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Bundesliga

BVB: Feiert Henrikh Mkhitaryan ein Comeback bei den Schwarz-Gelben?

Kai Butterweck | Mittwoch, 30. November 2016 1 Kommentar

Bei den Red Devils konnte sich Henrikh Mkhitaryan bisher nicht wirklich durchsetzen. Englischen Medienberichten zu Folge könnte der 27-Jährige im Winter wieder zurück nach Dortmund kehren. Während BVB-Coach Thomas Tuchel dies befürworten würde, halten die Verantwortlichen in Dortmund wenig von dieser Idee. Von Benjamin Meyer

Was haben Nuri Sahin, Shinji Kagawa und Mario Götze gemeinsam? Alle drei stehen derzeit bei Borussia Dortmund unter Vertrag, aber alle drei hatten den Verein bereits einmal verlassen und sind kurze Zeit später wieder zurückgekehrt. Mit Henrikh Mkhitaryan könnte nun ein vierter Spieler dazukommen, der sein Comeback beim BVB feiert.

Englischen Medienberichten zu Folge möchte Mkhitaryan Manchester United nur wenige Monate nach seinem Wechsel von der Bundesliga in die Premier League wieder verlassen. Der Armenier fühlt sich alles andere als wohl bei den Red Devils; maßgeblich verantwortlich dafür soll Trainer Jose Mourinho sein. Der Portugiese scheint kein allzu großer Freund von Mkhitaryan zu sein, denn bisher hat der offensive Mittelfeldspieler gerade einmal 6 Spiele für Manchester absolviert und stand dabei ganze 133 Minuten auf dem Platz, also etwas mehr als 20 Minuten pro Einsatz. Mkhitaryan ist weit davon entfernt, jene Rolle bei United einzunehmen, die er in der vergangenen Saison bei Borussia Dortmund hatte.

Die genauen Gründe, weshalb Mourinho nicht auf Mkhitaryan setzt, sind nicht bekannt. Mit 42 Millionen Euro Ablösesumme war der 27 Jahre alte Profi alles andere als ein Schnäppchen und zudem wurde der Transfer in Abstimmung mit dem Erfolgstrainer über die Bühne gebracht.

Tuchel ist offen für eine Mkhitaryan-Rückkehr, Watzke nicht

Anders als Mourinho ist BVB-Coach Thomas Tuchel ein großer Fan von Mkhitaryan und genau deshalb ist Tuchel offen für eine Rückkehr des „verlorenen Sohns“. Mit Blick auf die Statistik von Mkhitaryan wird einem auch schnell bewusst, weshalb Tuchel den Offensivspieler gerne wieder im Team hätte. Der 61-fache armenische Nationalspieler hat in der Saison 2015/16 in 52 Spielen wettbewerbsübergreifend 23 Tore erzielt und 32 weitere vorbereitet. Damit war Mkhitaryan, rein statistisch, in jedem Spiel, welches er in der letzten Saison für den BVB absolviert hat, an einem Tor direkt beteiligt. Mit Mkhitaryan wären Wetten auf Bundesliga-Spiele bei William Hill und den BVB sicherlich wieder deutlich attraktiver.

Doch während Tuchel Mkhitaryan zurücknehmen würde, tut sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke deutlich schwerer damit. Grund hierfür ist das Hickhack, welches rund um den Transfer von Dortmund nach Manchester entstanden war. Mkhitaryan und dessen berühmtberüchtigter Berater Mino Raiola, der unter anderem Stars wie Paul Pogba oder Zlatan Ibrahimovic vertritt, haben sich im vergangenen Sommer immer wieder öffentlich für einen Wechsel ausgesprochen. Den Vertrag in Dortmund zu verlängern, war weder für Railoa noch für Mkhitaryan eine echte Option. Genau dieser Umstand führte dazu, dass Watzke vor kurzem in Richtung seines Ex-Spielers gestichelt hat und im Rahmen eines Interviews betont hat, dass manch ein Spieler den BVB erst richtig zu schätzen wisse, wenn dieser den Verein verlassen hat. Zudem schloss Watzke ein Comeback von Mkhitaryan kategorisch aus.

Blickt man auf die drei bisherigen Rückkehrer, muss man fairerweise gestehen, dass diese nicht wirklich an ihre alten Erfolgszeiten beim BVB anknüpfen konnten – weder Kagawa noch Sahin oder Götze.

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Kommentare

1 Kommentar zu “BVB: Feiert Henrikh Mkhitaryan ein Comeback bei den Schwarz-Gelben?”

  1. Fred
    Mittwoch, 30. November 2016 um 13:18

    Habt Ihr solche gekauften Artikel wirklich nötig?

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