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Am Grünen Tisch

Zwiegespaltene Fifa: Die Politik als Freund oder Feind?

Daniel Drepper | Dienstag, 6. Juli 2010 ohne Kommentar

Die Fifa mischt sich in politische Belange ein, will aber nicht, dass die Poltik auch Einfluss auf den Fußball nimmt

„Don’t mix politics with games“ ist das ironische Motto von Jens Weinreichs Webseite. Dieser Thematik nimmt er sich nun bezogen auf die Fußball-WM an. Im Zuge des Konflikts mit Nigerias Regierung beschreibt Jens Weinreich für den Deutschlandfunk das zwiespältige Verhältnis der Fifa zur Politik. So habe diese „dem Massenmörder Robert Mugabe erlaubt, vor der WM auf der so genannten World Cup Trophy in Simbabwe mit dem goldenen WM-Pokal zu posieren. Doch wenn sich Staatschefs und Politiker so in die Belange von Fußballverbänden einmischen, dass es der Fifa nicht gefällt, werden Sanktionen angekündigt. Dann heißt es, Politik habe mit Sport nichts zu tun.“ Fragen zum Disput zwischen dem französischen Verband und der Fifa seien bei Blatter zudem unerwünscht. „Zuvor hatte Blatter pauschal all jene Politiker gelobt, die derzeit die WM-Tribünen bevölkern. Dies sei ein Zeichen der Bedeutung des Fußballs. Man wolle nur gute Nachrichten hören, erklärte Blatter allen Ernstes.“

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    “Dass Japan bei der WM 2006 mitmachen darf, gebietet der Anstand; immerhin waren die Japaner so freundlich, eine Ehefrau für Pierre Littbarski zu finden.”

    Boris Herrmann (BLZ)
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