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Bundesliga

Hoffnung auf Schalke und Systemfragen in Frankfurt

Kai Butterweck | Donnerstag, 9. September 2010 Kommentare deaktiviert für Hoffnung auf Schalke und Systemfragen in Frankfurt

Während sich in Gelsenkirchen alle Augen auf Neuzugang Huntelaar richten, geht es in Frankfurt um die taktische Ausrichtung

Ullrich Hartmann (SZ) zeigt sich gespannt hinsichtlich der Integrierung des Neueinkaufs auf Schalke: „Am Freitagabend wird der Erwartungen schürende Stürmer in der Rhein-Neckar-Arena im badischen Sinsheim vorspielen. Er wird sich auch dort wieder im Rücken seiner Gegenspieler zu verstecken versuchen, aber spannend ist in diesem Zusammenhang vor allem die Frage, ob ihn seine neuen Mitspieler Jefferson Farfan, Ivan Rakitic, José Manuel Jurado und Raúl dort auch finden. Huntelaar ist in einer guten Verfassung, aber er wird im Bundesligaspiel bei der TSG Hoffenheim schließlich zum ersten Mal für den FC Schalke 04 auflaufen. Für geschätzte 14 Millionen Euro hat Schalke ihn am 31. August, dem letzten Tag der Transferperiode, geholt und erhofft sich vom teuersten Einkauf der Vereinshistorie eine mit seinen jüngsten Länderspielen vergleichbare Effizienz sowie damit auch Hilfe zur schnellen Rehabilitierung des Teams nach einem Saisonstart mit zwei 1:2-Niederlagen in Hamburg und gegen Hannover.“

Nach Ansicht von Oliver Müller (Welt Online) Habe Huntelaar viel Ehrgeiz und  hohe Ambitionen, die sich folgendermaßen begründen: „Seine hohen Ansprüche resultieren auch aus den Rückschlägen, die er in seiner Karriere bereits wegstecken musste. Speziell den jüngsten hat der 1,86 große Huntelaar noch nicht verarbeitet. Beim AC Mailand, wo er 2009 angeheuert hatte, war er meist nur sporadisch zum Einsatz gekommen. Es ärgere ihn zwar, dass ihm weder bei Real Madrid, das ihn 2008 für rund 27 Millionen Euro von Ajax Amsterdam gekauft hatte, noch beim AC Mailand ausreichend Vertrauen geschenkt worden sei. Doch die speziell in den Niederlanden geäußerte Kritik, er hätte durch eine falsche Auswahl der Vereine seine Karriere in der Nationalelf gefährdet, kann er nicht nachvollziehen. Im Gegenteil: Durch die Erfahrung, die er bei den beiden Spitzenvereinen gesammelt habe, sei er `ein besserer Spieler` geworden. Er sei heute reifer als vor zwei Jahren.  Auf Schalke will Huntelaar, der sich nach mehreren Gesprächen mit Trainer Felix Magath für den Wechsel in die Bundesliga entschieden hatte, auch seinen Stellenwert in der Nationalelf wieder erhöhen.“

Gute Chancen für Gekas und Altintop

Ingo Durstewitz (Frankfurter Rundschau) beschäftigt sich mit der aktuellen Personalsituation bei der Eintracht: „Am Tag nach den vielen Punktspielen auf den Fußballplätzen des europäischen Kontinents sah die Übungseinheit bei Eintracht Frankfurt mal wieder wie das Training einer professionellen Mannschaft aus. Vorbei die Tage, da sich acht Spieler mehr schlecht als recht mühten, einen geordneten Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten. Überdies: Alle Nationalspieler sind wohlbehalten von ihren Reisen zurückgekehrt.“ Gekas und Altintop hätten gute Chancen auf einen Einsatz gegen Mönchengladbach, denn „ die Chancen von Gekas auf einen Einsatz steigen, natürlich auch, weil der bisher gesetzte Stürmer Nummer eins, Ioannis Amanatidis, mit einer Knieentzündung ausfällt. Bleibt die Frage, ob Skibbe in Gladbach wieder mit einer Spitze agieren lässt oder zu dem in der Vorbereitung praktizierten 4-4-2 zurückkehrt. In beiden Fällen dürfte für Halil Altintop Platz sein, der Türke hinterließ bisher den besten Eindruck aller Eintracht-Stürmer. Am Dienstag im Länderspiel in Istanbul gegen Belgien war für den Angreifer hingegen kein Platz. Altintop schaffte es nicht einmal in den Kader, obwohl er noch am vergangenen Freitag beim Sieg gegen Kasachstan ein paar Minuten spielen durfte.“

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