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><channel><title>indirekter freistoss &#187; Doping</title> <atom:link href="http://www.indirekter-freistoss.de/tag/doping/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.indirekter-freistoss.de</link> <description>Presseschau für den kritischen Fußballfreund</description> <lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 08:37:12 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Flattert der Ball oder doch schon die Nerven?</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2010/06/15/carragher-ball-muti/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2010/06/15/carragher-ball-muti/#comments</comments> <pubDate>Tue, 15 Jun 2010 16:10:47 +0000</pubDate> <dc:creator>Jan-Carl Ronnecker</dc:creator> <category><![CDATA[Ball und Buchstabe]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Doping]]></category> <category><![CDATA[England]]></category> <category><![CDATA[Jabulani]]></category> <category><![CDATA[Weltmeisterschaft]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=16644</guid> <description><![CDATA[Jamie Carragher sieht Deutschland im Vorteil, da der WM-Ball bereits in der Bundesliga zum Einsatz kam, aber bis auf England haben nahezu alle Mannschaften Erfahrung mit dem Spielgerät Angus McKinnon (Timeslive) erinnert daran, dass Jabulani in der Bundesliga bereits vor Monaten eingeführt wurde und hört sich die Klagen Carraghers an: „‚Es ist für die Deutschen [...]
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id="more-16644"></span></em></p><p><strong>Angus McKinnon</strong> (<a
href="http://www.timeslive.co.za/sport/soccer/article504654.ece/England-cry-foul-over-German-balls">Timeslive</a>) erinnert daran, dass Jabulani in der Bundesliga bereits vor Monaten eingeführt wurde und hört sich die Klagen Carraghers an: „‚Es ist für die Deutschen auf jeden Fall einen Vorteil. Das ist mit Sicherheit so. Es ist offensichtlich. Der Ball ist sehr gewöhnungsbedürftig.‘“ Nichtsdestotrotz stelle Carragher aber klar, „dass er mit seiner Kritik am WM-Ball nicht den beeindruckenden Auftritt relativieren will, der gezeigt hat, dass auch diesmal Deutschland eine Größe ist, mit der bei der WM zu rechnen sein wird.“</p><p>„Es scheint, als hätten uns die Deutschen wieder überlistet“, beginnt <strong>Matt Lawton</strong> (<a
href="http://www.dailymail.co.uk/sport/worldcup2010/article-1286607/World-Cup-balls-Just-BUT-England-having-kickabout.html">Daily Mail</a>) seinen Kommentar, um dann festzustellen: „Ebenso die Spanier, Niederländer, Franzosen, Schweizer, Japaner, Potugiesen und die cleveren Burschen aus Argentinien. Selbst die Amerikaner, scheinen etwas mehr gesunden Menschenverstand gezeigt zu haben. Warum? Im Gegensatz zu den Engländern, haben sie alle seit Monaten mit dem umstrittenen neuen Adidas-Ball gespielt.“ Zum Beweis werden alle Wettbewerbe aufgelistet in denen der Ball zum Einsatz kam und es wird durchgerechnet: „51% der Spieler bei dieser Weltmeisterschaft haben im Vorfeld mit dem Jabulani gespielt, aber niemand aus dem englischen Team.“</p><p><strong>Magisches Duschgel</strong></p><p><strong>Johannes Diederich</strong> verweist in der <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0615/sport/0037/index.html">Berliner Zeitung</a> auf die Bedeutung traditioneller Heiler im afrikanischen Fußball und schaut einem Medizinmann über die Schulter: „Ngema arbeitet weder mit Fetischen noch mit Opferritualen. Er konzentriert sich auf kraftspendende Lösungen, mit denen sich seine Klienten kurz vor dem Match zu waschen haben. Für den Torwart gibt es eine spezielle Mischung: ‚Oder warum denken Sie, dass mancher Spieler bei einem Elfmeter scheinbar grundlos weit über den Querbalken schießt?‘&#8220; Ob die eingesetzten Substanzen unbedenklich sind, sei jedoch nicht völlig klar: „Lediglich dass er nur heimische Kräuter benutzt, gibt Ngema preis. Auf einem medizinischen Kongress vor der WM räumten westliche Spezialisten ein, dass es sich bei Muti möglicherweise um eine Art Doping handele: Man wisse allerdings zu wenig auf dem Gebiet, um regulierend eingreifen zu können.“</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=16644&amp;md5=dedcd819909134bf7843bb1721a2fe06" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=16589</guid> <description><![CDATA[Die Organisation der WM gerät in die Kritik, die Stadien sind nicht voll, die Anreise beschwerlich und über Doping spricht man nicht so gerne Über die vielen freien Plätze in den WM-Stadien berichtet Thomas Kistner (Deutschlandfunk). Anders als von der Fifa versprochen, seien keineswegs 97 Prozent der Eintrittskarten verkauft. Die bewegten Bilder aus den Arenen [...]
No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Organisation der WM gerät in die Kritik, die Stadien sind nicht voll, die Anreise beschwerlich und über Doping spricht man nicht so gerne<span
id="more-16589"></span></em></p><p>Über die vielen freien Plätze in den WM-Stadien berichtet <strong>Thomas Kistner</strong> (<a
href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/1202887/">Deutschlandfunk</a>). Anders als von der Fifa versprochen, seien keineswegs 97 Prozent der Eintrittskarten verkauft. Die bewegten Bilder aus den Arenen hätten ganz deutlich ein anderes Szenario gezeigt. „Sogar beim Eröffnungsspiel in Johannesburg blieben mehr als 500 Plätze frei. Tausende leere Sitze gab es heute bei Algerien gegen Slowenien und Serbien gegen Ghana. Und im Match Südkorea gegen Griechenland in Port Elizabeth war gleich ein Drittel des Stadions leer geblieben, 15.000 Plätze.“ Um beim Eröffnungsspiel zwischen Südafrika und Mexiko die leeren Ränge zu vertuschen, seien „hunderte Plätze mit freiwilligen WM-Helfern gefüllt“ worden. Die Schuldigungen habe die Fifa derweil bei Ticketbesitzern gefunden, die nicht zu den Spielen erschienen seien. Laut Kistner liege ein weiteres Problem der Fifa darin, „dass sich in Südafrika aus Sicherheitsgründen nicht die üblichen Last-Minute-Tricks anwenden lassen, um WM-Stadien am Spieltag mit Freikarten-Aktionen für Einheimische aufzufüllen.“ Auch die Tickets in den höheren Preisklassen würden sich nicht größter Beliebtheit erfreuen „und diese Edelsitze lassen sich kaum nachträglich zu Dumpingpreisen unters Volk bringen.“</p><p>Auch <strong>Brian Hayward</strong>, <strong>Gareth Wilson</strong> und <strong>Luyolo Mkentane</strong> (<a
href="http://www.theherald.co.za/article.aspx?id=573797">The Herald</a>) gehen auf die Probleme rund um die leeren Sitzplätze in den Stadien ein, beschreiben darüber hinaus jedoch auch einige Hindernisse, die die Fans auf ihrem Weg in die Stadien überwinden müssten. Ein Fan, der mit seiner Familie vom Fan Fest zum Spiel gelangen wollte, habe so versucht mit einem der offiziellen Spielort-Busse zu fahren. „Doch nachdem er zehn Helfer gefragt hatte, von denen niemand wusste, wohin er gehen sollte, fand er 14 Busse in der Rink Street, deren Fahrer ihm ebenfalls nicht den richtigen Bus zum Stadion nennen konnten.“ Nachdem der Fan dann doch noch am Stadion angekommen sei, habe dort schon das nächste Problem auf ihn gewartet. „Dank des Streiks der Speise- und Getränkelieferanten, der erst zum Anstoss um 13:30 Uhr beendet wurde, mussten mehrere Tausend Fans nach der Ankunft am Stadion erst einmal hungern.“ Positiv werden dagegen die Bemühungen um die Sicherheit angesehen. Beim Spiel der Griechen gegen Südkorea sei so das schlimmste Verbrechen der Raub einer Handtasche eines weiblichen koreanischen Fans gewesen. Kein Wunder, wenn man sich die Sicherheitsmaßnahmen genauer anschaue: „Das verdankt man zu großem Teil der, in dieser Anzahl, beispielslosen Ansammlung von Sicherheitskräften in der letzten Woche, die seit Freitag auch von Beamten von Interpol verstärkt worden sind.“</p><p><strong>Die Fifa braucht keine Hilfe</strong></p><p>Mit dem, im Fussball immer noch (Rand-)Thema Doping befassen sich <strong>Remo Geisser</strong> und<strong> Peter B. Birrer</strong> (<a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wm2010/doping_bleibt_ein_randthema_im_fussball_1.6076527.html">NZZ</a>). Bei der diesjährigen WM gab es bisher noch keinen Doping-Zwischenfall und der letzte liegt mit dem Turnierausschluss von Diego Armando Maradona 1994 auch schon einige Jahre zurück. Dennoch spielt das Thema auch im Weltfussball eine wenn auch nicht genauer definierte Rolle. „32 000 Dopingproben wurden 2009 weltweit im Fussball durchgeführt, nur 0,3 Prozent davon waren positiv. Und weitaus die meisten Fälle betrafen Marihuana oder Kokain.“ Neben diesen offiziellen Zahlen gebe es aber auch Meldungen von nicht ganz legalen Machenschaften. So sollen der FC Barcelona und Real Madrid in der Saison 2005/2006 auf der Patientenliste von „Dr. EPO“ Michele Ferrari gestanden haben. „Es habe Medikationspläne für die ganze Saison gegeben. Im Zeitplan seien auch die wichtigsten Wettbewerbe festgehalten gewesen: Meisterschaft, Champions League, WM 2006.“ Im Hinblick auf die WM stelle sich dann für Geisser und Birrer die Frage, warum die Fifa während des Turniers nicht mit der weltweit führenden Anti-Doping Agentur zusammenarbeite. „Lange war das Verhältnis zwischen der Fifa und der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) angespannt. Das hat sich inzwischen verbessert. Und dennoch wird die Wada in Südafrika nicht offiziell präsent sein.“ Für die Fifa sei es ausreichend, ihre Athleten selbst zu überwachen. Ob damit die Unabhängigkeit der Prüfer und vor allem die Qualität der Ergebnisse gesichert werden könne, sei jedoch zweifelhaft.</p><p><strong>Noch ein Wunder?</strong></p><p>Der ehemalige Präsident Südafrikas, Frederik Willem de Klerk, äußert sich im Interview mit <strong>Christian Putsch</strong> (<a
href="http://www.welt.de/politik/ausland/article7997449/De-Klerk-will-der-Welt-ein-neues-Suedafrika-zeigen.html">Welt</a>) über die Möglichkeiten, die das Turnier seinem Land bietet. „Man sollte auch eines nicht vergessen – wir Südafrikaner haben schon zuvor Wunder vollbracht.&#8220;</p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=16589&amp;md5=0304089c87fff866bf838d2f5da94ebe" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=14271</guid> <description><![CDATA[Die Süddeutsche Zeitung blickt tief in die bislang verschwommene Welt des Wettskandals: über abgehörte Telefonate, die mutmaßlichen Drahtzieher und eine dünne Beweislage der Staatsanwaltschaft. Obwohl man dieser Tage viel über den Wettskandal liest, hält sich der Informationsgehalt oftmals in Grenzen. Das verwundert nicht, handelt es sich doch um ein laufendes Ermittlungsverfahren, bei dem alle (vermeintlich) [...]
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id="more-14271"></span></em></p><p>Obwohl man dieser Tage viel über den Wettskandal liest, hält sich der Informationsgehalt oftmals in Grenzen. Das verwundert nicht, handelt es sich doch um ein laufendes Ermittlungsverfahren, bei dem alle (vermeintlich) beteiligten Parteien lieber zu wenig als zu viel sagen. Umso interessanter ist der Beitrag von <strong>Hans Leyendecker</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/577/495899/text/">Süddeutsche Zeitung</a>), der sich genauer mit dem Verfahren 35 Js 40/09 der Bochumer Staatsanwaltschaft beschäftigt hat.</p><p>So sei aus Ermittlerkreisen und von Anwälten durchgedrungen, dass die Strafverfolger ihren Verdacht ausschließlich auf abgehörte Telefonate gründen. &#8222;Solche Telefon-Überwachungsmaßnahmen (es gibt Tausende Seiten TÜ-Protokolle) können in der Regel nur Hinweise liefern und sind meist sehr interpretationsfähig. Hunderte Telefonate hörten die Polizisten an, ehe sie die Köpfe der Bande dorthin sperren durften, wo der Knastmünzsprecher steht&#8220;, schreibt Leyendecker. Als Pate des Wettskandals scheint sich Deniz C. herauskristallisiert zu haben, dessen Verteidiger Burkhard Benecken sich bezüglich der Vorwürfe gegenüber seinem Mandanten überraschend mitteilsam gibt. So habe sich Deniz C. laut der Strafverfolger mit fünf weiteren Beschuldigten zusammengeschlossen, um &#8222;Sportler aus hochrangigen europäischen Fußballligen zu schmieren&#8220;. Zudem soll er Köche und Ärzte bestochen haben, die Fußballer gezielt außer Gefecht setzen sollten. Laut der Ermittler handele es sich dabei um gewalttätige organisierte Kriminalität, die es in dieser Form noch nie gegeben habe.</p><p>Warum Deniz C.s Anwalt all diese ungewöhnlichen Vorwürfe gegenüber seinem Mandanten bereitwillig an die Öffentlichkeit trägt, ist für Leyendecker klar: &#8222;Seine Berichte aus der Unterwelt sind kein Mandantenverrat, sondern Verteidigungsstrategie.&#8220; Benecken halte Deniz C. für unschuldig und die Thesen der Ermittler für &#8222;aufgeblasen&#8220;. Leyendeckers Prognose für den Fortgang des Verfahrens ist alles andere als optimistisch: &#8222;Wenn es nun aber keine Geständnisse der angeblichen Wettbetrüger regnet, wird die Beweislage für den großen internationalen Betrug nicht üppig sein. Die Ermittler haben ohnehin den Verdacht, dass Deniz C. in anderem Zusammenhang die Rechtsanwalts-Honorare anderer Beschuldigter bezahlt habe, damit die keine Aussagen gegen ihn machten.&#8220; Auffällig sei zudem, dass Berichte über Verdachtsfälle in Deutschland bislang eher &#8222;provinziell&#8220; wirken: &#8222;Viermal soll die zweite Bundesliga betroffen sein. Ansonsten geht es hierzulande nur um Spiele in unterklassigen Ligen. Immer ist der Anfangsverdacht dünn.&#8220;</p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=14271&amp;md5=eacd278c725a475e65b91b14040a99b7" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.indirekter-freistoss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.indirekter-freistoss.de/2009/11/29/die-unterwelt-im-tageslicht/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=14271&amp;md5=eacd278c725a475e65b91b14040a99b7" type="text/html" /> </item> <item><title>Der Dukatenesel aus Charlottenburg</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2009/11/26/wettskandal-bundesliga-schweiz-oesterreich-asien-china/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2009/11/26/wettskandal-bundesliga-schweiz-oesterreich-asien-china/#comments</comments> <pubDate>Thu, 26 Nov 2009 12:27:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Frank Baade</dc:creator> <category><![CDATA[Ascheplatz]]></category> <category><![CDATA[Ante Sapina]]></category> <category><![CDATA[Bestechung]]></category> <category><![CDATA[Doping]]></category> <category><![CDATA[SC Verl]]></category> <category><![CDATA[Sportverbände]]></category> <category><![CDATA[Wettbetrug]]></category> <category><![CDATA[Wettskandal]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=14214</guid> <description><![CDATA[Der Wettskandal zieht weiter seine Kreise: Einschätzungen, Interviews und Hintergründe, auch aus Asien, sowie ein neuer Gesetzesvorschlag Fahrlässige Annahme Heiko Hinrichsen zeigt sich in der Stuttgarter Zeitung höchst erstaunt, dass es aus Unbedarftheit heraus überhaupt so weit kommen konnte: &#8222;Das gigantische Ausmaß des Skandals mit seinen weltweiten Vernetzungen legt die Verwundbarkeit des Systems Profifußball schonungslos [...]
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id="more-14214"></span></p><p><strong>Fahrlässige Annahme</strong></p><p><strong>Heiko Hinrichsen</strong> zeigt sich in der <strong>Stuttgarter Zeitung</strong> höchst erstaunt, dass es aus Unbedarftheit heraus überhaupt so weit kommen konnte: &#8222;Das gigantische Ausmaß des Skandals mit seinen weltweiten Vernetzungen legt die Verwundbarkeit des Systems Profifußball schonungslos offen. Wer soll im Zeitalter von Online-Zockerei und asiatischen Wettpaten die Betrüger noch stoppen? Längst ist der Profifußball ein Milliardengeschäft &#8211; und die Betrüger sind bestens organisiert. Es war also vonseiten der Funktionäre nicht etwa blauäugig, es war in höchstem Maße fahrlässig zu glauben, in Europas Sportart Nummer eins gäbe es keine großangelegte Korruption.&#8220;</p><p><strong>Blauäugiger Zwanziger</strong></p><p>Der ehemalige Trainer des SC Verl, <strong>Mario Ermisch</strong>, selbst Anwalt, hat im Interview mit <strong>Marcus Bark</strong> in der <a
href="http://www.ftd.de/sport/fussball/news/:interview-mit-verls-ex-trainer-dass-spieler-wetten-ist-nicht-ruchbar/50042138.html">Financial Times Deutschland</a> eine eindeutige Auffassung, welche Wetten zugelassen sein dürften. Und plaudert aus des Amateurfußballers Nähkästchen:</p><p>&#8222;Spiele, bei denen es um wenig geht, gerade auch zum Ende der Saison, sind natürlich problematisch. Ich weiß gar nicht, wie da seriös Quoten ermittelt werden sollen. Auf solche Partien sollte nicht gesetzt werden dürfen. (&#8230;) Jeder, der selber gespielt hat, weiß doch, was bei den Amateuren abgeht. In der Kreisliga B ist es die Kiste Bier, für die eine Mannschaft den Gegner weghauen soll. Oder es wird Geld für absichtliche Niederlagen zumindest geboten. Jeder weiß, dass im unteren Amateurbereich zum Saisonende die abenteuerlichsten Ergebnisse herauskommen. Ich fand es schon sehr blauäugig vom DFB-Präsidenten Theo Zwanziger, als er betonte, dass von 1,4 Millionen Spielen in Deutschland ja nur 32 verdächtig seien. Allein schon deshalb, weil nur auf einen Bruchteil der Spiele gewettet werden kann.&#8220;</p><p>Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang die Lektüre eines Werkes des Autoren Joe McGinniss, &#8222;Das Wunder von Castel di Sangro&#8220;, in dem er zwar am Rande, aber unmissverständlich beschreibt, wie es in italienischen unteren Klassen Usus sei, gegen Saisonende Spiele zu verschieben, wenn diese für das eigene Team keine Relevanz mehr hätten &#8212; ganz so, wie es Mario Ermisch oben auch für den deutschen Fußball andeutet.</p><p><strong>Eine Frage der Veranlagung</strong></p><p>DFB-Schiedsrichterleiter <strong>Lutz Michael Fröhlich</strong> zweifelt im Interview mit <strong>Dominik Bardow</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-Bundesliga-Wettskandal-Lutz-Michael-Froehlich;art133,2957947">Tagesspiegel</a>) daran, dass höhere Entlohnung der Schiedsrichter diese gegen Betrugsgedanken immunisieren könnte, auch wenn noch nicht feststeht, ob und wie viele Schiedsrichter beteiligt waren. Zunächst gibt er Auskunft über die aktuellen Verdienste: &#8222;3800 Euro pro Spiel in der Bundesliga über 2000 in der Zweiten Liga bis 300 Euro in den Regionalligen.</p><p><em>Würde die Manipulationsgefahr zurückgehen, wenn man die Sätze erhöht?</em></p><p>Da bin ich skeptisch, weil das auch eine Frage der Veranlagung ist. Wer es darauf abgesehen hat, nur Geld zu kassieren, den wird man auch mit höheren Honoraren nicht in den Griff bekommen.&#8220;</p><p>Auf die Frage, ob es weitere Maßnahmen geben könne nach jenen, die man im Rahmen des Hoyzer-Skandals bereits ergriffen hatte, ist Fröhlich skeptisch: &#8222;Wenn Sie in Ihrer Wohnung alle möglichen Schlösser vor die Tür hängen, schreckt das sicherlich im ersten Moment ab, aber wenn es jemand wirklich darauf anlegt, bei Ihnen einzubrechen, dann schafft der das auch. Sie können keine Schiedsrichter einsperren, zur Spielleitung herauslassen und dann wieder einsperren. Das sind alles freie Menschen. Wir müssen zwar gegen schwarze Schafe vorgehen, aber auch an diejenigen denken, die jedes Wochenende redlich ihre Leistung bringen.&#8220;</p><p><strong>Als Student mit 50.000DM Einsatz zum &#8222;High Roller&#8220;</strong></p><p><strong>Axel Raack</strong> portraitiert für <a
href="http://www.11freunde.de/bundesligen/125890">11Freunde</a> einen mutmasslichen Hauptdrahtzieher, zumindest der Vorgänge in Deutschland, den allseits bekannten Ante Sapina: &#8222;Das erste große Geld macht der eingeschriebene Student 2000, als er zu Saisonbeginn der Bundesliga 50.000 DM auf die Meisterschaft von Bayern München setzt und nach dem dramatischen letzten Spieltag &#8211; den die Münchener doch noch als nationaler Meister beenden &#8211; um 100.000 DM reicher ist. Der Einstieg als &#8218;High Roller&#8216;, unter Profizockern quasi die Eliteliga, ist perfekt. In der Folge verschleudert der junge Berliner Unsummen, verdient sich aber gleichzeitig eine goldene Nase. Monatlich habe er bis zu 400.000 in Sportwetten investiert. In der Folge reißen sich die großen Lotterien um den Dukatenesel aus Charlottenburg. Als er bei einer verlorenen Wette 300.000 Euro in den Sand setzt, überbringt ihm ein Oddset-Mitarbeiter &#8217;schöne Grüße&#8216; und als Trostpflaster einen Kugelschreiber plus Feuerzeug. In der Hauptstadt ist er bald bekannt wie ein bunter Hund.&#8220; In Berlin selbst habe er schon bald nicht mehr setzen dürfen, weil er zu oft große Kasse gemacht hatte. Im Hoyzer-Prozess wird ihm schließlich Spielsucht attestiert, was ihn vermindert schuldfähig macht. Diese Sucht war ihm wohl weiterhin Antrieb, auch nach seiner ersten Verurteilung: &#8222;Das zwielichtige Spiel aus Bestechung, Anbiedern, Bedrohung und Überredungskunst hat Sapina in den vergangenen Jahren offenbar so gut gespielt, wie kein anderer.&#8220;</p><p><strong>In Deutschland lebende Studenten berichten live</strong></p><p><strong>Frank Hollmann</strong> und <strong>Benedikt Voigt</strong> schildern im <a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-Wettskandal-China;art133,2958857">Tagesspiegel</a> die Lage in Ostasien: &#8222;China scheint sogar vorne zu liegen in Sachen manipulierter Fußballspiele, dort hat die Manipulation beinahe Tradition. Häufig sammeln die kleinen Buchmacher in Bars Einzelwetten von bis zu 10.000 Euro und reichen sie an die großen Buchmacher weiter, diese setzen das eingesammelte Geld dann via Internet weltweit. Die Informationen für obskure Wetten auf untere deutsche Ligen liefern in Deutschland lebende Studenten live vom Spielfeldrand per Handy nach China, berichtete die &#8218;ARD&#8216;.&#8220; Ganz im Zuge dieser Tradition erläutern Voigt und Hollmann weiter: &#8222;Das große Geld wird in Untergrundbars und verbotenen Spielhöllen verzockt. 2008 registrierte Chinas Polizei 179.000 Fälle illegalen Spielens. Die Gesamteinnahmen durch illegale Wetten werden auf 100 Milliarden Euro geschätzt, mehr als die Hälfte davon sind Fußballwetten.&#8220;</p><p><strong>Die Hydra der illegalen Buchmacher</strong></p><p><strong>Marcus Bark</strong>, <strong>Andreas Förster</strong> und <strong>Lukas Heiny</strong> beleuchten in einem umfangreichen Dossier der <a
href="http://www.ftd.de/sport/fussball/news/:agenda-wenn-fussballer-marionetten-werden/50040931.html">Financial Times Deutschland</a> die Situation weiter: &#8222;Es ist ein dunkles Geflecht aus illegalen Wettbüros, Mittelsmännern und Geldboten, dem die Ermittler gegenüberstehen. Nicht selten laufen die Wetten über Spielhöllen in den Hinterhöfen von Hanoi, Bangkok oder Schanghai. Kontrolliert von organisierten Banden, werden dort Milliarden Dollar verzockt, meist in Livewetten. Bei ihrer letzten Großrazzia gegen die Wettmafia hob die internationale Polizeiorganisation Interpol in Asien mehr als 1000 solcher illegaler Wettbüros aus. 1300 Verdächtige nahmen die Fahnder fest. Doch es ist wie bei einem Kampf mit einer Hydra: Kaum ist dem Ungeheuer ein Kopf abgeschlagen, wachsen zwei neue nach.&#8220;</p><p><strong>&#8222;Wer den Verlauf in unlauterer Weise beinflusst&#8220;</strong></p><p><strong>Heribert Prantl</strong> berichtet in der <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/312/495636/text/">SZ</a> von bayrischen Plänen, sich juristisch in Zukunft anders mit der Anfälligkeit des Sports für Missbrauch auseinanderzusetzen: &#8222;Bayerns Justizministerin Merk (CSU) hat einen Entwurf ausgearbeitet. Demnach sollen Doping, Bestechung, Bestechlichkeit und sonstige betrügerische Manipulation verfolgt werden. Die Strafen reichen bis zu 10, bei gewerbsmäßigem Doping bis zu 15 Jahren Haft.&#8220; Ein ähnlicher Vorstoß vor drei Jahren war am Widerstand des damaligen Bundesinnenministers Schäuble gescheitert, dieser sei jedoch nicht so umfassend wie der aktuelle gewesen. &#8222;Es soll nun jede Korruption im Sport vom Strafrecht abgedeckt werden: Wer den &#8218;Verlauf eines sportlichen Wettkampfs in unlauterer Weise&#8216; mit Geld oder sonstigen Vorteilen beeinflusst, wird mit Geldstrafe oder Haft bestraft.&#8220; Ob dieser Entwurf Erfolg haben könne, sei allerdings schwierig einzuschätzen. Denn die Sportverbände beharrten darauf, dass die Sanktionen überwiegend in ihrer Hand blieben, die Union sei uneinig, dem DOSB reiche die aktuelle Situation aus. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) dagegen halte erhöhten &#8222;Verfolgungsdruck&#8220; für notwendig.</p><p><a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/139/495464/text/">freistoss des tages</a></p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=14214&amp;md5=c18aefa502176d9bc50f528a5c4f8813" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=12914</guid> <description><![CDATA[Warum Spanien in allen Spielsportarten so gut ist, wie Rapid Wien wieder aufblüht und warum man bei Feyenoord enttäuscht ist, außerdem: Fred Rutten und Martin Jol haben Erfolg Ronald Reng bringt einen Dikator ins Spiel, um die Stärke Spaniens in allen (Mannschafts-)Spielsportarten zu erklären (Berliner Zeitung): &#8222;Francos Tod 1975 öffnete Spanien den Weg in die [...]
No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Warum Spanien in allen Spielsportarten so gut ist, wie Rapid Wien wieder aufblüht und warum man bei Feyenoord enttäuscht ist, außerdem: Fred Rutten und Martin Jol haben Erfolg</em><span
id="more-12914"></span></p><p><strong>Ronald Reng</strong> bringt einen Dikator ins Spiel, um die Stärke Spaniens in allen (Mannschafts-)Spielsportarten zu erklären (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0922/sport/0013/index.html">Berliner Zeitung</a>): &#8222;Francos Tod 1975 öffnete Spanien den Weg in die Demokratie. Auf dem neuen, zarten Wohlstand der Nach-Franco-Zeit lebte eine von der Unterdrückung endlich befreite Nation ihren Aufstiegshunger gerade auch im Sport aus. Die Generation, die nun triumphiert, geboren in den Achtzigern, war die erste, die von Kindheit an ordentliche Sportanlagen vorfand, die sich reichhaltig ernährte &#8211; und in der fast jeder Junge in den Sportverein ging. Leistungssport war cool in den Neunzigern in Spanien. Eine simple Zahl aus dem Nationalen Institut für Statistik sagt etwas über die Basis des spanischen Aufstiegs: Die erste Generation, die nach der Franco-Diktatur geboren wurde, ist im Schnitt neun Zentimeter größer als die Spanier 25 Jahre zuvor. (&#8230;) Spanien wurde ein anderes Land, die Eliteförderung erhielt Struktur, wobei bis heute auffällt dass wie ansonsten nur noch in den Niederlanden in allen Ballsportarten das spielerische Element extrem trainiert wird, der Pass, die Passkombination. Doping wird im Ausland gerne pauschal als ein weiteres Geheimnis des spanischen Erfolgs genannt. Tatsächlich will man in einem Land, das nach Sporthelden lechzt, Betrug einfach nicht sehen. Doch in den Ballsportarten findet hier Doping genauso vereinzelt, unsystematisch statt wie in anderen Ländern. In Ausdauersportarten wie Radfahren oder Tennis ist das möglicherweise eine andere Sache. (&#8230;) Demut ist kein Zufall, sondern Zeichen einer Zeit an Spaniens Ballspielern: Sich in die Gruppe einzufügen, ist in der spanischen Erziehung bis heute wichtiger als die mitteleuropäische Förderung des Individuums.&#8220;</p><p><strong>Eigenwilliger Briefträger</strong></p><p>In der <a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/rapid_macht_kasse_1.3627470.html">NZZ</a> erfährt man von <strong>Werner Pietsch</strong> die aktuelle Lage bei Rapid Wien und wer dafür verantwortlich zeichnet: &#8222;Noch vor drei Jahren war der Wiener Traditionsklub in den Abstiegskampf verwickelt und hoch verschuldet. Seither leistete Peter Pacult als Coach konsequente Aufbauarbeit. Als Stürmer erlebte er selber mit Rapid goldene Zeiten, die 1982 nicht zuletzt dank entscheidender Pacult-Toren bis in den Final des Cup-Sieger-Wettbewerbs führten. Im FC Tirol ging er später durch die berühmte Happel-Schule. Ernst Happel förderte als Trainer den eigenwilligen ehemaligen Briefträger aus Wien. Die Zeit war sehr prägend, weil der Führungsstil des Rapid-Coachs dem von Happel nahekommt: klare Direktiven, minimale Kommunikation mit den Spielern und noch weniger mit den Medienvertretern. (&#8230;) Rapid ist einer der wenigen Vereine in Österreich, die sorgsam mit ihrer Tradition umgingen, und konnte sich so über die Jahre den Status eines Kult-Klubs erarbeiten. Ein Faktum, das sich im grössten und treuesten Anhang der Liga (mehr als 60 Prozent Abo-Besitzer) sowie in einer hohen Sogwirkung auf die erfolgreichen Nachwuchsabteilungen niederschlägt. So konnte Rapid mit Spielerverkäufen Kasse machen, ohne an Klasse einzubüssen.&#8220;</p><p><strong>Kantiger Alleinherrscher</strong></p><p><strong>Bertram Job</strong> beobachtete für die <a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/feyenoord_landet_in_der_wirklichkeit_1.3627471.html">NZZ</a> die Spitzenpartie in Holland. Beim Griff nach der Tabellenführung wurde Feyenoord jäh von PSV Eindhoven gestoppt: &#8222;Die erste Pleite im 7. Saisonspiel kam gerade recht, um Augenzeugen den Unterschied zwischen einer ziemlich guten und einer hervorragenden Equipe aufzuzeigen. Die Begegnung der beiden ungeschlagenen Teams war noch keine 20 Minuten alt, da waren die Gäste dank der freundlichen Kooperation der indisponierten Feyenoord-Defensive und Treffern von Koevermans bereits 2:0 in Führung. Der allseits geachtete [neue Trainer] Been hat keine Wunder, sondern nur harte Arbeit versprochen, als er im Juli Hollands brisantesten Trainer-Job übernahm. Auch Stars wie Makaay und Tomasson finden sich durchaus auch auf der Bank wieder. Aber Been weiss die Fans trotz seiner Personalpolitik auf seiner Seite.&#8220;</p><p>Während Feyenoord einen Dämpfer erhielt, feiern zwei Ex-Bundesliga-Trainer Erfolge: &#8222;Der allzeit besonnene PSV-Coach Fred Rutten durfte sich dagegen über den &#8218;disziplinierten Sieg&#8216; freuen, der seinem gut ausbalancierten Team die Tabellenführung einbrachte. Anders als zuletzt bei Schalke 04 kann der ehemalige Hiddink-Assistent die Dinge in Ost-Brabant ganz nach seinem Gusto prägen. Das gilt mindestens genauso für Martin Jol, den zweiten Heimkehrer aus der deutschen Eliteliga (vom HSV): Bei Ajax bringt der kantige Alleinherrscher in seiner Doppelfunktion als Trainer und sportlicher Manager die Stabilität ins Team, die in den letzten Saisons so oft vermisst wurde. Reif und abgeklärt wartete seine Mannschaft beim physisch starken Aufsteiger VVV Venlo auf ihre Chancen, die der argentinische Goalgetter Suarez gleich viermal verwertete.&#8220;</p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=12914&amp;md5=905b9663543e2d8ed895dbec665f6837" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=10853</guid> <description><![CDATA[Der Machtkampf um die Spitze des asiatischen Fußballverbands (AFC) wird mit allen Mitteln geführt – und wohl aus der Schweiz gelenkt / „Der Sport hat den Antidopingkampf verloren“ (SZ) Jens Weinreich sieht das Ende des mächtigen AFC-Präsidenten Mohammed Bin Hammam nahen: „Kommenden Freitag, an seinem 60. Geburtstag, wenn in Kuala Lumpur der AFC-Kongress tagt, könnte [...]
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id="more-10853"></span></p><p><strong>Jens Weinreich</strong> sieht das Ende des mächtigen AFC-Präsidenten Mohammed Bin Hammam nahen: „Kommenden Freitag, an seinem 60. Geburtstag, wenn in Kuala Lumpur der AFC-Kongress tagt, könnte die steile Karriere Bin Hammams beendet sein. Ganz plötzlich. Denn Bin Hammam hat einen Anfängerfehler gemacht: Er sprach aus, was er dachte. Im Herbst 2008 forderte er öffentlich, die Fifa-Präsidentschaft auf drei Amtszeiten zu begrenzen.“</p><p>Für die <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0505/sport/0037/index.html">Berliner Zeitung</a> vertieft Weinreich seinen Blick: „Kaum hatte Bin Hammam seine Forderung erhoben, geriet er selbst in Bedrängnis: Scheich Salman Al-Khalifa aus Bahrain bewarb sich um seinen Platz im Fifa-Exekutivkomitee, über den der AFC-Kongress am Freitag entscheiden wird. Der Scheich will Bin Hammam in der Fifa stürzen – und er wird von etlichen Blatter-Vertrauten unterstützt. Die Auseinandersetzung zwischen den Vertretern zweier steinreicher Zwergstaaten ist keinesfalls ein exotisches Phänomen. Der Zweikampf hat Auswirkungen auf die künftige Führung in der Fifa: Wenn Bin Hammam scheitert, bliebe Uefa-Präsident Michel Platini der einzige Kandidat auf Blatters Nachfolge. Das Duell zwischen Bin Hammam und Scheich Salman sorgt seit Monaten für Schlagzeilen in Asien. Es geht um Macht und Milliarden, Bestechung und Lügen. Die Vorwürfe von Stimmenkauf und Amtsmissbrauch, die von beiden Lagern erhoben werden, lassen sich kaum zählen.“</p><p>Ausführlicher dargestellt ist die Sache in Weinreichs <a
href="http://jensweinreich.de/?p=3739">Blog</a>: „Diesen Zweikampf auf eine vermeintliche Auseinandersetzung von Gut (Salman) gegen Böse (Bin Hammam) zu reduzieren , greift sportpolitisch zu kurz und erzählt nur die halbe Geschichte. Bin Hammam ist nicht mehr und nicht weniger ein Fußball-Rambo als Blatter oder Scheich Salman. Bin Hammam ist eher nicht in einem Atemzug zu nennen mit Figuren wie Scheich Al-Sabah (Kuweit), der im IOC und zahlreichen Weltverbänden (Handball, Korruption!) sein Unwesen treibt und mit seinem Olympic Council of Asia (OCA) auch in der AFC-Auseinandersetzung munter mitmischt. Ich habe das mal so gesehen, inzwischen glaube ich, manches weiß ich: Es gibt etliche Abstufungen in den Untaten, in Charakterfragen, Macht, Einfluss, Reichtum und Persönlichkeitsprofil. Man täte Bin Hammam Unrecht, ihn mit Al-Sabah auf eine Stufe zu stellen.“</p><p><strong>Der Sport hat den Antidopingkampf verloren</p><p>Christian Schwager</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0430/sport/0064/index.html">Berliner Zeitung</a>) kann es nicht fassen, dass die Wada die Substanz S 107 nicht in ihre Verbotsliste aufnimmt, obwohl es nachweisbar ist: „In der Vergangenheit haben Dopingfahnder immer wieder beklagt, die Betrüger im Sport seien ihnen um Längen voraus, vor allem deshalb, weil sie sich verbotene Treibstoffe in deren frühster Entwicklungsphase über dunkle Kanäle beschafften. In einer Phase also, in der kein Nachweis möglich ist, weil den Kontrolleuren die entsprechenden Substanzen noch gar nicht zugänglich sind. Nun ist den Forschern um den Kölner Professor Mario Thevis genau das gelungen, worauf die Fahnder so lange hofften – doch die Wada stellt sich quer. Dafür kann es nur zwei Gründe geben: Entweder hat bei der Wada unter ihrem Chef John Fahey die Inkompetenz Einzug gehalten, diese dürfte dann allerdings grenzenlos sein. Oder die beiden Fehlleistungen sind Beleg für eine fatale Politik.“</p><p><strong>Thomas Kistner</strong> (<strong>SZ</strong>) ergänzt skeptisch, die Sonderregel der Fifa berücksichtigend: „Die Wada ist das neue Feigenblatt des Sports. 1999 zwangen die Regierungen dem Sport diese Agentur auf, nach hartem Ringen haben die Verbände die Kontrolle übernommen. Aus europäischen Ländern sind nur noch Vertreter aus Doping-Hochburgen wie Spanien und Russland im Wada-Vorstand. Die Fifa, mächtigster Verband von allen, hat sogar für seine Kicker ein Sonderrecht auf testfreie Urlaubszeiten durchgesetzt. Die Spieler mögen regenerieren, der Sport aber hat den Antidopingkampf verloren.“</p><p>Resteverwertung: Die <a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/geschaetzte-kraftkicker/">taz</a> beschäftigt sich mit der zentralen Rolle afrikanischer Fußballer in der Champions League. Die <a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0505/sport/0034/index.html">Berliner Zeitung</a> würdigt Michael Carrick, Manchesters „unsung hero“ und stillen Nachfolger Roy Keanes.</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=10853&amp;md5=86810a247c6f04bc3f21e58af9e2ccc3" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.indirekter-freistoss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.indirekter-freistoss.de/2009/05/05/fifa-afc-bin-hammam-blatter-salman-al-khalifa-wada-doping-s107/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=10853&amp;md5=86810a247c6f04bc3f21e58af9e2ccc3" type="text/html" /> </item> <item><title>Wada wird zum Feigenblatt</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2009/04/22/wada-fifa-spanien-doping-fuentes-wada/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2009/04/22/wada-fifa-spanien-doping-fuentes-wada/#comments</comments> <pubDate>Wed, 22 Apr 2009 14:57:39 +0000</pubDate> <dc:creator>Oliver Fritsch</dc:creator> <category><![CDATA[Am Grünen Tisch]]></category> <category><![CDATA[Doping]]></category> <category><![CDATA[Dopingkontrolle]]></category> <category><![CDATA[Fifa]]></category> <category><![CDATA[Spanien]]></category> <category><![CDATA[WADA]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=10524</guid> <description><![CDATA[Spanien führt Ladenschluss für Dopingkontrolleure ein – nach der Sonderregelung für Fußball ein weiterer Bedeutungsverlust für die Wada Friedhard Teuffel (Tagesspiegel) schüttelt den Kopf über die Entscheidung Spaniens, Doping-Kontrollen von 23 bis 8 Uhr zu verbieten: „Wer dopt und trotzdem gut schlafen will, muss nach Spanien fahren. Spanien ist damit die neue Schutzzone für Manipulateure [...]
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id="more-10524"></span></p><p><strong>Friedhard Teuffel </strong>(<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Doping-Wada-Spanien;art272,2779245">Tagesspiegel</a>) schüttelt den Kopf über die Entscheidung Spaniens, Doping-Kontrollen von 23 bis 8 Uhr zu verbieten: „Wer dopt und trotzdem gut schlafen will, muss nach Spanien fahren. Spanien ist damit die neue Schutzzone für Manipulateure – ja, man könnte sagen, Spanien ist wie eine riesige Fixerstube für Dopingsüchtige. Denn einige hoch wirksame Dopingmittel sind schon nach wenigen Stunden nicht mehr nachweisbar. Noch schnell eine Pille vor dem Zubettgehen – dann kann am nächsten Morgen der Kontrolleur gerne kommen. Tatsächlich kann Schlaf gerade Dopern gut tun, die unter den Nebenwirkungen zu leiden haben. Und das Kontrollsystem mutet den Athleten ohnehin schon hohe Verluste ihrer Privatsphäre zu. Wenn es jedoch so weitergeht, kann die Wada ihren Laden bald dichtmachen. Spanien ist übrigens das Land, in dem eines der größten internationalen Dopingnetzwerke zu Hause war und wo nicht einmal diese Affäre ganz aufgeklärt wurde. Dazu will auch die Fifa ihre Athleten nicht im Urlaub testen. Auch Urlaub braucht der Mensch schließlich. Nur könnte es sein, dass sich der Sport von so viel Schlaf und Urlaub nicht mehr erholt.“</p><p><strong>Thomas Kistner</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/259/465845/text/">SZ</a>) fügt kritisch hinzu: „Der Vorgang belegt erneut den rasanten Autoritätsverfall der Wada. So wie der aktuelle Streit um eine Lex Fußball. Die Wada nimmt, zehn Jahre nach der Gründung, die Rolle an, in der sie der Sport am liebsten sieht: die des globalen Feigenblatts, hinter dem sich der Systemzwang Doping verstecken und als Einzelfallphänomen verniedlichen lässt.“</p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=10524&amp;md5=a19384918ae1969e1255ef68d86561bf" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.indirekter-freistoss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.indirekter-freistoss.de/2009/04/22/wada-fifa-spanien-doping-fuentes-wada/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=10524&amp;md5=a19384918ae1969e1255ef68d86561bf" type="text/html" /> </item> <item><title>Antidopingkampf nicht mehr glaubwürdig</title><link>http://www.indirekter-freistoss.de/2009/04/21/doping-fifa-wada-baumert-meldesystem-alda/</link> <comments>http://www.indirekter-freistoss.de/2009/04/21/doping-fifa-wada-baumert-meldesystem-alda/#comments</comments> <pubDate>Tue, 21 Apr 2009 09:45:52 +0000</pubDate> <dc:creator>Oliver Fritsch</dc:creator> <category><![CDATA[Am Grünen Tisch]]></category> <category><![CDATA[Doping]]></category> <category><![CDATA[Fifa]]></category> <category><![CDATA[Uefa]]></category> <category><![CDATA[WADA]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=10519</guid> <description><![CDATA[Interessante Stimmen hat die SZ zu der Entscheidung der Fifa gesammelt, aus dem Meldesystem der Wada auszusteigen. Der Nada-Vorsitzende Armin Baumert kritisiert den Fußballverband, der andere Rechte ins Feld führt: „Wenn Türchen geöffnet werden sollen durch Begriffe wie Privatsphäre, Urlaub oder Regeneration, dann ist dieser Antidopingkampf nicht mehr glaubwürdig.“ Überlegungen aus dem deutschen Handball und [...]
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id="more-10519"></span>Interessante Stimmen hat die <a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/110/465697/text/">SZ</a> zu der Entscheidung der Fifa gesammelt, aus dem Meldesystem der Wada auszusteigen. Der Nada-Vorsitzende <strong>Armin Baumert</strong> kritisiert den Fußballverband, der andere Rechte ins Feld führt: „Wenn Türchen geöffnet werden sollen durch Begriffe wie Privatsphäre, Urlaub oder Regeneration, dann ist dieser Antidopingkampf nicht mehr glaubwürdig.“ Überlegungen aus dem deutschen Handball und dem deutschen Basketball werden laut, es dem Fußball gleichzutun. Athleten aus Einzelsportarten hingegen fühlen sich ungerecht behandelt. Der Rad-Funktionär <strong>Rolf Aldag</strong> hält sich für besonders glaubwürdig: „Wann macht denn eine Kontrolle überhaupt noch Sinn? Als geständiger Dopingsünder kann ich das ganz gut beurteilen.“</p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=10519&amp;md5=dca2c5438e144b5612c43e8d97e28534" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=10443</guid> <description><![CDATA[Rücksichtsloser Anti-Doping-Kampf? Nicht mit der Fifa Jan Christian Müller (FR) kommentiert die Negierung des aktuellen Meldesystems durch die Fifa vor dem Hintergrund möglicher Bedenken durch Datenschützer: „Die Wada ist vor der mächtigen Fifa eingeknickt, weil sie fürchtet, dass der finanzkräftige Weltfußballverband sonst seine geballte Streitmacht an Advokaten aufs Feld geschickt und die datenrechtlich nicht unumstrittene [...]
No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Rücksichtsloser Anti-Doping-Kampf? Nicht mit der Fifa</em><span
id="more-10443"></span></p><p><strong>Jan Christian Müller</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/1723150_Kommentar-Lex-Fussball.html">FR</a>) kommentiert die Negierung des aktuellen Meldesystems durch die Fifa vor dem Hintergrund möglicher Bedenken durch Datenschützer: „Die Wada ist vor der mächtigen Fifa eingeknickt, weil sie fürchtet, dass der finanzkräftige Weltfußballverband sonst seine geballte Streitmacht an Advokaten aufs Feld geschickt und die datenrechtlich nicht unumstrittene Rundumüberwachung unter Hinweis auf die mangelnde Wahrung der Privatsphäre ihrer Spitzenprofis gekippt hätte.“</p><p><strong>Evi Simeoni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/Rub31BAF3CC293542EBAD4C45D7027BF394/Doc~E28A45827B0B844B68E53A9FCAD253FF6~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">FAZ</a>) fügt hinzu: „Als juristisch fragwürdig, zu teuer und damit ineffektiv sieht die Fifa den aktuellen Anti-Doping-Kampf an. Selbstreinigung bis zur Selbstaufgabe – das ist mit den pragmatischen Fußballern nicht zu machen.“</p><p><a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/pillenprozess-eroeffnet/"><br
/> freistoss des tages</a></p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=10443&amp;md5=c0fbffb0dbc38b761d0ec970c9225340" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=10280</guid> <description><![CDATA[Wie ernst nimmt die Fifa das Thema Doping? Den neuesten Entwicklungen zufolge gar nicht Die Fifa hat sich in ihrem Anti-Anti-Doping-Kampf gegen die Wada mit ihrem Ansinnen durchgesetzt, die Meldepflicht für Fußballer abzuschaffen und durch die Team-Meldung zu ersetzen. In einer Mitteilung heißt es: „Die Fifa vertritt den Standpunkt, dass es in Mannschaftssportarten wie dem [...]
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id="more-10280"></span>Die Fifa hat sich in ihrem Anti-Anti-Doping-Kampf gegen die Wada mit ihrem Ansinnen durchgesetzt, die Meldepflicht für Fußballer abzuschaffen und durch die Team-Meldung zu ersetzen. In einer Mitteilung heißt es: „Die Fifa vertritt den Standpunkt, dass es in Mannschaftssportarten wie dem Fußball ausreicht, Angaben zum Aufenthaltsort eines Teams und nicht zu demjenigen einzelner Spieler zu machen, da die Spieler oft bei ihren Teams sind und deshalb einfach aufzufinden sind.“ Anti-Doping-Kämpfer, etwa <a
href="http://www.direkter-freistoss.de/2009/04/07/hoffenheim-doping-dfb-wada-fifa-uefa-meldesyste/">die stellvertretende Geschäftsführerin der Nada Ulrike Spitz</a>, halten das Meldesystem der Wada für unerlässlich, um Doping effektiv zu bekämpfen, etwa um Trainingskotrollen durchzuführen. Im Urlaub brauchen Fußballnationalspieler demnach keinen unangekündigten Besuch mehr fürchten. Die <a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~E7F0A4A3920CA4C7BAF10E3A9A57768D1~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a> spricht von „Sonderregeln, die das weltweit gültige Regelwerk erschüttern“.</p><p><strong>Christian Schwager</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0416/meinung/0080/index.html">Berliner Zeitung</a>) fügt hinzu: „Die Fußballer weisen stets jeglichen Dopingverdacht weit von sich, obwohl er sich schon als berechtigt erwiesen hat. Die Fifa hat eben eine starke Lobby, sie ist eine wirtschaftliche Macht. Andere Verbände werden ihrem Beispiel folgen und Sonderrechte fordern. Mit dem Kniefall vor den Fußballern hat sich die Wada enorm geschwächt. (…) Eine der wichtigsten Säulen im Kampf gegen Doping kippt.“</p><p><strong>Gregor Derichs</strong> (<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0416/sport/0023/index.html">Berliner Zeitung</a>) gibt zu bedenken: „Die Wada gab möglicherweise klein bei, weil ihr eine noch viel härtere Niederlage bevorsteht. In Brüssel wurde bekannt, dass Datenschutzexperten der 27 EU-Mitgliedsländer einen Teil des Wada-Codes als nicht kompatibel mit dem EU-Recht einschätzen. Die Antidoping-Bürokraten haben ihre am 1. Januar in Kraft getretenen Leitlinien offenbar entworfen, ohne zu prüfen, ob sie gegen europäisches Recht wie den Datenschutz, die Privatsphäre und die persönliche Freiheit verstoßen.“</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=7239</guid> <description><![CDATA[Nachtrag: Weitere Kritik den Fußballverbänden, die für sich eine Sonderstellung im Anti-Doping-Kampf reklamieren Fußball raus aus Olympia!, fordert Friedhard Teuffel (Tagesspiegel): „Wenn die Fifa bei ihrer Haltung bleibt, gibt es nur eine Möglichkeit: den Fußball von Olympia auszuschließen. Der Fußball kann es sich vielleicht noch leisten, Doping halbherzig zu bekämpfen. Die Olympischen Spiele schon lange [...]
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id="more-7239"></span></p><p>Fußball raus aus Olympia!, fordert <strong>Friedhard Teuffel</strong> (<a
href="http://www.tagesspiegel.de/sport/doping/art2650,2759799">Tagesspiegel</a>): „Wenn die Fifa bei ihrer Haltung bleibt, gibt es nur eine Möglichkeit: den Fußball von Olympia auszuschließen. Der Fußball kann es sich vielleicht noch leisten, Doping halbherzig zu bekämpfen. Die Olympischen Spiele schon lange nicht mehr. Mit aller Konsequenz muss das IOC daher seine Regeln umsetzen. Auch auf die Gefahr hin, bei den Spielen einige Helden zu verlieren. Der Fußball dagegen hat kaum etwas zu verlieren und glaubt daher wieder einmal, sich alles herausnehmen zu können. Theo Zwanziger spricht von einer ‚argumentativen Sonderrolle‘ und ‚Spezifika des Fußballs‘. Welche Spezifika? Gerade erst hat sein Verband Defizite in der Dopingbekämpfung beheben müssen. Doping nicht ernst zu nehmen, das ist die Sonderrolle des Fußballs.“</p><p><a
href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/mesut-oezil-ist-ein-eisbrecher/">freistoss des tages</a></p><p>No related posts.</p><p><a
href="http://www.indirekter-freistoss.de/?flattrss_redirect&amp;id=7239&amp;md5=5d5442d5bd53b7016ab208740776b2f9" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.indirekter-freistoss.de/?p=6996</guid> <description><![CDATA[Fifa und Uefa lehnen Meldesystem der Wada ab, die Presse erinnert die Verbände deutlich an den Anti-Doping-Kampf Fußball-Profis müssen seit 2009, dem Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) entsprechend, wie viele andere Sportler ihren Aufenthaltsort drei Monate im Voraus angeben, um für Doping-Kontrolleure auffindbar zu sein. Urlaub inbegriffen, Änderungen jederzeit per SMS möglich. Fifa und Uefa lehnen [...]
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id="more-6996"></span></p><p>Fußball-Profis müssen seit 2009, dem Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) entsprechend, wie viele andere Sportler ihren Aufenthaltsort drei Monate im Voraus angeben, um für Doping-Kontrolleure auffindbar zu sein. Urlaub inbegriffen, Änderungen jederzeit per SMS möglich. Fifa und Uefa lehnen das Meldesystem mit dem Hinweis auf die Privatsphäre ab. Die Presse kritisiert einheitlich die Intervention der Fußballverbände. <strong>Evi Simeoni</strong> (<a
href="http://www.faz.net/s/Rub31BAF3CC293542EBAD4C45D7027BF394/Doc~E0FBAE7AB67794FE3AADF209A8B32F06F~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>) nimmt Profisportler in die kollektive Verantwortung: „Nun ist ein System in Kraft getreten, das Spitzenathleten ein Leben abfordert, das dem von Verbrechern auf Freigang nicht unähnlich ist. Der Generalverdacht ist dem System längst immanent. Doch die Athleten selbst haben die Dopingbekämpfung in diese moralische Sackgasse geführt. Eine deprimierende Folge von primitiven, unappetitlichen oder auch hochintelligent ausgeklügelten Betrugsfällen brachte die Dopingbekämpfung an den Rand des Erträglichen. Die Verantwortung dafür tragen alle. Auch die Fußballspieler.“</p><p><strong>Größer als der Rest des Welt-Sports</strong></p><p><strong>Arnd Festerling</strong> (<a
href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/1699716_Kommentar-Die-Sonderrolle.html">FR</a>) empfindet das Vorgehen der Fußballverbände als Unverschämtheit und fragt sich, woher diese stammt: „Sie rührt her vom jahrzehntelangen Leben im Zentrum der Aufmerksamkeit von Presse und Publikum. Das führt zu verschobenen Perspektiven: Ein Manager schlägt eine allgemeine Fußballabgabe der Fernsehzuschauer vor; ein mittelmäßiger Bundesliga-Profi würde für das Gehalt des Deutsche-Bank-Chefs nie gegen den Ball treten; und Regeln, die für Eishockey und Basketball, für Handball und Hockey gelten, sind für Fußballer selbstredend unzumutbar. Wen wundert es da noch, dass Fifa und Uefa es unfair finden, wenn auch für sie der Grundsatz gelten soll: Gleiches Recht für alle.“</p><p>Die FAZ schreibt: „Joseph Blatter hält sich für größer als der Rest des Welt-Sports.“ Auch <strong>Matti Lieske </strong>(<a
href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0326/sport/0075/index.html">Berliner Zeitung</a>) fokussiert den Boss: „Hätte man wetten müssen, von wem wohl der dümmste Vorschlag in dieser Debatte kommen würde, die Antwort wäre einfach gewesen: natürlich von Blatter. Es spricht Bände, dass Blatter allen Ernstes seinen Verband zum Vorreiter in Sachen Dopingbekämpfung erklärt. Jene Fifa, die noch bei der WM 2006 Blutkontrollen nicht für nötig hielt und einer der letzten Verbände war, der den Code der Wada unterschrieb.“</p><p>Die Reaktion Theo Zwanzigers, der dem Fußball „andere Elemente“ zugestehe, findet Lieske „bedenklich“. Hier, nebenbei, ein <a
href="http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~E2C8BBD3C8CD04BF2B4F809385CC26FEF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ-Portrait</a> des sozialen, strengen, sturen Theo Zwanziger.</p><p><strong>Gefahr Wasserkopfbehörde</strong></p><p><strong>Klaus Hoeltzenbein</strong> (<a
href="http://www.sueddeutsche.de/sport/964/462580/text/">SZ</a>) will die Argumente der Gegner des Meldesystems nicht vom Tisch wischen, kommt aber zu einem lakonischen Schluss: „In der Tat sind viele Fragen ungeklärt, beispielsweise jene nach den Standards des Datenschutzes, oder die Kernfrage, ob da nicht eine globale Wasserkopfbehörde entsteht. Wo aber soll das Problem sein, wenn die Wada, falls sie’s sich leisten kann, beim Ballack an der Strandhütte auf den Seychellen klingelt? Oder bei den Beckhams im Urlaub auf St. Barth? Kurz Wasser nimmt – und weiterzieht.“</p><p>Zudem macht er einen konkreten Vorschlag, um die Klubs statt den Spielern in die Pflicht zu nehmen: „Jeder Profiklub hat verpflichtend ein Anti-Doping-Sekretariat einzurichten, dieses hat die 365-Tage-Daten der Profis zentral zu verwalten und zu melden, bei Säumnis geht der Klub in die Verantwortung.“</p><p>Und hier flennt der weinerliche <strong>Herr Fritsch</strong> (<a
href="http://www.zeit.de/online/2009/13/doping-fussball-uefa-fifa-meldesystem-ballack">Zeit Online</a>): „Es spricht nichts dagegen, wenn Fußballer im Anti-Doping-Kampf in Vorleistung treten – zumal gerade sie enorm von den Vorleistungen früherer Generationen profitieren: Ihr milliardenschwerer Markt ist nicht von heute auf morgen entstanden, sondern über Jahrzehnte gewachsen. Da kann es nicht zu viel verlangt sein, den Nachfolgegenerationen einen sauberen Sport zu hinterlassen.“</p><p>Verwandte Artikel<ul><li><a
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