indirekter freistoss

Presseschau für den kritischen Fußballfreund

Ziel erreicht

Nach dem 3:0 über Tunesien: ein Zwischenfazit von Michael Ashelm (FAZ 20.6.): „Für Jürgen Klinsmann kann der Confederations Cup nicht mehr negativ enden. Das erklärte Ziel Halbfinale haben er und sein Team im WM-Test erreicht – bei allen Holprigkeiten auf dem Weg dorthin ist die große Desillusionierung ausgeblieben. Klinsmann kann die nächste Stufe seines ehrgeizigen […]

Aus einer anderen Fußballepoche

Dirk Schümer (FAS 19.6.), Italien-Korrespondent der FAZ, trübt die Stuttgarter Euphorie über die Einstellung Giovanni Trapattonis: „Weil die italienischen Erfolge von „il Trap“ ganz weit in der Fußballhistorie zurückliegen und sich selbst eingefleischte Tifosi kaum mehr an die sieben Scudetti mit Juve und den letzten nationalen Titel mit Inter Mailand aus dem Jahr 1989 erinnern […]

Verkörperungen einer undeutschen Fußballtheorie

Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski, nicht nur des Boulevards Lieblinge – Ludger Schulze (SZ 18.6.) zählt auf sie: „Beide verkörpern die undeutsche Theorie vom Fußball mit Vergnügen in idealer Weise. Beide haben den Erfolg im Auge, ihr Ziel ist der Gewinn des Turniers, aber das verfolgen sie mit erkennbarer, fast südländischer (Spiel-)Freude, ihnen mangelt es […]

Wagemutig, fast übermütig

Nach dem 4:3 gegen Australien – Stefan Hermanns (Tsp 17.6.) rückt die Kritik an der deutschen Abwehr zurecht: „Es ist erstaunlich, dass ein knappes Jahr ausreicht, um einen Paradigmenwechsel herbeizuführen. Offenbar kann der deutsche Fußball doch nicht nur defensiv. Im Zweifel spielt die Nationalmannschaft jetzt nach vorne. Ein weiteres knappes Jahr bleibt Klinsmann jetzt noch […]

Staat im Staate

Markus Völker (taz 16.6.) begutachten die Klinsmann-Reform: „Mit Völlers Rücktritt ist auch der Kompromiss gegangen. Völlers Antagonist formt sich die Nationalmannschaft wie deren Umfeld nach seinen Vorstellungen – und diese lassen an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Ein Staat im Staate des reformträgen DFB ist durch Klinsmanns Gestaltungswillen entstanden. Auch Völler hat wie einst König […]

Nicht mehrheitsfähig

Armin Lehmann (Tsp 13.6.) fürchtet Ungeduld und Kurzsichtigkeit der Kritiker mit den Neuerungen Jürgen Klinsmanns: „Klinsmanns Agenda steht unter enormem Druck. Scheitert er mit seiner Verjüngung und seiner offensiveren Herangehensweise, ist das Urteil gefällt: Der Daumen wird sich über Klinsmann senken. In Deutschland, das zeigt Schröders Agenda 2010, sind notwendige Reformen nicht mehrheitsfähig. Dabei gibt […]

Knöcherne Allianz aus Grantlern, Gurus und Gestrigen

Ludger Schulze (SZ 10.6.) gehen die Nörgler auf die Nerven: „Zehn Jahre lang verharrte die Nationalelf in Stagnation und verbreitete die Aura verzweifelter Hilf- und Hoffnungslosigkeit. Inzwischen, nach einem knappen Jahr unter der Führung von Jürgen Klinsmann, Oliver Bierhoff und Joachim Löw, spielt die Auswahl nach einem durchdachten Plan aus aggressivem Forechecking und mutigem Angriffsspiel. […]

Hochs und Tiefs

Andreas Lesch (BLZ 8.6.) wundert sich noch immer über die Kritik der Knallpresse an Klinsmann und der Nationalmannschaft nach der Niederlage in München: „Schon jetzt hat der Bundestrainer die Hochs und Tiefs seines Jobs erlebt, nach nicht einmal einem Jahr im Amt. Er ist gefeiert worden für den frischen Stil seines Teams, und er ist […]

Skepsis

Michael Horeni (FAZ 6.6.) liest das 4:1 in Nordirland als Fortsetzung des Disputs zwischen den Bayern und der Führung der Nationalelf: „Dieser eitle Streit, wer denn nun der Schönste im ganzen Fußball-Land sei – der FC Bayern, der strahlende und reiche Herrscher im Land, oder doch der Fußballprinz Klinsmann hinter den sieben Bergen am großen […]

Ein Duell im Morgengrauen ist nicht zu erwarten

Christof Kneer (SZ 3.6.) befasst sich mit dem Streit zwischen Karl-Heinz Rummenigge und Oliver Bierhoff: „Seit Jürgen Klinsmann und Oliver Bierhoff an Deutschland basteln, hat der Wortführer aus dem südlichen Bundesland mehrfach heftig dazwischen geredet, aber so scharf wie in diesen Tagen hat das noch nie geklungen: „Der soll sich um seinen eigenen Mist kümmern“, […]

Fußballrandgebiet

ZSKA Moskau gewinnt den Uefa-Cup – Ronald Reng (taz 20.5.) überrascht das nicht: „Für die Trendforscher war der erstmalige russische Triumph nichts wirklich Neues: Im Uefa-Cup haben die vermeintlich Großen schon länger immer weniger zu sagen; ZSKA ist der vierte Cup-Gewinner in sechs Jahren aus einem Fußballrandgebiet. Wobei es zu erwähnen gilt, dass es derzeit […]

Privatkapital

Den Aufschwung ZSKA Moskaus und des russischen Fußballs Michael Ludwig (FAZ 18.5.) recherchiert: „Roman Abramowitsch ist formal nicht an den ZSKA gebunden. Aus seiner Umgebung hieß es bescheiden, man habe keinerlei sportlichen Einfluß auf den Klub. Das scheint aber vornehm untertrieben. Denn ein alter Freund und Geschäftspartner Abramowitschs, Jewgenij Giner, der auch in der Autoindustrie […]

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