indirekter freistoss

Presseschau für den kritischen Fußballfreund

Störfeuer

Freddie Röckenhaus (SZ 23.3.) befasst sich mit der Entlassung Michael Meiers: „Meier war in den letzten Wochen nachgesagt worden, im ständigen Doppelpass mit dem vor Wochen zurückgetretenen Niebaum zu stehen und praktisch „ferngesteuert“ zu sein. Niebaum soll in den letzten Wochen aus dem Hintergrund permanent für Störfeuer beim Neuaufbau gesorgt haben, etwa indem er über […]

Nicht ganz ernst genommen

Michael Eder (FAZ 22.3.) sucht die Ursache für die Schalker Niederlage: „Was immer die Schalker an Erklärungen für die Niederlage boten – den schlechten Platz, die verschlafene erste Minute, ein paar vergebene Chancen –, die Wahrheit wird sein: Sie hatten die Mainzer unterschätzt, nicht ganz ernst genommen, wollten im Stile einer Spitzenmannschaft locker beeindrucken, kamen […]

Radikalpädagogik aus der Vor-Lattek-Zeit

Klaus Hoeltzenbein (SZ 21.3.) empfiehlt, recht klar, Dick Advocaats Entlassung: „Sie machen es sich oft sehr einfach, die Leitenden Angestellten. Während Ralf Rangnick oder Thomas Doll vorführten, welche Energien ein Trainer mit einer Mischung aus Humanität und Härte wecken kann, setzen die Borussen auf eine Radikalpädagogik aus der Vor-Lattek-Zeit. „Es gibt keinen Grund, mit Spielern […]

Einige waren längst zufrieden

Hypothek gute Hinrunde – „Hannover 96 hängt in der Abwärtsspirale und ist womöglich noch gar nicht am Boden angekommen“, fürchtet Frank Heike (FAZ 19.3.): „Martin Kind und Ilja Kaenzig haben lange nachgedacht, um den Absturz zu erklären. Es bleiben Rätsel, und Ansätze: „Die Spieler waren im Kopf nicht bereit, den Lauf fortzusetzen. Die Planungssicherheit für […]

GAU?

Martin Hägele (NZZ 15.3.) blickt mit Klaus Allofs („Wer kann sich entwickeln, wer nicht?“), gelassen, zurück auf das Ausscheiden der Bundesligavereine im Europapokal: „Man muss in diesem Geschäft kontinuierlich lernen, wie das Beispiel FC Porto im vergangenen Jahr und heuer die vielgerühmten Kicker des französischen Champions zeigen. Auch Olympique Lyon brauchte vier nationale Meistertitel innerhalb […]

Wie immer eine eigene Argumentationslinie

Philipp Selldorf (SZ 15.3.) beschreibt und deutet Worte und Gesichter der Bayern nach der Niederlage gegen Schalke: „Sowie Referee Herbert Fandel die Partie für beendet erklärt hatte, wendete sich Uli Hoeneß vom Geschehen ab und verschwand mit solcher Entschlossenheit im Kellergang hinter seiner Sitzbank, als ob ihm wie einst bei Sodom und Gomorra der Erzengel […]

Beruhigende Niederlage

Michael Horeni (FAZ 14.3.) lobt die Gelassenheit beim SC Freiburg: „Tatsächlich ist der SC Freiburg nicht mehr zu retten, wie das im Jargon des Fußballs heißt, aber das Gegenteil dürfte richtig sein. Nach dem 2:3 gegen den 1. FC Nürnberg – einer Niederlage, wie sie in ihrer sportlichen Ungerechtigkeit auch nur den Absteigern widerfährt – […]

Die üblichen Sticheleien

Richard Leipold (FAZ 12.3.) beleuchtet die Gegenwart des Duells zwischen Schalke und Bayern, die Vergangenheit reflektierend: „Vieles ist anders als vor vier Jahren „auf Schalke“. Nur eins ist wie einst im Mai. Der FC Schalke 04 konkurriert mit Bayern München um die deutsche Fußballmeisterschaft. An dieser Stelle erklärt Rudi Assauer den Vergleich für beendet. Die […]

Zur Lage in Hannover

Zur Lage in Hannover lesen wir von Frank Hellmann (FR 10.3.): „Insider registrieren, dass nicht nur in Sachen Harmonie, sondern auch in der Hierarchie einiges verloren gegangen ist. Trainer Lienen gilt dafür als mitverantwortlich, weil er mitunter einsam entscheidet. Feinde im eigenen Verein und bei der lokalen Presse saugen daraus den Honig, um seine Position […]

Ansammlung von Durchschnittsspielern

Stefan Hermanns (Tsp 7.3.) befasst sich mit der Lage in Freiburg: „Dass sich die Wut vor allem gegen den Trainer richtet, liegt daran, dass Finke mehr ist als eine Symbolfigur. Das System Finke sieht keine Stars vor – außer Finke selbst. Die Mannschaft ist eine Ansammlung von Durchschnittsspielern, aus denen der Trainer in guten Jahren […]

Das Teamgefüge stimmt, nicht nur in der Kleingruppe Angriff

Wie machen die Bremer das mit ihren Stürmern, Frank Heike (FAZ 5.3.)? „Werder Bremen hat eine Tradition starker Offensivkräfte. Das liegt an Allofs‘ Gespür für Stürmer. Er war ja selbst ein Angreifer. In seine Amtszeit seit 1999 fallen Einkäufe wie Claudio Pizarro und Charisteas; Ailton wurde unter Allofs/Schaaf erst groß; natürlich darf man Johan Micoud […]

Nichts bringt Werder aus dem Tritt

Werder Bremen fühlt sich genötigt und siegt mit 3:0 gegen die Zweite Mannschaft des großen Konkurrenten – Holger Gertz (SZ 3.3.): „Die Bayern-Amateure hatten drauf bestanden, im Grünwalder Stadion zu spielen, auf Schneeboden, sie hatten in den widrigen Bedingungen eine Chance gesehen, die Bremer um ihre Stärke zu bringen: den zarten Umgang mit dem Ball. […]

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