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Schalke schlägt sich selbst

Matthias Nedoklan | Freitag, 30. März 2012 Kommentare deaktiviert für Schalke schlägt sich selbst

Schalke spielt gut gegen Bilbao – aber steht trotzdem vor dem Aus. Außerdem: Stuttgarts Präsident schimpft auf die Medien und Toni Schumacher kehrt zum 1. FC Köln zurück

Daniel Theweleit (FR) sucht nach Gründen: „Es war allerdings vor allem Schalkes Abwehr, die in vielen Momenten wenig souverän wirkte, dabei hatte Trainer Huub Stevens eigens den etwas defensiveren Mittelfeldspieler Marco Höger für den offensiveren Lewis Holtby in die Mannschaft eingebaut. Aber Schalke 04 ist in dieser Saison einfach keine Die-Null-steht-Mannschaft.“

Jörg Strohschein (Tagesspiegel) ist fassungslos: „Nach dem Abpfiff gab es viele fragende Blicke. Unter den Spielern des FC Schalke 04, aber auch unter den 53 883 Zuschauern in der Arena. Schalke hatte eine gute Leistung gezeigt, am Ende aber dennoch das Viertelfinal-Hinspiel der Europa League gegen Athletic Bilbao verloren.“

Richard Leipold (FAZ) resümiert: „Die Schalker wussten ihre Vorteile Mitte der zweiten Halbzeit nicht zu nutzen. Im Gegenteil, es kam noch schlimmer für sie: Llorente spielte den Westfalen einen zweiten Streich. De Marco und Muiain ließen die Chancen des Reviervereins, schließlich in die Nähe des Nullpunktes sinken.“

Marko Schumacher (Stuttgarter Zeitung) berichtet über einen bemerkenswerten Auftritt von Stuttgarts Präsident Gerd Mäuser vor Studenten: „Aber ob es denn für einen Bundesligisten nicht wichtig sei, regelmäßig in den Medien aufzutauchen, so lautet eine weitere Frage. Nein, sagt, Mäuser, ihm sei es oft lieber, wenn gar nicht über den VfB berichtet werde.Am Boden zerstört ist anschließend die Studentin Alexandra Seibold, die die Fragerunde moderiert und bereits erste Erfahrungen im Sportjournalismus gesammelt hat. Mehrmals wurde sie von Mäuser abgekanzelt und muss hinterher von ihren Kommilitonen und Dozenten aufgebaut werden.“

Daniel Theweleit (FR) blickt nach Köln: „Schon jetzt ist klar, dass auf der Versammlung am 23. April viel von Herzblut gesprochen werden wird, es wird an alte Erfolge erinnert werden. Konzepte mit Substanz hat bislang keine Partei präsentiert.“

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