Profiteure?
Stefan Osterhaus (NZZ) befasst sich mit der deutschen Torwartfrage: „In Deutschland, wo die Nummer 1 als fast sakral gilt und das Angebot an Keepern zwei weitere Auswahlmannschaften versorgen könnte, ist ein Reserve-Keeper kaum vermittelbar, was nicht nur für Jens Lehmann gilt, sondern auch für dessen Stellvertreter Timo Hildebrand, der sich in Valencia ein offenes Rennen […]
Beweis für die große Not
Andreas Lesch (BLZ) hätte auf Jens Nowotnys WM-Nominierung nicht gewettet: „Die Rückkehr Nowotnys in den Klub der Besten ist die wohl schrägste Pointe, die der deutsche Fußball in den vergangenen Jahren zu bieten hatte. Sie zeigt die Irrungen und Wirrungen, die den Weg des deutschen Nationalteams geprägt haben, und sie beweist, welche Umwege der Fußball […]
Geteilt in Leistungsklassen
Peter Heß (FAZ) sucht lange nach Memorabilien der abgelaufenen Saison: „Es ist eine Saison zu Ende gegangen, die den meisten nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Szenen, die haftenblieben, waren fast alle unerfreulich: der Kopfstoß des Duisburger Trainers Meier gegen den Kölner Streit, die Ausraster des Kölners Alpay, die unzähligen Ellbogenchecks bei Kopfballduellen. Und […]
Ein leichtes Spiel ist schwere Arbeit
1. FC Nürnberg–Werder Bremen 3:1 Ein leichtes Spiel ist schwere Arbeit Christof Kneer (SZ) über Bremer Schwäche und Identitätssuche: „Es ist nicht so einfach, Bremen zu verstehen. Ist es ein riesiges Dorf oder ein klitzekleines Bundesland? Ist Bremen der größte Kleine oder der kleinste Große? Diese Frage beschäftigt derzeit auch die örtlichen Fußballer. (…) Regelmäßig […]
Versöhnungsversuch
Jürgen Klinsmann in der Defensive – Andreas Lesch (FTD 6.9.) vermisst ihn auf der Pressekonferenz und deutet Worte und Gesten seines Stellvertreters Joachim Löw: „Ausgerechnet in seinen bisher unruhigsten Tagen als Chef des Nationalteams stellt Klinsmann sich nicht selbst; das darf man erstaunlich finden. Traut er sich ein maßvolles Krisenmanagement nicht zu? (…) Trainer und […]
Tapsiger, immerfoulender Retrorecke
Christof Kneer (SZ 2.9.) schreibt über die Rückstufung Robert Huths in die U21: „Vielleicht gibt es das manchmal: dass ein Weg zu frei ist. Es schien ein historischer Glücksfall zu sein für Huth, als das Land der Manndecker plötzlich feststellte, dass es gar keine Manndecker mehr gibt. Anderswo wuchsen längst moderne Viererkettenverteidiger, und die einzigen […]
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