indirekter freistoss

Presseschau für den kritischen Fußballfreund

Regional orientiertes Binnensystem

Warum kommen so viele Zuschauer in deutsche Stadien, mehr als in England, Spanien und Italien, deren Ligen stärker sind? Ein Erklärungsversuch von Philipp Selldorf (SZ 26.4.): „Es fällt schwer, den Boom auf die sportliche Qualität zurückzuführen. Zumal in Anbetracht des internationalen Bedeutungsverlustes der Bundesliga. Doch der Fußball in Deutschland besitzt eine Anziehungskraft, die er aus […]

Alles scheint wie programmiert

Roland Zorn (FAZ 25.4.) vermisst, nicht nur in der Bundesliga, Überraschungen und führt diesen Mangel auf Geld zurück: „Aus der zementiert wie lange nicht anmutenden pyramidalen Ordnung ist seit Wochen keine Mannschaft ausgebrochen oder weggebrochen; alles scheint wie programmiert; allein Hertha BSC Berlin, der große Aufsteiger der Rückrunde, liefert der Kundschaft zur Zeit erfreuliche Spiele […]

Vom Eigenbrötler zum Teamplayer

Thomas Becker (SZ 25.4.) befasst sich mit der Wandlung Horst Ehrmantrauts in Saarbrücken: „Die Sehnsucht nach starken Männern ist groß im von Arbeitslosigkeit und Strukturschwäche chronisch gebeutelten Saarland. „De Oskar“ hat nichts mehr zu sagen, Tatort-Kommissar Palü wurde abgesetzt, und die letzte Bundesliga-Saison des FCS ist auch schon wieder zwölf Jahre her. Doch in dem […]

Die Gerechtigkeitskontroverse in der Bundesliga ist programmiert

Deutschlands Fußball-Föderalismus – Wie ist der Ist-Stand der Marke Bundesliga? Darüber herrscht Einigkeit. Wie ist der Soll-Stand, und wie ist er zu erreichen? Darüber wird gestritten werden, wie wir Michael Ashelm (FAS 24.4.) entnehmen; denn die Bayern wollen das Fernsehgeld von Freiburg (mit dem sie Chelsea weghauen würden): „Der Marke Bundesliga fehlt Glanz und Glamour, […]

Folgekosten

Ein Kahlschlag? Michael Horeni (FAZ 22.4.) kommentiert Christian Hochstätters Scheiden: „Mit der Verpflichtung des neuen Managers Peter Pander sind die Altlasten der Ära Hochstätter, der eine Abfindung erhält, keineswegs verschwunden. Die Borussia führt zudem noch Trainer Fach auf der Gehaltsliste, Advocaat wird bis zum Saisonende bezahlt, dem Spieler Pletsch wurde nach Kritik am nun ehemaligen […]

Selten hat sich ein Verein einem Trainer derart ausgeliefert

Klaus Hoeltzenbein (SZ 19.4.) hält die Trennung von Advocaat und Borussia Mönchengladbach für überfällig: „Dick Advocaat geht, aber es wird für immer etwas von ihm bleiben: den deutschen Rekord in Personal-Entscheidungen, den hat der Niederländer sicher. Da kommt kein Konzernvorstand und kein Mittelständler mehr hinterher, in nur 167 Tagen hat nie zuvor ein Leitender Angestellter […]

Im Alltag genügen viel zu oft durchschnittliche Leistungen

Von wegen Glück – Michael Horeni (FAZ 18.4.) erklärt den Erfolg Bayern Münchens: „Die Kategorien Glück und Pech, die Schalke bei seinem verlorenen Titelendspurt 2001 schon zur Genüge strapazierte (das reicht für ein ganzes Fan-Leben), taugten in dieser Spielzeit keineswegs für einen Vergleich mit dem FC Bayern. In wenigen Sekunden verdichtete sich im Fernvergleich vielmehr […]

Loserfußball erster Güte

Matti Lieske (taz 16.4.) rückt das Lob für Bayern München zurecht: „Immer wieder wurde die Feldüberlegenheit der Bayern erwähnt, wurden ihre Torchancen aufgezählt, die man eben nur hätte nutzen müssen, dann wäre alles anders gekommen. Nichts könnte der Wahrheit ferner sein. In Wirklichkeit hat Bayern München, auf Champions-League-Niveau übertragen, gespielt wie ein Absteiger: Eine Zeit […]

Die größte Leistung

Peter Penders (FAZ 11.4.) lenkt den Blick auf Bert van Marwijk: „Bei allem Respekt – selbst wenn Felix Magath mit den Bayern noch die Champions League gewinnt, selbst wenn Ralf Rangnick mit Schalke den Titel holt, oder wenn Jürgen Klopp und Uwe Rapolder mit Mainz und Bielefeld die Klasse halten: Vielleicht hat ihr Dortmunder Trainerkollege […]

Die eigene Mannschaft stärken, die Konkurrenz schwächen

Richard Leipold (Tsp 9.4.) blickt auf das Schalker Spiel in Stuttgart: „Die Begegnung mit dem VfB ist auch ein Spiel um Kevin Kuranyi. Es ist kein Geheimnis, dass dessen Vertrag eine Klausel enthält, die ihm einen Wechsel erlaubt, wenn der VfB nicht mindestens Zweiter wird. Für Rudi Assauer wäre eine Verpflichtung nicht nur die Gelegenheit, […]

Verkennung der Fakten

Azouagh-Transfer – Rudi Assauer lehnt den Schlichtungsvorschlag der DFL ab; Frank Hellmann (FR 5.4.) kann es nicht begreifen: „Es hat allen Anschein, als hätte sich Schalkes Boss mit der endgültigen Ablehnung der gütlichen Einigung in die Bredouille gebracht. Denn dass unabhängige Justiziare zu einem anderen Schluss kommen, als der mit allen juristischen Wassern des Fußball-Geschäfts […]

Sympathieverlierer und Gernegroß

Gerd Schneider (FAZ 4.4.) kommentiert den 27. Spieltag – mit Blick auf Stuttgart und Wolfsburg: „Matthias Sammer hat den einst „jungen Wilden“ mit preußischer Gründlichkeit die Flausen und den Spieltrieb ausgetrieben. Jetzt verhindert der VfB erfolgreich mit System. Aber mit Schönheit und Faszination hat der neue Stuttgarter Stil nichts mehr zu tun. Sammer gewinnt Punkte […]

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