die Selbstgerechtigkeit, mit deren Hilfe jede Verantwortung mit dem Hinweis auf vermeintliche Unterdrückung und Kriminalisierung der Bewegung verweigert wird.&#8220; Erschwerend käme hinzu, dass die Anhänger diveser Klubs eine Fan-Meisterschaft austragen würden. &#8222;Dass die Club-Fans immer wieder auffallen, ist kein Zufall. Die Ultra-Szene bei den Franken ist extrem stark. Ähnlich wie die Mannschaften auf dem Rasen messen sich auch die schwarz gekleideten Szene-Fans in einer Art Meisterschaft. Die Macht der Nürnberger wächst, die ähnlich starken und zahlreichen Ultras von Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln, mit Abstrichen auch die des VfB Stuttgart, halten dagegen. Das alles ist testosterongesteuert und pubertär, keine Frage, aber es ist die Realität.&#8220;</p><p><strong>Keine Spielidee, keinen Sturm</strong></p><p>Über 90 Minuten Konstanz vermisst <strong>Michael Jahn</strong> in der <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0301/sport/0019/index.html">Berliner Zeitung</a> beim Erstligaklub aus der selben Stadt: &#8222;Die Hertha-Profis traten eben wieder einmal nur als Kurzarbeiter im Abstiegskampf auf. Diesmal zeigten sie von Beginn an beinahe 30 Minuten einen sehr ansehnlichen Fußball. In den drei Heimspielen zuvor waren es jeweils 45 Minuten Kampf und Offensivgeist gewesen, den die Profis anboten &#8211; immer in den zweiten Halbzeiten. Das ist zu wenig, um die Klasse zu halten. Die stürmische Phase der Berliner endete dann abrupt noch vor dem ersten Gegentreffer. Funkel muss nun ergründen, warum das so war.&#8220;</p><p><strong>Stefan Hermanns</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Bundesliga-Hertha-BSC-Friedhelm-Funkel;art15527,3044691">Tagesspiegel</a>) mag Friedhelm Funkels Aussage, dass man die Gründe für die Niederlage kenne, eigentlich nicht mehr hören: &#8222;Wie schön! Als wenn der Untergang auf der Titanic leichter zu ertragen gewesen wäre, weil die Passagiere wussten, dass ihr Schiff einen Eisberg gerammt hatte und nicht von einem Torpedo getroffen worden war. (&#8230;) Am Samstag könnte er einen wichtigen Verbündeten für das Projekt Aufholjagd nachhaltig vergrätzt haben: den eigenen Anhang. Herthas zahlende Zuschauer scheinen die Defizite weitaus klarer zu sehen als Herthas bezahlte Führungskraft Funkel. Dass der Mannschaft zum Beispiel eine Spielidee fehlt und dass sie im Sturm erschreckend harmlos ist. Ganze 20 Minuten dominierte Hertha die erstaunlich lässigen Hoffenheimer, die von den letzten elf Pflichtspielen nur das gegen Hannover gewonnen hatten. Doch nicht mal deren Nonchalance gepaart mit Verunsicherung wussten die Berliner zu nutzen.&#8220;</p><p><strong>&#8222;Gewinnen!&#8220;</strong></p><p>In der <a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article6599710/Kapitaen-Arne-Friedrich-versenkt-das-Hertha-Schiff.html">Welt</a> macht <strong>Daniel Stolpe</strong> den Berliner Kapitän direkt für die Punktverluste verantwortlich: &#8222;Dumm, dass ausgerechnet Friedrich erheblichen Anteil an diesem unerquicklichen Ist-Zustand hat. Dem ersten Hoffenheimer Tor war kapitales Fehlverhalten des Berliner Spielführers vorausgegangen. Er attackierte den Torschützen Demba Ba nicht, weil er annahm, dies übernehme Kollege Lukasz Piszczek – ein Irrtum. &#8218;Dann gehe ich hin und werde getunnelt.&#8216; Der Kapitän versenkt das Schiff, in dem Fall den in schwere See geratenen Hertha-Dampfer. Schon im vorangegangenen Heimspiel beim enttäuschenden 1:1 gegen Mainz 05 war Friedrich maßgeblich am Entstehen des Gegentreffers beteiligt gewesen. Wie paralysiert hatte er Adam Szalais Maßflanke auf Torschütze Aristide Bance zugelassen.&#8220;</p><p><strong>Stefan Hermanns</strong> erfährt im <a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-Hertha-BSC-Josip-Simunic;art15527,3044683">Tagesspiegel</a> im Gespräch mit Josip Simunic eine äußerst plausible Antwort auf die Frage, was Hertha noch tun müsse, um in der Bundesliga zu bleiben: &#8222;Gewinnen&#8220;.</p><p><strong>Erst die Contenance verloren, dann den Spieler, dann das Spiel</strong></p><p>Nur wenig gibt es über das Spiel der Bremer zu lesen, die 75 Minuten in Überzahl gegen Mainz spielten und diesen ihre erste Heimniederlage beibrachten. Zuvor hatte Schiedsrichter Rafati auf einem Trikotwechsel der beiden Teams bestanden. Irritierend zwar, aber nicht entscheidend, meinten die Beteiligten hinterher. <strong>Daniel Meuren</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubC3295D0DD41D4C82B9273912B8C91662/Doc~E5908764FC77248F2BA6AF52AEFA30E04~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>) lenkt den Fokus auf Wichtigeres: &#8222;Entscheidender war da schon jene Szene in der 14. Minute, in der Rafati dann doch noch die Mainzer Heimfarbe Rot ins Spiel brachte. Florian Heller verlor nach einem harten Foul von Aaron Hunt kurzzeitig die Contenance und deutete einen Tritt gegen den am Boden liegenden Bremer an. Die erste Rote Karte für einen Mainzer in der laufenden Spielzeit war vertretbar&#8220;, auch wenn Thomas Tuchel eine andere Meinung hatte. &#8222;So aber verloren die zehn übrig gebliebenen Mainzer den Schwung der Anfangsphase, wo sie die vom Europapokalspiel müden Bremer über den Platz jagten. Im Spiel elf gegen zehn waren die Hanseaten jedoch gleichwertig und nach 90 Minuten der glückliche Sieger.&#8220;</p><p><strong>Ist es die alte psychologische Komponente?</strong></p><p>Leverkusen ist nun alleiniger Inhaber des Startrekords von 24 Spielen ohne Niederlage. Das habe aber kaum jemanden in Leverkusen interessiert, berichtet <strong>Hendrik Buchheister</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2367444_Koeln-feiert-Unentschieden-Eine-Mauer-fuers-gute-Gefuehl.html">FR</a>): &#8222;Glücklich waren sie über ihren Startrekord nicht, denn natürlich hatten sie gegen Köln zwei Punkte verloren. Sie wollen ja gar nicht von der Meisterschaft reden, der FC Bayern erscheint ihnen zu stark. Sie wissen, dass es eine erstaunliche Leistung ist, mit dieser jungen Mannschaft auch die 24. Runde als Tabellenführer angegangen zu sein. In Hyypiä, Kießling und Manuel Friedrich hatte Heynckes nur drei Profis mitspielen lassen, die älter sind als 25. Doch &#8218;die Ansprüche sind gestiegen&#8216;, sagte Torhüter René Adler, &#8218;im Verein und in der ganzen Stadt&#8216;. Das hatten schon die Leverkusener Reaktionen auf das 2:2 in Bremen bewiesen. Sie waren unzufrieden mit diesem Ergebnis gewesen.&#8220;</p><p>Und <strong>Jens Bierschwale</strong> (<a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article6598999/Trotz-Rekord-Leverkusen-fuerchtet-einen-Rueckfall.html">Welt</a>) legt den Finger in eine alte Leverkusener Wunde: &#8222;Ob die psychologische Komponente tatsächlich wieder Einzug gehalten hat in den Bayer-Kader wie schon so oft in der Vergangenheit, als dem Klub im Kampf um die erste Meisterschaft in unschöner Regelmäßigkeit die Konstanz abhanden gekommen war, ist nun vermutlich die größte Frage rund um das Trainingsgelände an der Dhünn. Sportdirektor Rudi Völler jedenfalls mochte nicht einstimmen in den Chor der Klagenden. Vielmehr als das zweite vermeidbare Remis in einer Woche nach dem 2:2 in Bremen wiegt allerdings der Verlust der spielerischen Leichtigkeit.&#8220; Denn &#8222;seltsam ideenlos&#8220; sei das Auftreten der Leverkusener gewesen.</p><p><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15426</guid> <description><![CDATA[Knöchel- und Ehebruch in England, der eigenwillige Eigenrauch wird mal wieder gefragt, Özil gibt sich als Schweiger, steht aber im Fokus, 11Freunde wird 100 Ausgaben alt
Wayne Bridges Absage schwächt England
Christian Eichler (FAZ) weiß weiterhin Pikantes aus England zu berichten: &#8222;Wayne Bridge, dem John Terry die in London zurückgebliebene Lebensgefährtin schwängerte, kaum war Bridge nach Manchester [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-15426"></span></p><p><strong>Wayne Bridges Absage schwächt England</strong></p><p><strong>Christian Eichler</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~EED7B46B35F18408E9AD3FD686B668E1D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>) weiß weiterhin Pikantes aus England zu berichten: &#8222;Wayne Bridge, dem John Terry die in London zurückgebliebene Lebensgefährtin schwängerte, kaum war Bridge nach Manchester gewechselt, hat nun erklärt, auf künftige Einsätze neben Terry im Nationalteam zu verzichten.&#8220; Eichler findet das aller Ehren wert, aber auch bedauerlich. &#8222;Schon deshalb, weil England nun wohl keinen erstklassigen Linksverteidiger für die WM hat. Bridge war als Ersatz für Ashley Cole vorgesehen, der an einem einfachen Knöchel- und mehrfachen Ehebruch laboriert. Schafft Cole es, all das bis Juni zu kitten?&#8220;</p><p><strong>Eigenbrötler Eigenrauch</strong></p><p><strong>Lucas Vogelsang</strong> spricht im <a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-Fussball-Yves-Eigenrauch;art133,3041799">Tagesspiegel</a> mit Yves Eigenrauch, der aber wohl nicht beim Derby im Stadion sein wird und mit seiner Antwort, wenn vielleicht auch ungewollt, sein Image des Fußballfernen pflegt: &#8222;Glaube ich nicht. Das wird nicht übertragen und ich habe kein Pay-TV. Ins Stadion gehe ich nur, wenn ein Freund eine Karte übrig hat.&#8220;</p><p><strong>Özils Leben ist längst grell ausgeleuchtet</strong></p><p><strong>Frank Heike</strong> ordnete noch vor der erfolgreichen Europa-League-Partie Werder Bremens gegen Twente Enschede Mesut Özils Lage ein (<a
href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E4EA8E581E88A4D5A91109BBBFF685FBF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>): &#8222;Auf jeden Fall haben sie in Bremen in den vergangenen Wochen gemerkt, dass es nichts bringt, Özil zu kritisieren. Bessere Leistungen hat er deswegen nämlich nicht gezeigt in dieser Rückrunde, die für den Hochtalentierten nun ganz langsam zu beginnen scheint.&#8220; Özil sei außer Form und zudem belaste ihn das Gezerre um seinen Vertrag spürbar. So spürbar wenigstens, dass es seinen Teamkollegen auffällt. Mit einem davon ist er besonders befreundet, und da dieser, Aaron Hunt nämlich, bereits um Vertragsverlängerung in Bremen verhandelt, hofft man dort, dass dies auch für Özil ein Signal zum Bleiben sein könnte. Özil hält sich allerdings ebenso wie sein Berater mit Äußerungen zurück. &#8222;Doch weil auf ihn viele deutsche Hoffnungen für die Weltmeisterschaft in Südafrika projiziert werden, wird Özils Leben auf dem Platz und außerhalb längst grell ausgeleuchtet. So weiß seit der letzten &#8218;GrünWeißen Nacht&#8216; Anfang Februar nun jeder in und um Bremen, dass Özils Freundin Anna Maria Lagerblom heißt, mit dem ehemaligen Bremer Profi Pekka Lagerblom in Scheidung lebt und die Schwester Sarah Connors ist. Seit Diego nicht mehr da ist und Özil durch starke Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat, richtet sich ein Großteil des öffentlichen Interesses in Bremen auf ihn. Eine schwierige Lage für einen 21 Jahre alten Profi.&#8220; In Bezug auf Kommendes merkt Heike noch an, dass Özil seit anderthalb Jahren aufgrund der U21-Europameisterschaft keine Pause hatte.</p><p>Sicher kein gutes Indiz mit Blick auf Özils Weltmeisterschafsauftritt.</p><p><strong>Sehnsucht nach einer Zeit, die es nie gab</strong></p><p>Die <a
href="http://www.zeit.de/2010/09/WOS-Elf-Freunde?page=all">Zeit</a> würdigt das Jubiläum der 11Freunde, die wir hier selbstredend nicht erst seit <a
href="http://www.11freunde.de/bundesligen/126989/der_fruehe_vogel_faengt_die_news">unserer Kooperation mit 11Freunde</a> lesen. <strong>Klaus Walter</strong> ordnet die Wirkung der 11Freunde ein: &#8222;Natürlich wissen Philipp Köster und Reinaldo Coddou, dass die Sache mit den elf Freunden immer eine Lüge war, wenn auch eine noble. Fußball ist jetzt Kultur. Die Feuilletonisierung des Massenphänomens ist selbst ein Massenphänomen. Das Schreiben über Fußball hat sich verändert. Weniger Zahlen, Daten, Fakten, mehr Atmosphäre, Psychologie, Fanperspektive und mehr Geschichtenerzählen.&#8220; Naiv seien die 11Freunde allerdings nicht: &#8222;Dabei sind das keine Nostalgiker, sie spielen nur mit der Nostalgie. Ihre Sehnsucht nach einer Zeit, von der sie wissen, dass sie gar nicht existiert hat, der Zeit, als elf Freunde spielten, um zu gewinnen, diese utopische Nostalgie lassen 11 Freunde auf die Gewissheit prallen, dass es so einen Quatsch wie unschuldigen Fußball nicht gibt. Dass man den verdammten Fußball aber trotzdem liebt. Aus dieser Spannung entsteht das Magazin für den kulturellen Bastard: den reflektierten Fan.&#8220;</p><p><a
href="http://catenaccio.de/?p=5694">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15417</guid> <description><![CDATA[Der VfB Stuttgart spielt sehr gut und doch nur 1:1 gegen den FC Barcelona, die neue Balance ist verantwortlich fürs Aufblühen, Christian Molinaro stark.Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-15417"></span></p><p>Der VfB spielt 1:1 und <strong>Heiko Hinrichsen</strong> (<strong>Stuttgarter Zeitung</strong>) erkennt darin einen Fortschritt des Teams: &#8222;Es spricht für die sportliche Entwicklung des Vereins für Bewegungsspiele, dass die Stuttgarter beim Rendezvous mit dem FC Barcelona, dem aktuell besten Club der Welt, letztlich nicht nur bei Tisch, sondern auch auf dem Fußballplatz zu gefallen wussten. Es ist allerdings längst erwiesen, dass &#8218;Pep&#8216; Guardiola, der 39 Jahre junge Erfolgscoach, ein höflicher Mensch ist &#8211; und er deshalb dem VfB Möglichkeiten für das Erreichen des Viertelfinales einräumt. Doch in Wahrheit rechnet keiner bei Barça ernsthaft mit einem Scheitern. Obwohl die sonst so imposante Heimbilanz im 98.787 Besucher fassenden Camp Nou bereits in der Vorrunde dieser Champions-League-Runde eine Schramme abbekommen hatte, als man gegen den russischen Meister Rubin Kazan mit 1:2 verlor.&#8220;</p><p><strong>Doppeln, trippeln und quadruppeln</strong></p><p><strong>Christof Kneer</strong> bedauert in der <strong>SZ</strong>, dass die Stuttgarter so viele Gelegenheiten ausließen: &#8222;Man konnte förmlich sehen, wie die VfB-Profis die Angst vor der letzten Aktion befiel. Klitzekleine Fehlentscheidungen, die einen wirklich großen Abend verhinderten.&#8220; Mit dem Ergebnis, dass man nun nicht wisse, wie die Partie einzusortieren sei: &#8222;Dieses Spiel war schwer zu fassen für den VfB, weil die Emotionen des Abends auf niederträchtige Weise mit der Nüchternheit des Resultats kollidierten.&#8220; Insgesamt  bleibe aber Positives festzuhalten: &#8222;Diese Mannschaft wächst und wächst, und sie blüht auch schon ein bisschen&#8220;,  denn sie sei &#8222;taktisch gut ausbalanciert. Bis sie nach einer Stunde müde wurden, doppelten, trippelten und quadruppelten die Stuttgarter die Messis und Ibrahimovics so kundig, dass den Passgebern Xavi und Iniesta erst die Lust und dann die Sicherheit verging. In der Tat besteht erstmals ein Anfangsverdacht auf Stabilität bei dieser zuletzt so lustvoll instabilen Elf.&#8220;</p><p>Ein Spieler habe sich an diesem Abend besonders hervorgetan, befindet die <strong>SZ</strong>, und das sei Christian Molinaro gewesen. &#8222;Dieser durch und durch unspektakuläre Spieler hat das Duell gegen Lionel Messi! auf eine Art für sich entschieden, die durchaus spektakulär war. Er verteidigte klug, zäh und sehr italienisch, und nach erfolgter Verteidigung sprintete er seine Seitenlinie hinauf, um vorne mit Aliaksandr Hleb Doppelpass zu spielen.&#8220; Genau dies habe der VfB zuvor vermisst &#8211; jetzt nicht mehr. &#8222;Cristian Molinaro könnte der Spieler sein, der dem VfB zu seinem Glück gefehlt hat. Die linke Abwehrseite wurde bislang von den Teilzeitgenies Artur Boka und Ludovic Magnin verantwortet, deren Unberechenbarkeit oft genug das große Ganze gefährdete.&#8220; Das Ausrufezeichen hinter Messi gehört dort übrigens hin, meint die SZ, weil man Lionel Messi! nun mal nicht ohne Ausrufezeichen schreiben könne.</p><p><strong>Die neue Balance erklärt das Aufblühen des VfB</strong></p><p><strong>Oliver Trust</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-Fussball-Champions-League-VfB-Stuttgart;art133,3040703">Tagesspiegel</a>) ist ebenfalls unsicher, welches Fazit ein angemessenes wäre: &#8222;Die eine Frage bleibt: Hat der VfB die Chance verpasst, den übermächtigen Favoriten zu schlagen, oder durfte man froh sein? Es war wohl selten so einfach, den FC Barcelona zu schlagen. Zumindest eine Hälfte lang war der VfB auf dem besten Weg zum Erfolg. Aber mehr als das eine Tor von Cacau gelang nicht. Dabei gab es Gelegenheit, den Vorsprung auszubauen, als Barcelona zwar 64 Prozent Ballbesitz verbuchen konnte, aber bis auf Messis Pfostentreffer keine Chance herausspielte.&#8220;</p><p>In der <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0225/sport/0052/index.html">Berliner Zeitung</a> erkennt <strong>Christoph Ruf</strong> Stabilität im sonst so labilen Stuttgarter Team: &#8222;Man könnte die Leistung vom Dienstag mit einmaligen Hormonausschüttungen beim Spiel des Jahres begründen &#8211; wenn der VfB nicht auch in den letzten Ligaspielen überzeugt hätte. Seit dem Rückrundenstart strahlt die Mannschaft aus, dass sie gewinnen will. Sieben Siege und zwei Remis stehen aus zehn Spielen unter Gross zu Buche. Er favorisiert das schnelle, direkte Spiel in die Spitze, bei dem der lange, hohe Ball kein Tabuthema ist. Die drei Stürmer leben auf. Durch das laufintensive Spiel, das Gross favorisiert, wird die Defensive entlastet. Die neu gewonnene Balance zwischen Angriff und Verteidigung erklärt, warum das in der Vorrunde demoralisierte Team aufblüht. Die Ansprache von Gross ist ein zweiter Faktor. Während Markus Babbel eingestanden hat, dass er am Schluss ratlos gewesen sei, hat Gross dem matten Team wieder Selbstvertrauen eingepflanzt.&#8220; Man könne Gross auch in anderer Hinsicht vertrauen, denn dieser wisse sicher, &#8222;dass der Stoff, der in Stuttgart aufgeführt wird, ein idealer Nährboden für Überheblichkeit ist.&#8220;</p><p><strong>Manager Horst Heldt: &#8222;Einfach klasse&#8220;</strong></p><p><strong>Thomas Haid</strong> interviewt einen rundum zufriedenen Horst Heldt für die <a
href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2399304_0_9227_-vfb-manager-horst-heldt-vom-kopf-her-ist-das-schwer-.html">Stuttgarter Zeitung</a>: &#8222;Wer nach diesem Spiel noch etwas zu mäkeln hat, dem kann man auch nicht mehr helfen. Das war einfach klasse. Die Mannschaft hat sich richtig gut geschlagen und alles abgerufen, was wir abrufen können. Darauf können alle stolz sein. Wenn Sie nach der Partie in der Kabine gewesen wären, hätten Sie erlebt, dass die Spieler auch ziemlich enttäuscht waren. Unter dem Strich hätte mehr herauskommen können. Das soll unseren Auftritt jedoch nicht schmälern. Wir hatten zwar nur 30 Prozent Ballbesitz, aber wir haben aus diesen 30 Prozent mehr gemacht als Barcelona aus seinen 70 Prozent. Die größeren Chancen hatten wir.&#8220;</p><p><strong>Lucio mit Bravour gegen Drogba</strong></p><p>Beim anderen Champions Leauge-Duell dieser Woche war der Einfluss außersportlicher Aktivitäten spürbar, meint <strong>Christian Eichler</strong> in der <a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~E46AC2674D93C476F86D61EEC609F2FEE~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>: &#8222;Milito reichte ein kurzer Haken, um den behäbigen John Terry aussteigen zu lassen. Der Engländer, lange einer der besten Verteidiger der Welt, zeigt seit Bekanntwerden seiner Affäre mit der Lebensgefährtin des Nationalteam-Kollegen Wayne Bridge und dem Verlust der Kapitänsrolle in der Nationalelf ungewohnte Unkonzentriertheiten.&#8220; Dennoch sei Chelsea überlegen gewesen, muss aber trotzdem als Verlierer nach Hause fahren. &#8222;Wie konnte der englische Tabellenführer, der 18:8 Schüsse und 56 Prozent Ballbesitz verzeichnete, das Spiel verlieren?&#8220; Mourinho habe eine &#8222;große Leistung&#8220; seines Teams gesehen. Dabei zeigte ein alter Bekannter aus der Bundesliga sein Vermögen. &#8222;Die Leistung bestand darin, die Überlegenheit von Chelsea am Strafraum zu beenden. So endeten viele Angriffe der Engländer mit eher ungefährlichen Weitschüssen. Vor allem Lucio spielte überragend. Er löste die vielleicht undankbarste Abwehr-Aufgabe im europäischen Fußball mit Bravour &#8211; die, gegen Didier Drogba zu spielen. Lucio war dem kraftvollen Ivorer fast immer um einen Schritt voraus.&#8220; Michael Ballack hingegen habe nur &#8222;ordentlich&#8220; gespielt.</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15412</guid> <description><![CDATA[Ailton gibt sein Debüt für den Krefelder Klub KFC Uerdingen, der in der Niederrheinliga antritt. Ailton macht dabei kein schlechtes Spiel, parkt aber mit seinem Auto im Halteverbot. Sportlich okay, abseits des Platzes auf jeden Fall eine Bereicherung bei den hohen Zielen des KFC Uerdingen, der zurück mindestens in die 3. Liga will.Verwandte Artikel<ul><li><a
href='http://www.indirekter-freistoss.de/2009/12/03/kaiserslautern-stadionmiete-mietminderung-cottbus-union-keine-gewalt-ailton-uerdingen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das aufregendste Flügelspiel der Liga'>Das aufregendste Flügelspiel der Liga</a> <small>Kaiserslautern führt mit neuem Stil die 2. Liga an und...</small></li></ul>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ailton, ehemaliger Torschützenkönig der Bundesliga, gibt in der Niederrheinliga und somit in der 6. Spielklasse sein Debüt &#8211; dabei führt er sich sportlich gut ein, ist aber sofort wieder für eine Eskapade gut</em><span
id="more-15412"></span></p><p>Ailton startet in die 6. Liga und ist dabei doch mehr als nur ein Maskottchen, meint <strong>Daniel Theweleit</strong> in der <a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2355011_Ailtons-Debuet-beim-KFC-Uerdingen-Ah-die-rechte-Fuss.html">FR</a>: &#8222;Dass Ailton dem Sechstligisten sportlich helfen könnte, das deutete er nach seiner Einwechslung zumindest an. Mäzen Agissilaos Kourkoudialos hat ja neben Ailton auch andere ehemalige Profis wie Erhan Albayrak (Fenerbahce), Ersan Tekkan (VfL Bochum,) Bastian Pinske (Kickers Offenbach) und Christian Alder (Arm. Bielefeld) verpflichtet, Ailton sei der Werbegag, die anderen sollen den Aufstieg erarbeiten, so ist es geplant. Ziel der Uerdinger ist der Aufstieg in die fünfte Liga, der &#8218;Kugelblitz&#8216; will dazu &#8218;mehr als zehn Tore&#8216; beisteuern, und für die kleinen Geschichten jenseits des Rasens soll er sowieso sorgen. Während der Partie ertönte irgendwann eine Durchsage, ein Auto müsse umgeparkt werden, sonst werde es abgeschleppt, es blockiere eine Feuerwehr-Zufahrt. Natürlich war es Ailtons Wagen.&#8220;</p><p><strong>Badeenten bei Minustemperaturen</strong></p><p>Auch <strong>Roland Leroi</strong> war in den Niederungen der 6. Liga (<a
href="http://www.welt.de/sport/fussball/article6551632/Sechste-Liga-Noch-ist-Ailtons-Frau-schneller-als-er.html">Welt</a>): &#8222;Erst nach Ailtons Einwechslung in der 63. Minute wurde das Spiel flotter. Der Brasilianer verlor zwar ein Sprintduell mit WSV-Keeper Sascha Samulewisz, doch Ailton scheute keinen Zweikampf, erarbeitete sich 15 Ballkontakte und trat engagiert auf. Einige seiner vorherigen Stationen verließ Ailton, der mit seinen Eskapaden ganze Mannschaften verrückt machen kann, frühzeitig. Doch in Krefeld sind sie zuversichtlich, dass ihr Plan mit dem &#8218;Kugelblitz&#8216; aufgeht. Immobilienhändler Kourkoudialos hat ordentlich investiert, um den KFC mittelfristig wieder in den Profifußball zu bringen und sieht auch den Mehrwert. 500 Trikots mit Ailtons Namenszug wurden bereits verkauft und mehrere zusätzliche Sponsoren gewonnen. Die Marke Ailton zieht und Ailton macht jeden &#8218;Spaß&#8216; mit. Auf dem Rosenmontagszug musste er neulich bei Minustemperaturen Badeenten vom Karnevalswagen werfen. Im Derby gegen den Ortsrivalen VfR Fischeln rechnet der KFC mit über 10.000 Zuschauern; bereits das Hinspiel sahen 7500 Besucher.&#8220;</p><p><a
href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1132057/">freistoss des tages</a></p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=15406</guid> <description><![CDATA[Chancenlos tritt die Berliner 1b-Elf in Lissabon auf und kassiert die höchste Europapokal-Niederlage der Hertha, welche ihren Fokus nun gänzlich auf die Liga richten kann
Nach dem offensichtlich wenig schmerzenden Aus in der Europa League wähnt Stefan Hermanns (Tagesspiegel) Benfica Lissabon in einer anderen Liga als Berlin: &#8222;Der Tabellenführer der portugiesischen Liga war mit seiner Stammelf [...]Verwandte Artikel<ul><li><a
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id="more-15406"></span></p><p>Nach dem offensichtlich wenig schmerzenden Aus in der Europa League wähnt <strong>Stefan Hermanns</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Hertha-BSC-Fussball;art15527,30399952" class="broken_link" >Tagesspiegel</a>) Benfica Lissabon in einer anderen Liga als Berlin: &#8222;Der Tabellenführer der portugiesischen Liga war mit seiner Stammelf eine Klasse besser als die Berliner, die erneut mit einer 1b-Elf spielten. Offensichtlich hatten die Portugiesen Lukasz Piszczek im Hinspiel als Schwachstelle ausgemacht, und der Pole konnte sie gestern nicht vom Gegenteil überzeugen. Die Portugiesen gewannen praktisch alle zweiten Bälle, ein geordnetes Aufbauspiel fand bei Hertha nicht statt. Zuletzt konnte sich Hertha nach der Pause stets steigern, doch sollte es auch gestern einen derartigen Plan gegeben haben – er war schnell hinfällig. Ab jetzt kann sich Hertha wieder auf das wirklich Wesentliche konzentrieren: den Abstiegskampf in der Bundesliga.&#8220;</p><p>Auch die <strong>FAZ</strong> ist der Auffassung, dass wichtigere Dinge für Hertha anstehen: &#8222;Schon am Samstag wartet auf die Berliner beim schwierigen Unternehmen Klassenverbleib gegen Hoffenheim die nächste heikle Aufgabe. Die Gäste aus der deutschen Hauptstadt hatten von Beginn an nicht nur mit einem Wolkenbruch, sondern auch mit der starken Benfica-Offensive zu kämpfen. Und das von Trainer Friedhelm Funkel angesichts des weit wichtigeren Abstiegskampfes in der Bundesliga auf einigen Positionen veränderte Team stand dabei auf verlorenem Posten.&#8220;</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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