indirekter freistoss

Presseschau für den kritischen Fußballfreund

Bundesliga

Arbeiter ohne Allüren auf dem Abflug

Oliver Fritsch | Montag, 27. März 2006 Kommentare deaktiviert für Arbeiter ohne Allüren auf dem Abflug

MSV Duisburg–Bayern München 1:3

Dienstvorschriftsmäßiger Auftritt

Roland Zorn (FAZ) beschreibt Bayerns Dominanz: „Auf dem Platz hatten sie ihren Job, als es nötig wurde, gewohnt professionell, kühl und zielstrebig angepackt. Den Toren wohnte sogar das Aroma von Extraklasse inne. Erst am Ende, als wieder einmal alles im Sinne des FC Bayern München gelaufen und sich die Konkurrenz aufs neue Ausrutscher geleistet hatte, ließen sich einige Profis des deutschen Serienmeisters auf dem Weg in die Mannschaftskabine zu Freudenschreien hinreißen. Seit Samstag gehört nicht mehr viel Phantasie dazu, den Bayern einen lockeren Durchmarsch zum zwanzigsten Titel zu prophezeien. Denn bei allen Lässigkeiten und Durchhängern, die sich die Nummer eins der Bundesliga erlaubte: Dieses Team kriegt zumindest vis-a-vis der nationalen Konkurrenz immer wieder rechtzeitig die Kurve. Diesmal aber mußte Felix Magath bei Halbzeit richtig laut werden, um seine selbstverliebten Profis an das Wesentliche in ihrem Beruf zu erinnern.“ Andreas Burkert (SZ) mißt die Chance Roy Makaays auf die Torjägerkrone: „Die Münchner fügten ihrer beachtlichen Zahl dienstvorschriftsmäßiger Auftritte einen besonders abstoßenden hinzu. (…) Noch fehlen Makaay (13 Tore) sechs Punkte auf Miroslav Klose. Aber nächste Woche kommt ja der 1. FC Köln. Dessen Stärke ist die Vergangenheit.“

Zögerlich

Holger Pauler (taz) zählt den Kredit Jürgen Kohlers in Duisburg: „Er ist auf dem besten Weg durchzufallen. Kohler mochte nicht sagen, ob er seine Zukunft auch im Falle des Abstiegs in Duisburg sehe. Ein zögerliches Bekenntnis zum MSV kam erst nach mehreren Nachfragen. Der Trainer Kohler hat nicht viel von der Kompromisslosigkeit des gleichnamigen Abwehrspielers retten können. Walter Hellmich hatte wenig Verständnis für das Zögern: ‚Personen sind austauschbar‘, sagte er mit ruhiger Stimme. ‚Es geht nur um den MSV.‘ Die Worte des Präsidenten und Mäzens klangen emotionslos aber durchaus entschlossen. Vor dem Spiel wurde Kohler im Stadionheft Zebra-Magazin noch als ‚Arbeiter ohne Allüren‘ beschrieben. ‚Ehrliche Arbeit wird im Ruhrgebiet geschätzt, dafür stehe ich‘, so Kohler. Bei den Fans kommt diese Arbeit nicht mehr wirklich an. ‚Kohler wird gehen und das ist auch gut so‘, lautet eine Reaktion im Fanforum. Noch in der Winterpause war Kohler der Wunschkandidat der Führungsetage. (…) Dass er dem MSV erhalten bleibt, ist unwahrscheinlich. Seine erste Station als Profitrainer endet denkbar schlecht. Was er in die Bewerbung für neue Aufgaben schreiben wird, ist sein Geheimnis.“

Hamburger SV–Borussia Dortmund 2:4

Großartige Fußballer

Jörg Marwedel (SZ) kneift den HSV: „Früher nahm man an, dass Träume nur Sekunden dauern. Dann kamen die Traumforscher mit neuen Zahlen. Auf bis zu 45 Minuten taxierten sie die virtuellen Erlebnisse nun. Jetzt aber ist erwiesen, dass Träume zumindest im Fußball tatsächlich sehr kurz sein können. Bernd Hoffmann etwa wusste von einer Erscheinung zu berichten, die exakt 81 Sekunden gedauert habe. Er sprach von einem Traum, in dem sein HSV dem FC Bayern doch noch ein spannendes Rennen liefert. Auf drei Punkte war der Unterschied während dieser 81 Sekunden zusammengeschnurrt, nachdem Ailton den HSV mit einem sehenswerten Tor in Führung gebracht hatte, die Kunde vom Ausgleichstreffer der Bayern aber noch ausstand. Es herrschte wilder, hoffnungsvoller Jubel. In einer Ecke haben die HSV-Profis den tanzenden Torschützen so ausgiebig geknuddelt, dass der Sekundenzeiger bald einmal um die Uhr wanderte. Das hat die Vision ein bisschen verlängert, einerseits. Andererseits sollte die ausgelassene Zeremonie später eine Erklärung dafür liefern, warum der Traum sich nicht nur wegen der Bayern-Tore wieder verflüchtigte. Die Dortmunder hatten nämlich direkt nach Wiederanstoß das 2:2 gegen eine unorganisierte Defensive erzielt und am Ende 4:2 gewonnen. Stärker waren nun andere Bilder von diesem aufregenden Spiel. Bilder von zwei herrlichen Schüssen in den Winkel durch Tomas Rosicky und Florian Kringe. Bilder schwarz-gelben Jubels, wie man sie lange nicht gesehen hat beim einstigen Sanierungsfall Borussia – nach seinem ersten Tor kletterte Rosicky den Zaun hinauf zu den Fans und handelte sich dafür, gemäß den lustfeindlichen Regeln, die gelbe Karte ein. In der Nachspielzeit, als sogar HSV-Torwart Kirschstein in den Dortmunder Strafraum gestürmt war, lief der kleine Tscheche dann nach einem Konter mit erhobenen Armen auf das leere Hamburger Tor zu, bevor er den Ball zum 2:4 ins Netz schubste. Das war nicht strafbar, und Geschäftsführer Joachim Watzke fand einen schönen Vergleich. ‚Wie ein 3000-Meter-Läufer, der schon hundert Meter vor dem Ziel seinen Sieg feiert‘. (…) Es wimmelte von Indizien für eine bessere Zukunft der Borussia, sieht man mal davon ab, dass der erstarkte Genius Rosicky zu Atlético Madrid wechselt.“

Dirk Brichzi (FR) wird von den Siegern beeindruckt: „Die Zuschauer staunten, was für großartige Fußballer der BVB da beisammen hat: Das Selbstbewusstsein von Sebastian Kehl nach seinem Länderspielauftritt war bis unters Dach der Arena zu spüren, Rosicky stellte nicht nur wegen seiner beiden Treffer seinen Gegenpart van der Vaart in den Schatten, und wer einen Spieler wie Dede in seinen Reihen hat, dem muss sowieso nicht bange sein. Der Brasilianer gewinnt hinten und vorne die entscheidenden Duelle, hat ein schwindelerregendes Laufpensum und bereitet auch noch zwei Treffer vor.“

Schalke 04–VfL Wolfsburg 2:2

Navigationssystem ausgefallen

Christoph Biermann (SZ) nimmt einen Verkehrsunfall auf: „Schalke 04 ist mit den Gängen durcheinander gekommen. Fand jedenfalls Mirko Slomka: ‚Wir haben vom fünften Gang heruntergeschaltet und konnten dann nicht mehr hoch schalten.‘ Vielleicht spielten auch andere Autoteile eine Rolle, weil die Gastgeber nach der Führung zum 1:0 und 2:1 auf die Bremse traten, an den Straßenrand rollten und die Liegesitze ausklappten. Womöglich war sogar das Navigationssystem ausgefallen, als Schalke auf Schleichwegen zum Erfolg kommen wollte. Wie auch immer, in der stolzen königsblauen Karosse ist jetzt ‚eine Delle‘, sagte Sportmanager Andreas Müller. Slomka saß so da, als wäre er gerade einem hinten drauf gefahren und würde darüber nachdenken, was das alles kostet, mit wie viel Gerenne es verbunden ist und dass er demnächst eine höhere Versicherungsprämie zahlen muss. Denn dieser Punktverlust hat Folgen in der kleinen Qualifikationsliga zum Erreichen der Champions League. Zwei aus Drei heißt dieser Wettbewerb, und Schalke rutschte auf den dritten Platz der Sondertabelle. Dabei hätte alles so schön sein können, wenn auch schön schwierig. Als der große Rivale aus Dortmund nämlich zum ersten Mal in Führung ging, jubelten die Fans spontan, um sich gleich darauf zu schämen. Man darf sich doch als Schalker nicht über Dortmunder Tore freuen, mochten sie gedacht haben, weshalb die Borussen umgehend als Söhne einer Frau beschimpft wurden, die dem ältesten Gewerbe der Welt nachgeht. Den Sieg des BVB beklatschte niemand mehr.“ Andreas Morbach (FR) notiert Schalker Metaphorik: „Es war, als hätten auch die Schalker neuerdings irgendeinen Automobilkonzern als Großsponsor im Rücken – und nicht nur der Gegner. Plötzlich ließen Müller und Slomka bei ihren Analysen abwechselnd Motoren stottern, nahmen Füße von Gaspedalen und Hände von Gangschaltungen, so dass jeder Kfz-Mechaniker seine helle Freude gehabt hätte.“

Mut

Das soll ein möglicher Absteiger sein?! Peter Heß (FAZ) lobt Wolfsburg: „Wolfsburg in Abstiegsnöten? Das hatte sich vor der Saison niemand vorstellen können. Bei dem finanziellen Hintergrund, bei diesem Personal? Bei dieser Substanz? Wer die VfL-Profis in Schalke sah, mochte kaum glauben, daß die Mannschaft auf Platz 15 herumdümpelt. Die Wolfsburger verdienten sich das 2:2 redlich, glichen Rückstände aus. So etwas gelingt nur moralisch gefestigten Teams, und solche steigen nicht ab, wenn sie auch noch über eine gewisse spielerische Klasse verfügen. Aber die Begegnung hat ebenso gezeigt, warum es so eng für Wolfsburg geworden ist. In den zwei Phasen des Spiels, in denen der psychologische Druck am größten war – unmittelbar nach den Rückständen –, überlagerte die Verunsicherung das fußballerische Potential. Die Wolfsburger glichen nicht aus, weil sie gut spielten, sondern sie spielten jeweils gut, nachdem sie ausgeglichen hatten. (…) Wolfsburg macht der Punkt mehr Mut als Ärger.“

Werder Bremen–Hannover 96 5:0

Verwechslungskomödie Profifußball

Rald Wiegand (SZ) klärt den Grimm des dreifachen Torschützen Nelson Valdez: „Der Paraguayer, der sich einst als bester Joker der Liga über seine späten Tore freuen konnte wie ein kleines Kind, mochte diesmal kaum lächeln. Stattdessen sendeten seine tiefbraunen Augen trotzige kleine Blitze aus, und dann donnerte es: ‚Ich habe es satt, als Joker zu spielen‘, fauchte Nelson Valdez, der jedem Lob für seine außergewöhnliche Vorstellung mit Argwohn begegnete: ‚Nächste Woche heißt es wieder Scheiß Valdez.‘ An ihm lässt sich sehr schön beobachten, wie sich die Leichtigkeit langsam von Werder Bremen verabschiedet hatte. Die selbsterklärte zweite Kraft der Liga drohte nach Turbulenzen wie ein trudelnder Satellit irgendwo im Ozean der geplatzten Träume zu versinken. Früher erschien ihnen die Champions League wie ein Lotteriegewinn, ein vorübergehendes Glück. Aber inzwischen wäre auch eine Packung Würfelzucker bei der Betriebsfest-Tombola nicht schlimmer als ein vierter Platz. Mit den Ansprüchen des Klubs sind die Ambitionen des einzelnen gestiegen. Ebenso wie den Verein die Euphorie eines gelungenen Spieles nicht mehr so einfach über drei verpatzte Partien hinweg zu tragen vermag, will Valdez den Schulterklopfern nicht mehr trauen. Er will mehr. Valdez mag seine unbestimmte Rolle – mal Schützenkönig, mal Chancentod – an den Nerven zerren, aber letztlich ist sie der Regelfall in der großen Verwechslungskomödie Profifußball. Angesichts der möglichen Fallhöhe eines Fußballstars empfiehlt sich ein Fallschirm, gewebt aus unerschütterlichem Selbstvertrauen und gepflegtem Selbstbetrug. Vielleicht kann sich Valdez den ja von Torwart Tim Wiese leihen. Der behauptet nach dem kuriosen Kantersieg mit einem souveränen Lächeln im Gesicht: Krise? ‚Ich habe nie eine Krise gehabt.‘ Er doch nicht. Mit einem der lächerlichsten Torwartfehler der Moderne hatte Wiese Werder Bremen um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League gebracht und mit einer fein unterlaufenen Flanke das folgende desaströse 0:3 gegen Hertha eingeleitet, wovon sich die Bremer auch in Nürnberg und selbst gegen Hannover noch nicht erholt hatten. Wiese mag Anfang und Inhalt dieser Werder-Krise gewesen sein, aber nie ihr Opfer. Es empfiehlt sich ein Besuch bei Tim Wiese, dem lebenden Beweis für die Schlichtheit des Fußballs.“ Christian Kamp (FAZ) fügt hinzu: „In der ersten Hälfte brachte Wiese die Stürmer von 96 zur Verzweiflung. Daß er sich in der zweiten Hälfte bei einem rätselhaften Abwurfversuch vor die Füße von Thomas Brdaric fast selbst wieder schadete, fiel da kaum ins Gewicht – auch wenn er selbst den Blackout als ‚richtig schlimm‘ bezeichnete.“

VfB Stuttgart–Bayer Leverkusen 0:2

Ratlos

Allgöwer fehlt – Tobias Schächter (SZ) rätselt über die Schwächen des VfB: „Günther Oettinger ist nicht zu übersehen gewesen. Vor dem Stadion hingen überall Plakate mit einem siegessicher lächelnden Ministerpräsidenten, und angesichts von 53 Jahren CDU-Regierungsverantwortung im Ländle ist dieses Lächeln nicht allzu gewagt gewesen. Selbst als der Wasen-Karle, ein bekennender Linker, beim VfB noch den gegnerischen Torhütern die Handschuhe von den Fingern schoss, wählte fast das ganze Stadion schwarz. Aber einen wie Karl Allgöwer gibt es nicht mehr beim VfB. Einen, der verloren geglaubte Spiele herumreißt, die Spielerkabine in Krisenzeiten zum Wackeln bringt und sich traut, Vereinsautoritäten nicht nur beim Prämienpoker zu trotzen. Polarisierende Figuren fehlen in der aktuellen Mannschaft, und die entscheidenden Spiele gewinnt der VfB schon seit Jahren nicht mehr. Die Leistung gegen Leverkusen unterstrich diese Schwäche so deutlich wie ein vernichtendes Wahlergebnis. Eine ‚Übergangslösung‘ sei Armin Veh, hatte Aufsichtratschef Dieter Hundt bei Vehs Amtsantritt gesagt. Seitdem überdeckt die Trainerdiskussion alle anderen offenkundigen Fragen; dabei interessiert nicht nur Jürgen Klinsmann, warum die WM-Kandidaten Andreas Hinkel und Thomas Hitzlsperger ein so beklagenswertes Bild abgeben. Veh lieferte jedenfalls keine Erklärungen und wirkte angesichts der zähen Leistung so ratlos wie mancher Schwabe vor dem von der Oettinger-Regierung angedachten Integrationsfragebogen. Aufstellung und Coaching bedeuteten für Veh einen Rückschlag in seinem Wahlkampf.“

Hilflos

Rainer Seele (FAZ) über die Chance des VfB auf den Uefa-Cup und die Armin Vehs auf Weiterbeschäftigung: „Der VfB Stuttgart, der sich grundsätzlich den höheren Regionen der Liga zugehörig fühlt, ist keineswegs abgemeldet, aber es ist unklar, wie das Jahresziel noch erreicht werden kann. Ruhe soll nun auf alle Fälle erste Schwabenpflicht sein, Manager Horst Heldt betont das immer wieder. Aber so leicht ist das nicht zu realisieren, da nicht nur sportliche Nöte, sondern nahezu täglich auch Personalfragen diskutiert werden. Sie kreisen um eine gestalterische Kraft auf dem Fußballfeld, und neuerdings ist dafür Andres D‘Alessandro ein Kandidat. Vor allem jedoch drehen sich die Debatten um Armin Veh und um einen möglichen neuen Fußball-Lehrer. Daß die Schwaben den Markt sondieren, nimmt Veh professionell hin. Er hat damit rechnen müssen, nachdem vereinbart worden war, erst zu prüfen, ob man zueinander passe. Im April soll eine Entscheidung fallen, bis dahin wird Veh wohl weiterhin bei einem Blick in die lokalen Zeitungen mit einem bunten Namensroulette konfrontiert werden. Weiter mit Veh? Oder wieder mit Daum? Oder eventuell mit Hitzfeld? Das Karussell hat längst Fahrt aufgenommen. (..,) Die Leverkusener beherrschten die oftmals umständlichen Stuttgarter mit geradlinigem Spiel – bis auf einige Minuten zu Beginn des zweiten Teils dieses Fußballnachmittags, als Vehs Elf ein wenig Leidenschaft offenbarte. Sonst? Rückgriff der Unterlegenen auf Standardformulierungen des Fußballs: nicht aggressiv genug gewesen, überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen, nicht zwingend genug angegriffen – schlichte Beschreibung der Hilflosigkeit.“

1. FC Köln–Eintracht Frankfurt 1:1

Tristesse und Ohnmacht

Ralf Weitbrecht (FAZ) verdrückt eine Träne um Köln: „Auch die vermutlich letzte Kölner Hoffnung, ein Stück der Berliner Mauer, das Hanspeter Latour in seiner Hosentasche versteckt hatte, vermochte nicht als Glücksbringer zu wirken. Ein kleines Mauerstückchen als Sinnbild des bröselnden und bröckelnden Verfalls. Der berechtigte Platzverweis gegen den unbeherrscht seiner Arbeit nachgehenden Imre Szabics paßt in das derzeitige Kölner Bild, das geprägt ist von Tristesse und Ohnmacht. Lukas Podolski? Der hat auch mitgewirkt. Doch gesehen hat man ihn nicht. Der Nationalstürmer ist ein Schatten seiner selbst, verunsichert, hilflos, ratlos. Zudem trägt er an der zu hohen Bürde, Kapitän zu sein. Einmal nur, als er nach einem Foul seines Gegenspielers Marco Russ die Fassung verlor und ihn mit der Brust anrempelte, wurde er von den 48.000 wahrgenommen. (…) Die alten glorreichen Kölner Zeiten – sie sind ferner denn je.“ Daniel Theweleit (taz) benotet die Zugänge der Winterpause: „Evanilson wirkte nach seiner Einwechslung wie ein älterer Herr während eines Nachmittagsspaziergangs, dem man aber besser keinen Ball geben sollte; Boris Zivkovic ist nach immer schwächer werdenden Leistungen mittlerweile aus dem Kader geflogen; und die beiden Schweizer Marco Streller und Ricardo Cabanas zeigen nach einigen besseren Spielen eine stark absteigende Form. Auf die Arbeit des neuen Managers Michael Meier wirft diese Zwischenbilanz keinen Glanz.“

Mainz 05–Hertha BSC Berlin 2:2

FR: In vorletzter Minute sichert sich Hertha BSC durch ein sehenswertes Tor einen Punkt
BLZ: Yildiray Bastürk beerbt Marcelinho als Mittelfeldchef
BLZ: Marko Pantelic positioniert sich mit zwei Toren in Mainz für die Verhandlungen

Pantelic wird in der SZ zitiert: „Das war ein wichtiger Punkt. Important for the place in the Tabell.“

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