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Presseschau für den kritischen Fußballfreund

11 Freundinnen

Wie viel Rampenlicht verträgt der Frauenfußball?

Kai Butterweck | Freitag, 24. Juni 2011 12 Kommentare

Die Presse beschäftigt sich intensiv mit dem entstandenen Hype um die Frauen-Weltmeisterschaft. Außerdem: Die Hoffnung auf das große Geld, feste Größen an der Spitze, Einzelschicksale und eingeschüchterte Konkurrenz

Tanja Rest (SZ)sucht im herrschenden Rausch der Euphorie nach Ecken und Kanten: „Zwei WM-Titel in Folge haben die Frauen zuletzt geholt: Ein kurzes Aufflackern der Aufmerksamkeit, dann war es auch wieder vorbei. Zu den Bundesligaspielen kamen in der vergangenen Saison im Schnitt 800 Seelen. Um das Unaussprechliche hier tolldreist einfach mal hinzuschreiben: Irgendwo dort draußen muss es eine andere Mehrheit geben, die Frauenfußball als Konsumprodukt uninteressant/ amateurhaft/überflüssig findet, was schade, aber keine Schande ist. Regelrecht erfrischend wären sogar ein paar Einwürfe aus dieser Ecke, dann klänge die Begeisterung in der anderen nicht so synchronisiert, bemüht und jovial-herablassend, wie es über weite Strecken jetzt der Fall ist. Wo sind sie bloß, die Spielverderber? Man ahnt regelrecht die Verzweiflung, mit der Talkshow-Redakteure gerade nach bekennenden Frauenfußballverächtern suchen, damit später im Studio ein bisschen Leben in die Bude kommt.“

Jedes zahlende Mitglied ist ein gutes Mitglied

Helmut Digel (Zeit Online)weiß warum der Deutsche Fußball-Bund den Frauenfußball auf Händen trägt: „Auch beim DFB hat man vor allem in jüngster Zeit unter dem Präsidenten Theo Zwanziger begriffen, dass Frauenfußball für den Stellenwert des Verbandes ökonomisch bedeutsam sein wird. Jedes zahlende Mitglied ist ein gutes Mitglied. Ohne den Frauenfußball hätte der DFB längst Mitgliedereinbrüche gehabt, weil Männerfußball, bezogen auf die Mitgliederzahlen, stagniert. Vor allem wegen der demografischen Entwicklung. Nur durch die Frauen können die Zahlen nicht nur stabil gehalten werden, sondern sogar wachsen. Diese ökonomischen Gründe waren für die Entwicklung des Frauenfußballs sehr bedeutsam. Und wenn man sich diese kurzfristige Entwicklung betrachtet, ist es unglaublich, dass eine neu geschaffene Sportart innerhalb von 30 Jahren das zweitgrößte Mannschaftssportereignis der Welt auf die Beine stellt.“

Johannes Kopp (taz.de) blickt hinter die Kulissen und beobachtet ein immenses Interesse an der WM seitens der großen Redaktionen: „Bis vor Kurzem war der Frauenfußball noch ein gemiedenes Orchideenfach unter den Sportjournalisten. Meist überließ man dieses Spezialgebiet im traditionell männerlastigen Ressort einer Frau. Auch beim altehrwürdigen auf Fußball spezialisierten Kicker-Sportmagazin war das so. Um Welt- und Europameisterschaften, Bundesliga und Champions League der Frauen kümmerte sich in den letzten Jahren einzig und allein Jana Wieske. Bei der nun am 25. Juni beginnenden Frauen-WM im eigenen Lande wird ganz anders gerechnet. Aus der knapp 40-köpfigen Redaktion hat man 14 Journalisten akkreditiert. Acht Seiten pro Ausgabe sind geplant im ungebundenen, aus Zeitungspapier bestehenden Magazinteil. Bevor die WM angepfiffen wird, hat man im Nürnberger Redaktionshaus erkannt, dass Frauenfußball auch rentabel sein kann.“

Das Bild vom Frauenfußball ist eine Wunschvorstellung

Eva Berendsen (FAZ) befasst sich mit Vermarktungsstrategien und kritisiert dabei die „Wunschvorstellungen“ des DFB: „Kurz vor der WM steht der Frauenfußball hierzulande vor einem Dilemma: Nehmen wir ihn als ernsthaften, männlich geprägten Hochleistungssport mit entsprechend angepassten Spielerinnen wahr, so gilt er als unweiblich und unattraktiv. Wird Frauenfußball aber als Sphäre neuer Weiblichkeit inszeniert, könnte er zwar populärer werden; doch dann muss er sich innerhalb der Grenzen bewegen, die durch Weiblichkeitsstereotype definiert werden. Natürlich geht es auch um Macht und Geld im kommerzialisierten Frauenfußball. Es ist kaum einleuchtend, warum sich die Spielerinnen zurückhaltender und tugendhafter verhalten sollten, als das System Fußball es ihnen vorgibt – und von seinen Männern gewohnt ist. Das Bild, das Funktionäre, Sponsoren und Medien vom Frauenfußball entwerfen, ist eine Wunschvorstellung, die die Spielerinnen in ein Korsett zwängt, dem sie auf Dauer nicht entsprechen können.“

Jörg Winterfeldt (Berliner Zeitung) schmunzelt über die Gesamtentwicklung: „Zur Frauen-Fußball-WM wagen sogar nachrangige Reklamestrategen Werbecoups mit Hauptdarstellerinnen des Turniers, während sie bei der Männer-WM vor fünf Jahren in vorauseilendem Gehorsam verschüchtert die Finger von unlauter anmutenden PR-Maßnahmen gelassen hatten. Fachleute hinauf bis zum Deutschen Fußball-Bund bemerken, dass sie auf den Kulturschock, den die WM im eigenen Land schonungslos offenlegt, nur ungenügend vorbereitet sind: Der auch beim Weltmeister Deutschland noch wie ein besserer Amateursport abgewickelte Frauen-Fußball wird mit allen Tücken eines Profisports konfrontiert.“

Die Brasilianerin Marta verdient viermal so viel wie Deutschlands Werbestar Fatmire Bajramaj

Die deutschen Damen verdienen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen eher bescheiden. Auch im Nationenvergleich unter den Frauen klaffen gewaltige Verdienst-Lücken. Simone Boehringer (SZ)  wünscht der Elf von Silvia Neid daher ein langes Verbleiben im Turnier: „Die im heutigen Kosovo geborene 23-jährige Bajramaj hat Brancheninsidern zufolge durch ihren Wechsel von Turbine Potsdam zum 1. FFC Frankfurt ihre Bezüge inklusive der Werbeeinnahmen auf ein knapp sechsstelliges Niveau gehoben, etwa ein Viertel dessen, was nach Expertenschätzungen die mehrfache Weltfußballerin des Jahres, die Brasilianerin Marta Vieira da Silva verdient. Den direkten Leistungsvergleich zwischen Bajramaj und der zwei Jahre älteren Marta kann es aber frühestens im Halbfinale geben. Bis dahin sind noch knapp drei Wochen Zeit. Ganz klar: Je länger die Deutschen im Turnier sind, desto besser können sie die Zeit nutzen, ihren Marktwert zu erhöhen.“

Franz Beckenbauer und Silvia Neid stehen auf einer Stufe

Kurz vor Beginn des Turniers wurde der Vertrag von Silvia Neid bis 2016 verlängert. Jürgen Ahäuser (FR) freut sich für die Chefin der deutschen Mannschaft: „Wenn Franz Beckenbauer der Goldfinger des deutschen Fußballs ist, dann ist Silvia Neid sein weibliches Pendant. Die gelernte Fleischereifachverkäuferin war an allen sieben Titeln der DFB-Frauen entweder als Spielerin, Co-Trainerin oder leitende Angestellte beteiligt. Der Aufstieg des Frauen-Fußballs von einer Gaudi für vorwiegend männliche Zuschauer hin zu einer Sportart, die ihren Platz in der Gesellschaft der Bundesrepublik längst gefunden hat, ist untrennbar mit der Karriere der 111-maligen Nationalauswahlspielerin verbunden.“

Peter Ahrens (Spiegel Online) entdeckt viele Parallelen zwischen Joachim Löw und Bundestrainerin Silvia Neid: „Für das Ziel des WM-Titels hat Neid die Mannschaft ganz nach ihren Gesichtspunkten zusammengebaut. Wer nicht ins System Neid hineinpasst, hat keine Chance und wird aussortiert. Da ist sie ähnlich strukturiert wie ihr männliches Pendant Joachim Löw. Die Trainerin hat in ihrem endgültigen Aufgebot auf eine Topstürmerin wie Conny Pohlers, die Torschützenkönigin der Saison, verzichtet, weil sie der jungen Alexandra Popp und dem ewigen Joker Martina Müller im Angriff mehr zutraut. Andererseits hält sie an ihrer Abwehrchefin Annike Krahn fest, obwohl es in der Defensive technisch beschlagenere Spielerinnen gäbe als die etwas hüftsteif wirkende Duisburgerin, die zudem lange verletzt war. Aber wem die Trainerin einmal vertraut, der kann sich relativ sicher sein, in ihren Planungen immer wieder eine Rolle zu spielen. Es ist quasi das Prinzip Löw, das auch bei Neid gilt.“

Steffi Jones wäre ohne ihren Sport nicht denkbar

OK-Chefin Steffi Jones steht in ihrer jetzigen Funktion weitaus mehr im Rampenlicht als noch zu ihrer aktiven Zeit. Daniel Meuren (FAS) klopft der Frankfurterin  anerkennend auf die Schultern: „Tatsächlich ist das Leben von Stephanie Ann Jones eine Geschichte, in der der Fußball wirklich jene soziale Kraft entfaltet, die ihm in Sonntagsreden oft so leichtfertig attestiert wird. Steffi Jones wäre ohne ihren Sport nicht denkbar. Und irgendwie wäre auch der Frauenfußball im WM-Jahr 2011 ohne Steffi Jones nicht mehr so recht vorstellbar. Denn die OK-Präsidentin hat ihrem Sport ein Gesicht gegeben, das mehr ist als der Girlie-Glamour, mit dem die Marketing-Maschine in den kommenden Wochen das Turnier in ihrem Sinne aufzuhübschen versucht. Steffi Jones ist stattdessen das authentische Gesicht der WM.“

Fußball trainieren, Fußball leben, Fußball denken

Die DFB-Torfrau Ursula Holl ist mit einer Frau verheiratet und  eine der wenigen, die sich offen für ihre Homosexualität bekennt. Alex Raack (Spiegel Online) bemitleidet die Gattin der gebürtigen Würzburgerin: „Carina Holl hat ein ansteckendes Lachen. Wenn sie erzählt, hört man gerne zu. Als Spielerinnen-Frau lebt es sich in den Wochen der WM-Vorbereitung allerdings ziemlich einsam. Die Frau des DFB-Teampsychologen Arno Schimpf hat vor kurzem ausgerechnet, wie viele Tage sich Fußballerinnen und Partner in den gut vier Monaten vom Beginn der Vorbereitung bis zum möglichen WM-Finale sehen werden: 23. Weil alles andere als der Titelgewinn eine Enttäuschung wäre, hatte Bundestrainerin Silvia Neid ein straffes Programm zusammengestellt. Wochenlang schuftete das Team in Sportschulen, ein Kasernenleben mit strikter Vorgabe: Fußball trainieren, Fußball leben, Fußball denken.“

Ein Generationswechsel bahnt sich an

In der deutschen Elf bahnt sich seit längerer Zeit ein Umbruch an. Rasen-Ikonen wie Birgit Prinz und Inka Grings droht zum Auftakt der WM die Bank. Christian Kamp (FAZ) macht sich für die jungen Spielerinnen stark: „Es ist der Gesamteindruck der fast zehnwöchigen Vorbereitung, der einen Generationenwechsel im deutschen Sturm möglich, vielleicht sogar nötig erscheinen lässt. 15 Tore haben die deutschen Damen in den vier Testspielen gegen Nordkorea, Italien, die Niederlande  und  Norwegen erzielt – Birgit Prinz keines davon. Und auch ihrer Sturmpartnerin Inka Grings, 32 Jahre alt, gelang nur eines. Ganz anders sieht dagegen die Bilanz der Jüngeren aus. Alexandra Popp: 20 Jahre, fünf Treffer. Célia Okoyino: 22 Jahre, drei Treffer. Kim Kulig: 21 Jahre, ebenfalls drei Treffer. Simone Laudehr: 24 Jahre, zwei Treffer. Ginge es nur nach nackten Zahlen – die Plätze wären wohl fest an die nächste Generation vergeben.“

Selbstbewusste Amerikanerinnen

Kurz vor Beginn der WM richtet sich die Öffentlichkeit auf einen Durchmarsch der deutschen Mannschaft ein. Daniel Meuren (FAZ) fordert mehr Mut von der Konkurrenz: „Wenigstens die Amerikanerinnen, die in ihren öffentlichen Trainingseinheiten am Wochenende einen guten Eindruck hinterließen, sprechen  in aller Deutlichkeit davon, dass sie Gastgeber Deutschland nicht wehrlos den Titel überlassen wollen. Das tut einem Turnier gut, das in den Augen der deutschen Öffentlichkeit schon fast vorab entschieden scheint.“

Gerd Braune und Frank Hellmann (FR) halten große Stücke auf Kanadas Nationaltrainerin Carolina Morace: „Die Trainerin veränderte Kanadas Spielweise. Und sie möchte, dass bereits im Jugendbereich mehr Wert auf die technische Ausbildung gelegt wird. Doch wegen der Ausrichtung der Verbandsarbeit taten sich so schwere Differenzen auf, dass die gelernte Rechtsanwältin zunächst ihren Rücktritt nach der WM ankündigte. Der Aufschrei war groß: Die Spielerinnen drohten mit Boykott. Nun haben sich die Wogen geglättet, Carolina Morace macht weiter, nach Willen der Spielerinnen nicht nur bis zu den Olympischen Spielen 2012, sondern vielleicht sogar bis 2015, wenn Kanada Gastgeber der nächsten WM ist. Was beim diesjährigen Turnier von diesem Team zu halten ist, wissen selbst Experten nicht genau. Aber klar ist: Die resolute Italienerin mit den langen brünetten Haaren, die Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir und Andre Gide zu ihren Lieblingsautoren zählt, bekam oft schon, was sie wollte.“

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Kommentare

12 Kommentare zu “Wie viel Rampenlicht verträgt der Frauenfußball?”

  1. Dirk
    Freitag, 24. Juni 2011 um 11:46

    Für mich sehr lesenswert in der Zeit:
    http://www.zeit.de/2011/26/01-Fussball-Frauen-WM

  2. lateral
    Freitag, 24. Juni 2011 um 12:26

    Das ich nicht lache… Zitat Digel: „[…] ist es unglaublich, dass eine neu geschaffene Sportart innerhalb von 30 Jahren das zweitgrößte Mannschaftssportereignis der Welt auf die Beine stellt.“ Das zweitgrößte Mannschaftssportereignis der Welt?!?! Wie bitte? Das ist eine auf germanozentrischer Weltsicht beruhende Aussage, will ich meinen. Sportarten wie Rugby, Cricket, American Football, Basketball und selbst Eishockey kommen in Herrn Digels Welt wohl nicht vor.

    Abgesehen davon ist es auch hoch amüsant festzustellen, dass auf das einmütige Lobhudeln des Frauenfußballs nun die fast ebenso einmütige „hochkritische“ Analyse des Hypes folgt. …Die Geister die ich rief…

  3. Christoph
    Freitag, 24. Juni 2011 um 17:04

    @lateral: In einem Interview mit DRadio Sport hat Martin Kaymer erzählt, der Ryder Cup sei das drittgrößte Sportevent der Welt. Genau wie Digel lebt Kaymer in seiner Welt, die ihm sicher nur eine Sicht der Dinge zulässt oder er sich nur eine Sicht auf die Dinge zu Gemüte führt, um nicht zu enttäuscht zu sein der von Realität des Randdaseins des Golfes in Deutschland.

  4. Christoph
    Freitag, 24. Juni 2011 um 17:12

    Wieviel Rampenlicht der Frauenfußball in Deutschland ver- und erträgt werden wir an den Ergebnissen sehen. Spielt die Mannschaft guten Fußball und kommt sehr weit, Finalteilnahme und eventueller Titelgewinn mit in Betracht gezogen, hat sich die Frage erübrigt und der Sport könnte Auftrieb und Anerkennung bekommen. Geschieht dies nicht, dann werden alle Besserwisser aus allen Ecken kommen und alles besser gewusst haben wollen und klug scheißen, was das Zeug hält.

  5. mustard
    Freitag, 24. Juni 2011 um 19:32

    Der Hype findet doch lediglich in den Medien statt – an den Bürgern geht er vorbei. Während z.B. bei mir auf der Arbeit nahezu jedes größere Sportereignis auch mal diskutiert wird – ob Fussball, Handball, Basketball, Eishockey, sogar Golf – hat noch niemand diese Frauen-WM angesprochen.

    Eim Vergleich zur Basketball-Bundesliga hat der Frauenfussball gerade mal ein Bruchteil der Zuschauerzahlen vorzuweisen. Ohne den alleine in den Medien stattfindenden Hype würde sich die Berichterstattung über die Frauen-WM dem Interesse entsprechend auf einem ähnlichen Niveau abspielen.

  6. Thomas
    Freitag, 24. Juni 2011 um 21:00

    @mustard: Ihr Kommentar bringt das Ganze genau auf den Punkt.
    Im Übrigen wäre es schön, wenn man hier zukünftig auf die geistigen Ergüsse von Peter Ahrens (Spiegel Online) verzichten würde. Seine wieder einmal bahnbrechenden Erkenntnisse, „hat Neid die Mannschaft ganz nach ihren Gesichtspunkten zusammengebaut“, „wer nicht ins System hineinpasst, hat keine Chance und wird aussortiert“, „wem die Trainerin einmal vertraut, der kann sich relativ sicher sein, in ihren Planungen immer wieder eine Rolle zu spielen“, usw. treffen nämlich auf alle Trainer dieser Welt zu. Eine typische Ahrens-Recherche halt.

  7. Daniel
    Samstag, 25. Juni 2011 um 13:05

    Hallo.

    Hier ist wirklich ein genialer Fußballmanager (natürlich kostenfrei)!

    Melde dich doch über den folgenden Link an, dann haben wir Beide etwas davon:

    http://onlinemanager.fm-arena.de/?refby=38881

    Viele Grüße

    Daniel

  8. mustard
    Samstag, 25. Juni 2011 um 18:05

    Nachdem ich mir ein paar der Beiträge zum Thema Frauenfussball/WM2011 durchgelesen habe möchte ich noch anmerken: Es nervt, das gefühlt jeder dritte Beitrag Homosexualität und die Vorlieben der Spielerinnen thematisiert.

    Wenn ich so etwas lesen möchte kaufe ich mir eine Ausgabe der Bravo. Lasst das Privatleben der Spielerinnen doch privat bitte. Und widmet deren Bettgeschichten ähnlich viel Platz wie bei den Männern.

  9. die ennomane » Blog Archive » Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen: Der Stock im Po
    Samstag, 25. Juni 2011 um 18:13

    […] kommt man auf die Frage “Wieviel Rampenlicht verträgt der Frauenfußball” – sind Frauen bzw. ist Frauenfußball irgendwie besonders zu schützen im Vergleich […]

  10. OF
    Sonntag, 26. Juni 2011 um 16:24

    @mustard: Es geht nicht um Bettgeschichten, das verstehen Sie falsch.

  11. Ulfert
    Montag, 27. Juni 2011 um 00:23

    @Eingangsfrage: Soviel wie der Männerfußball 😉

    @Helmut Digel: „Ohne den Frauenfußball hätte der DFB längst Mitgliedereinbrüche gehabt, weil Männerfußball, bezogen auf die Mitgliederzahlen, stagniert.“

    Diese Definition von Stagnation ist mir neu.

    „Und wenn man sich diese kurzfristige Entwicklung betrachtet, ist es unglaublich, dass eine neu geschaffene Sportart innerhalb von 30 Jahren das zweitgrößte Mannschaftssportereignis der Welt auf die Beine stellt.“

    Woran wird das denn gemessen? An den Zuschauerzahlen ja sicher nicht, höchstens am Ego des Autors.

  12. anderl
    Donnerstag, 30. Juni 2011 um 03:11

    Wer außer dem DFB hat eigentlich so ein gewaltiges Interesse am Hypen dieser Frauen-WM?
    Abgesehen vom DFB.
    adidas?
    Frau von der Leyen?
    aber nicht die Schwulen und Lesbenverbände, weil das Thema soll ja nicht thematisiert, aber auch nicht aufgegriffen werden?
    Und warum wird man eigentlich dumm angemacht, wenn einen die Frauen-WM im Fussball nicht interessiert?
    Kann ich was dafür, dass ich kein Interesse daran habe?

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