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Presseschau für den kritischen Fußballfreund

Deutsche Elf

Wundertüte Deutschland

Oliver Fritsch | Freitag, 27. Juni 2008 Kommentare deaktiviert für Wundertüte Deutschland

Aus den unberechenbaren Leistungen der Löw-Elf werden die Journalisten nicht schlau, daher sind sie mit Prognosen für das Finale vorsichtig / Philipp Lahm fehlerhafter Matchwinner; löchrige Innenverteidigung / Die Türkei und Fatih Terim hinterlassen Spuren in der EM-Geschichte

Philipp Selldorf (SZ) beschreibt die Wechselhaftigkeit eines Finalteilnehmers: „Das deutsche Team hat eine verwirrende Vielfalt seiner Fähigkeiten und Unfähigkeiten vorgeführt. Im Halbfinale gab es den Höhepunkt: eine Collage aus guten und schlechten Momenten, Gelingen und Versagen, strukturellen Mängeln und Stärken, die wild durch den Mixer geschüttelt und über die 93 Minuten Spielzeit geworfen wurde. In Basel wurde der deutsche Mythos demonstrativ belebt: durch die Effizienz, aus wenig viel zu machen; durch den störrischen Willen, sich zu behaupten, obwohl alles schiefläuft; und vor allem durch die Tatsache, am Ende doch zu gewinnen. Das klingt nach einer zynischen Pointe wie aus den Zeiten des hässlichen grünen Auswärtstrikots, als die ganze Welt die deutschen Finalteilnahmen bei den Weltcups 1982 und 86 beklagte. Die jetzige Elf leugnet diesen Teil ihres Stammbaums nicht, aber sie hat sich eine eigene Identität geschaffen. Ihr historisches Bezugsjahr ist 2006.“

Auch Michael Horeni (FAZ) stöhnt über die Launen der DFB-Elf: „Die deutsche Mannschaft kann alles. Sie ist meisterhaft effizient. Sie kombiniert rasend schnell und präzise. Ihre Verteidigung legt die besten Stürmer der Welt an die Kette. Sie hat einen Torwart, der Souveränität ausstrahlt, und einen Kapitän im Mittelfeld, um den sie von der Fußballwelt beneidet wird. Die Mannschaft zeigt eine phantastische Einstellung und Dynamik von der ersten Minute an. Das Team wird von einem emotionalen Trainer geführt, der erstklassige taktische Lösungen findet und bei Einwechslungen ein goldenes Händchen besitzt. Mit all diesen Qualitäten kommt man ins Finale – und gewinnt es. Das Problem ist nur, dass die deutsche Mannschaft ihre Qualitäten nie auf einmal zeigt. Aus dem Sommermärchenfußball ist ein Wundertütenfußball geworden, der das Land zwar vollkommen beglückt, aber Voraussagen über die Qualität und Richtung der Auftritte des Teams bisher ziemlich unmöglich gemacht hat. Denn es gibt auch noch eine andere deutsche Mannschaft. Dieses Team geht spannungsarm und nervös in ein Spiel. Diese Mannschaft hat eine Abwehr, die zu langsam reagiert, sich immer wieder in Gefahr bringen lässt und von ihrem Torwart umgerannt wird. Sie hat ein löchriges Mittelfeld und einen Angriff mit verzagenden Torjägern. Diese Mannschaft wird von einem Trainer technokratisch gecoacht, der mit Auswechslungen danebenliegt. Der große Vorteil ist nur, dass die deutsche Mannschaft auch ihre Schwächen nie auf einmal gezeigt hat.“

Die Deutschen haben die Bustür geschlossen

Jan Christian Müller (FR) wagt keine Prognose: „Deutschland wurde von der Türkei zuweilen vorgeführt. Nur dreimal bugsierten deutsche Spieler den Ball aufs türkische Tor, dreimal lag der Ball danach im Netz: Der türkische Torwart Rüstü bekam null Bälle zu halten. Null! Das ist Ausdruck einer bemerkenswerten Effizienz, auch ein Zeichen von mentaler Kraft und Mut, nach dem Ausgleich kurz vor Schluss postwendend den Siegtreffer zu erzielen. Wenn die Türken ein Spiel auch erst verloren geben, wenn sie in den Bus steigen, so sind es am Ende doch wieder die Deutschen gewesen, die die Bustür geschlossen haben. Spielwitz und kompromisslosen Offensivfußball hatte Joachim Löw am Reißbrett entworfen. Das vorläufige Ziel wurde nun mit ganz anderen Mitteln erreicht. Mit einem guten Spiel (Polen), einem sehr guten Spiel (Portugal) und drei schwache Vorstellungen (Kroatien, Österreich, Türkei). Vermutlich präsentiert die Wundertüte Deutschland im Endspiel ein Feuerwerk der Fußballkunst.“

Hässliches Haupt

Axel Kintzinger (Financial Times Deutschland) stellt Rückschritte und kleine Forschritte fest: „Erschreckend war nicht der Formabsturz einzelner Spieler, wenige Tage nach der Galavorstellung gegen Portugal. Entsetzen löste das Déjà-vu-Erlebnis aus, das die Betrachter erlitten. Auf dem Rasen erhob der alte deutsche Rumpelfußball, den man seit Jürgen Klinsmann und spätestens seit Joachim Löw überwunden geglaubt hatte, wieder sein hässliches Haupt. Er zeigte sich ja nicht zum ersten Mal bei dieser Europameisterschaft. Man hat es sich vor dieser EM nicht vorstellen können – aber die deutsche Nationalelf ist wieder da angekommen, wo sie vor vier Jahren bei der EM in Portugal aufgehört hat. Nur diesmal mit mehr Erfolg.“

Tiefstes Kroatien

Andreas Rüttenauer (taz) hält fest: „Der Bundestrainer wird wohl wissen, dass bei all der Freude über den großen sportlichen Erfolg genau das in den Hintergrund treten wird, worüber er selbst in der Zeit vor der EM so gerne gesprochen hat: das schöne, schnelle Spiel nach vorne. Die Deutschen gewinnen wieder, weil sie Deutsche sind. War es wirklich das, woran Löw zwei Jahre gearbeitet hat?“

Christoph Biermann (Spiegel Online) geht ins Detail: „Das Spiel (gegen die Türkei) zeigte, dass taktische Systeme eine wichtige Sache sein mögen, aber nicht allein entscheiden. Löw hatte sich erwartungsgemäß für das gegen Portugal so erfolgreiche 4-2-3-1-System entschieden und schickte auch dieselben Spieler auf den Platz. Sein Team spielte trotzdem tiefstes Kroatien. Wie bei der Vorrundenniederlage gegen Kroatien kickte es über weite Strecken ohne Tempo, ohne Druck, ohne Konzentration. Und vor allem eben ohne Zusammenhang. Das deutsche Team zeigte von Beginn an einen kruden Mix aus Angeschalteten und Ausgeschalteten, wobei das zwischen verschiedenen Spielern bunt hin- und herwechselte. Da haute der eine rein, aber der nächste ließ den Ball verspringen. Da eröffnete der erste das Pressing, der zweite stieg mit ein, aber der dritte und vierte Spieler schon nicht mehr. Ein Spiel bekommt man so nicht zustande.“

Ohne intakte Innenverteidigung ins Finale

Claudio Catuogno (SZ) schaut mit Sorgenfalten auf die deutsche Abwehr: „Das hatten auch die Turnierpropheten nicht erwartet: dass in der deutschen M&M-Abwehr nun Per Mertesacker zu wackeln beginnt. Christoph Metzelder hatte man das ja ohnehin zugestanden. Der Langzeitverletzte sollte die Vorrunde nutzen wie Roger Federer die erste Turnierwoche in Wimbledon: um sich einzuspielen. Doch nun, da das Finale ansteht, ist man sich nicht sicher, wer im deutschen Defensivverbund eigentlich wen stabilisiert, und wer wen destabilisiert. Im Grunde ist es fast ein Wunder, das Finale ohne intakte Innenverteidigung erreicht zu haben. Doch Weltklassestürmer sind Metzelder und Mertesacker – dem Losglück sei Dank – bisher ja auch keine begegnet. Der gefürchtete Cristiano Ronaldo hatte vor allem die Außenverteidiger Lahm und Friedrich beschäftigt, den Rest erledigte das Verstopfungskommando Rolfes/Hitzlsperger. In Polen und Österreich sind keine solchen Stürmer bekannt. Dafür schaffte es schon der kroatische Allerweltsangreifer Ivica Olic, das M&M-Duo zu überlisten. So dürften die DFB-Kicker im Endspiel erstmals mit überragenden Zentralangreifern in Berührung kommen.“

Als wäre er Lukas Podolski

Andreas Lesch (Berliner Zeitung) nimmt einen Teil fürs Ganze: „Lahm hat die verrückteste Leistung seiner Laufbahn gezeigt. Er hat ein Spiel geboten, das absolut Lahm-untypisch gewesen ist. Er, der sonst so wendige, gedankenschnelle, zuverlässige Perfektionist, wurde in der Abwehr von den Türken Kazim Kazim und Sabri Sarioglu vorgeführt, als wäre er ein ungelenker Zwei-Meter-Mann. Er spielte, als wäre er Lukas Podolski: hinten grauenhaft, vorn grandios. Die Leistung Lahms ist das beste Beispiel für die irrationalen Leistungen der deutschen Mannschaft bei dieser EM. Die Spieler entziehen sich jeder Analyse. Sie agieren unberechenbar. Was sie machen, ist galoppierender Wahnsinn. Sie haben es mittlerweile selbst aufgegeben, ihre Schwankungen zu verstehen. Sie haben in den zwei K.o.-Spielen ein Torverhältnis von 6:4 erzielt, sie entwickeln sich zu den großen Unterhaltungskünstlern der EM. Sie sind sympathisch verletzlich – und Lichtjahre von der Panzerhaftigkeit entfernt, die deutschen Erfolgsmannschaften in Turnieren gern zugeschrieben wird.“

Horeni fügt hinzu: „Lahm und sein Team haben bei diesem Turnier eigentlich fast nie gemacht, was man erwartete und was sie auch von sich selbst erwarteten. Sie waren nachlässig, als man Sicherheit erwartete – gegen Kroatien. Sie quälten sich durch, als sie sich spielerisch befreien wollten – gegen Österreich. Sie glänzten, als sie Außenseiter waren – gegen Portugal. Und sie schlugen doch noch zurück, als der Gegner die Partie wie immer zu drehen schien – gegen die Türkei. Mal sehen, was sich diese deutsche Überraschungsmannschaft nun fürs Finale einfallen lässt.“

Das Halbfinale entschieden

Christof Kneer (SZ) stellt Zögling Thomas Hitzlsperger ein gutes Zeugnis aus: „Wegen all seiner Fleißarbeiten ist Hitzlsperger zuletzt ausführlich besungen worden, aber man wird diesem Fußballer nicht gerecht, wenn man ihn nur auf seinen Lernwillen reduziert. Wer zu oft wegen seines Eifers gelobt wird, läuft Gefahr, dass man ihn irgendwann für einen Schüler hält, der früher immer eine Drei minus nach Hause gebracht hat und der es dank Nachhilfelehrer jetzt bis zur Drei plus geschafft hat – ein Bild, das Hitzlspergers wahrer Begabung keineswegs entspricht. Vielleicht hat es ein Spiel wie jenes gegen die Türkei gebraucht, um auf großer Bühne vorzuführen, das dieser Schüler nicht nur lernen, sondern auch exzellent Fußball spielen kann. Er hat alle drei deutschen Tore vorbereitet, zweimal mit dem vorletzten, einmal mit dem letzten Pass. Dreimal hat er den Ball so tafelfertig serviert, dass die Empfänger einfach nur das Tempo des Balles mitnehmen mussten (wie Podolski vor dem 1:1); oder sie konnten eine exakte Flanke daraus basteln (wie Lahm vor dem 2:1); oder sie konnten genüsslich in jene Gasse einbiegen, die der Pass erst aufgerissen hatte (wie Lahm beim 3:2). Thomas Hitzlsperger hat dieses Halbfinale entschieden, er und kein anderer, und wenn er nicht aufpasst, muss er sich bald doch noch auf einen Durchbruch gefasst machen. Plötzliche Karriere-Durchbrüche sind ihm ja zutiefst suspekt, er will nicht schlagartig auf einem Niveau ankommen, mit dem er noch gar nicht gerechnet hat. Er will sein Niveau Schritt für Schritt, Lektion für Lektion anheben, nur dann traut er diesem Niveau auch.“

Wahre Größe

Joachim Löw wird in der FAZ zur Frings-Frage zitiert: „Torsten Frings hat seine Aufgabe im defensiven Mittelfeld wie immer gemacht: sehr gut. Mit seinem Rippenbruch durfte man nicht spaßen. Es war schwierig vorherzusagen, ob er die komplette Spielzeit durchstehen würde, deswegen blieb er erst einmal auf der Bank. Natürlich war er darüber nicht begeistert. Aber er klopfte am Mittwoch, als ich meine Entscheidung der Mannschaft bekanntgegeben hatte, an meine Tür und sagte: ‚Trainer, ich hätte an Ihrer Stelle genauso entschieden.’ Er sah sich selbst noch nicht bei hundert Prozent seiner Leistungsfähigkeit und sagte deswegen, dass er lieber mithelfen werde, wenn ich ihn einwechseln würde. Das war charakterlich eine unglaublich starke Reaktion. Damit zeigte Frings seine wahre Größe. Er ist ein echter Führungsspieler.“

Faszinierend

Tobias Schächter (SZ) verbeugt sich vor den Türken: „Die türkische Nationalmannschaft hat ein Fußballspiel verloren, ein wichtiges, ein EM-Halbfinale gegen Deutschland. Doch die Spieler und ihr Trainer haben nach diesem turbulenten 2:3 bewiesen, dass auch türkische Fußballmannschaften ehrenvoll verlieren können. Noch im Stadion, als die deutschen Spieler in der Kurve mit den deutschen Fans den Finaleinzug feierten, schritt Fatih Terim die Schar der deutschen Offiziellen ab und gratulierte jedem einzelnen mit Handschlag – und so, als wollte er sie und ganz Deutschland am liebsten umarmen. Die Mannschaft der Türkei hat die sportlichen Erwartungen übertroffen. Doch es ist ihr mit ihrem Auftreten während des Turniers und ganz besonders nach der Niederlage gegen Deutschland auch gelungen, sich mit dem Weltfußball zu versöhnen.“

Christian Eichler (FAZ) rückt das Turnierfazit/Türkei zurecht: „Die Türken, Europas großes Fußballrätsel. Nach ihren drei Comebacks in den Schlussminuten wurden sie in den schlüssigen Interpretationen, nach denen der Erfolg verlangt, so zufällig er manchmal im Fußball auch ist, mal als taktikfreie Vertreter des ‚Chaos-Prinzips’ klassifiziert, mal als Großmeister der Flexibilität überhöht, mal als sympathische Zufalls-Europameister in spe romantisiert wie die Urlaubs-Dänen von 1992. Man bewunderte ihr Aufbäumen, mit dem sie drei Rückstände in Siege umwandelten – und sah zugleich, wie viele Geschenke sie dafür nötig hatten: von den Schweizer Stürmern, vom tschechischen Torwart, vom kroatischen Trainer. Und am Ende durch die Deutschen beinahe das größte Geschenk: sie auf ihr Herz zu reduzieren und ihr Spiel zu unterschätzen. Nie hatten die Türken eine anständige erste Halbzeit gespielt, und dann das: eine Demonstration überlegener Spielkunst. (…) Terims Kader war durch Verletzungen und Sperren so geschrumpft, dass ihm der beste Torjäger, der Kapitän, der beste Mittelfeldspieler, der Jungstar, die komplette Innnenverteidigung und der erste Torwart fehlten. Es war, als hätte Deutschland ohne Klose, Ballack, Frings, Podolski, Mertesacker, Metzelder und Lehmann gespielt. Kein Klagen jedoch, im Gegenteil: Wer Terim erlebte, gewann den Eindruck, dass der ‚Imperator’ vom Bosporus solche Widernisse als Lustgewinn, als Reizsteigerung seiner Arbeit betrachtete. Er machte damit erstklassig Werbung für sich selbst. Unter den Trainern dieser EM ist Terim derjenige, der seinen Marktwert am meisten steigern konnte. (…) Das, was die Türken vom Finale trennte, passte kaum zwischen den Daumen und den Zeigefinger von Fatih Terim.“

Peter B. Birrer (Neue Zürcher Zeitung) schreibt: „Die Türkei, deren Leistungsfähigkeit schwer einzuschätzen war, hat fasziniert. Der Mut wird in Erinnerung bleiben, die Aufholjagden, die technische Versiertheit. Und, natürlich, das tobende, das zuckersüße, das pathetische Chamäleon Fatih Terim.“

The greatest game we never saw

Auf allesaussersport lese ich: „Wenn man das Spiel bewerten will, so liegt der Schlüssel vielleicht bei Lahm, und man kann sich vielleicht die Meinung von Jürgen Klopp aneignen: Es steckt viel Kraft in jemanden wie Philipp Lahm, wenn dieser mehrmals im Spiel entscheidende Fehler fabriziert, aber dann noch die Eier hat, in der 90. Minute so nach vorne zu ziehen.“

Weiter heißt es: „Es bleibt ein merkwürdiges Spiel. Das war kein kompletter Kollaps wie im Kroatien-Spiel, aber ein Spiel, bei dem aus deutscher Sicht fassungslos viel schiefging. Gut, schlechte Innenverteidigung, das ist mit hohem Druck zu erklären… wenn sich das zentrale Mittelfeld hinten reinschieben und als dritte Instanz auch Ballack sich reindrücken lässt. Das ist der Dominoeffekt, bei dem keiner in der Lage ist, gegenzuhalten. Was ich aber nicht verstehe, ist die plötzliche Schlechtigkeit von Phillip Lahm und die immensen technischen Probleme selbst bei einfachsten Pässen der vier in der Abwehr. Prototypisch Mertesacker, der unbedrängt keinen Pass über zwei Meter hat anbringen können. Betonung liegt auf dem Wort: unbedrängt. Mertesacker ist nun ein Kämpe mit einigen Europapokalspielen auf dem Buckel, der also Druck kennen müsste und aushalten müsste. Er ist ein intelligenter Spieler, der sich auch anpassen können müsste. Aber er hat es nicht gebacken bekommen. Ich verstehe es nicht.“

Über sein Fernseherlebnis klagt dogfood: „Frage der Katrin Hohen-Müler-Stahl-Dingenskirchen zu Angela Merkel: ‚Hatten Sie einen spannenden Fußballabend?’. Ich kann mich nie vom Fernseher losreißen, wenn ich die TV-Profis am Werk sehe. Bei den Bildausfällen rächt sich die Politik der Uefa, die diversen Audio-Streams nach Geo-Locating nur für bestimmte Länder zuzulassen. Zahlreiche Länder ohne Kommentatoren vor Ort, wie z.B. ESPN, hatten während des Bildausfalls null Informationen über das Spiel, abgesehen von irgendwelchen Tickern.“

Die New York Times spöttelt: „The greatest game we never saw.” Die Times aus London kritzelt: „Es brauchte etwas Besonderes, um die Türken zu eliminieren, wie bei einem Monster im Comic: einen Stich ins Herz, eine Silberkugel, einen furchtlosen Helden. Die Deutschen haben so einen Mann gefunden: Philipp Lahm.“

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