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Champions League

Schalke und Bremen vor schweren Aufgaben

Kai Butterweck | Dienstag, 14. September 2010 Kommentare deaktiviert

Während Schalke in der momentanen Verfassung noch nicht gerüstet scheint für die Königsklasse, hofft man in Bremen auf die Defensive

Für Jan Christian Müller (FR) kommt der Champions League-Start für die Schalker zu früh: „Der Trainer weiß natürlich, dass es eigentlich das Beste wäre, wenn er mit seiner in aller Eile mit 14 Zugängen für 37 Millionen zusammengekauften Truppe nachhaltig trainieren könnte, statt auf höchstem europäischen Niveau reüssieren zu müssen. Denn noch ist diese Schalker Mannschaft bloß ein Gerüst, das nur notdürftig zusammengehalten wird. Das Schalker Defensivspiel wirkt noch längst nicht präzise ausgewuchtet, der wegen der anhaltende Unsicherheit des verletzten Christoph Metzelder (Leistenbeschwerden) verpflichtete Franzose Nicolas Plestan wird heute Abend zudem tapfer mit einem glatten Nasenbeinbruch auflaufen, den der 29-Jährige bei einem Zweikampf mit Vedad Ibisevic erlitt. Die Voraussetzungen könnten besser sein.“

Tottenham in Bestform

Florian Haupt (Welt Online) beschäftigt sich mit Bremens Gegner Tottenham und sieht die Engländer  momentan in bester Verfassung: „Die Spurs sind momentan das vielleicht interessanteste Team der Premier League, mit einem offensiven System und ungewöhnlich vielen einheimischen Spielern gelang letzte Saison der lang ersehnte Vorstoß unter die besten vier. Manche Experten sehen die notorischen Verlierer von einst gar als Titelkandidaten, denn der Kader mit Stars wie den Nationalstürmern Jermain Defoe und Peter Crouch, den Flügelkünstlern Gareth Bale und Aaron Lennon oder Kroatiens Regisseur Luka Modric überzeugt auch in der Breite.“

Nach Ansicht von Frank Hellmann (FR) müsse bei Bremen vor allem die  Abwehr ähnlich sicher stehen wie gegen die Bayern, um gegen die Insulaner bestehen zu können: „Pflicht ist es, in der Gruppe A mit Titelverteidiger Inter Mailand und Außenseiter Twente Enschede, international zu überwintern (also für das Weiterspielen in der Europa League mindestens Dritter zu werden); die Kür würde bedeuten, nach 2005 und 2006 mal wieder ein Achtelfinale der Champions League zu erreichen. In Tottenham Hotspur wartet ein ambitioniertes Spitzenteam als erster Widerpart. Um die vor allem in der Offensive bestens besetzten Londoner in Schach zu halten, muss Bremens Notabwehr ohne die verletzten Naldo und Per Mertesacker noch so ein Meisterstück wie bei der samstäglichen Nullnummer in München abliefern.“

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